Hallo,
irgendwie weiss ich nicht so recht wie ich eigentlich anfangen soll.
Vielleicht zu allererst: Ich liebe meinen kleinen Räuber über Alles und würde ihn niemals hergeben wollen.
ABER: Irgendwie habe ich schon manchmal seltsame Gedanken:
Nachdem wir ja immer wieder auf die Eizellenspende gestoßen wurden
(in jedem Bericht vom Krankenhaus, jeder Arzt usw.)
stelle ich fest, dass ich immer wieder bemerke, doch Ähnlichkeiten mit mir an unserem Sebastian zu suchen.
Ich gebe es ja auch offen zu, nur eitler Sonnenschein ist bei uns nicht. Die durchzechten Nächte und die Probleme am Anfang hinterlassen langsam ihre Spuren. Dann kann mein Mann mich nicht so unterstützen , wie ich es gerne hätte. Er muss ja in seinem Job jeden Tag seine volle Leistung bringen und hat auch noch Kundenverkehr und ständig irgendwelche Sitzungen die von einem alles abverlangen.
Wenn wir dann mal wieder in die Diskussion verfallen, wer Nachts aufsteht und den kleinen beruhigt, dann kommt es schon mal vor, dass ich in meiner Verzweiflung sage, geh doch zu DEINEM Kind.
Vielleicht wurde mir auch durch die schnelle Geburt und dann durch das wegnehme des Kindes auf die Intensiv einfach zuviel genommen um mich richtig auf das Kind einzustellen.
Ach ich weiß nicht, vielleicht ist hier im Forum ja jemand , der schon mal ähnliche Gedanken hatte und nicht nur nach der Geburt das größte Glück und Zufriedenheit hat.
Aber wie gesagt, ich würde meinen Kleine niemals hergeben wollen und ich liebe ihn über alles.....
LG
Nicki mit Sebeastian (gestern 13 Wochen)