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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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  3. Eure Behandlungsgeschichte

Eizellspende und die emotionen

  • minibaby
  • 27. September 2005 um 04:09
  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 31. März 2006 um 12:59
    • #41

    Re: Eizellspende und die emotionen

    MURKEL bittschön, nicht Purzel...

    natrülich geboren ja (leider), Geburtsbericht unter Novum Ordner, ich glaube S. 43, stillen: ja, klar. Und es geht uns gut, die Umstellung auf "Leben mit Kind" war leichter als erwartet. Ich schreib mal mehr über das Murkelchen, sobald Zeit ist!

    Gruß Romy

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 11. Mai 2006 um 17:40
    • #42

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minibaby,

    wollte nur mal hoeren wie's dir geht, habe mich mal wieder im Forum durchgelesen. In der wievielten SSW bist du nun und wann ist Termin fuer dein Baby? Habt ihr schon alles eingekauft und Babyzimmer eingerichtet? Ich schaue jetzt schon immer im Internet oder Babykatalog :), obwohl ich ja noch gar nicht schwanger bin. Bei mir laeuft gerade alles 'wie am Schnuerchen', bin mitten in meinem Behandlungsplan, Termin fuer den Transfer hab ich Anfang Juni in Estonia. Bin ziemlich aufgeregt.
    Achja machst du immer noch so viel sport? Jeden Tag? Hatte mir das auch mal vorgenommen, aber irgendwie bin ich froh wenn es einmal die Woche klappt mit meinem Uebungen. Zeit ins Fitnesstudio zu gehen hab ich schon mal ueberhaupt nicht, also schalte ich ab zu das Fitnessprogramm im Fernsehen ein (Wir haben da extra einen Sender mit allerlei verschiedenen Uebungen, von Yoga ueber Pilates zu Aerobic etc Schwangerschaftsuebungen sind auch dabei) und mache die Uebungen zu Hause. :mukkies: :sport: :mukkies:

    Schreib mal wieder ein Update, ok?

    Liebe Gruesse,
    Maddi :schaf:

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 13. Mai 2006 um 07:13
    • #43

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Maddi,

    ich freue mich wieder von Dir zu hoeren. Ich hatte Deine updates im anderen Ordner gelesen und freue mich so sehr fuer Dich. Ich binheute in der 24. SSW und meine kleine Maus murkselt kraeftig in ihrer Behausung herum. Es ist schon ein super Gefuehl sie zu spueren. Ich denke nicht mehr sehr oft daran das ich keine gene weitergebe, nur wenn meine Eltern einen Komentar abgegeben von wegen sie wuerde sicher aussehen wie ich oder aehnliches, werde ich schon einmal traurig. Aber es ist so wichtig gar nicht, da sie ja doch vieles eben von mir und meinem Mann annehmen wird. Und da kommt dann eben auch eine Aehnlichkeit auf.
    Mir geht es wirkloch gut :freude: und ich geniesse die Schwangerschaft sehr.

    Ja ich mache noch immer meine Uebungen :sport: 5-6 mal die woche und am 7. TAge RUHE!!!! ha ha. Ich mache meistens 20 minuten am morgen, gehe 1x die Woche isn Yoga studio und 1-2 zum Fitness studio fuer ca 40 min. Ich fuehle mich einfach besser wenn ich was mache. Abe rich uebertreibe es nicht. Wenn ich mich schlapp fuehle, mache ich es eben langsamer :ja:

    So, Juni ist ja gar nicht mehr so weit dahin. Wie lange musst du denn dort bleiben? Nimmst Du Dir eine paar Tage frei zum "brueten".

    Ich habe ca 18 amerikanische pfund zugenommen. Jedereiner sagt ich sehe suess aus mit meinem Bauch. Habe aber wirklich nur Bauch.

    Ich wuensche Dir alles Gute fuer Juni und druecke Dir/ Euch ganz fest die Daumen :gut:

    minibaby (Conny)
    :blume:

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 13. September 2006 um 18:11
    • #44

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minibaby,

    wie geht es dir denn? Wir haben schon sooooo lange nichts mehr von dir gehoert! Ist denn deine kleine Maus schon da? Oder noch nicht? Erzaehl doch mal! Ich hoffe es geht dir gut und du geniesst die Zeit in Californien (neidisch bin, hihi).

    Also, gib uns mal ein Update, ok?

