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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Beiträge von Queen

  • Wirklich glücklich ??? Partnerschaft....????

    • Queen
    • 4. Januar 2007 um 18:08

    Re: Wirklich glücklich ??? Partnerschaft....????


    Liebe Nicky,

    ich denke wir sind in der heutigen Zeit besonderen Belastungen ausgesetzt, die früher von einer Großfamilie aufgefangen wurden, wie z.B. hohe Arbeitslosigkeit, sinkende Einkommen bei steigenden Kosten/Ausgaben, steigender Druck am Arbeitsplatz. Davon kann ich auch ein Lied singen, der Ellbogenkampf im Berufsleben wird immer härter, ist für mich manchmal kaum zu ertragen. Dies würde ich auch immer wieder bei Deinem Mann anerkennen, aber ihm auch deutlich machen, daß Du dringend Hilfe brauchst.

    Sicher gibt es wohl kaum einen anstengenderen (und gleichzeitig schöneren) "Job" als den der Mutter vor allem in den ersten Jahren, es ist wohl außer einer Altenpflege zuhause der einzige 24 Stunden Job, den es gibt.

    Mein kerngesunder Mann hat manchmal auch Schwierigkeiten, meine eher mal ledierte Gesundheit nachzuvollziehen (vor allem bei typisch weiblichen Wehwehchen). Da hilft nur sich zu erklären, damit er es verstehen kann.

    Allerdings haben wir ja leider noch kein Kind, von daher kann ich nicht mitreden. Aber dass Eure Alltagsprobleme mit der Geburt anfingen, deutet auf eine Überlastung von Euch beiden hin, eben durch die Kindererziehung, die als Zeit für Eure Ehe und Eure Erholung abgeht.

    Die Tatsache, dass Ihr Euch immer super versteht, sobald Ihr von zuhause weg seit zeigt mir, dass Ihr Euch grundsätzlich eigentlich versteht und liebt. So etwas würde ich keinesfalls aufgeben, sondern lieber für Entlastung und Freiräume für Euch beide als Paar sorgen.

    Ich stelle mir vor, daß unsere Kinder nach der Fürsorge für ihre Grundbedürfnisse in erster Linie eine intakte Elternehe brauchen, um gesund zu gedeihen. Dann bekommt sicher auch das Kind, was es braucht, weil sonst die Kraftquelle fehlt. Vielleicht habt Ihr die Prioritäten zu sehr auf Euer Kind verlagert, anstatt ihm die Richtung vorzugeben, die Euch allen gut tut? Das kommt nun von einer gänzlich Unerfahrenen... Du wirst am besten wissen, ob davon für Dich/Euch etwas Relevantes dabei ist...

    Also ganz pragmatisch würde ich vorschlagen: Putzhilfe und Kindermädchen (vielleicht auch Verwandte?) oder Kindergruppe und dann zu zweit ausgehen entspannen durchatmen. Und dann eventuell mithilfe von zB sogenannten Zwiegesprächen mit Deinem Mann die Nähe und Intimität zu zweit wiederherstellen. Diese Geprächsform kann man auch ohne fremde Hilfe zuhause erlernen und durchführen (ca 1,5 Stunde pro Woche), es gibt Literatur darüber. Oder Eheberatung christlicher Institutionen wahrnehmen, wenn Euch das zusagt, diese sind oft kostenfrei.

    Nun habe ich auch verfolgt, und es hat mich sehr berührt, daß Du die letzte Zeit sehr viel mit gemacht hast, was sicher sehr anstrengend für Dich und Deinen Körper, Deine Gesundheit war. Vielleicht würde Dir eine Auszeit gut tun, zB in einer Mutter - Kind - Kur. Dein Kind ist versorgt, und Du kannst Dich ganz Deiner Erholung widmen, Dein Mann zuhause entspannen. Oder Dein Mann nimmt sich Urlaub, und kümmert sich um Euer Kind, während Du in Kur/Urlaub fährst und Deine Reserven wieder auftankst. Letzteres wäre eine gute Gelegenheit für Deinen Mann zu sehen, was Du den ganzen Tag und Nacht leistest.

    Es gibt sicher eine Lösung für Euch, und ich würde nicht zulassen, daß äußere Belastungen Eurer Ehe schaden.

