1. Forum
    1. Unerledigte Themen
  2. Dashboard
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Kalender
    1. Termine
  5. Lexikon
  6. News-System
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Seiten
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • News
  • News Update
  • Erweiterte Suche
  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Mitglieder
  3. Sternschnuppe

Beiträge von Sternschnuppe

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 2. August 2003 um 20:28

    Bin auch neu hier...

    Hallo Isabel,

    zunächst einmal zu deinen FSH-Werten (ich bin im übrigen auch kein Arzt - nur mein Mann, aber anderes Fachgebiet): die Werte sagen eindeutig aus, dass deine Eierstöcke nicht mehr richtig arbeiten - das weißt du ja selbst. Natürlich kann es grundsätzlich zwischendurch einen Zyklus geben, in denen der FSH-Wert niedriger ist. Diese Phase zu treffen ist aber sehr, sehr schwierig. Dafür müsste man wahrscheinlich jeden Tag messen. Wie die anderen schon sagten, ist eine Stimulation erst ab einen Wert unter 10 möglich. Ich möchte dir jetzt nicht die Hoffnung komplett nehmen. Grundsätzlich gibt es für Frauen in den (vorzeitigen) Wechseljahren eine ca. 5%-ige (Rest)Chance, schwanger zu werden. Das ist natürlich sehr wenig.

    Dass du dich mit der Eizellspende schwer auseinandersetzt kann ich gut verstehen, zumal du bereits ein Kind hast. Auch ich stelle mir immer wieder die Frage: kann ich das meinem potentiellen Kind antun? Dann sage ich mir aber: ohne uns könnte es gar nicht leben (und würde wahrscheinlich einfach im Ausguss enden). Ich bin hier aber im Forum, glaube ich, auch die einzige, die den Weg der Embryoadoption gehen möchte. Einerseits finde ich diesen Weg leichter (in erster Linie für mein Gewissen), andererseits kann es durchaus sein, dass unser - potentielles - Kind ganz anders aussieht als mein Mann und ich. Bei der Eizellspende gäbe es dann wenigstens die Ähnlichkeit zum Vater. Aber wie gesagt, eine Eizellspende kommt für uns aus verschiedenen Gründen nicht in Frage (auch weil wir es nicht gut fänden, dass das Kind zwar etwas von den Genen meines Mannes mitbekommen hat, aber nicht von mir - sozusagen eine Frage der Gleichberechtigung). Das ist aber eine Sache, die jeder selbst wissen muss.

    Ich hoffe, dass ich dir etwas weitergeholfen habe. Aber ich bin wie gesagt auch nur betroffene Laiin. Wenn du einen Fachmann fragen willst, stell´ doch die gleiche Frage noch einmal im Wunschkinderforum (http://www.wunschkinder.de) an Herrn Dr. Breitbach = Team Kinderwunschseite.

    Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück.

    Alles Liebe

    Narzisse

  • falsche Diagnose \

    • Sternschnuppe
    • 30. Juli 2003 um 18:02

    falsche Diagnose "Wechseljahre"

    Hallo Lady,

    zu deiner Frage: grundsätzlich kann jeder "normale" Frauenarzt diese Diagnose stellen. Blutabnahmen in mehreren Zyklen sichern die Diagnose - ich würde dir empfehlen das entsprechende Kapitel im "wunschkinder"-Forum zu lesen. Dort findest du in knapper Form alle wichtigen Infos.

    Wenn es dir darum geht, evtl. doch noch (mit deinen eigenen Eizellen) deinen Kinderwunsch zu realisieren, bist du wahrscheinlich in einer Kinderwunschpraxis besser aufgehoben. Vielleicht gibt es ja bei dir noch die Möglichkeit, in "guten" Zyklen mit einer mäßigen Hormon-Stimulation ein oder mehr Eizellen zu "züchten".

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück.

    Narzisse

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 30. Juli 2003 um 17:51

    Bin auch neu hier...

    Hallo Isabel,

    erst einmal tut es mir leid, dass du diese miese Diagnose erhalten musstest.