    Viele Gruesse aus England,

    deine Maddi :flower:

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 20. September 2006 um 23:30
    • #45

    Re: Eizellspende und die emotionen

    hallo liebe Maddi und die anderen forums"maedchen",
    (sorry, ich schreibe alles klein heute da ich meine kleine Maus an der brust haBE und nur eine hand frei habe..)

    Also, meine kleine maus (so habe ich sie gleich gerufen als sie mir zum saubermachen "weggenommen" wurde und sie am schreien war) wurde am 7. sept um 0.34 geb. sie war 3050g und 48cm lang. sie ist soooo eine suesse maus! ich stille sie nur und es ist ein tolles gefuehl. Ich wehen fuer 42 stunden!!! und habe eine natuerliche geburt gehabt. am ende hat die aerztin nit der saugglocjke geholfen, da ich sehr geschwaecht war, Ich konnte den kopf meiner kleinen maus anfassen als sie noch im geburtskanal war. was fuer ein super gefuehl. und dann als ihr koerperchen rauskam. mannoman, was fuer ein erlebnis....

    ja zu dem gedanken der ezspende! ich hatte kuz den gedanken ob sie wohl wie "sie" aussieht, habe aber dann nach merkmalen meines mannes geschaut und unsere familie sieht aehnlichkeiten von mir und meinem mann. ich hatte schon ein paar kurze momente wo ich sehr traurig war das die maus nichts von mir haben wird (aussehensmaessig) aber dann sehe ich sie an und bin sooooo verliebt in sie und weiss das sie charaktermermale von mir annehmen wird (oh je.. :zustimm:).

    ich kann euch aber sagen das es alles wert war!!!!! nun schlaeft sie gerade in meinem arm. ich koennte sie den ganzen tag knuddeln.... :bussi:

    ach ja, ihr name ist Annika :flower:

    ihr lieben die noch auf dem weg sind, ich wuensche euch sooooo viel gueck und das es bald klappt.

    ich werde natuerlich das forum verfolgen und sehen wer die naechste ist


    alles liebe

    minibaby und kleine maus
    (conny und annika)

    :blume: :flower:

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 21. September 2006 um 10:39
    • #46

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Minbaby, auch hier will ich meinen Senf noch dazugeben... ich bin dir ja ein paar Monate voraus. Am Anfang hatte ich auch öfter Anflüge von Traurigkeit wegen der EZS. Das ist einfach so; keine Frau macht das freiwillig. Aber das wird weniger und verliert sich jetzt ganz. Jetzt tut mir der Gedanke nicht mehr weh. Das Kind wird ja immer mehr Individuum und du liebst es nachher als Annika. Ich glaube das ist auch bei einem genetischen Kind so. Am Anfang spielt die DNS-Trägerschaft eine größere Rolle, nachher ist es einfach Lukas oder Leonie, die man um ihrer selbst willen liebt.
    Mir sagte auch mal ein Vater: "Dein Fleisch und Blut, das ist Schwachsinn. Es ist etwas eigenes, und das merkt man vom ersten Augenblick, wo man dieses Kind in den Armen hält". Ein anderer Vater sagte mir "Die eigenen Kinder sind einem auch fremd". Man sollte also auch nicht allzuviel in diese genetische Verwandtschaft hineinprojizieren.

    Und glaub mir: Du hast diesem Kind während der Schwangerschaft schon ganz schön deinen Stempel aufgedrückt und wirst das in den nächsten Jahren noch viel intensiver tun!

    Aber jetzt genieß erst mal die schönen ersten Schmusetage mit deinem Neugeborenen. Das wird dir dein ganzes Leben im Gedächtnis bleiben.

    Liebe Grüße
    Romy

  • maddi
    8-Zeller
    Beiträge
    73
    • 24. September 2006 um 17:16
    • #47

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Conny!

