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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
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Zu Valencia und Vielspenderinnen

  • Duplicate3
  • 11. März 2004 um 13:53
  • Duplicate3
    Morula
    Beiträge
    316
    • 11. März 2004 um 13:53
    • #1

    Nachdem in letzter Zeit ja Valencia was die Häufigkeit der Spenden immer als sehr verantwortungsvoll hingestellt wurde und andere Kliniken als eher fraglich möchte ich nun das Posting einer Valenciapatietin aus diesem Forum hier reinstellen:

    Wenn man davon ausgeht dass 50% SS Raten erziehlt werden, steht diese Spenderin vor Spende Nr. 13.....Soviel zu Verantwortung den Spenderinnen gegenüber.

    Dieses Posting macht die teilweisen Hetzkampagnen gegen andere Kliniken absolut lächerlich zumal die Dame die die meisten Bedenken bzgl. Vielspenderinnen hat just in dieser Klinik in Behandlung ist/war....

    Hallo Ihr Lieben,

    gestern bekam ich deeeeen Anruf aus Valencia! Dabei ist es ist erst der 28. Tag von Progynova! Und die GMS ist nur 8.5mm, scheint aber zu reichen!
    Sie haben eine Spenderin für mich gefunden, die heute punktiert wird.
    Morgen bekomme ich Bescheid, ob die Befruchtung geklappt hat und der Transfer (Blastos) ist für Dienstag oder MIttwoch geplant.
    Jetzt war ich natürlich total überrascht, daß es plötzlich so schnell geht, denn das letzte Mal hatte ich über 60 Tage gewartet!
    Die Spenderin ist schon 32 Jahre alt, und ich hatte Bedenken deswegen. Aber sie wäre eine sehr gute Spenderin, denn sie hat wohl schon 6 Schwangerschaften erzielt. Wußte gar nicht, daß die Frauen soooo oft spenden dürfen?
    Nun ja, wie auch immer, ich habe zugestimmt und in der Hoffnung, daß morgen das O.K. kommt, auch schon den Flug gebucht.
    Am Montag werde ich fliegen!
    Aufgrund der Festivitäten (Fallas) gibt es keinerlei Hotelzimmer mehr in und um Valencia. Aber ich habe großes Glück: das IVI hat gerade 4 Appartments gekauft, in direkter Nachbarschaft, nagelneu, und ich bekomme eines für 70 Euro die Nacht. Nicht billig, aber dafür mit Küche und TV, kann mich also selbst verpflegen.
    Leider muß ich wieder alleine reisen. Es gibt auch erst am Freitag wieder einen passenden Rückflug. So habe ich halt Zeit, mich nach dem Transfer schön ausruhen.
    Jetzt muß ich nur noch hoffen, daß auch alles planmäßig läuft!!! Mit ist nur noch schlecht vor Aufregung.
    Bitte drückt mir die Daumen!!!!
    P.s.: wer ist noch auf Abruf nach Valencia? Ist noch jemand nächste Woche dort?

    Herzliche Grüße
    Schnörri

    Elßabeth

  • Duplicate3
    Morula
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    316
    • 11. März 2004 um 13:55
    • #2

    Nachtrag

    Habe gerade nochmals mit dem IVI telefoniert und auch noch meinen Arzt konsultiert.
    In Spanien dürfen die Frauen wohl bis zu 6 Mal spenden. Es wurde untersucht, daß durch die häufige Spende keine Beeinträchtigung der EZ-Qualität stattfindet und die Frauen auch nicht Gefahr laufen, frühzeitig in die Menopause zu kommen. Das hat mich etwas beruhigt.
    Katja durfte mir allerdings nicht sagen, ob die Spenderin die 6 Schwangerschaften von 6 anderen Frauen "verursacht" hat oder ob eigene Schwangerschaften dabei waren. Vor Ort werde ich das vielleicht erfahren. Sie konnte/durfte? auch keine Aussage machen, ob die EZ auf verschiedene Frauen aufgeteilt werden. Aber auch das werde ich nächste Woche mit dem Arzt/der Ärztin besprechen.

    Damit gings weiter......

  • frowlein
    Blastozyste
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    714
    • 11. März 2004 um 15:03
    • #3

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    6x spenden?