    Also - bei mir war es so, dass wir Anfang letzten Jahres in eine Kiwu-Klinik gegangen sind. Dort wurde bereits bei der allerersten Blutabnahme mein erhöhter FSH-Wert fest gestellt. Zu diesem Zeitpunkt nahm ich noch gar keine Medikamente, weil meine Frauenärztin bei mir bis dahin diese Diagnose ausgeschlossen hat (kann gar nicht sein - in Ihrem Alter), obwohl ich sie auf meine Beschwerden hingewiesen hatte. Wenn ich mir das jetzt vorstelle, wieviele halbdurchwachte Nächte ich hinter mir hatte, bis mich endlich jemand mit meinen Symptomen ernst genommen hat (und nicht alles auf Stress geschoben wurde)!

    Welches Mittel bekommst du denn? Ich hatte bis vor kurzem "Cyclo Progynova". Dort gibt es eine Einnahmepause von 7 Tagen, in denen eine Blutung einsetzt. Mein FSH-Wert wurde in der Kiwu-Klinik immer am 3. Zyklustag (d. h. 3. Blutungstag) gemessen. Mir wurde gesagt, dass Cyclo Pro (oder andere Hornomersatzpräparate) nur sehr wenig Einfluss auf die Höhe des FSH-Wertes haben, so dass bereits nach kurzer Einnahmepause ein realistischer Wert absehbar ist. Bist du denn in einer Kinderwunschpraxis oder bei einem "normalen" Frauenarzt in Behandlung?

    Da es mir in der einnahmefreien Zeit immer ziemlich schlecht ging (Schlafstörungen, trockene Schleimhäute, sehr häufig Blasenentzündung, etc.), nehme ich übrigens jetzt "Östronara". Hier gibt es keine Einnahmepause. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Progesteron niedriger dosiert ist (neuer Wirkstoff). Mein Frauenarzt meinte, dass Cyclo Progynova ein recht "altes" Medikament ist und es jetzt neuere, für die Patientin angenehmere gibt.

    Bei der Diagnosestellung ist es auf jeden Fall wichtig, dass dein FSH-Wert in mehreren Zyklen gemessen wird. Es kann durchaus sein, dass deine Eierstöcke zwischendurch wieder normal arbeiten. Die Chance, schwanger zu werden, hängt hier auch stark mit deinem Alter zusammen und wie lange bei dir schon erhöhte FSH-Werte vorliegen (bzw. deine Regel ausgeblieben ist und du Beschwerden hast).

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück und dass du vielleicht zu denjenigen zählst, die trotz dieser Diagnose ein eigenes Baby bekommt.

    Liebe Grüße von deiner Leidensgenossin

    Narzisse

  • Diagnose "vorzeitige Wechseljahre"

    • Sternschnuppe
    • 6. Juni 2003 um 14:41

    Diagnose "vorzeitige Wechseljahre"

    Hallo Frowlein,

    ich - und ich gehe davon aus, dass es den meisten hier mit der gleichen Diagnose ebenso geht - kenne ganz genau den Unterschied zwischen "POF" und "richtigen" Wechseljahren. Da die Symptome aber dieselben sind (außer, dass wir noch eine miminale Schwangerschafts-Restchance haben), ist der Begriff "Wechseljahre" für Leute, die keine Ahnung haben, verständlicher.

    Im übrigen werden die Begriffe "vorzeitige Wechseljahre" und "premature ovarian failure" auch in medizinischer Fachliteratur gleichwertig verwandt.

    Was die Hormonsubstitution angeht, bin ich sehr froh, dass es sie gibt. Vorher ging es mir nämlich oft schlecht (WJ-Symptome). Die von dir angesprochenen Risiken beziehen sich laut Auskunft meines Docs auf Frauen, die im "entsprechenden" Alter für Wechseljahre sind und nicht auf junge Frauen, deren Körper eine gewisse Menge an Östrogen braucht.

    Ich finde den Begriff vorzeitige Wechseljahre ehrlich gesagt nicht schlimm (schlimm ist die Diagnose!) und schäme mich nicht dafür.

    Ich kann dich aber auch verstehen - mein Mann hasst den Begriff "Wechseljahre" auch und zieht das (aus meiner Sicht) besser (d. h. weniger schlimm) klingende "premature ovarian failure" vor.

