Ich habe mich auch erst nach 30. Geburtstag entschieden überhaupt Kinder zu haben. Für mich persönlich ist es sehr spät und jetzt mit 36 sowieso der letzte Moment schwanger zu werden. Ich mochte nie fremde Kinder:)und wenn ich selbst eins kriegen sollte,dann möchte ich "meine" Augen, Haare, Humor sehen,und nicht von einer Spenderin. Daher kommt für mich keine Spende oder Adoption in Frage. Meine Schwester hat zwei süße Mädchen und ich versuche einfach die beste Tante der Welt zu sein...es ist nicht einfach,aber noch schlimmer ist für mich die Angst,dass ich das unschuldige Kind nicht lieben könnte nur weil es nicht meine Genen sind...
Hallo agagin
ich respektiere jede Entscheidung, die ein Mensch, vor allem eine Frau, für sich trifft.
Ich habe deswegen nur eine Frage an Dich: weiß du wie es wirklich mit der EZS funktioniert, und hast du schon etwas von Epigenetik gehört? Vor allem etwas wie Humor, Charakter, Sprecheigenschaften werden ja vom Elternteil übernommen, der das Kind großzieht. Und das Baby wird 9 Monate in deinem Bauch sein, also "fremd" ist hier wirklich ein falsches Wort. Deine Genen aktivieren die anfänglich in dich platzierten fremden Genen, treffen eine Auswahl (weswegen viele EZS-Babies ihren Müttern später auch ähnlich aussehen). Du bist nach wie vor die biologische Mutter und kannst dem Kind sowohl eine (vererbbare) Krankheit, als auch deine Gesundheit mitgeben. Wenn du Stress hast, wirkt das sich auf das Kind und seine Gesundheit / Psyche aus, und umgekehrt.
Es ist kein Diskussionsversuch mit dir oä, nur ist mir beim Lesen aufgefallen, dass deine Vorstellung von der EZS vielleicht zu "alles oder nichts" ist.
Alles Liebe Dir!