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Beiträge von rebella

  • Von wem ging die Initiative zuerst aus? Mann oder Frau?

    • rebella
    • 29. September 2005 um 23:42

    Hallo an alle hier,


    ich komme eigentlich aus einem Forum "Heterologe Insemination". Bin dort sehr aktiv und habe schon zu verschiedenen Themen rund um den unerfüllten Kinderwunsch Artikel für´s Forum geschrieben.


    Gerade beschäftige ich mich mit dem Thema "Psychische Probleme des Mannes und der Frau während des Prozesses der Entscheidung zur Heterologen Befruchtung und der Behandlung. Ich bin dabei zu dem Resultat gekommen, dass die Initiative zu einem solchen Versuch meist von der Frau aus geht. Eben, weil diese aufgrund natürlicher Vorgaben auch das Erlebnis der Schwangerschaft, Geburt, ... braucht. Im Fall Befruchtung mit Spendersamen könnte man auch sagen, vom Mann würde deshalb so selten die Initiative ausgehen, weil er ja keine genetischen Nachkommen mehr bekommen kann.


    Aber wie sieht es bei Euch aus? Da ist es doch gerade umgekehrt. Der Mann hat mit der Eizellspende noch die Chance, sich fortzupflanzen, die Frau nicht. Trotzdem bleibt bei der Frau der Wunsch nach Schwangerschaft und Geburt.


    Ich hätte gern von Euch gewußt, von wem die Initiative ausgegangen ist? Kam der Vorschlag zur Eizellspende vom Mann oder von der Frau?


    Da ich jetzt hier nicht alle Beiträge durchlesen kann - vielleicht kann auch jemand, der/ die hier häufig liest, ihre zusammengefaßten Eindrücke zu dem Thema darlegen.


    Freue mich auf Antwort. Rebella

  • Technische Hilfe ???

    • rebella
    • 29. September 2005 um 23:10

    Technische Hilfe ???

    Danke, Ihr beiden. Ich hab´s jetzt endlich hin gekriegt.


    Viele Grüße, Rebella

  • Stillen ist gut für den Blutdruck und ein langes Leben

    • rebella
    • 25. November 2004 um 00:47

    Stillen ist gut für den Blutdruck und ein langes Leben

    Da Stillen noch für sooo viele Dinge gut ist, hier mal eine Liste:

    - Muttermilch enthält nachweislich über 200 verschiedene Bestandteile und Inhaltsstoffe
    - 1 Tropfen Muttermilch enthält 4.000 lebende Zellen.
    - Muttermilch ist immer verfügbar, keimarm und richtig temperiert.
    - Die Fettreserven, die während der Schwangerschaft eingelagert wurden, werden durch das Stillen abgebaut. Viele Frauen erreichen so schneller ihr Vorschwangerschaftsgewicht.
    - Stillen beeinflusst die Rückbildung der Gebärmutter und rediziert den nachgeburtlichen Blutverlust der Mutter.
    - Stillende Frauen sind durch Stillhormone entspannter und ausgeglichener.
    - Die geistige und motorische Entwicklung wird durch die Art der frühen Ernährung beeinflusst.
    - Die erste Milch, das Kolostrum, ist ein wesentlicher Infektionsschutz für Ihr Kind.
    - Muttermilch enthält Schutzstoffe gegen Bakterienwachstum.
    - Stillen fördert die Entwicklung des Kindes.
    - Frühes und häufiges Stillen sowie die einzigartige Zusammensetzung der Muttermilch beugt Neugeborenengelbsucht vor.
    - Muttermilch schützt vor Mittelohrentzündung.
    - Muttermilch schützt vor Herzerkrankungen.
    - Ausschließliches Stillen schützt vor Diabetes.
    - Muttermilch mindert das Allergierisiko des Babys, z.B. durch das arteigene Eiweiß.
    - Muttermilch passt sich dem augenblicklichen Bedarf des Kindes an.
    - Der Nährwert der Muttermilch reicht normalerweise für die ersten 6 Lebensmonate aus.
    - Durch das Stillen erfährt das Baby sehr häufig Hautkontakt ? etwa 600 Stunden im ersten halben Jahr. Dies unterstützt die seelische Entwicklung des Babys.
    - Stillen verschafft der Mutter mehr Zeit für ihr Baby.
    - Stillen unterstützt das optimale Wachstum von Kindern.
    - Stillen fördert die Sprachentwicklung durch eine gesunde Entwicklung der Kiefer und der Zahnstellung, der Zungen- und Gesichtsmuskulatur.
    - Gestillte Kinder weinen weniger.
    - Stillen ermöglicht der Mutter auch in angespannten, hektischen Zeiten kleine Erholungspausen.
    - Stillen bietet die optimalen Bedingungen für einen guten Blickkontakt zwischen Mutter und Kind.
    - Muttermilch schützt gegen häusliche Keine. Das ist besonders vorteilhaft, wenn das Baby anfängt zu krabbeln und alles in den Mund nimmt.
    - Gestillte Kinder haben ein besseres Sehvermögen.
    - Ein Stillkind kann ohne großen Aufwand mitgenommen werden.
    - Stillen sekt die Säuglingssterblichkeit.
    - Stillen mindert die Chance, an Brust- und Eierstockkrebs zu erkranken.
    - Volles Stillen nach Bedarf verzögert das Wiedereinsetzen der Fruchtbarkeit.
    - Stillen bietet Müttern Schutz vor Osteoporose. (+verbesserte Remineralisierung des Skeletts)
    - Stillen erspart den Eltern und dem Baby Arztbesuche.
    - Stillen belastet die Umwelt nicht, weil die energie- und rohstoffintensive Herstellung, der Transport und die Verpackung der künstlichen Nahrung wegfallen.
    - Ausgaben für Milchpulver, Flaschen und Sauger sind überflüssig. Sie sparen viel Geld!
    - Gestillte Kinder sind seltener krank. Sie benötigen weniger Medikamente und müssen während ihres ersten Lebensjahres 10-mal weniger stationär behandelt werden.
    - Durch Stillen spart unser Gesundheitswesen Kosten.
    - Stillen macht Frauen stark. Es stärkt das Selbstbewusstsein.
    - Nach Auffassung der American Academy of Pediatrics (1997) führt Muttermilchernährung auch in entwickelten Ländern bei zahlreichen Krankheiten zu einer signifikanten Minderung des Risikos, so z.B. bei Diarrhöen (Durchfallerkrankungen), bronchopulmunalen Infektionen (Entzündungen der Bronchied und der Lunge), Mittelohrentzündungen, Sepsis (Blutvergiftung), bekterieller Hirnhautentzündung, Botulismus (bakterielle Lebensmittelvergiftung), Harnwegsinfekten und schwersten Darmentzündungen. Schutzeffekte der Muttermilchernährung werden auch gegen nichtinfektiöse Krankheiten diskutiert, wie plötzlicher Kindstod, Diabetes Mellitus Typ 1 (insulinpflichtige Blutzuckererhöhung), Morbus Crohn (entzündliche Dünndarmerkrankung), Colitis ulcerosa (entzündliche Dickdarmerkrankung), Lymphome und Allergien. Ferner werden fördernde Einflüsse der Muttermilchernährung auf die kognitive Entwicklung behauptet.
    - ?

    aus: Eva Hermann, ?Vom Glück des Stillens?, Körpernähe und Zärtlichkeit zwischen Mutter und Kind, Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-09405-8

    Und da steht noch so viel Interessantes zum Thema drin. Lohnt sich.

  • Sagt man's später dem Kind?

    • rebella
    • 16. November 2004 um 23:44

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Homa,

    ich finde das richtig toll, wie das bei Euch gelöst ist. Ich denke - echt super für alle Beteiligten.

    Gruß, Rebella

  • Sagt man's später dem Kind?

    • rebella
    • 16. November 2004 um 00:33

    Sagt man's später dem Kind?

    Hallo Homa,

    heißt das, Du hast einen Brief von der genetischen Mutter an das Kind + Fotos von ihr? In welcher Klinik war denn das?

    Hallo frowlein,

    mir geht es auch so. Ich würde gern Message über die Medien verteilen, kann es aber aus Rücksicht auf unsere Kinder nicht.

    In meiner Vorstellung sieht es im Moment auch so aus, es einfach zu erzählen, wenn das Kind eine passende Frage stellt. Und dann evt. auch nur schrittweise. Immer nur so viel, wie gerade angebracht ist. Es soll gar nicht so spektakulär beim Kind ankommen, sondern so als wenn ich ihm erzähle, es gibt morgen Spaghetti (wie im Falle Felix). Einfach so nebenbei. ?Mama, hab ich die Nase vom Papa?? ? ?Nein, kannst Du nicht haben, weil ?. Aber dafür kannst Du genauso gut Fußball spielen wie der Papa, weil ihr immer zusammen geübt habt (oder was auch immer).

