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Neu und viele Fragen, freue mich über viele Antworten

  • Sylvia
  • 23. März 2006 um 20:59
  • Sylvia
    2-Zeller
    Beiträge
    18
    • 23. März 2006 um 20:59
    • #1

    Hallo Zusammen, eigentlich bin ich im Repro-Forum daheim aber so wie es aussieht melde ich langsam dort ab. Ich heisse Sylvia und lebe in Griechenland, zu meiner Geschichte. Mit 32 Jahren habe ich meinen Mann kennengelernt, nach 3 Jahren wollten wir ein Kind, da bei mir mit 12 Jahren ein Eierstock entfernt wurde wegen Teratom und danach viele laparoskopische Verwachsungen gelöst wurden und noch 3 offene OPS wegen ständiger Schmerzen wegen den Verwachsungen von den vielen OPS, Fazit der Eileiter auf der guten Seite ist zu. Somit wusste ich schon mit 20 (bin selber Krankenschwester) das das mit dem Kinderkriegen nur durch IVF geht. Da ich weiss, dass die Chancen bei 25 % liegen und ich auch nie einen Mann hatte von welchem ich sogern ein Kind hätte um diesen ganzen Rummel über mich ergehen zu lassen fing ist erst Ende 35 mit der 1. IVF an, da nur 1 Ovar 5 EZ alle befruchtet 3 eingesetzt negativ, 2 für Kryo (immer noch dort). 2. IVF alles wieder super 5 EZ 4 befruchtet, 3 transferiert negativ. 3. IVF 7 EZ 6 befruchtet 3 transferiert, 3 Kryo, positiv 7SSW kein Herzschlag, kein embryonales Gewebe AUS UND VORBEI. 1. Kryozyklus negativ. 4 IVF (nur leichte Stimu mit sehr wenig Puregon) 3 EZ alle befruchtet alle 3 A-Qualität am 13.03.06 negativ. FSH war gut. Schilddrüse unauffällig, Gebärmutterschleimhaut immer gut aufgebaut und trotzdem nichts. Ich bin seit 14 Tagen 39 Jahre und mein Mann 42, sein Sperma ist super, total normal.
    Ich habe heute dieses Forum gefunden und möchte ein paar Fragen stellen:
    Was meint Ihr? Bis jetzt wurde nie ein Blasto-Transfer gemacht, soll ich mal einen Versuch mit Blastos machen(in Griechenland Selektion erlaubt) oder soll ich mich direkt mit dem Gedanken einer EZS befassen

    Ich lese hier viel das die Frauen bis spät IVF oder ICSI Versuche gemacht haben und erst wenn es vom Alter garnicht mehr ging die lieben Ärzte sie an EZS verwiesen haben. Ich möchte nicht solange warten, in Griechenland muss mal alle Versuche selber bezahlen und ich denke warum soll ich weiter Geld in den Sand setzen mit 39, ich nehme an das bei mir halt auch schon die Eizellen zu alt sind, ich habe überhaupt kein Problem mit dem Gedanken an eine EZS. Anstatt noch mehr zu bezahlen für eine vielleichte Einnistung einer meiner EZ könnte ich doch besser das Geld anlegen mit einer EZS, die klappt ja auch nicht immer beim ersten Mal, nach Info von Arzt meinte er mit junger Eizelle gleiche Chancen wie die junge Frau somit 30 %. Bei mir in der Nähe zirka 70 km gibt es 2 Zentren die EZS machen.
    Noch eine wichtige Frage, bevor ihr EZS gemacht habt wurde bei Euch jemals Inhibin B getestet und wenn wie waren Eure Werte, über 45 oder unter. Ich habe hier nichts darüber gelesen. Zur Kenntnis: Inhibin B wird am 2.ten ZT getestet und gibt Aufschluss über die vorhandene Reserve im Eierstock, falls unter 45 IE nimmt ist die Chance gegenüber Frauen mit über 45 IE zu 70 % ab. Ich werde das jetzt nächsten Zyklus testen lassen und wenn unter 45 dann meinte mein Arzt sind sowieso alle weiteren IVF`s in den Sand gesetzt und ich sollte dann eine EZS ins Auge fassen. Auf der anderen Seite bin ich am Überlegen sollte das über 45 sein vielleicht einen Blastotransfer machen zu lassen und dann EZS aber die Kosten für den Blastotransfer sind ungefähr gleich wie bei EZS da stellt sich die Frage was ist besser für mich. Ich weiss, ich habe ein bischen durcheinander geschrieben aber vielleicht kommt Ihr doch nach und könnt mir Euren Werdegang und Eure Meinung mitteilen, wie gesagt ich will nicht unbedingt ein Kind mit meiner EZ, mir macht der Gedanke eine fremde EZ zu nehmen nichts aus denn schliesslich bekomme ich das Kind und nicht die andere. Liebe Grüsse und ich freue mich jetzt schon auf viele Antworten, Sylvia aus Griechenland