    Erst mal gaaaaanz herzliche Glueckwuensche zur Geburt deiner kleinen suessen Maus :birthday: :bia: !!
    Lasst euch mal ganz doll druecken :knuddel: :knuddel:
    Freue mich sehr fuer dich und wuensche dir ein schoene 'Kennenlern-Zeit' deiner kleinen Tochter, und viel Kraft und Unterstuetzung und alles was frau so braucht. :snoopy:
    Das was du meinst mit der Traurigkeit wegen der EZS, ich weiss genau was du meinst. Mein Mann und ich wollten im November wieder einen neuen Versuch starten, nun bin ich aber gerade wieder mal ein wenig am Zweifeln ob ich wirklich damit klarkommen werde, dass eben die Eizellen von einer anderen Frau sind etc. etc. Es ist immer so ein auf und ab bei mir, mit mal gutem und mal schlechtem 'Bauch'gefuehl. Ich hab auch keine Ahnung wie ich das mal meinen Eltern etc. erklaeren koennte, denn die wissen alle dass ich keine eigenen Kinder bekommen kann. Ich hatte es zwar schon mal erwaehnt dass es so etwas wie EZS gibt, aber sie haben halt keine Ahnung dass wir das tatsaechlich machen wollen und sogar schon einen Versuch hinter uns haben. Wie war das denn bei dir, Conny, waren da nicht auch alle erstaunt als du dann ploetzlich doch schwanger warst? Was hast du da gesagt? Hast du irgendjemanden eingeweiht?

    So nun aber genug von meinen Nachdenke-Fragen... Ich glaube auch wenn das Baby da ist schaut alles ganz anders aus. Man sagt ja auch 'nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird'. Ich wuensche dir jedenfalls eine sehr schoene Zeit mit der kleinen Annika und dass alles noch viel schoener wird als ihr es euch jemals vorher habt vorstellen koennen :flower: .

    Sei ganz lieb gegruesst
    von Maddi :tach:

  • delila
    4-Zeller
    Beiträge
    87
    • 25. September 2006 um 09:30
    • #48

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo an alle,

    zum Thema EZS kann ich als UTS`lerin, Turner-Patientin nur sagen, da habe ich mir nie ernsthaft Gedanken gemacht, denn für mich gab es da ich keine eigenen EZ habe, nur diesen Weg eine Schwangerschaft zu erleben und ein Kind zu bekommen. Ich wußte schon seit meinem 10. Lebensjahr, dass ich meine Gene nicht weitergeben konnte. Aber ist das denn so wichtig? Für mich jedenfalls nicht so. Ich will meinem kleinen Sonnenschein, erst ist mittlerweile 16. Monate alt nur alle Liebe geben die ich ihm geben kann und ihn auf seinem Weg begleiten. Ob wir es ihm sagen werden weiss ich noch nicht, ich kenne die Spenderin, die aber auf keinen Fall etwas mit meinem Sohn zu tun haben will. Aber ich bin auch der Meinung, da spielt die Intuition eine wichtige Rolle. Vielleicht legen Jungen nicht so viel Wert darauf zu wissen wo sie herkommen wie Mädchen.

    Delila

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 25. September 2006 um 10:31
    • #49

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Delila,

    ich denke, das ist ein großer Unterschied, ob man es von klein auf weiß oder ob man damit im Laufe einer langen Ki-Wu-Karriere fertigwerden muss, wie die meisten hier. Und auch da gibt es große Unterschiede. Manche sagen gleich: Mutterschaft ist eine Sache der Beziehung, nicht der Gene; andere (auch ich) tun sich damit schwerer.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass zwischen Jungs und Mädchen in dieser Beziehung ein Unterschied besteht.

    Gruß Romy

  • Ulli67
    Eizelle
    Beiträge
    3
    • 26. September 2006 um 23:33
    • #50

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo an alle :blume:,

    habe mich gerade durch die ganzen Postings gelesen :vielposten:. Habe jetzt noch einen Versuch meine Eierstöcke zur Produktion anzuregen, aber laut Arzt sieht es nicht gut aus :-?. Also habe ich doch über eine EZS nachgedacht, aber ich würde schon gern wissen, wer da spendet (Aussehen, Bildung, Alter, Gesundheit). Am liebsten würd ich Eizellen meiner Mutter haben, aber wie ich hier im Forum gesagt bekommen habe, ist sie wahrscheinlich doch schon zu alt. Abgesehen davon, weiß sie nichts von unserem Vorhaben und wird es sicherlich auch nicht begrüßen :bindagegen:.


    Minibaby, wie ist das denn so in Amerika. Kann man dort auch als Ausländer eine EZS bekommen und weißt Du was es kostet? Du bist ja erfolgreich durch dieses Trauma gegangen. Herzlichen :kleeblatt: wunsch zu Geburt Deiner kleinen Tochter!