    Nun hoffe ich, daß mein Beitrag Dir Mut macht!

    Alles Liebe! :blume:
    Queen

  • Sag´ Ich es Meinem Kinde???

    • Queen
    • 12. Dezember 2006 um 07:07

    Re: Sag´ Ich es Meinem Kinde???

    Hallo, Ihr Lieben,

    als bei uns die Entscheidung fuer eine EZS fiel, haben wir uns sehr intensiv mit der Ethik um dieses Thema auseinander gesetzt, also auch damit, ob das Kind um die EZS wissen sollte. Während wir zunächst dachten dass es wichtig sei, dass das Kind davon wisse, weil es ein Recht auf seine Herkunft hat, glauben wir jetzt eher, dass dies vielleicht eher Schaden anrichten könnte, weil seine genetische Mutter ja unbekannt ist. Ich denke, wir werden in Zukunft nach dem Kindeswohl entscheiden, wenn wir denn in die glückliche Lage kommen, auf diesem Wege Zuwachs zu bekommen.

    Das Recht auf seine Herkunft können wir hier dem Kind garnicht geben, weil die Spende üblicher Weise anonym ist. Und dies liegt an der deutschen Gesetzgebung und dem Verbot der EZS, daß es eben dadurch keine EZS- Bank entsprechend einer Samenbank gibt, wo sich unsere Kinder später über ihren genetischen Ursprung informieren könnten.

    Müssten wir dann nicht vielmehr konsequenter Weise gleich ganz auf diesen Weg der EZS verzichten, wenn wir keine uns bekannte Spenderin haben? Oder eben den Nachwuchs nicht mit dieser "Kleinigkeit" unbekannter Muttergene belasten? Wir könnten ihm ohnehin nichts über seine mütterlichen Gene erzählen. Wozu also verunsichern?

    Für uns könnte es hilfreich sein, hier Erfahrungsaustausch mit Eltern zu haben, die Kinder aus Samenspende haben. Oder auch mit dem mittlerweile erwachsenen Nachwuchs derer. Da gibt es langjährigere Erfahrungen, die sich aber wohl gut auf EZS übertragen liessen.

    Eigentlich verhindert die deutsche Gesetzgebung mit der Absicht, jedem Menschen sein Recht auf seine Herkunft zu sichern genau dies, daß auf legalem Weg eine EZS im Nachhinein für unsere Kinder nachvollziehbar wäre. Ethisch sehe ich in einer EZS nichts anderes als in einer Samenspende. Unsere Gesetzgebung handhabt sie aber völlig unterschiedlich.

    In einem legalen Umfeld sind gespendetes Sperma und EZ geschützer, weil die Reproduktionsmediziner über jedes entstandene Kind und seine genetische Abstammung Buch führen müssen und nicht einfach mal nach Gutdünken Eizellen oder Sperma ohne Wissen eventuel unfreiwilliger Spender für ihre Zwecke abzweigen können.

    Und ganz pragmatisch liegt unsere Verantwortung hier: letzten Endes geht es bei dem Wissen um die Herkunft darum, Erbschäden durch Inzest unter Geschwistern/Verwandten zu verhindern. Aber in unserem Fall können eigentlich maximal Halbgeschwister entstehen, die sich vielleicht irgendwann einmal als Paar finden könnten.
    Und bei Halbgeschwistern ist die Wahrscheinlichkeit eines Gendefektes gemeinsamen Nachwuchses in etwa so groß wie bei einer über 40jährigen Frau, die auf normalem Weg von einem Nichtverwandten schwanger wird (so weit ich weiß, ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren...).

    In einem Fall von Leukämie in der Familie könnten sich echte Geschwister gegenseitig Blutstammzellen spenden, wenn sie Glück haben. Aber auch bei ihnen kann es sein, dass es genetisch nicht paßt und nicht funktioniert. Man kann das Nabelschnurblut für solch einen Fall deponieren lassen.

    Spannender wäre für mich eventuel, mehr über Begabungen der genetischen Mutter und ihrer Vorfahren zu wissen, um das Kind optimal zu fördern. Auch dies wäre in einem legalen Umfeld leichter. Wie man in den USA sieht, kann dies allerdings auch zu seltsamen Stilblüten führen (wie sich gewünschte genetische Eigenschaften zusammen kaufen wie bei einer Autobestellung). Aber ob und inwieweit das Kind diese Fähigkeiten dann tatsächlich als Veranlagung mitbringt oder nicht, weiß wie bei einem Kind aus den eigenen Genen wohl nur der liebe Gott.