  • bebebrio
    Eizelle
    Beiträge
    3
    • 24. März 2006 um 22:37
    • #2

    Re: Neu und viele Fragen, freue mich über viele Antworten

    Hallo Sylvia,
    klingt doch ganz gut, so viele Embryonen, z.T. auch in der verführerisch klingenden A-Qualität. Wer will den das (die A-Qualität) beurteilen?
    Aus den Gesprächen mit unseren Behandlern am IVI-Valencia weiß ich, die meisten halbwegs guten Embryonen erreichen locker den 4 Tag. Und plötzlich sterben sie. Oder erreichen das Blastozystenstadium (4,5. bis 5.Tag), und sehen trotzdem etwas angeschlagen aus. Das Blastozystenstadium ist das Mindeste, was erreicht werden muß, sonst können die Embryonen sich nicht einnisten. Oder erreichen das Blastozystenstadium und sehen gut aus. Das sind die Guten, die haben echte Chancen. In einem Fall wurde eine von uns zur Forschung freigegebene übriggebliebene Blastozyste sogar bis zum 9 Tag kultiviert, bevor sie einging. Die war auch zäh und gut.
    Um den Ursachen für Dich schneller, kostensparender und körperschonender auf den Grund zu gehen, überlege dir den Schritt zur EZS mit Blastozystentransfer oder IVF/ICSI mit Blastozystentransfer. Im Übrigen scheinst Du ja noch fit zu sein, wenn Du mit einem Eierstock noch soviele Embryonen produzierst. Normalerweise nimmt nach der zweiten Stimulation die Qualität der Embryonen ab, die IVI-Spanier sagen und schreiben (Zitat Dr. Aizpurua vor langer Zeit hier im Netz): Schluß nach der 4. IVF oder 4. EZS-Downregulierung. Ganz klar und irgendwie auch ein bißchen logisch. Hier in Deutschland wird das häufig verschleiert, um den Kunden Patientin noch etwas hinzuhalten.
    In Spanien (und England natürlich) ist sicherlich die Forschung zur Genetik und Fortpflanzung weitestens gediehen. Es kommt auch auf das Drumherum an, ich meine auf das, was aus der Forschung für die Praxis übrigbleibt. Und das ist nur möglich, wo reichlich und tiefgründig geforscht wird. Z.B. sind auch die Nährmedien für die Enbryonenenticklung wichtig, die sollen am IVI ein besonderer Saft sein. Uns hat unser Gynäkologe, der reichlich Erfahrung und Kontakt mit der dt. Fortpflanzungsmedizin und Kollegen hat, gesagt: "Wenn es IVI-Valenica nicht schafft, dann schafft's keiner." Und weiter: "Am IVI wir fast jede schwanger (mit Kind)". So ermutigte er uns zu einem weiteren Versuch am IVI, mit Erfolg. Also auf nach Valencia. Wenigstens zum Beratungsgespräch und zur Untersuchung. Das kostet nicht viel.

    Und hast Du Deine Schwangerschaft einmal erfolgreich ausgetragen, dann kannst Du mit Gelassenheit mit 41 oder 42 noch ein Eigenes versuchen. (nach der ersten ist frau ja häufig fruchtbarer). Ich wünsche Dir viel Erfolg auf dem direkten Weg zum Kind. Liebe Grüße an Euch!

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