    Mein Arzt hat mir ja schon gleich zu Beginn der KIWU die EZS angeboten in Tschechien, er ist Tscheche. Ich hab es da noch völlig ausgeschlossen :bindagegen:. Es wäre ja dann nur meines Mannes Kind, aber nach der Diagnose und was ich hier so gelesen habe :bindafür: :bindafür: bin ich doch gewillt, es als letzte Chance auf eine eigene Schwangerschaft, eigenes Kind und eine Familie, zu probieren.

    Im Fernsehn war vor einiger Zeit ein Bericht über das Geschäft mit den EZS. Dort hat man nicht gerade positives gezeigt :grosseaugen:. Notleidende Frauen (Ungarn, Littauen, Rumänien) mit und ohne Kinder werden und wurden total überstimuliert, dass es zum größten Teil zu schweren Gesundheitsproblemen kam und kommt :pale:. Die Frauen wurden nicht überprüft (das ist jetzt bitte nicht rassistisch zuverstehen) auf Gesundheitszustand, Bildung etc. Die EZ's werden dann in Länder, wie England und Belgien und auch Tschechien für teures Geld verkauft und die Frauen erhalten selbt nur einen Bruchteil :grrdev:. Da bin ich doch sehr skeptisch :gruebel:es in Europa eine EZS zu probieren.

    Wäre super toll Erfahrungen und Rätschläge von Euch zubekommen :help:.

    Lieben Gruß
    Ulli

    :runningdog:

  • romy
    Blastozyste
    Beiträge
    995
    • 27. September 2006 um 14:23
    • #51

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Ulli,

    auch ich hätte noch ein Jahr, bevor ich aufm Transferstuhl saß, eine EZS noch kategorisch ausgeschlossen. Man muss mit der Hoffnung auf ein eigenes schon wirklich durch sein, bevor man die Bereitschaft zur EZS findet - oder auch nicht. Wenn man für sich auch die Möglichkeit der Kinderlosigkeit oder Adoption sieht, sind das sicher gute Alternativen. Insofern würde ich an deiner Stelle erst den eigenen Weg weitergehen, bis du spürst: bis hierhin und nicht weiter. Oder einen positiven Test in der Hand hältst!

    Thema Ausbeutung. Sicher ist das in Osteuropa ein Fragezeichen, das man im Hinterkopf haben sollte. Man sollte aber auch bedenken, dass Journalisten Skandale lieben, weil es ihnen Zeilen und Quoten bringt.Und da werden immer die rumänischen Frauen gebracht. Ich würde Rumänien daher ganz außen vor lassen - also damit auch England, das Eizellen aus RO bezieht. Rumänien und Bulgarien sind 3.-Welt-Länder. Ich glaube aber, dass die Tschechinnen und Polinnen sowas nicht mit sich machen lassen (müssen). Ich war in Polen und habe dort erklärt bekommen, wie die Spenderinnen behandelt werden. Du kannst das also auch in Erfahrung bringen.

    Vorsichtig wäre ich beim "Wissen wollen". Ich weiß nichts über meine Spenderin und bin froh darüber. Wenn das Kopf-Kino erst mal anspringt...Keinesfalls wollte ich ein Foto sehen. Du siehst das sonst in deinem Kinde, und das möchte ich nicht. Es ist wichtig, den Punkt "Das ist MEIN Kind" sicher in sich zu finden.

    An dieser Stelle möchte ich doch noch mal Werbung für Novum machen. Ich weiß nicht, wer das für mich ausgesucht hat, aber ich bin immer wieder baff über meine Tochter. Sie sieht mir derartig ähnlich und ist mir auch vom Wesen her anscheinend ähnlich - ich werde immer wieder darauf angesprochen, "ganz die Mutter". Entweder hat das jemand obergenial für mich ausgesucht oder man prägt das Kind auch ohne Chromosomenmitgabe mit...

    Gruß
    Romy

  • delila
    4-Zeller
    Beiträge
    87
    • 6. Oktober 2006 um 09:37
    • #52

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Ulli,

    wie ich bereits geschrieben habe kenne ich meine Spenderin. Wir sind mehrere Frauen, die dieses Problem haben, weil wir halt keine EZ mehr haben oder frühzeitig in die Wechseljahre gekommen sind. Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, entweder man erfährt nichts von der Spenderin, oder bekommt Informationen über Alter, Augenfarbe, Größe, Haarfarbe etc. Ich habe die ganze Sache in Holland machen lassen. Solltest Du weitere Fragen haben, mail mich ruhig an.