    Also - nichts für ungut und

    liebe Grüße von

    Narzisse

    PS.: Das "POF-Forum" ist super - daraus habe ich letztes Jahr sehr viel erfahren!

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 4. Juni 2003 um 19:32

    Bin auch neu hier...

    Hallo Martina,

    danke für dein nettes Posting - darüber habe ich mich sehr gefreut.

    Wir sind gestern nacht aus Brüssel zurück gekommen. Insgesamt waren die 2 Tage sehr anstrengend (seelisch und körperlich - Hitze!).

    Grundsätzlich hat die Uniklinik Brüssel einen sehr guten Eindruck auf uns gemacht. Das Personal ist sehr nett (und auf Ausländer eingestellt - es wird neben Flämisch und Französisch auch Deutsch und Englisch gesprochen) und die Ausstattung der Klinik sehr freundlich. Man kommt sich fast gar nicht wie in einem Krankenhaus vor.

    Von dem Gespräch mit unserem zuständigen Arzt hätten wir uns mehr versprochen - da waren wir von unserem bisherigen behandelnden Arzt in Deutschland, der sich immer sehr viel Zeit genommen hat, wahrscheinlich verwöhnt. Es ging rein um die medizinischen Fakten. Nach dem Arzt-Gespräch haben wir dann ca. 1 Stunde mit einer Psychologin gesprochen (auch auf Deutsch). Das hat uns ziemlich viel gebracht. Es ging vor allem darum, ob man "es" dem Kind sagt oder nicht. Sie hatte keine pauschale "Lösung" parat, was wir auch gut fanden. Sie meinte nur, dass wenn man es dem Kind sagt, man es ca. mit 4/5 Jahren tun soll und sonst nie. Im Anschluss hieran haben wir mit einer Krankenschwester den Papierkram erledigt (die Verträge sind auch alle auf Englisch). Sie gab mir auch schon den Behandlungsplan mit. Sie ist auch diejenige gewesen, die unsere grundlegenden Körpermerkmale (Augenfarbe, Größe, Gewicht, etc.) notiert hat. Wir sollen auch noch Fotos von uns zusenden. Ausdrücklich hat sie uns aber auch darauf hingewiesen, dass das Kind durchaus eine ganz andere Augenfarbe als wir (z. B. braun) haben kann. Sie meinte zum Schluss, dass sie unsere Motive warum wir eine Embryoadoption und keine Eizellspende wollen, gut verstehen kann - gleichzeitig wären wir damit aber die Ausnahme.

    Die Wartezeit auf den ersten Embryotransfer beträgt 1 Jahr - es kann aber auch durchaus schneller gehen. Sobald ein Paar, das in mehreren Merkmalen mit uns übereinstimmt, seine Embryos frei gibt, werden wir angerufen und ich fange mit der Hormoneinnahme an.

    So - dies war in knappen Worten mein Bericht aus Brüssel. Gerne können wir uns auch über die weiteren von dir angesprochenen Punkte (Adoption, etc.) austauschen. Vielleicht wäre es dafür gut, wenn wir uns über die Rubrik "Private Nachrichten" austauschen, da ich nicht weiß, ob die anderen hier sich dafür auch interessieren.

    Ich würde mich auf jeden Fall sehr freuen, wenn wir weiter in Kontakt bleiben. Ich glaube, dass wir uns in vielem ähnlich sind (nicht nur, dass ich auch eine romantische Natur bin - hihi).

    Bis bald!

    Narzisse

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 28. Mai 2003 um 17:15

    Bin auch neu hier...

    Hallo Martina,

    ich würde mich sehr gerne mit dir austauschen über das Thema "vorzeitige Wechseljahre"(wenn du möchtest auch über private Nachrichten). Bei mir wurde die Diagnose vor 1 Jahr definitiv gestellt - da war ich gerade 33. Im nachhinein hätte meine frühere Gynäkologin aber schon viel eher in dieser Richtung nachforschen sollen, da meine Regel ca. seit meinem 25. LJ oft über Monate ausblieb.