    Oder 6 Schwangerschaften??

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Duplicate3
    Morula
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    316
    • 11. März 2004 um 15:46
    • #4

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Ich stelle es mal in Frage, wie das genau läuft..... denn dass jeder Versuch ein Treffer klingt unwahrscheinlich, allerdings könnte ja sein dass 1 mal spenden = 2 Treffer bei 2 Frauen wird...

    Da ja wie aus den postings hervorgeht nicht geklärt ist ob die EZ aufteilen.....

    Auf jeden Fall scheint hier Einiges sehr undurchsichtig...

    lg
    Elißabeth

  • frowlein
    Blastozyste
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    • 11. März 2004 um 17:57
    • #5

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Na, dann bring doch mal Licht in die Angelegenheit..... interessiert hier ja einige.

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • Duplicate3
    Morula
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    316
    • 11. März 2004 um 18:28
    • #6

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Na also Valenciawerbeträger hast Du doch da immer alle infos...

    Mir ist das undurchsichtig genug um mal zu vermuten dass da was nicht ganz o.k. abläuft.


    Elißabeth

  • frowlein
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    • 11. März 2004 um 19:15
    • #7

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Fängst Du schon wieder an?? Das ist doch soo was von öde!

    Mich interessieren die Infos doch selbst!
    Warten wir doch mal ab, was Schnörri und eventuell auch Maya zu berichten haben.

    Und wenn wir dann noch mehr Infos aus anderen Ländern, von anderen Kliniken bekommen, dann ist das doch prima für dieses Forum.

    Du zum Beispiel kannst doch demnächst auch schon mehrere Details dazu beitragen.
    Wie wär´s?

    Bj.62, POF dx 1999,
    EZS IVI
    Ostern 2000: neg.
    Okt. 2000 --> Zwillinge 06/01 (Ende 36.SSW, 1x spontan, 1x Notsectio)

  • sunny
    Morula
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    251
    • 11. März 2004 um 21:02
    • #8

    @ frowlein

    Hallo Frowlein,

    Deine Antwort läßt mich staunen.
    Du hast doch das Thema aufgemacht bzw. angesprochen und andere Kliniken gebenüber Valencia (abwärts) differenziert, was Vielspenden angeht.

    Wieso greifst Du jetzt Elißabeth an?

    Müßtest Du nicht j e t z t die Superioritätsbelege für Deine pro-V Thesen benennen - sofern vorhanden?

    m f G
    Angelina

    Liebe Grüsse
    SunnY

  • Duplicate3
    Morula
    Beiträge
    316
    • 11. März 2004 um 21:43
    • #9

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Liebe Frowlein!

    Ich staune sehr Du hast ständig gepostet wie verantwortungsvoll Valencia ist und wie doch so fraglich manche andere Klinik. Du hast da auch CPT sehr in Frage gestellt erinnere ich mich.

    Nun auf einmal brauchst Du dazu Infos? Sorry das verstehe ich nicht...., vor allem wieso Valencia? Du wußtest doch dass die die besten sind und so was nie machen würden.

    Oder ist es so dass Valencia auch nur mit Wasser kocht und die ganze Vielspender Aufregung eher blos unnötig war.

    Aber eines macht mir dazu doch Sorgen: Je mehr Frauen von ein und der selben Spenderin ein Kind bekommen desto mehr Risiko gebe es im Extremfall der Inzucht.....

    Denn wer garantiert dass nicht ausgerechnet meine EZ Spenden Tochter einmal den leiblichen Sohn der Spenderin kennenlernt oder einen EZ Spenden Sohn derer....Und da ist es natürlich so, je mehr aus meinem Land in ein und dieselbe Klinik gehen desto höher das Risiko.

    Mir wurde z.B. zu Pielsen gesagt das seien Spenderinnen aus Ö, hm ob ich das will?

    Nein je weiter weg desto besser.