    Delila

  • Queen
    Eizelle
    Beiträge
    8
    • 6. Oktober 2006 um 14:06
    • #53

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minnibaby und Co,

    herzlichen Glueckwunsch zu Deiner kleinen Annika! Es freut mich fuer Dich, hier mit erleben zu duerfen, wie Du glueckliche Mutter wurdest! Vielen Dank fuer Deine ermutigenden Erfahrungsberichte und auch fuer die der anderen Muttis oder hoffentlich-bald-Muttis.

    Als mir meine Gyn mitteilte, dass mein Hormonspiegel eindeutig Menopause bedeutet, bekam ich einen Schreck, den naechsten, als sie mir sagte ueber Hormonstimulation gaebe es praktisch keine Aussichten mehr, einen Eisprung zu herbeizufuehren, und gleich nochmal einen, als sie mir sagte, die einzige Moeglichkeit sehe sie in einer EZS (ausser Adoption).

    Hopla! Einen kurzen Moment der Abwehr, ja des Entsetzens, aber das geht (ethisch) doch nicht, und dann sofort innerliche Zustimmung! Wow! Das war flott. Und ich war selbst von mir ueberrascht. Natuerlich haben mein Mann und ich dann uns Zeit genommen, die Folgen zu bedenken, und die Entscheidung abzuwaegen und zu treffen. Und jetzt haben wir Ende Oktober einen Ersttermin im Novum. Und ich nehme bereits Cycloprogynova und Vitamine als Vorbereitung, mache auch jeden Morgen Yoga bzw. Gymnastik und hoffe, bald schwanger zu sein.

    Ja, manchmal melden sich Gedanken, ob wir so in Gottes Werke so eingreifen duerfen, ob das Kind mit diesem Schicksal einer anonymen genetischen Mutter klarkommt, unsere glueckliche Ehe belastet wird wegen der fremden Gene.

    Durchgehend lese ich hier in Euren Beitraegen, dass Ihr mit Eurem Kind einfach gluecklich seid und Ueberlegungen zur Herkunft eher nebensaechlich sind, vor allem, wenn das Kind erst mal da ist. Das wirkt beruhigend auf mich.

    Wie geht Ihr mit Euren Sorgen diesbezueglich um? Ich wuerde mich ueber einen Erfahrungsaustausch mit Euch freuen.

    Liebe Gruesse
    Queen

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 29. Oktober 2006 um 03:37
    • #54

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Ersteinmal vielen Dank fuer Eure lieben Wuensche zur Geburt. Ich habe seit einiger Zeit nicht das Forum besucht und war super erstaunt ueber die aufgelebte diskussion. (sorry fuer meine Rechtschreibung, ich habe ein "ueberbein" an meinem rechten Handgelenk..)

    Romy,vielen Dank fuer Deine Ermunternden Worte. Das macht auch alles sehr viel Sinn. Bus jetzt sagt so ziemlich jeder das Annika sehr meinem Mann aehnlich sieht. Das ist mir ganz recht... :razz:

    Ich glaube auch das wenn Annika waechst und mehr und mehr eine "persoenlichkeit" wird, sie sicher sehr viel von mir annimmt. Ich denke auch immer weniger daran wie sie entstanden ist. Ich schaue mir sie immer so gerne an und denke was fuer ein Wunder das sie da ist.

    Maddi, schoen von Dir zu hoeren. Wie ist England??? Wird es neblig???
    Nein, mach Dir keine Sorgen ueber die Fragen, ich bin doch gerne bereit Dir Antworten zu geben. Es ist doch wichtig das Du/Ihr eine informierte Entscheidung trefft.

    Ich hatte nur meinen engsten Freundinnen und Mutter ueber die IUI's erzehlt (kuenstliche Befruchtung). Hatte die EZS zu 2 Freundinnen erwaehnt, aber lange bevor wie es gemacht haben. Als ich dann nun schwanger wurde, wurde natuerlich gefragt "wie habt ihr es denn nun gemahcht?" aber mein Mann und ich hatten uns darauf geeinigt nichts zu sagen. Nur eine vague Antwort zu geben. Ich habe dann gesagt "well, es hat geklappt und wir moechten im moment nicht darueber auskunt geben". Meine mutter war ersteinmal etwas enttaeuscht, hatte sie mir doch die letzten 2 Jahre immer zur Seite gestanden und eine Freundin meinte auch, na eines Tages wirst Du es mir schon sagen.
    Wir haben wirklich niemanden eingeweiht, da wir eben noch nicht wissen ob wir es einmal Annika sagen werden oder nicht. Wir haben gehoert das 90% der Eltern die es dem Kinde gesagt haben, wuenschten sie haetten es nicht getan... :nixweiss:
    So, wir wissen noch nicht genau was wir tun werden. In ein paar Jahren sieht es vielleicht auch medienmaessig vielleicht wieder anders aus. Es ist eine schwierige entscheidung die swhr gut ueberlegt werden muss.
    Maddi, ich wuenschte Euch auf jeden Fall sehr viel Erfolg und ich weiss das Du/Ihr den richtigen Zeitpunkt finden wird.