    Die o. a. Diagnose wurde mir in einem Kinderwunschzentrum genannt, nachdem ich auf Hormonstimulationen gar nicht ansprach. Es war für mich ein unglaublicher Schock. Mein Mann - der selbst Arzt ist (aber andere Fachrichtung), konnte und wollte es zuerst auch nicht glauben. So nach dem Motto: du siehst doch noch so jung aus - jünger als viele in deinem Alter, das kann nicht sein! Leider wurden die Hormonwerte jedoch seitdem mehrmals getestet und sie waren immer schlecht. Ich habe nach Diagnosestellung ganz viel zu dem Thema gelesen - u. a. auch in dem amerikanischen POF-Forum, wo es super detaillierte Informationen gibt - und in medizinischen Foren.

    Na ja - wir mussten uns also mit der Tatsache anfreunden, wahrscheinlich keine eigenen Kinder zu haben. Daher stellten wir im Sommer letzten Jahres einen Adoptionsantrag (bei dem sich zwischenzeitlich aber von Seiten des JA noch nichts getan hat). Zufällig sah ich dann Ende letzten Jahres einen Bericht über eine christliche Adoptionsvermittlungsstelle in den USA, die auch Embryos an unfruchtbare Paare vermitteln. Ganz vorsichtig sprach ich meinen Mann darauf an, ob er sich das vorstellen könne. Er fand es eine gute Sache. Wir dachten jedoch nicht, dass es diese Möglichkeit in den nächsten Jahren auch hier in Europa geben würde. Durch einen Fernsehbeitrag kamen wir dann auf eine Adresse in Belgien, die diese Embryoadoption ebenfalls durchführen.

    Wir haben nächsten Montag unseren 1. Termin in Brüssel (Gespräch mit Psychologin, Notar, Mediziner).

    Da wir eine christliche Einstellung haben, glauben wir - neben dem in erster Linie "egoistischen" Wunsch, ein Kind haben zu wollen - auch einem kleinen Wesen die Möglichkeit zu geben, zu leben. Natürlich haben wir auch Bedenken (wie wird das Kind aussehen, etc.), aber die Freude überwiegt. Eingeweiht haben wir nur einen Mediziner, der die "Vorbereitung" mit Ultraschall übernimmt, sonst niemanden. Wir wollen jedoch unseren Pastor, zu dem wir ein gutes Verhältnis haben, einweihen.

    Ich habe außerdem eine Internet-Freundin (gleiche Diagnose), die auch mit ihrem Mann den Weg der Embryoadoption gehen möchte.

    Soviel fürs Erste - es ist ganz schön viel geworden, aber es tut so gut, sich mit jemandem auszutauschen, der in einer ähnlichen Situation ist. Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber jetzt ist Schluss!

    Du kannst dich auf jeden Fall gerne bei mir melden.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 24. Mai 2003 um 15:16

    Bin auch neu hier...

    Hallo Silvia,

    du wolltest wissen, was eine Embryo-Adoption ist (wusste ich bis Ende letzten Jahres auch nicht).

    Also bei IVF bzw. ICSI-Versuchen bleiben ja sehr häufig Embryonen über. In Belgien ist es so, dass sich jedes Paar vor Beginn dieser Behandlungen entscheiden muss, was mit diesen Embryonen (nachdem der eigene Kinderwunsch erfüllt ist) passieren soll. Eine Möglichkeit ist daher, dass Paare, die selbst keine Kinder bekommen zu können, diese adoptieren. Diese Möglichkeit wurde das erste Mal in den USA von einer (christlichen) Adoptionsvermittlungsstelle "Snowflake" praktiziert. Dort müssen die zukünftigen Eltern auch ein Adoptionsverfahren durchlaufen, bevor sie Embryos bekommen. In Belgien ist das nicht so. Dort bleiben die abgebenden genetischen Eltern auch anonym.

    Dass es diese Möglichkeit in Belgien gibt, haben wir Anfang diesen Jahres durch einen Fernsehbeitrag im ZDF (Frontal) erfahren. Das was wir gesehen haben, hat uns sehr zuversichtlich gemacht, dass wir beide mit diesem Weg zum Kind gut leben können. Eine Eizellspende wäre für uns auch in Frage gekommen, da es "nur" an mir liegt. Ich hätte es aber schlimm gefunden, in dem potentiellen "Eizellspende"-Kind zwar Merkmale meines Mannes, aber auch die einer anderen Frau zu sehen. Bei der Embryo-Adoption stehen wir dem Kind beide gleich gegenüber. Außerdem verhelfen wir so einem Kind zum Leben, das sonst vielleicht irgendwann aufgetaut und gestorben wäre.