    Gruß, Rebella

  • 21:45/TV-Tipp:So., 14.11.04 Phönix"Ich bin ein Kind von

    • rebella
    • 15. November 2004 um 01:34

    21:45/TV-Tipp:So., 14.11.04 Phönix"Ich bin ein Kind von

    Wiederholung:
    Tag: Freitag, 22.11.04,
    Zeit: 00.15 Uhr
    Sender: Phoenix

  • Sagt man's später dem Kind?

    • rebella
    • 14. November 2004 um 00:58

    "Es" dem Kind sagen

    Hallo an alle,

    das ist zwar hier schon eine ältere Diskussion, aber ich wurde gerade darauf hingewiesen. Da das Thema weiterhin interessant sein dürfte, möchte ich gern meinen Senf dazu schreiben.

    Ich bin Mutter von 2 Söhnen, die durch Heterologe IVF (mit Samenspende) entstanden sind. Es ist ja in dieser Frage völlig egal, welches Elternteil nun nicht das genetisch eigene ist. Daher könntet Ihr auch von den Erfahrungen profitieren, die es mit Kindern gibt, die mit Hilfe von Spendersamen entstanden sind. Immerhin wird diese Methode seit über 50 Jahren praktiziert, in Deutschland etwa seit 25 Jahren.

    Erwachsene HI-Sprößlinge, die irgendwann im Leben die Wahrheit erfahren haben, sagen eindeutig, daß sie es sich gewünscht hätten, daß ihre Eltern von Anfang an ehrlich zu ihnen gewesen wären, gleich ob in den USA, Australien oder Japan. Überall fordern sie, daß die Spenderdaten aufgehoben werden, damit sie die Chance haben, nach ihren Wurzeln zu forschen. Und warum sollen wir unseren Kindern, die wir doch so besonders lieben, diesen Wunsch nicht erfüllen?

    Wir waren anfangs auch gegen Aufklärung. Aber seitdem wir uns informiert haben, sind wir uns sicher, daß wir unsere Kinder aufklären werden. Es gibt eine Sozialarbeiterin, Petra Thorn. Sie führt für (potentielle) HI-Eltern Seminare durch, die diesen bewussten Punkt sehr ausgiebig beleuchten. Alle, die daran teilgenommen haben, empfehlen diese Seminare weiter. Petra Thorn ist auch im Vorstand von Wunschkind e.V. Ich denke, auch Euch könnten solche Seminare gut tun.

    Heute (14.11.) kommt übrigens auf Phönix um 21:45 Uhr der Film ?Ich bin ein Kind von der Samenbank?. Es wird die Geschichte (Reportage) eines jungen Mannes Anfang 20 und seiner Eltern gezeigt. Der hat das alles super verarbeitet und gar keine Probleme mit seiner etwas anderen Herkunft, eine schöne Beziehung zu beiden Elternteilen. Für uns war dieser Film auch noch mal das letzte i-Tüpfelchen für unsere Entscheidung pro Aufklärung.

    Viele Grüße, Rebella

  • Anschreiben & Antworten Bundesgesundheitsministerium

    • rebella
    • 10. Februar 2003 um 23:30

    Anschreiben & Antworten Bundesgesundheitsministerium

    Zum Thema Bundesgesundheitsministerium:

    Ich hatte im letzten Jahr u.a. auch dorthin einen Brief geschrieben mit der Forderung, die Gesetze so zu ändern, dass die Kosten für Befruchtungen mit Spendersamen genauso von den gesetzlichen Kassen getragen werden wie die Kosten bei anderen Kinderwunschpaaren auch (Gleichbehandlungsgrundsatz). Außerdem forderte ich einige Änderungen im Embryonenschutzgesetz.

    Die Antwort, die ich bekam, ging genauso am Thema vorbei. Es war eine seitenweise Abhandlung über ICSI. Und das, obwohl ich in dem Brief erwähnt hatte, dass mein Mann das Klinefelter Syndrom hat, also hoffnungslos unfruchtbar. Der Sachbearbeiter war ein anderer, Herr Lossignol. Auf meine Beschwerde über diese unsachgerechte Antwort erhielt ich dann gar keine Antwort mehr. Es scheint die Masche dieses Ministeriums zu sein, unliebsame Briefe so zu beantworten. Ich wage zu behaupten, die machen das grundsätzlich so!

    Vielleicht wäre das auch mal ein Thema für eine seriöse Reportage (z.B. Herr F. Kurz) – Wie geht das Bundesgesundheitsministerium mit Anfragen der Bevölkerung zu diesem und ähnlichen Themen um? Das wäre wahrscheinlich die volle Blamage!

    Gruß, Rebella

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