    Bei all diesen Fragen interessiert mich letztlich nur eines:
    Dient es der Liebe?
    Es geht doch darum, dem Kind liebevolle Eltern zu sein.
    Fehlt die Liebe, weil ein Kind nicht direkt aus der Umarmung eines Paares entstanden ist? Nein, ich finde es gehört mehr Liebe dazu, diesen steinigeren Weg als Eltern zu beschreiten. ..

    In diesem Sinne, Euch allen alles Liebe
    Queen
    :tannenbaum:

  • Gebärmutteraufbau/abbau?

    • Queen
    • 6. Oktober 2006 um 14:23

    Re: Gebärmutteraufbau/abbau?

    Hallo Tineane,
    nach Untersuchung bei meiner Gyn alles ok mit meiner Gebaermutter.
    Nehme jetzt Cycloprogynova.
    Danke fuer Deinen Tip!
    Gruss
    Queen

  • Eizellspende und die emotionen

    • Queen
    • 6. Oktober 2006 um 14:06

    Re: Eizellspende und die emotionen

    Hallo Minnibaby und Co,

    herzlichen Glueckwunsch zu Deiner kleinen Annika! Es freut mich fuer Dich, hier mit erleben zu duerfen, wie Du glueckliche Mutter wurdest! Vielen Dank fuer Deine ermutigenden Erfahrungsberichte und auch fuer die der anderen Muttis oder hoffentlich-bald-Muttis.

    Als mir meine Gyn mitteilte, dass mein Hormonspiegel eindeutig Menopause bedeutet, bekam ich einen Schreck, den naechsten, als sie mir sagte ueber Hormonstimulation gaebe es praktisch keine Aussichten mehr, einen Eisprung zu herbeizufuehren, und gleich nochmal einen, als sie mir sagte, die einzige Moeglichkeit sehe sie in einer EZS (ausser Adoption).

    Hopla! Einen kurzen Moment der Abwehr, ja des Entsetzens, aber das geht (ethisch) doch nicht, und dann sofort innerliche Zustimmung! Wow! Das war flott. Und ich war selbst von mir ueberrascht. Natuerlich haben mein Mann und ich dann uns Zeit genommen, die Folgen zu bedenken, und die Entscheidung abzuwaegen und zu treffen. Und jetzt haben wir Ende Oktober einen Ersttermin im Novum. Und ich nehme bereits Cycloprogynova und Vitamine als Vorbereitung, mache auch jeden Morgen Yoga bzw. Gymnastik und hoffe, bald schwanger zu sein.

    Ja, manchmal melden sich Gedanken, ob wir so in Gottes Werke so eingreifen duerfen, ob das Kind mit diesem Schicksal einer anonymen genetischen Mutter klarkommt, unsere glueckliche Ehe belastet wird wegen der fremden Gene.

    Durchgehend lese ich hier in Euren Beitraegen, dass Ihr mit Eurem Kind einfach gluecklich seid und Ueberlegungen zur Herkunft eher nebensaechlich sind, vor allem, wenn das Kind erst mal da ist. Das wirkt beruhigend auf mich.

    Wie geht Ihr mit Euren Sorgen diesbezueglich um? Ich wuerde mich ueber einen Erfahrungsaustausch mit Euch freuen.

    Liebe Gruesse
    Queen

  • Gebärmutteraufbau/abbau?

    • Queen
    • 4. Oktober 2006 um 11:25

    Re: Gebärmutteraufbau/abbau?

    Hallo Tineane,
    danke fuer Deinen Hinweis, habe heute einen Termin bei meiner Gyn.

    Liebe Gruesse
    Queen

  • Gebärmutteraufbau/abbau?