    Der Ablauf (Vorbereitung, etc.) ist für die Empfängerin identisch mit dem zur Eizellspende.

    Ich war übrigens nach der Diagnose Wechseljahre auch vollkommen fertig. Das einzig Gute daran war, dass ich endlich wusste, dass ich mir die ganzen Symptome (Hitzewallungen, etc.) nicht eingebildet hatte (wurde alles auf Stress geschoben). Außerdem nehme ich jetzt ein Hormompräparat, das ich sehr gut vertrage. Körperlich geht es mir also besser.

    Wenn du mehr wissen möchtest, kannst du dich ja noch einmal melden.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Bin auch neu hier...

    • Sternschnuppe
    • 20. Mai 2003 um 19:38

    Bin auch neu hier...

    Hallo Silvia,

    ich (auch 34, auch vorzeitige Wechseljahre) kann dir zwar nicht alle Fragen beantworten, aber zumindest einen Teil. Wir haben in 1 1/2 Wochen unseren ersten Gesprächstermin in Brüssel (Uniklinik), da wir dort einen Embryo adoptieren möchten. Eizellspende ist dort auch möglich, aber wie bereits gesagt, nur mit "mitgebrachter" Spenderin. Die Chancen pro Transfer von gespendeten Eizellen liegen dort (laut dem zuständigen Professor, der übrigens perfekt Deutsch spricht) um die 25 - 30 %. Bei der Embryoadoption nur bei 10 - 15 % (da diese Embryos kryokonserviert waren).

    Trotz dieser niedrigeren Chancen glauben wir, dass die E.-adoption für uns der richtige Weg ist. Wenn du dich auch dafür interessierst, kann ich dir gerne noch weitere Infos dazu geben.

    Da ich auch noch nicht ganz so alt bin, geben wir uns was ein Kind angeht, auch ein paar Jahre Zeit. Was die Kosten betrifft, rechnen wir pro Versuch mit ca. 1.600 bis 1.800 EURO.

    Was die Voraussetzungen betrifft, so muss sich deine Gebärmutterschleimhaut durch die Gabe von Östrogenen aufbauen lassen. Normalerweise wird dieser Aufbau durch Ultraschall durch einen ortsansässigen Gynäkologen überwacht. Außerdem wird der Östrogenspiegel gemessen. Der sog. "Wechseljahres-Indikator" - FSH-Wert - ist hier glücklicherweise nicht wichtig bzw. hat keinen Ausschlag auf die Einnistung.

    Was die Zentren für Eizellspende angeht, kann ich dir nicht so viel sagen. Uns wurde Valencia als sehr gut empfohlen (da sehr viel Routine und dementsprechende Professionalität). Du "hörst" dich daher am besten hier im Forum bei den "Spezialistinnen" um.

    Es würde mich freuen, mehr von dir zu hören, zumal wir ja "Leidensgenossinnen" mit gleichem Alter und gleicher "Krankheits"-Geschichte sind.

    Alles Liebe von

    Narzisse

  • Petitionsantrag

    • Sternschnuppe
    • 5. Mai 2003 um 15:13

    Petitionsantrag

    Hallo Ines und Chris,

    das ist ja wieder einmal ein richtiger "Beamtenton", in dem das entsprechende Schreiben verfasst wurde - toll!

    Also erst einmal wollte ich auch auf die Wechseljahre eingehen. Es sollte auf jeden Fall einmal in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, dass es Frauen gibt, die bereits mit Anfang 20 in die Wechseljahre kommen (bei mir fing es mit Mitte 20 an). Außerdem hat sich die Altersgrenze, in denen Frauen Mutter werden in den letzten Jahren weit nach oben verschoben. Auch die Menopause (meist mit dem Begriff Wechseljahre verwechselt) setzt bei vielen Frauen erst mit Mitte 50 ein.

    Dann wollte ich noch etwas sagen zu gespaltener Elternschaft. Wie ich schon einmal gepostet habe, möchten wir einen Embryo adoptieren. Ich kann nicht verstehen, dass in Deutschland tausende von überzähligen Embryos vernichtet werden, die von ihren Eltern nicht mehr gebraucht werden, da der Kinderwunsch abgeschlossen ist.