    Und mache Dir mal keine Sorgen wir werde unsere Berichte zu allen 3 Kliniken in CZ ganz genau hier reinstellen. (auf die Gefahr hin dass manche überschlaue Forumsuserin da wieder 100 Dinge auszusetzen hat)

    lg
    Elißabeth

  • Anonymous
    Gast
    • 11. März 2004 um 23:08
    • #10

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Hallo,
    jetzt ist es schon spät, aber ich muß noch etwas loswerden: ich ergreife hier für/gegen jemanden Partei, bloß weil ich in Valencia in Behandlung bin.
    Warum nutzt Ihr jeden Beitrag, um eine erneute Diskussion anzufachen?
    Keine von Euch kennt doch die Fakten. Eure Hetzjagden basieren auf rein spekulativen Annahmen. Eigentlich zu wenig, um wilde Hochrechnungen anzustellen, oder?
    Das ist ja beinahe Krieg hier. Jeder versucht "seine" Klinik zu verteidigen, aber die Tatsachen und Wahrheiten kennen die Wenigsten.
    Ich habe diese Zerfleischerei hier im Forum satt. Bin eh schon fürchterlich aufgeregt und kann keine Zweifel an meinem Vorgehen mehr gebrauchen.
    Ich bin zufrieden mit den Spaniern, und dafür werde ich mich nicht rechtfertigen.
    Ich werde jetzt die Konsequenzen ziehen und mich aus diesem Forum zurückziehen. Und keine weiteren Infos liefern. Sollen doch die Zweifler und Nörgler selbst recherchieren und diejenigen in Ruhe lassen, die diese am nötigsten brauchen.
    Ich drücke allen die Daumen, die noch auf eine EZS - wo auch immer!!!! - warten!
    Alles Gute
    Schnörri

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    Beiträge
    1.339
    • 12. März 2004 um 00:16
    • #11

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Hallo Schnörri und alle anderen,

    es ist nicht schön für uns, solch eine Aussage lesen zu müssen. Es ist wirklich nicht die Intention des Forums Unruhe zu stiften und Paare, die sich kurz vor der Behandlung befinden zu beunruhigen.
    Leider passiert dies in der letzten Zeit häufiger als die Monate zuvor. Wir wissen momentan wirklich nicht so richtig, wie wir dem Einhalt gebieten sollen. Bringt es etwas Mitglieder aus dem Forum zu verbannen? Wahrscheinlich nicht!!!
    Forumsmitglieder wünschen kontroverse Diskussionen, kommen diese dann auf, ist es anderen nicht recht (wir wollen Dich, Schnörri, dabei jetzt nicht angreifen, das liegt uns wirklich fern).
    Das Thema "Vielspenderei" wird momentan wirklich sehr kontrovers diskutiert. Es ist richtig, dass es auch noch keine definitiven Aussagen dazu gibt, daher wird die Diskussion noch sehr auf spekulativer Ebene geführt. Leider gab das Posting wieder einen Stein des Anstosses, da hier erstmal eine Zahl genannt wurde.
    Ob diese Zahl normal ist oder aber evtl. eine Falschaussage, werden wir versuchen zu belegen, in dem wir mit IVI direkt Kontakt aufnehmen und bitten zu dieser Aussage Stellung zu nehmen.

    Für Deinen bevorstehenden Transfer wünschen wir Dir auf jeden Fall alles Gute und drücken Dir ganz dolle die Daumen, dass diesmal alles klappt und Du schwanger wirst und 9 Monate später mindestens ein gesundes Baby zur Welt bringst.
    Es wäre schön, wenn Du uns hier weiter auf dem laufenden hälst.

    Alles Liebe

    Ines & Chris

    PS: Wenn Ihr möchtet, veröffentlichen wir gerne die E-Mail, die wir nach Valencia gesandt haben.

  • Hans + Uli
    8-Zeller
    Beiträge
    120
    • 12. März 2004 um 02:50
    • #12

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Hallo Ines + Chris und alle anderen,

    ich bewundere aufrichtig, wie viel Energie Ihr, Ines & Chris, nach Eurem Tiefschlag schon wieder hier im Forum und somit für uns Forumsteilnehmer/innen aufbringt. Um so mehr tut es mir leid, daß einfach keine Ruhe einkehrt :-? :-? .

