Hallo in die Runde,
ich muss doch mal wieder mit einem Problem hier vorstellig werden. Vielleicht hat ja irgendeiner von euch – wie so oft – eine hilfreiche Idee dazu.
Nicht nur, dass ein Mann und ich mit einer klassischen ICSI-Problematik gesegnet sind, wir haben noch ein zweites Problem: Eine Immun-Unverträglichkeit. Diese stellte sich erst nach einigen Versuchen heraus. Ziemlich schnell nach dem Transfer Schwangerschaftssymptome, klar und unmissverständlich. Und dann wache ich morgens auf, schwitzig, leicht fiebrig, mit rasendem, hartem Puls und körperlich völlig schwach. Ungefähr so, als hätte man zu lange zu heiß gebadet. Zentrum dieser Reaktion ist eindeutig die Gebärmutter. Es fühlt sich aggressiv an, wie ein inneres Gewitter. Die Reaktion passiert zwischen dem 3. und dem 6. Tag nach dem Transfer und dauert etwa 2 Tage. Danach sind alle Schwangerschaftssymptome verschwunden, der Test negativ. In Zyklen ohne Schwangerschaftssymptome trat auch diese Reaktion nicht auf. Ich vermute, die Reaktion tritt auf, wenn die Embryos schlüpfen. Nach stärker entwickelten Embryos geht es schnell, nach 2-Zellern dauert es 5-6Tage.
Ich habe eine HLA-Partnerimmunisierung gemacht. Dabei trat dieselbe Reaktion auf, nur nicht ganz so stark. Insofern konnte ich die Symptome eindeutig identifizieren. Ich hatte eine extrem starke Antikörperbildung. Aber genutzt hat es gar nichts.
Seitens der Ärzte wurde mir immer gesagt, dass wohl das Alter der Eizellen das eigentliche Problem sei und diese Immunproblematik ein Nebenfaktor. In keinem Fall aber limitierend. Mein Arzt in Spanien sagte mir, er persönlich glaube nicht, dass diese Reaktion überhaupt existiert.
Also habe ich es mit einer Eizellspende versucht. Tatsächlich, die Vitalität war höher. Ich bekam unmittelbar nach dem Transfer schon Schwangerschaftssymptome. Aber am 3. Tag war es wieder vorbei, und die Reaktion war so stark, dass ich völlig fertig war und selbst danach den Rückflug kaum bewältigen konnte.
Ich wusste vorher gar nicht, dass solche Probleme überhaupt existieren können. Hat jemand von euch schon mal so was erlebt, davon gehört, eine Idee dazu?
Und was tue ich jetzt? Ich bin 41. Mit den eigenen Eizellen wird es nicht mehr viel Sinn machen. Gegen das Sperma meines Mannes bin ich allergisch – egal, was man auch versuchte, es würde nichts werden. Da bin ich mir sicher. Embryospende wäre eine Möglichkeit.
Was mir in den Kopf kam, war Folgendes: Man könnte doch eine Eizellspende mit dem Spermien meines Bruders befruchten. Dann wäre es zumindest ein genetischer Teil unserer Familie, die noch keine genetischen Nachkommen hat. Und die Chance, dass mein Körper es akzeptiert, wäre sicher auch höher als bei einer Fremdspende. Auch für das Kind wäre diese Möglichkeit sicher sinnvoller als eine Fremdspende.
In Spanien ist das jedoch nicht erlaubt, Spenden müssen dort anonym sein. Hat eine/r von euch eine Idee, wo das evtl. erlaubt sein könnte?
Grüße von einer geknickten
Romy
P.S.: Habe mir einen neuen Computer zugelegt. Jetzt akzeptiert mich das Forum nicht mehr! Mußte mich als Rom.y neu einloggen...