    Auch von Repromedizinern - und Vertretern der Kirchen übrigens auch - habe ich gehört, dass sie die Embryoadoption als eine gute Lösung empfinden. Beispiele in anderen europäischen Ländern zeigen im übrigen, dass die Erlaubnis der Embryoadoption nicht dazu führen muss, dass sich Paare einen Embryo nach ihrem Geschmack "kaufen" können. Warum sollte das in Deutschland durch entsprechende Gesetze nicht auch möglich sein?

    Ist es denn besser, den Embryos gar keine Möglichkeit zum Leben zu geben (bzw. sie durch auftauen zu töten) als sie - hoffentlich - an ein Paar, das sich sehnlich Kinder wünscht, weiter zu geben?

    Das waren ein paar Denkanstöße von mir.

    Viele Grüße

    Narzisse

  • Noch ein Hurraaa!!!

    • Sternschnuppe
    • 4. Mai 2003 um 17:18

    Noch ein Hurraaa!!!

    Liebe Claire,

    herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft und alles Gute für die nächsten Monate. Schön, dass es schon beim 1. Mal geklappt hat.

    Ich kann gut verstehen, dass dein Mann "am Durchdrehen" ist. Wir stehen gerade erst vor unserem 1. Besprechungstermin (wir machen Embryoadoption in Brüssel) und für meinen Mann ist so gut wie klar, dass es jetzt bald klappt (sein Optimismus ist manchmal unschlagbar). Er spricht jetzt schon davon, was wir mit ihm/ihr dann alles machen ...

    Ich hoffe, du schickst auch mir ein paar Schwangerschaftsviren.

    Alles Liebe von

    Narzisse

  • Holland

    • Sternschnuppe
    • 31. März 2003 um 21:12

    Holland

    Hallo Paula,

    dann sind wir wahrscheinlich Leidensgenossinnen - auch bei mir sind die Eierstöcke seit Jahren gar nicht mehr "fit" (fing bei mir mit ca. 25 J. an).

    Ich habe ein ganz interessantes, neues Buch "Wie weit gehen wir für ein Kind?" von M. Spiewack, Eichborn-Verlag mit einem großen Kapitel zu Eizellspende.

    Dort habe ich eben nach gelesen und folgendes gefunden: ..."in Dänemark, Holland, ... überlassen IVF-Patientinnen, die nach einer Hormonstimulation einen Eizell-Überschuss haben, anderen Leidensgenossinnen einen Teil ihrer Ernte". Vielleicht hilft dir das weiter. Sonst könntest du einmal, was die gesetzlichen Bestimmungen angeht, unter "http://www.wunschkinder.net/gesetze" nach sehen.

    Im Moment scheint Valencia tatsächlich der Renner zu sein. Auch unser bisher behandelnder Kiwu-Doc nannte uns gleich das "IVI", da es dort sehr professionell und erfolgreich sein soll.

    Ein Hauptargument für Valencia sind sicher die Erfolgsraten, die wohl hauptsächlich aus dem Alter der Spenderinnen und der Erfahrung der Ärzte mit Eizellspenden resultieren.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück.

    Belgien scheint hier eher so etwas wie ein "Geheimtip" zu sein - bis jetzt sind wir wohl - leider, wäre ja schön zum Erfahrungsaustausch - das einzige Paar hier im Forum, das dort eine Embryoadoption machen möchte. Eizellspende ist dort auch nur mit mit gebrachter Spenderin möglich.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Viele Fragen

    • Sternschnuppe
    • 29. März 2003 um 20:06

    Viele Fragen

    Hallo Tina,

    meine Güte - was hast du schon alles hinter dir!

    Ich weiß nicht, ob ich nach so vielen Misserfolgen noch die Kraft hätte, weiter zu machen. Bei mir ist es nie bis zu einer IVF gekommen, da ich keine (oder vielleicht eine pro Jahr) Eizellen mehr produziere (bin gerade 34 geworden).