    Delila, ich mag Deine Einstellung. Wenn die Wichte da sind, sieht alles schon anders aus. Ich merke auch wie ich weniger darueber nachdenke "wo Annika herkam".

    Liebe Ulli,

    so weit ich weiss kannst Du als "auslaenderin" in den Staaten eine EZS machen. Es ist nur sehr viel teurer als in Europa, so wie ich aus dem Forum entnommen habe. In der Klinik wo wir es haben machen lassen, werden die Spenderinnen aufs kleinste untersucht. Die klinik hat keine sehr grosse "auswahl" an Spenderinnen, aber dafuer "handgepflueckt". Wir wissen den medizinischen Hintegrund, die groesse der Eltern und Groseltern, augenfarbe, haarfarbe etc. Ich fuehlte mich gut dabei das die Klinik so gruendlich ist. Es gibt aber Agenturen hier die niht so gruendlich sind, und ich denke die sind teurer. Es kommt auch darauf an wieviel erfolgreiche Schwangerschaften die spenderin "produziert" hat. Der Preis steigt damit. Wir haben $5000 fuer die Spenderin bezahlt, alles andere, inkl. medikamente nochmal ca. $ 14000. Wir haben noch 9 embryos eingefroren.
    Ulli, es hier in den Staaten machen zu lassen, musst Du mit ca $20000 rechnen. Wir leben in San Diego, aber es gibt eine sehr gute Klinik auch in Colorado. Natuerlich kostet dann der Flug und uebernachtung.
    Manchmal habe ich auch gedacht das Annika das baby von "ihr" und meinem Mann ist, er denkt darueber aber nie nach. Fuer ihn ist es unser Baby!
    Ulli, ich wuensche Dir alles gute und hole Dir so viel information wie moeglich. Ich stimme Romy zu, lass Dich nicht zu sehr von den Medien beeinflussen. Lese lieber die Erfahrungen von den ForumFrauen die es erfolgreich geschafft haben. :gut:

    Dieser Schritt ist wirklich sehr einschneidend, ich wuerde ihn aber wieder machen. Meine kleine Maus ist einfach zu suess. Ich habe mich auch mit der Frage beschaeftigt ob wir in Gottes werk eingreifen, ich habe fuer mich die Antwort gefunden das Gott uns Werkzeuge gegeben hat und wir sie benutzten koennen. Vor Jahren wenn Paare keine kinder bekommen konnten, haben sie auch immer wege gefunden schwnager zu werden. Z.b. haben oft andere Frauen das Baby ausgetragen, nachdem der Mann sie geschwaenget hat. Ich denke wenn die EZS und oder IVF erfolgreich ist, ist es auch bestimmt ein kind zu haben. Aber es kann eben manchmal lange dauern. Wer weiss denn ob sich diese kleinen Woichte nicht ihre genaue Zeit der Geburt aussuchen???? :nixweiss: :flower:

    Ihr lieben die ihr noch auf dem Wege seit, gebt nicht auf! :bindafür:

    Ich freue mich uber alle Fragen und werde Euch auf dem laufenden halten.

    Happy Halloween :kuerbis:

    Eure Minibaby- Conny :kleeblatt:

  • Pippi06
    2-Zeller
    Beiträge
    44
    • 30. Oktober 2006 um 10:35
    • #55

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minibaby und alle anderen Frauen die sich hier so rege an dieser Diskussion beteiligen,

    mein Mann und ich rechnen uns aufgrund unseres Alters keine Chancen mit eigenen Eizellen aus und haben uns deshalb gleich für die EZS entschieden. Wie viele andere Frauen frage ich mich, wie ich mit der Tatsache umgehen werde, nicht die genetische Mutter des Kindes zu sein und ob wir später darüber mit unserem Kind reden sollen?!

