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ovarbiopsie

  • simone
  • 13. Februar 2002 um 10:09
  • simone
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 13. Februar 2002 um 10:09
    • #1

    Hallo an Alle,


    wer kennt sich eigentlich mit einer Ovarbiopsie/Ovarialbiopsie aus. Was und wie wird dies gemacht? Ich habe gehört, das man durch eine Ob. erkennen kann ob endgültig noch "schlafende Folikeln" vorhanden sind oder nicht.

    Gruß-Simone

  • Manu
    8-Zeller
    Beiträge
    98
    • 13. Februar 2002 um 16:05
    • #2

    ovarbiopsie

    Liebe Simone,


    leider kenne ich mich damit nicht aus.


    Aber mich würde interessieren, ob man sie dann "wecken" kann. Bist du auch in den vorzeitigen Wechseljahren? Mir sagte man, dass das nicht möglich sei. Wie sind denn deine Hormonwerte, z. B. LH und FSH?


    LG

    Manu

  • simone
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 14. Februar 2002 um 08:55
    • #3

    ovarbiopsie

    Hallo Manu,

    leider bin ich im Moment in den früh. Wechsj. die FSH Werte liegen zwischen 40-88 und die LH Werte sind auch so hoch (eigentlich aussichtslos!!!). Ich hatte dann aber einige Berichte gelesen, das einige Frauen trotz hohen Werten, doch noch eigene Kinder bekommen haben (man erkannte einige sog. schlafende Folikel)-man versucht ja noch zu retten, falls es noch was zu retten gibt! Das wird auch mein letzter Versuch füür ein eigenes Kind sein,dann werden wir uns die Eizellspende überlegen. Ich kämpfe seit 3 Jahren mit den blöden Wechseljahren ( habe einen 4-jährigen Sohn, wünschen uns aber noch ein weiteres Kind). Falls Du niedrige Werte hast, lasse alle Kontrollen machen. Wo ich die "noch niedrigen Werte" hatte, sagte mir mein FA das dies mal passieren könnte und vertröstete mich 1 Jahr. Ich weiss jetzt, das man sehr schnell handeln muss. Wie sieht es bei Dir aus? LG Simone

  • Manu
    8-Zeller
    Beiträge
    98
    • 14. Februar 2002 um 18:51
    • #4

    ovarbiopsie

    Liebe Simone und Leidensgenossin,


    ich bin ebenfalls in den vorzeitigen Wechseljahren (seit 6 Jahren) mit erhöhten LH- und FSH-Werten. Allerdings ist mein letzter Hormonspiegel ohne Tabletteneinnahme schon 4 Jahre alt. Man sagte mir seinerzeit in einer KiWu-Praxis, dass es keinen Zweck hätte. Meine Mens habe ich seither nicht mehr ohne Medis bekommen und hatte seinerzeit auch die üblichen Beschwerden wie Hitzewallungen etc. Da wir leider nicht verheiratet sind, ist das ganze Thema in Deutschland sowieso etwas schwierig. Die KK zahlt nicht, und in NRW weigern sich die KiWu's überhaupt zu stimulieren. :sad:


    Weißt du noch, wo du den Bericht gelesen hast? Wäre für mich auch interessant. Wenn es dieses Mal nicht in V. klappen sollte, werde ich sowieso erst einmal pausieren. Die Hormone schlauchen ganz schön. Werde nämlich immer dicker und träger. Und dann möchte ich noch einmal meinen Hormonstatus überprüfen lassen. Aus welchem Bundesland kommst du denn? Wäre schön, wenn wir uns weiter austauschen können.