    Ich wollte dir nur schreiben, dass wir Anfang Juni in Brüssel unseren Ersttermin zur Embryoadoption ("übrig gebliebene" Embryos aus IVF o. ICSI) haben. In Belgien ist Eizellspende nur möglich, wenn du eine Spenderin mit bringst. Bei der Embryoadoption ist das etwas anderes. Unser bisheriges Telefonat mit dem zuständigen Professor war sehr positiv (hat sich viel Zeit genommen und war sehr nett). Zu den Preisen kann ich noch nichts sagen, aber für dich kommt ja wahrscheinlich Embryoadoption sowieso nicht in Frage.

    Was die Betreuung in Deutschland angeht, würde ich mich an deiner Stelle an das Kinderwunschzentrum wenden, das dich bisher betreut hat. Anscheinend warst du dort aber nicht zufrieden. Dann würde ich mich an ein anderes wenden. Meiner Erfahrung nach sind Ärzte in Kinderwunschzentren "aufgeschlossener" als herkömmliche Frauenärzte. In vielen Zentren gehört die Betreuung von Eizellspendepatientinnen zwar nicht zur Tagesordnung, wird aber häufig durch geführt. Das Gute am Kiwuz ist auch, dass dort z. B. die ganze Woche über Laborbetrieb ist.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Glück, einen netten Arzt, bzw. eine nette Ärztin zu finden.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Embryonenadoption in Belgien oder anderswo - wer noch?

    • Sternschnuppe
    • 21. März 2003 um 07:24

    Embryonenadoption in Belgien oder anderswo - wer noch?

    Hallo Claudia,
    hallo Akua,

    danke für eure Postings. So weit wir bisher gehört haben, ist die Qualität tatsächlich nicht grundsätzlich "schlechter" als die von gespendeten Eizellen, sondern mit der Chance von Kryoversuchen gleich zu setzen. Immerhin sind die Frauen ja bereits schon mit anderen Embryos schwanger geworden. Eine "Garantie", dass die Qualität der "normal" gespendeten Eizellen bzw. des Spermas gut ist, gibt es ja sowieso nicht, selbst wenn die vermeintlich "besten" Eizellen bzw. Spermien ausgesucht werden.

    Was die Kosten angeht, haben wir noch keine genauen Infos. Allerdings ist es so, dass in Belgien z. B. eine "Vergütung" der Spender (oder irgendetwas was diesen Anschein macht) verboten ist. Es ist ja auch so, dass die Paare "in eigenem Interesse" die IVF-Behandlung gemacht haben. Bei der sonstigen Eizellspende wird ja direkt zum Zweck der "Empfänger" stimuliert. Wir gehen also davon aus, dass wir - neben den ärztlichen Kosten für mich - lediglich die Kosten der Kryokonservierung tragen müssen. Selbstverständlich läppert sich das auch (Kosten in Belgien sind mit denen in Deutschland zu vergleichen), mit Sicherheit wird es aber nicht so teuer wie eine Eizellspende. Aufgrund der geringeren räumlichen Entfernung (als z. B. nach Spanien)hoffen wir auch auf etwas weniger Stress, zumal die ersten Kontakte mit Brüssel sehr positiv waren. Realistisch betrachtet ist die Chance bei einer "normalen" Eizellspende auch gar nicht so viel höher (um die 10 %). Bei Zahlen, wo von z. B. 70 % SS-Chance die Rede ist, werden die Zwillings- und Drillingsschwangerschaften doppelt und dreifach gezählt. Unser deutscher Kiwu-Doc meint, dass es grundsätzlich (im besten Fall, d. h. Frau unter 25, Sperma top) eine über 30%-ige SS-Chance gar nicht gibt. Dabei lässt sich die Natur nicht überlisten.

    Es sind aber grundsätzlich nicht die Kosten, die für uns ausschlaggebend sind, "übrige" Embryos zu nehmen (obwohl 6.000 EURO auch für uns eine Menge Geld ist, die wir nicht "einfach so aus dem Ärmel schütteln").

    Ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, wenn sich etwas Neues ergibt.

    Viele Grüße

    Narzisse

  • Embryonenadoption in Belgien oder anderswo - wer noch?