    Auch ich finde es völlig unsinnig, Forumsteilnehmer/innen, die gerade den Belastungen eines EZS-Versuchs ausgesetzt sind, mit solch hoch spekulativen Thesen zusätzlich zu verunsichern :oops: . Man mag von den Ärzt/innen halten, was man will (auch ich bin häufig kritisch), aber ich glaube nicht, daß rennommierte Kliniken, (zu denen in meinen Augen AUCH, aber nicht NUR Valencia zählt) leichtfertig eine erhöhte Zahl der EZS-Kinder sowie schwerwiegende gesundheitliche Folgen für die Spenderinnen riskieren. Das wäre für ihren Ruf mit Sicherheit nicht förderlich, und auch auf der materiellen Seite bliebe es nicht ohne Folgen, wenn dann sowohl die Spenderinnen als auch Empfängerinnen weniger würden... man erlebt hier ja momentan, wie schnell sich Horrormeldungen (selbst fast ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage) verbreiten :roll: :roll: :roll: . Wer von uns kann sich denn anmaßen, wirklich eine feste Zahl von Spenden angeben zu können, ab der mit langfristig negativen Folgen zu rechnen ist :o :o ???? Wenn ich die Lage richtig einschätze, sind wir damit alle überfordert :-? :-? .

    Nein, ich sehe das grundsätzliche Problem auch nicht im Thema "Vielspenderinnen", sondern im grundsätzlichen Umgang miteinander und in einem "Glaubenskrieg" darum, welche Klinik die beste der Welt ist.

    Es würde mich glücklich machen, wenn wir uns - ähnlich wie bei Lessings "Natahn der Weise" ("Ringparabel") - darauf einigen könnten, daß mehrere "richtige Lösungen" geben kann, und wir gegenseitig unsere Entscheidungen - so gegensätzlich sie auch sein mögen - akzeptieren könnten :ja: :ja: :ja: .

    Dir, liebe Schnörri, wünsche ich, daß Valencia die allerbeste Klinik der Welt für Dich ist, und Du in wenigen Wochen jubeln darfst :razz: :razz: . Es wäre unendlich schade, wenn Du Dich wegen dieser Diskussionen zurückziehst :roll: .

    ... manchmal finde ich es übrigens schade, daß es keine Vielspenderinnen für Vernunft, Friedfertigkeit und Toleranz gibt :roll: ... wobei ich denke, daß in diesem Falle ausschließlich positive Nebenwirkungen eintreten sollten :wink: ...
    [size=9px](ist nur so ´ne Idee, bitte nicht zuuuuuu ernst nehmen - ich schreibe diesen Satz mit einem breiten Grinsen im Gesicht und mit dem Wissen, daß auch mir eine solche Spende des öfteren gut täte) [/size]:lach: :lach: :lach:

    Liebe Grüße an Euch alle von

    Nachteule Uli ;D

    Nach 6 x neg. IUI, 8 x neg. ICSI, 3 Kryo-Anläufen und einer ES wird am 05.02.05 ein kerngesundes Geschwisterchen für unser Sternenkind geboren ... Hans (Bj.1958) & Uli (Bj. 1965) ... danch je eine neg. EZS und ES... Schwesterchen wird am 07.12.06 geboren.

  • Ines + Chris
    Blastozyste
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    1.339
    • 12. März 2004 um 08:41
    • #13

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    @ Frowlein,

    Du schriebst in einem früheren Posting, dass es Quellen gibt, zu "Vielspenden" und "Eizellqualität".

    "Wer wirklich mehr wissen will, wird fündig im Forum wunschkinder.net oder klein-putz.de oder qualimedic.de oder oder oder oder googlen oder in diversen englischsprachigen Foren. "

    Auch wenn Du in dem Beitrag weiter oben schreibst, dass Du ganz bewusst die Aussage nicht mit Artikeln "unterfüttern" möchtest, wäre es doch nun wirklich mal an der Zeit, mit diesen Artikeln aufzuwarten, vielleicht wid dadurch ja die Diskussion ganz schnell beendet.

    Eine Debatte über die Glaubwürdigkeit der Quellen wird mit Sicherheit nicht auftreten, wenn es sich um fundierte medizinischen Artikel handelt.

    Grüße

    Ines & Chris

    PS: Wir haben alle von Dir oben genannten Quellen durchforstet, aber nichts brauchbares gefunden.

