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@ Claudia wg. Prof. in Wien

  • Manu
  • 14. April 2002 um 02:31
  • Manu
    8-Zeller
    Beiträge
    98
    • 14. April 2002 um 02:31
    • #1

    Hallo Claudia,

    habe jetzt erst deinen Eintrag im Forum gelesen. Hast du schon einen Termin gehabt?

    Könntest du mir bitte nähere Angabe zu dem Prof. geben? Tel.-Nr., Adresse? Das wäre super.

    Und die Entnahme geht ohne vorherige Stimulation? Müßte dann doch gehen, oder?

    Liebe Grüße (ich bin schon total gespannt)
    Manu

  • Manu
    8-Zeller
    Beiträge
    98
    • 16. April 2002 um 15:35
    • #2

    @ Claudia wg. Prof. in Wien

    Hallo!

    Habe einmal im WWW nachgesehen und Folgendes gefunden:

    http://www.ifra.at/Ifra-Aktuell/journal3-medizin.htm

    Embryo aus unreifer Eizelle
    An der Klinischen Abteilung für gynäkologische Endokrinologie und Sterilitätsbehandlung der Wiener Universitäts-Frauenklinik gelang es den Professoren Dr. Johannes C. Huber und Dr. Fritz Nagele bei einer 31-jährigen Frau eine Schwangerschaft durch Retortenausreifung einer zunächst völlig unreifen Eizelle zu erzielen. "Die Frau ist in der neunten Woche schwanger", erklärte Huber. Dies gelang weltweit erst zweimal in Toronto. Dazu sagt Prof. Nagele: "Weltweit wurden bisher mit etwas anderen Methoden in Kanada zwei Schwangerschaften nach Invitro-Ausreifung von Eizellen und nachfolgender Befruchtung in der Retorte erzielt. Bei dem speziellen Fall in Wien wurde allerdings gleichzeitig eine chirurgische Sanierung des Grundleidens vorgenommen und damit handelt es sich hier um die erste Beschreibung einer solchen Therapie in der medizinischen Literatur." Dr. Huber sagte, die Frau hätte an einem so genannten Polycistischen Ovarialsyndrom (PCO) gelitten. Dabei werden in den Eierstöcken nur sehr unreife Eizellen gebildet. "Bisher konnte man nur eine sehr massive Hormonbehandlung durchführen oder das unreife Gewebe entfernen. Doch die Erfolge waren gering. Wir haben erstmals aus den unreifen Follikel (Bläschen in denen die Eizellen heranreifen) Eizellen gewonnen und auch gereift", sagt Prof. Huber. Die Ärzte kultivierten dazu die unreifen Eizellen im Labor, in einem Kulturmedium, das alle die Ausreifung notwendigen Hormone enthält. Das geschah zunächst einmal zwei Tage lang. Dann wurde im Rahmen einer Invitro-Fertilisierung eine Samenzelle des Mannes in die Eizelle der Frau injiziert und diese damit befruchtet. Nach weiteren vier Tagen erfolgte dann der Embryotransfer in die Gebärmutter der Frau. "Wir haben die laparoskopische Intervention zur Entfernung des unreifen Follikelgewebes als Therapie und die nachfolgende künstliche Befruchtung kombiniert. Das war der weltweit erste derartige Eingriff", sagt Dr. Nagele.

    Auch hier gibt's noch etwas:
    http://www.3sat.de/3satframe.php3…astuecke/05234/
    Künstliche Befruchtung ohne aufwendige und belastende Hormonbehandlung - österreichischen Wissenschaftlern ist es gelungen, unreife Eizellen im Reagenzglas reifen zu lassen. Das befruchtete Ei wurde einer jungen Wienerin eingepflanzt. Sie ist nun schwanger und freut sich schon auf den Nachwuchs. Sie konnte keine Kinder bekommen, weil wegen einer Erkrankung der Eierstöcke nur unreife Eizellen produziert wurden. Bei einer Operation des Organs entnahmen die Mediziner ihr eine unreife Eizelle und behandelten sie im Reagenzglas mit Hormonen. Das Experiment gelang; zwei Tage im Brutschrank und die nötigen Hormone genügten, um die Eizelle reifen zu lassen. Nach vier Tagen konnte sie mit einer Samenzellen des Mannes befruchtet werden, die Eizelle teilte sich und wurde wieder in die Gebärmutter der Frau eingepflanzt.Dolly, das berühmte Klonschaf, hat es möglich gemacht. Um das Klonen im Labor durchführen zu können, mussten die Wissenschafter neue, feine und exakte Techniken entwickeln. Das Know-how, wie man mit den Eizellen umgeht, wurde so entwickelt - heute profitiert auch die Methode der künstlichen Befruchtung davon.

    Die vorstehenden Infos sind allerdings bereits aus 2000.

    Homepage Prof. Dr. Huber:
    http://www.drhuber.at

    Hat jemand neuere Infos? Z. B., ob die Behandlung mittlerweile regelmäßig durchgeführt wird? Auch anstelle von Eizellspenden? Kosten?

    LG
    Manu

  • 8-Zeller
    Beiträge
    88
    • 16. April 2002 um 16:30
    • #3

    @ Claudia wg. Prof. in Wien

    Profesor Fritz Nagele hat eine kleine Privatpraxis hinter der Universität Wien in der Reichsratstraße. Er ist ein sehr netter, umsichtiger Arzt. Ihr findet seine nummer im amtlichen Telefonbuch (http://www.etb.at oder http://www.otb.at). Soweit ich jedoch informiert bin, halten die Gyns des Wiener AKH diese behandlungsmethode nur dann für angezeigt, wenn ein PCO-Syndrom oder eine ähnliche Eizellreifungsproblematik besteht.

    Dennoch bitte: nachfragen!

    Bussibär

  • frowlein
    Blastozyste
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    714
    • 21. September 2003 um 07:51
    • #4

    @ Claudia wg. Prof. in Wien

    schwupps nach oben - für Marion43 ..und alle anderen interessierten Leser :smile:

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

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