Sehr geehrter Herr Dr. Aizpurua,
da ich eine ausgeprägte Hormonunverträglichkeit habe, haben wir uns für eine E.Adoption (da beide Verursacher) im Spontanzyklus ohne jegliche Hormongabe entschieden. Dies ist der 2. Versuch, beim 1. Versuch hatte ich einen anaphylakt. Schock auf Utrogest und darf daher auch kein Progesteron mehr bekommen.
Wir haben nun am 2.4. einen (wie man uns sagte) sehr schönen Embryo zurückbekommen, der sich nach dem Auftauen bis Tag 3 angeblich außergewöhnlich schön und schnell entwickelte. (Es war kein 8Zeller, sondern schon fast eine kompaktierte Morula). Die Biologinnen waren begeistert.
Am Tag 5 (2 Tage nach Transfer = Einnistungstag) bekam ich dann wie aus heiterem Himmel ohne Vorwarnung massives Herzklopfen, sehr hohen Blutdruck (180/123) und panische Angst, da sich im Brustkorb ein Druck wie bei einem anaphylakt. Schock aufgebaut hatte und das ohne Einnahme von Medikamenten oder sonst. Mußte den Notarzt holen.
Der Zustand hat dann etwa 2 Stunden angehalten, dann wurde es plötzlich wieder besser. Gleichzeitig hatte ich einen Druck in der Gebärmutter und das eindeutige Gefühl, schwanger zu sein (war schon 3 x schwanger).
Fragen:
1. Ist Ihnen so eine Reaktion bekannt und muß ich nun auf alle Fälle damit rechnen, daß mein Körper auf Fremdeiweiß reagiert hat und den Embryo abgestossen hat oder besteht trotzdem noch eine Chance?
2. Kann es sein, daß bei einer natürlichen Empfängnis der Körper durch den Eileiter auf die SS vorbereitet wird und das Immunsystem dann nicht so ad hoc damit konfrontiert wird?
3. Heißt das für mich, daß ich bei einem erneuten Transfer im Vorfeld oder zum Transfer mit Cortison behandelt werden muß?
Ich wäre Ihnen sehr sehr dankbar, wenn Sie mir weiterhelfen könnten, da zwar einige Frauen hier im Forum ähnliche Symptome hatten, der SS-Test daraufhin aber dann immer negativ war. Das schockt mich natürlich sehr.
Daher wüßte ich gerne, ob dies dann zwingend das AUS bedeutet.
Ihnen und allen anderen hier im Forum ein Frohes Osterfest
Marion