    • Queen
    • 3. Oktober 2006 um 21:07

    Hallo, Ihr Lieben,
    nach einem Erstgespräch mit Dr. L. (Novum, Warschau) bin ich durcheinander. Er sagte mir, dass nach 1 3/4 Jahren ohne Menses sich wahrscheinlich die Gebärmutter abgebaut hat und mir Cycloprogynova empfohlen zum Aufbau der Gebärmutter. Mich hat das völlig überrascht, dass es da einen Abbau der Gebärmutter geben kann. Meine Menses war immer pünklich und regelmässig bis ich eine OP hatte. Danach nichts mehr, von einem Tag auf den anderen, als hätte jemand eine Tür zugeschlagen. Peng!

    Keine Beschwerden, keine Wechseljahre, einfach ein Wechseltag!

    Die Neuigkeit, dass meine Gebärmutter deshalb evtl nicht mehr als Landeplatz für's Embryo (mittels EZS) dienen kann, hat mich nicht gerade ermutigt.

    Kann mir bitte jemand von Euch etwas dazu sagen?

    Einen lieben Gruss
    Queen

  • Familienaufstellung

    • Queen
    • 1. Oktober 2006 um 20:27

    Re: Familienaufstellung

    Hallo manda,
    herzlichen Dank für Deine ausführliche und ermutigende Antwort. Es freut mich zu hören, dass Du anscheinend 10 Monate alte Zwilinge hast, und mich und alle hier an Deinem Glück teilhaben lässt. Ja, ich profitiere davon, dass viele von Euch hier fleissig ihre Infos und Erfahrungen zusammengetragen haben, dank Deines Hinweises habe ich eine Menge über verschiedene Kliniken gefunden.


    Hallo Josi,
    nein ich bin mir nicht sicher, ob es der Aufklärung über die EZS gegenüber dem Kind bedarf. Wir möchten einfach das beste für das Kind tun. Vielleicht kann man das erst später entscheiden, wenn das Kind grösser ist.

    Bei einer Adoption macht es ganz sicher Sinn, dass das Kind irgendwann erfährt, wer die leiblichen Etern sind. Ich würde das auch wissen wollen.

    Die Lage bei EZS finde ich da nicht so eindeutig, bei einer Samenspende ist es in Dtl. möglich, dass das Kind erfährt, wer sein genetischer Vater ist, während bei EZS diese Möglichkeit normaler Weise nicht lässt.

    Vielleicht machen wir uns da zu viele Gedanken dazu... "Elternsein kommt von Herzen", wie Du sagst. Jedenfalls hilft Deine poetische Antwort weiter, vielen Dank.
    Und wie Angie wäe ich neugierig zu erfahren, was es mit den vermischten Genomen auf sich hat.


    Hallo Wolke,
    danke für den Link, habe schon mal draufgeschaut, bin aber noch nicht weit gediehen. Auf jeden Fall sehr interessant. Mit Familienaufstellungen habe ich gute Erfahrungen gemacht, weiss aber dass damit viel Unfug getrieben wird.

    Liebe Grüsse
    Queen

  • Familienaufstellung

    • Queen
    • 28. September 2006 um 16:59

    Hallo, Ihr Lieben,
    bin neu hier und sehr angetan von Euren herzlichen, offenen und unterstuetzenden Beitraegen.
    Mein Mann und ich haben uns fuer eine EZS im Novum entschieden, das scheint die beste Wahl zu sein. Hat jemand eine Erfolgsstatistik zu entsprechenden auch anderen Kliniken? Hat jemand Erfahrung mit IRM in Kiew?

    Uns beschaeftigen moegliche Folgen der EZS fuer das Kind. Hat schon jemand Erfahrung damit? (Wahrscheinlich ist die Methode der EZS noch zu jung dafuer?) Hat jemand von Euch dazu schon mal eine Familienaufstellung gemacht? Wie geht das Kind damit um, wenn es seine genetische Mutter nicht kennenlernen kann? Gibt es die Moeglichkeit, die EZS so zu machen, dass das Kind diese als Teenager kennenlernen kann, wenn es dies wuenscht?

    Wie sieht das rechtlich aus, koennte ich als biologische aber nicht genetische Mutter das Kind weggenommen bekommen, rechtlich in Dtl. belangt werden? Ergeben sich besondere Belastungen fuer die Ehe mit einem Kind aus EZS?

    Viele Fragen eines Neulings an "alte Hasen".
    Fuer Eure Erfahrungsberichte waere ich dankbar

    Liebe Gruesse
    Queen

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