    Insbesondere deine Beiträge, liebe Minibaby, sprechen mir dabei aus der Seele. Deine Postings zeigen, wie sich die Gedanken ändern wenn das Baby erst einmal da ist. Herzlichen Glückwunsch zur Geburt eurer Tochter!!!

    Darf ich fragen, woher die Zahlen kommen, das 90 % derer die es ihren Kindern erzählt haben, es nicht wieder machen würden?

    Ich möchte zum Theme EZS und Emotionen auch auf die Erfahrungen aus der Adoptionspraxis hinweisen. Dort wird sehr viel über Wurzelsuche gesprochen. Insbesondere in der Pubertät fangen viele Adoptiert an, nach ihren leiblichen Eltern zu suchen. Mein Mann und ich haben uns 3 Jahre lang um eine Auslands-/Adoption bemüht und haben in diesem Zusammenhang adoptierte Erwachsene kennengelernt. Aus deren Erfahrung wissen wir, wenn einmal die Wahrheit ausgesprochen ist, lässt sie die Betroffenen nicht mehr in Ruhe. Es wird oft so lange gesucht, bis man die leiblichen Eltern gefunden hat. Beziehungen zerbrechen daran, Kinder verlassen ihre Adoptiveltern um in ihr "Heimatland" zurückzukehren.

    Ich bin froh, dass ihr diesen Austausch "am Leben" haltet! Es gibt sicher viele, viele stille Mitleserinnen!

    Herzlichst Pippi

  • minibaby
    2-Zeller
    Beiträge
    38
    • 8. November 2006 um 03:57
    • #56

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Pipi,

    ja ich bin selber sehr ueberrascht wieviele "stille" leserinnen es gibt und das die diskussion immer noch an oberster STelle steht. Haette ich nicht gedacht. Leider kann ich Dir/ Euch nicht sagen woher ih diese 90% zahl habe. Ich habe soviel info gesammelt als ich noch in der Entscheidungsphase war. sorry :(
    Eine Geschichte habe ich dennoch im Kopf und das ist, als die Mutter des EZS Kindes ihrer Tochter die Wahrheit sagte, habe das Kind wohl als sie einmal trotztig war, gerufen, "ich will zu meiner Eizellenmutti!"

    Ich habe einfach auch noch keine Antwort auf diese schwierige Frage. Ich hoffe das dieses Forum lange am "leben" bleibt und wir vielleicht noch mehr Eltern haben werden die ihrern Beitrag betreffens mitteilen werden.

    Ich wuensche Dir/ euch sehr viel Glueck und folge Deinem Herzen. Ich sehe mir meine kleine Maus an und bin sooo dankbar, aber ich denke schon hin und wieder daran "wie sie entstanden" ist. Gestern hatten wir meine Schwaegerin zu besuch und sie hatte meiner Maus die Windeln gewechselt und ich stand neben dem Wickeltisch. Es war sooo suess zu sehen wie sie nach mir schaute und ich wuesste sie weiss das ich ihre Mami bin. :love:

    Alles liebe

    minibaby :kleeblatt:

  • Moni68
    Gast
    • 28. November 2006 um 21:41
    • #57

    bin angekommen....

    ein fröhliches "Hallo" miteinander !! :) :flower:

    Da ich hier ein absoluter Frischling bin, möchte ich mich kurz vorstellen:

    Also ich bin 38 und habe vor kurzem mitgeteilt bekommen, dass ich, trotz jeglicher Bemühungen einer KiWu-Praxis, nicht mit meinen Eizellen schwanger werden kann. Ich habe jetzt 5 ICSI-Behandlungen hinter mir, zwei Versuche aber nur gefruchtet haben, also einmal 3 Eizellen und einmal eine Eizelle. Diese eine Eizelle hatte ich bei meiner letzten Behandlung gehabt, die aber leider degenieriert ist. ;( ;(

    Bevor ich mit den Behandlungen angefangen habe, mußten mein Mann und ich eine Humangenetikerin aufsuchen gehen, um feststellen zu lassen, ob mit den Chromosomen alles in Ordnung ist. Leider hat sie bei mir ein Triple-X-Syndrom festgestellt, d.h., dass ich ein Chromosom zuviel habe (anstatt normal 46 XX, habe ich 47 XXX).