    LG

    Manu

  • simone
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 15. Februar 2002 um 11:29
    • #5

    ovarbiopsie

    Hallo Manu und an Alle!


    also ich komme aus Baden Würtb. und hier muss man auch verheiratet sein. Bei mir haben die Doc´s auch gesagt, das es keinen Zweck für mich hat (ich war insg. bei 3 Ärzten ). Das macht einen schon fertig. Naja, aufjedenfall habe ich dann irgendwann was über die Ovarbiopsie/Ovarialbiopsie gehört, habe meinen FA. gefragt ob er sowas durchführt. Die Antwort lautete: "hat leider bei ihnen keinen Zweck und bringt auch nichts,aber wenn ich es unbedingt möchte,würde Sie mir helfen." So und wo ich etwas über die Ovb. gelesen habe, weiss ich nicht ganz genau (http://www.thieme.de/gebfra/gebfranet/journalclub/0034.html und auch was bei http://www.gyn.de), das sind die Adr. die ich noch weiss. Ob die Ob. hilft ist in Frage gestellt!?Zu den Kilo´s, ich habe auch ein wenig zugenommen (hast Du eigentlich eine Knochendichtmessung machen lassen?), Sport ist sehr wichtig wg. den Knochen.Welche Tabletten nimmst Du? Ich hoffe ich habe Dir ein wenig helfen können, schön von Dir zu hören. Bis bald

    Simone

  • Sille
    Eizelle
    Beiträge
    10
    • 10. März 2002 um 22:05
    • #6

    ovarbiopsie

    Hallo Ihr !

    Habe das gleiche Problem.
    FSH/LH stark erhöht. Ärzte geben keine Chance mehr schwanger zu werden.
    Die Ovarbiopsie hört sich interessant an.

    Habe eine Tochter mit 5 Jahren.
    Versuchen seit 4 Jahren schwanger zu werden.
    Doc immer vertröstet mit dem Satz:
    Regen Sie sich nicht auf, wer einmal schwanger wird,wird es auch wieder.
    Arztwechsel dann knallhater Befund.

    Suche immer nach Ursachen, die kein Arzt sagen kann.

    By Sille

    Kinderwunsch, trotz vorzeitigen Wechseljahren.

  • natilein
    Eizelle
    Beiträge
    1
    • 13. April 2002 um 23:56
    • #7

    ovarbiopsie

    Hallo,bin durch Zufall hier gelandet und bin wieder mal ins Grübeln geraten durch Eure Diskussion wg. Ovarialbiopsie.Ist bei mir vor ca.7 Jahren durchgeführt worden u. mir wurde klipp u. klar mitgeteilt das kein Follikelgewebe vorhanden wäre u. ich dementsprechend meinen Kw vergessen kann.Aber genau das geht mir nich aus dem Kopf,wenn nun gerade eine Probe entnommen wurde u. daneben vielleicht doch einige Follikel waren,wo nichts entnommen wurde....
    LG ANDREA

  • Sigi
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 15. April 2002 um 10:55
    • #8

    ovarbiopsie

    Hallo!
    Seit ich unter dem Einnahmeschema von Valencia spontan schwanger geworden bin (leider Fehlgeburt), obwohl mir niemand mit meinen schon lange erhöhten FSH-Werten eine Chance eingeräumt hat, habe ich mich in der Literatur schlau gemacht und auch diesbezüglich ein paar Tips von einem befreundeteten Frauenarzt bekommen.
    Die Ovarbiopsie bringt eher nichts, wohl aus dem bereits erwähnten Grund (Gewebeprobe nicht unbedingt repräsentativ). Auch Frauen mit Probe ohne Follikel sind trotzdem, wenn auch sehr selten, später wieder schwanger geworden!
    Die einzige Behandlung, die gelegentlich hilft, ist eine Hormontherapie, die so dosiert ist, daß das FSH in den Normalbereich kommt. Dann kann man evtl.zusätzlich stimulieren/unterstützen.
    Die Erfolgsaussichten sind allerdings auch nicht so besonders gut (max.20%). Es klappt aber längst nicht bei allen Frauen und ich weiß lediglich von einem amerikanischen und einem israelischen Arzt, der so behandelt. In Deutschland sagen eigentlich alle (auch der sogenannte "Spezialist für die besonders schwierigen Fälle" in Hamburg, bei dem ich war), daß die Behandlung bei erhöhten FSH-WErten keinen Sinn macht.
    Liebe Grüße an alle und ggf.viel Erfolg,
    Sigi

  • Laetitia
    2-Zeller
    Beiträge
    11
    • 15. April 2002 um 12:14
    • #9

    ovarbiopsie

    1. Wie beahndelt denn der israelische Arzt bzw. wie bist Du in Spanien behandelt worden??
    2. Wer ist den der Spezialist in Hamburg für schwierige Fälle?