  • Duplicate3
    Morula
    Beiträge
    316
    • 12. März 2004 um 09:57
    • #14

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Liebe Ines und lieber Chris!

    Es wäre super wenn Ihr die Mails auch veröffentlicht. Mal sehen ob Euch geantwortet wird. Auf meine letzte Anfrage habe ich leider bis dato keine Antwort erhalten.

    Mich würde das wirklich interessieren zumal gerade eine meiner favorisierten Kliniken sehr angegriffen wurde.

    Ich hoffe dass wir Infos bekommen, die die ganze Aufregung insoferne beheben als es sich als eine reine unnötige Panikmche herausstellt.

    lg
    Elißabeth

  • Susa
    4-Zeller
    Beiträge
    54
    • 12. März 2004 um 10:24
    • #15

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Hallo miteinander,

    ehrlich gesagt kann ich diese ganze Diskussion um die in meinen Augen Vielspendescheinproblematik nicht so ganz nachvollziehen. Wer hätte denn etwas davon, eine Spenderin derart (im wahrsten Sinne des Wortes) auszubeuten? Die Kliniken sind doch daran interessiert, möglichst viele Erfolge zu erzielen, und es wäre doch völlig kontraproduktiv, ein und dieselbe Frau so oft hintereinander stimulieren zu lassen und damit neben der Gesundheit der Frau die Qualität der Ez aufs Spiel zu setzen. Und soweit ich weiß gibt es doch immer ausreichend willige Spenderinnen, die sich ein bisschen Geld dazu verdienen wollen. Wer hätte also etwas davon?

    Vielleicht rührt die allgemeine Verunsicherung auch daher, dass die Kliniken sich damit rühmen, dass ihre tollen potenten Spenderinnen ja schon etliche Kinder „produziert“ haben, ohne sich dabei bewusst zu sein, dass sie sich bei einigen kritischen Patientinnen damit ein Eigentor schießen. Wer weiß, ob diese Quoten immer so der Wahrheit entsprechen und nicht nur der Werbung und Selbstbeweihräucherung dienen? Damit meine ich jetzt keine Klinik im Speziellen, sondern im Allgemeinen. Machen wir uns doch nichts vor, in erster Linie ist diese Sache halt ein höchst lukratives Geschäft und untersteht dem Wettbewerb.

    Liebe Schnörri,
    bitte lass’ dich durch Kommentare, egal welcher Art, nicht kirre machen. Als diese Diskussion über die Pro-Sieben-Reportage bzgl. Kapstadt im Gang war, hatte ich mich auch gerade für Kapstadt entschieden und war dann auch ziemlich verunsichert und verärgert über gewisse stereotype Kommentare, vor allem, wenn Kritik dann nur auf Aussagen Dritter oder irgend welcher TV-Reportagen beruht und nicht seriös recherchiert ist. Das ist leider der Nachteil in solchen Foren, aber es gibt im Leben immer ein Für und Wider für jede Sache, und ganz speziell bei dieser Thematik. Man muss für sich selbst abwägen. Ich glaube nicht, dass EZS etwas für Menschen ist, die immer alles vorausschauend und minutiös 100%-ig geplant haben wollen, ohne jegliches Risiko einzugehen. (Davon abgesehen glaube ich nicht, dass es so etwas überhaupt im Leben geben kann, jedenfalls nicht dauerhaft, und gerade für die, wo es bisher immer so lief, bricht dann erst mal ihre kleine Welt im Döschen zusammen, sobald irgendwas aus dem Ruder läuft). Ein gewisses Risiko muss man im Leben eingehen. Das gilt vor allem für uns, deren Familienplanung schon „etwas“ von der Norm abweicht.

    Die positiven Dinge dieser Foren sind, dass diese solche Entscheidungen zu Alternativen ja überhaupt erst ermöglichen. Ich glaube nicht, dass Valencia eine Fehlentscheidung sein wird und wünsche Dir viel Glück! :wink:

    Überdenk’ doch noch mal, ob Du Dich wirklich aus dem Forum hier zurückziehen willst. :o

    Liebe Grüße
    Susa

    Susa

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    • 12. März 2004 um 10:59
    • #16

    Infos aus Kapstadt

    Hallo,

    haben gerade nochmals Infos aus Kapstadt bezüglich Spenderinnen bekommen:

    1. unsere Eizellspender sind maximal 30 Jahre alt, praktisch , so viel wie ich weiss, sieht es so aus dass wir nur eine Spenderin haben die gerade 30 geworden ist, alle anderen sind unter 25.

