Lieber Doc,
ich habe heute nacht - am Tag 3 nach Embryotransfer - ein mehrmaliges verkrampftes Ziehen im Unterleib gehabt, von dem ich wach wurde. Am Tage ist es so, dass ich dies steuern kann und meinen Bauch entspanne, dann krampft er auch nicht. Im Schlaf gelingt mir dies natürlich nicht. Es fühlt sich einerseits an wie das sprichwörtlicheBauchkribbeln, aber der Unterleib ist auch verhärtet und es ist ein Gefühl, als wenn sie die Gebärmutter zusammenzieht und nach unten krampft.
Bei meinen bisherigen eigenen ICSI-Versuchen hatte ich dies schon kurz vor Punktion und auch nach Transfer. Es fühlt sich für mich an, wie eine Kontraktion der Gebärmutter. Mein damaliger Gyn sagte, dies kann durch die Medis ausgelöst sein. Dies ist nun unser 1. Versuch mit EZS, d.h., ich wurde nicht stimuliert und habe nun trotzdem dieses Krampfen.
Ich glaube zwar nicht, dass die Embryonen dies auslösen, nur macht mir Sorge, dass diese Kontraktionen den Embryonen das Einnisten unmöglich macht bzw. sie sogar dadurch gar nicht mehr in der Gebärmutter sind.
Haben Sie von dieser Sache schon gehört? Und führt eine Kontraktion der Gebärmutter zu Schwierigkeiten bei der Einnistung?
Vielen Dank im voraus!