  • Sigi
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 15. April 2002 um 23:11
    • #10

    ovarbiopsie

    Hallo Laetitia,

    der Arzt, der mir in Hamburg mehrfach als besonders erfolgreich in schwierigen Fällen
    empfohlen wurde, ist Dr.Fischer vom Fertility
    Center Hamburg. Persönlich fand ich ihn allerdings nicht so sympathisch. Vielleicht aber auch nur, weil er mir halt auch sagte, eine Behandlung mache keinen Sinn.

    Der israelische Arzt hat Erfolge mit GnRH-
    Analoga Gabe (damit unterdrückt man die FSH-
    Ausschüttung) und anschließender Stimulation,
    aber auch nur in wenigen Fällen. Ich weiß von
    ihm nur über einen wissenschaftlichen Artikel,den er geschrieben hat.

    In Valencia habe ich das übliche Schema als
    Vorbereitung zur Eizellspende erhalten (Progynova in steigender Dosierung). Darunter
    hatte ich dann spontan einen Eisprung (trotz
    deutlich erhöhtem FSH von 46 schon vor über 2 Jahren). Vielleicht war es aber doch nur Zufall, auch wenn es mir schwerfällt, das zu glauben.

    Liebe Grüße, Sigi

  • Anja43
    4-Zeller
    Beiträge
    69
    • 16. April 2002 um 20:48
    • #11

    ovarbiopsie

    Hallo Sigi,

    ich habe gerade gelesen, daß du unter der Einnahme von Progynova einen Eisprung hattest. Wie kann denn das sein? Progynova schaltet doch die Eierstöcke gänzlich aus und baut ausschließlich die GS auf. Das verstehe ich nicht so ganz. Da dürfte doch eigentlich keine Eizelle heranwachsen. Hast du dafür eine Erklärung?
    Und wie ging es dann in Valencia weiter, Wieviele Embryonen oder Blastozyten wurden dir eingesetzt?
    Würde mich freuen, von dir zu hören

    Liebe Grüße Anja

    Anja43

  • Sigi
    8-Zeller
    Beiträge
    121
    • 17. April 2002 um 00:46
    • #12

    ovarbiopsie

    Hallo Anja,

    Progynova=Estradiolvalerat (s.a.Beitrag von Ines und Chris) verhindert keinen Eisprung sondern ersetzt nur die Wirkung des vor den Wechseljahren vom Körper selbst produzierten Östrogens. Nur das synthtetische Ethinylöstradiol in der Anti-Baby-Pille
    verhindert - aber auch nur zusammen mit dem darin enthaltenen Gestagen (=Gelbkörperhormon) - einen Eisprung.

    Es sind schon mehrfach Schwangerschaften unter Hormonsubstitution bei Frauen mit "vorzeitigen Wechseljahren" beschrieben worden (aber doch wohl alles Einzelfälle). Man nimmt an, daß durch das erhöhte FSH die Hormonrezeptoren blockiert sind und wieder ansprechen, wenn das FSH z.B.durch die Hormonsubstitution mit Progynova wieder normalisiert wird. Es gibt allerdings keine Garantie, daß es nochmal klappt und keiner der Wissenschaftler, die sich überhaupt damit beschäftigen, weiß genau warum es manchmal funktioniert.

    In Valencia bin ich bisher gar nicht richtig behandelt worden, denn durch meinen Eisprung in der Vorbereitungsphase für den Transfer bin ich beide Male wieder ausgeschieden. Im Moment brauche ich erstmal Abstand. Leider hat es bisher auf die gleiche Art nicht wieder funktioniert. Vielleicht war es also doch Zufall, wie mir alle Ärzte hinterher gesagt haben.

    Gruß, Sigi

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