    2. laut Gesetz hier in Suedafrika, darf eine Eizellspenderin spenden bis 5 Schwangerschaften da sind.

    3. Die Anzahl der Spenden veraendert nicht die Qualitaet der Eizellen.


    Ines & Chris

  • Duplicate3
    Morula
    Beiträge
    316
    • 12. März 2004 um 12:52
    • #17

    Re: Infos aus Kapstadt

    Danke Euch beiden für diese wertvolle Info.

    Damit bin ich auch noch mehr beruhigt.

    Wie Susa sagte es kann kaum im Interesse einer Klinik sein, dass eine Spenderin Schaden leitet.

    lg
    Elißabeth

  • Ines + Chris
    Blastozyste
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    • 2. April 2004 um 16:26
    • #18

    Zu Valencia und Vielspenderinnen

    Hallo,

    vor einiger Zeit haben wir eine E-Mail nach Valencia versandt, wir haben nun Antwort bekommen. Nach Rücksprache mit dem Doc aus Valencia, dürfen wir den Text veröffentlichen.


    Sehr geehrte Frau und Herr Schmid,

    mein Name ist Dr. Jon Aizpurua, ich bin ein neuer Gynäkologe des IVI und als deutschsprachiger Arzt nun auch Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit im deutschsprachigen Raum. Zunächst möchte ich mich für ihre offene Fragen bedanken und werde versuchen inminente Unklarheiten zu klären. Zu den von Ihnen erwähnten Punkten:

    - Alter der Spenderinen:
    Das Gesetz gibt in Spanien ein maximales Alter von 35 Jahren für eine Spenderin vor. Im IVI ist das durchschnittliche Alter der Spenderinen z.B.
    in 2003 jedoch 25,1 Jahre gewesen.

    - Anzahl der Spenden ein und derselben Spenderin:
    Auch hier gibt es einen gesetzlichen Rahmen, der einer Spenderin erlaubt so lange zu spenden, bis sie durch Kinder in der eigenen Familie und/oder durch Spende zusammen maximal zu sechs Lebendgeborenen herbeigetragen hat.
    Für eine Spenderin sind sechs Schwangerschaften nicht zwangsläufig sechs Lebendgeborene, da es auch Aborte gegeben haben kann.
    Eines der wichtigsten Qualitätsparameter im Sinne einer guten Prognose für die Spende ist die erwiesene Zeugungsfähigkeit der Spenderin, laut Daten die wir neulich beim Weltkongress zur Eizellspende gezeigt haben. Kein anderer Parameter korreliert stärker mit den Erfolgschancen einer Eizellspende als dieses. Rein wissenschaftlich gesehen spielen alle andere bisher vermutete Parameter wie die Stimulation -mit seinen zahlreichen
    Variabeln- entweder eine untergeordnete oder gar keine Rolle. Ob eine Spenderin zuvor schon stimuliert wurde bzw. gespendet hat ist der Qualität der Spende in keiner Weise schädlich, ganz im Gegenteil, wenn wir davon ausgehen, dass solche Erfahrungen uns Information über die Zeugungsfähigkeit der Spenderinen geben. Es trägt sicherlich zu unseren weltweit führenden Erfolgsraten mit Eizellspende, dass wir aus den ständig wachsenden wissenschaftlichen Hintergrund auch die klinische Konsequenzen ziehen. So gibt es beim IVI keine Spenderin, die selbst kinderlos ist und nach zwei Spenden zu keiner Schwangerschaft verholfen hat. Die meisten Eizellspendezentren können sich so eine Auslese aus Mangel an Spenderinen einfach nicht leisten. Demnach ist der Einsatz einer Spenderin mit erfolgreichen früheren Zyklen im IVI vielmehr ein Qualitätshinweis als ein Handicap, wie die Frage wohl suggerierte.

