Re: Neu und viele Fragen, freue mich über viele Antworten
Hallo Sylvia,
klingt doch ganz gut, so viele Embryonen, z.T. auch in der verführerisch klingenden A-Qualität. Wer will den das (die A-Qualität) beurteilen?
Aus den Gesprächen mit unseren Behandlern am IVI-Valencia weiß ich, die meisten halbwegs guten Embryonen erreichen locker den 4 Tag. Und plötzlich sterben sie. Oder erreichen das Blastozystenstadium (4,5. bis 5.Tag), und sehen trotzdem etwas angeschlagen aus. Das Blastozystenstadium ist das Mindeste, was erreicht werden muß, sonst können die Embryonen sich nicht einnisten. Oder erreichen das Blastozystenstadium und sehen gut aus. Das sind die Guten, die haben echte Chancen. In einem Fall wurde eine von uns zur Forschung freigegebene übriggebliebene Blastozyste sogar bis zum 9 Tag kultiviert, bevor sie einging. Die war auch zäh und gut.
Um den Ursachen für Dich schneller, kostensparender und körperschonender auf den Grund zu gehen, überlege dir den Schritt zur EZS mit Blastozystentransfer oder IVF/ICSI mit Blastozystentransfer. Im Übrigen scheinst Du ja noch fit zu sein, wenn Du mit einem Eierstock noch soviele Embryonen produzierst. Normalerweise nimmt nach der zweiten Stimulation die Qualität der Embryonen ab, die IVI-Spanier sagen und schreiben (Zitat Dr. Aizpurua vor langer Zeit hier im Netz): Schluß nach der 4. IVF oder 4. EZS-Downregulierung. Ganz klar und irgendwie auch ein bißchen logisch. Hier in Deutschland wird das häufig verschleiert, um den Kunden Patientin noch etwas hinzuhalten.
In Spanien (und England natürlich) ist sicherlich die Forschung zur Genetik und Fortpflanzung weitestens gediehen. Es kommt auch auf das Drumherum an, ich meine auf das, was aus der Forschung für die Praxis übrigbleibt. Und das ist nur möglich, wo reichlich und tiefgründig geforscht wird. Z.B. sind auch die Nährmedien für die Enbryonenenticklung wichtig, die sollen am IVI ein besonderer Saft sein. Uns hat unser Gynäkologe, der reichlich Erfahrung und Kontakt mit der dt. Fortpflanzungsmedizin und Kollegen hat, gesagt: "Wenn es IVI-Valenica nicht schafft, dann schafft's keiner." Und weiter: "Am IVI wir fast jede schwanger (mit Kind)". So ermutigte er uns zu einem weiteren Versuch am IVI, mit Erfolg. Also auf nach Valencia. Wenigstens zum Beratungsgespräch und zur Untersuchung. Das kostet nicht viel.
Und hast Du Deine Schwangerschaft einmal erfolgreich ausgetragen, dann kannst Du mit Gelassenheit mit 41 oder 42 noch ein Eigenes versuchen. (nach der ersten ist frau ja häufig fruchtbarer). Ich wünsche Dir viel Erfolg auf dem direkten Weg zum Kind. Liebe Grüße an Euch!