    Der behandelnde Arzt sagt mir, dass ich durch dieses Syndrom vorzeitiger in die Wechseljahre komme, als normale Frauen. :o Anzeichen wären schon vorhanden, und zwar betrifft es die Eizellreifung. Außerdem würde mein Alter auch eine gewisse Rolle spielen. (Mit 38 gehört man also schon zum alten Eisen.... ;( ;().

    Na ja lange Rede, kurzer Sinn. Er machte uns trotz alledem noch Mut, und zwar mit einer Eizellspende in Spanien/Bilbao. :stupid: Meine erster Gedanke war, NEIN, dass kommt für dich nicht in Frage, aber mit der Zeit gewöhne ich mich langsam an den Gedanken, solch einen Versuch doch zu starten.

    Warum ich mich jetzt bei euch einklinke, ist, ich möchte gerne erfahren, wie so der genaue Ablauf ist. Wie lange muss man auf das Vorgespräch warten, und ist es nur ein Vorgespräch oder wird man auch untersucht, wie lange dauert es bis zum Eingriff. Wer von euch war in der Klinik von Bilbao und was habt ihr dort für Erfahrungen gemacht. Kam es zu Schwangerschaften, also ist es eine gute Klinik ?????

    Ich hoffe, ihr könnt mir mit meinen vielen Fragen weiterhelfen, da wir Anfang n.J. unserem Doc grünes Licht geben wollen.

    Vielen, vielen Dank schonmal im voraus und man "liest" sich.... :vielposten:

    Lieben Gruß von Moni

  • Tapabo06
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 29. November 2006 um 16:17
    • #58

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Moni,

    was ist dir empfohlen worden? Die Niederlassung des IVI in Bilbao? Da kann ich mit Infos dienen:

    http://www.eizellspende.de/forum/index.php?topic=2823.0
    http://www.eizellspende.de/forum/index.php?topic=3273.0

    Bin derzeit schwanger aus dem zweiten Versuch dieses Sommers in Bilbao, war aber auch 2004 erfolgreich im IVI Valencia - das Stammhaus in Valencia hat einfach eine große internationale Abteilung, die es bei den kleineren Niederlassungen so nicht gibt, obgleich sie sich auch viel Mühe gegeben haben, mich gut zu betreuen.

    Viele Grüße,
    Tapabo

    ------------------------------------------------------------
    2 Kinder durch EZS - Tochter 01/05, Sohn 05/07

  • Lissy
    Morula
    Beiträge
    278
    • 29. November 2006 um 17:42
    • #59

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo, alle miteinander,

    eine Woche nach meinem 2. Negativ komme ich aus dem tiefsten aller Löcher immer noch nicht auch nur ein bisschen raus. Die Tränen pressen sich bei jeder Kleinigkeit, die mich an die an sich wunderschönen Südafrika-Flitterwochen (mit Besuch in Dr. Wiswedels Klinik...) erinnert, heraus.

    Wie sollte so eine Trauer zu erklären sein, wenn man nicht voll und ganz auf "sein" Baby gehofft hätte? Ich konnte allerdings zwei sehr unterschiedliche Gefühlshöhepunkte auf diesem Weg ausmachen: In der Nacht vor der Punktion der Spenderin war ich voller Mitgefühl, was die Ärmste wegen mir am nächsten Morgen durchmachen müsste, am Morgen selbst schlug es um in blanke Eifersucht auf die Unbekannte (nach Kinderfotos und Vita von uns ausgesucht). Die Spermaprobe vom eigenen Mann frisch zur Klinik gebracht, ich wollte auf keinen Fall mitfahren, die EZ der Spenderinnen dazu, würden sie sich dort sogar begegnen? Ich war nur fertig darüber, dass ein Tag nochmal all mein "Unvermögen" so knallhart auf den Punkt brachte. Dennoch: Drei Tage später beim Transfer, unter Tränen der Rührung, dass alle Beteiligten so viel für mich taten, empfand ich nichts als schwesterliche Dankbarkeit der Frau gegenüber - mit dem Hineinschieben wurden es allein meine beiden Embryonen. Nie hätte ich damit gerechnet, dass keines bei mir bleiben würde.

    Lissy

  • herzchen
    8-Zeller
    Beiträge
    91
    • 29. November 2006 um 18:07
    • #60

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Liebe Lissy,

    spüre Deinen Schmerz bis hierher!!!

    Gut, dass Du anfängst, über das Erlebte zu schreiben. Auch wenn der Weg lang sein kann, dies hilft Dir und vielen anderen hier im Forum bei der Verarbeitung. DANKE!

    Herzchen

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