    - Aufteilung von Eizellen einer Spenderin unter mehreren Empfängerinen:
    Ein weiterer Grundstein des Erfolges der Eizellspende am IVI ist die spenderinfreundliche Handhabung im Sinne, dass die Sicherheit an erster Stelle steht. So konnten wir z.B. im letzten Jahr auf eine der niedrigsten beschriebenen Komplikationsraten in unserem Eizellspendeprogramm zurückblicken. Ohne Sicherheit, keine Spenderin und ohne Spenderin keine Spende. Demnach benutzen wir Stimulationsprotokolle, die die Gefahr des Hyperstimulationssyndroms minimieren. Dieses hat zur Folge, dass wir in den seltensten Fällen mehr als 12 befruchtungsfähige Eizellen pro Spenderin erhalten. In äusserst seltenen Fällen, vor allem bei Erstspenderinen, wo die ovarielle Reaktivität nur schwer kalkulierbar ist, erhalten wir mehr als 20 Eizellen. In diesen Fällen teilen wir tatsächlich die Eizellen für zwei Empfängerinen. Dieses geschieht viel weniger aus Gründen der Maximierung von Ressourcen als aus organisatorischen und ethischen Gründen, weil wir gesetzlich und moralisch uns verpflichtet fühlen keine übermässige Mengen eingefrorener Embrionen zu generieren bzw. dieses vermeiden wollen. Nach einer erfolgreichen Behandlung der Empfängerin mit positiver Schwangerschaft stellen diese eingefrorene Embryonen ein Problem sowohl für das Empfängerpaar wie für unsere Institution dar.
    Dadurch, dass wir unseren Empfängerinen 6 Eizellen garantieren und durchschnittlich zwischen 8 und 12 Eizellen zur Verfügung stellen ist die Aufteilung der Eizellen einer Spenderin in der Tat ein seltenes Ereignis und die Zuordnung „eine Spenderin für eine Empfängerin“ die Regel am IVI.

    - Kostenvergünstigung bei Eizellspende:
    Mit ca.1000 Eizellspenden im letzten Jahr ist die Kostenfrage eines Eizellspendezyklus in unserer Institution ein geschnürrtes Packet, d.h.
    keine Verhandlungssache. Wir berechnen Grundleistungen bei sehr aufwendigen Techniken mit sehr hohen Qualitätsstandards.Wir erbringen medizinische Leistungen und kein Handel mit Eizellen, so werden wir auch in Zukunft nicht pro gespendete Eizelle sondern pro durchgeführten Zyklus berechnen, egal ob 6 oder 12 Eizellen herauskamen oder ob diese aus einer Erstspenderin oder aus einer Spenderin dessen Eizellen aufgeteilt wurden herstammen. Gewisse unebene Verteilungen sind unvermeidbar, gleichen sich aber im Sinne der Qualität statistisch aauf Dauer aus. Wichtig ist, dass unsere strenge Qualitätsstandards bezüglich Eizell- und Embrioqualität für jede Eizellspende erfüllt werden, was wir jederzeit garantieren können.
    Die von Ihren Forumteilnehmer erwähnte Diskussion der Kostenvergünstigungen bei Aufteilungen von Eizellen für spanische Patientinen ist nicht haltbar. Wir erbringen nur dann Kostenvergünstigungen bzw. Kostenerlässe, wenn es durch Fehler unsererseits die Befruchtung oder Embrionalentwicklung gestört wurden oder die Eizellqualität nicht ausreichend war.
    In den Fällen wo eine schlechte Samenqualität zu einem Misserfolg beiträgt sind wir bemüht den Paaren hierzu Aufklärung anzubieten und Alternativen aufzuzeigen.

    Es liegt in unserem Sinne eine transparente Öffentlichkeitsarbeit zu betreiben. Deshalb möchten wir ihre Forumteilnehmer gerne einladen, bei Unklarheiten uns auch direkt zu kontaktieren (international@ivi.es). Diese Post wird ärztlicherseits von mir betreut.

    Soviel für heute, mit freundlichen Grüssen.
    Ihr,

    Dr. Jon Aizpurua
    IVI-Valencia

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
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