    • Sternschnuppe
    • 20. März 2003 um 07:02

    Hallo liebe Forumsmitglieder,

    mein Mann und ich haben Anfang Juni unser Erstgespräch in Brüssel zur Embryonenadoption. Wir können es kaum erwarten, dass es endlich losgeht und freuen uns schon sehr.

    Seit 1 1/2 Jahren haben wir einen Tiefschlag nach dem anderen bekommen. Zum Schluss musste unser Kiwu-Doc leider bestätigen, dass es für mich (mittlerweile 34) leider hier in Deutschland keine Hilfe gibt. Außer durch ein Wunder werde ich wahrscheinlich nie schwanger, da ich höchstens 1 x im Jahr einen Eisprung habe.

    Durch Zufall habe ich Ende letzten Jahres einen Bericht über Embryonen-Adoption im Fernsehen gesehen. Mit Herzklopfen erzählte ich meinem Mann davon, was er davon hält (da es eindeutig an mir liegt, wäre grundsätzlich eine Eizellspende auch möglich, was wir beide aber nicht möchten). Und er war genau wie ich begeistert! Dann kam Anfang des Jahres der "Frontal-"Bericht im ZDF. Darauf hin haben wir uns mit Brüssel in Verbindung gesetzt und vor 2 Wochen endlich einen Termin bekommen. Mein Mann konnte direkt mit dem zuständigen Professor (der fließend Deutsch spricht) sprechen, der sehr nett war.

    Ich würde mich freuen, von anderen zu hören, die auch "überzählige" Embryos von Kiwu-Paaren für ihren Kinderwunsch "adoptieren" (die Adoption ist übrigens streng anonym).

    Was ich bis jetzt hier gelesen habe, greifen diejenigen, die Eizelle und Spendersamen benötigen, auf extra Spender zurück. Wenn ja - warum eigentlich? "Nur" wegen der höheren Chancen, weil lediglich sehr junge Spenderinnen Eizellen zur Verfügung stellen? Wir wissen, dass bei uns die SS-Chance pro Transfer nur bei ca. 15 % liegen wird. Aber es kommt uns nicht so sehr auf die Zeit an. Außerdem: unsere Chance jemals "so" schwanger zu werden, liegt um die 5 % (eher noch niedriger)wieviel sind da 15 % pro Transfer!

    Schön, wenn ihr mir zu diesem Thema schreiben könntet und viel Glück bei euren Behandlungen!

    Narzisse

  • Frage - Blutzucker OGTT

    • Sternschnuppe
    • 15. März 2003 um 11:53

    Frage - Blutzucker OGTT

    Hallo Susanne,

    ich wollte nur sagen, dass mir das sehr leid tut mit eurem missglückten Versuch.

    Was den Zuckerwert angeht, kann ich dir leider nicht helfen.

    Was das Verhalten deines Mannes angeht, kann ich mir gut vorstellen, dass dir das zu viel wird. Vielleicht sind Männer so - sie können und wollen sich mit Niederlagen nicht abfinden. "Schuld" sind immer die anderen. Das ist bei meinem Mann das gleiche. Er wollte z. B. lange nicht wahr haben, dass ich in den Wechseljahren bin. So nach dem Motto: "Das kann nicht sein, du bist so jung, du siehst so gesund aus, etc.". Er hat auch immer noch Hoffnung, dass es "so" klappt.

    Wir haben uns aber jetzt für eine Embryoadoption ("übrig geblieben" aus IVF/ICSI) entschieden. Anfang Juni haben wir den ersten Gesprächstermin. Mein Mann hat jetzt schon gesagt, dass wenn es nach ihm ginge, wir es damit so bis zu meinem 42./43. Lebensjahr versuchen sollten (bin jetzt gerade 34). Daran siehst du, wie Männer sind! Vielleicht zeigt es aber auch, wie sehr sie sich auch ein Kind wünschen. Sie verarbeiten das ganze sicherlich auch anders. Frauen brauchen immer wieder Zeit, sich zu erholen (und zu trauern). Diese Phase sparen Männer am liebsten aus. Vielleicht ist es auch ganz gut so, dass man so verschieden ist.

    Wo seid ihr denn eigentlich in Behandlung? Hast du schon einmal eine Immunisierung machen lassen? Machst du unterstützend zur Einnistung z. B. Akupunktur? Davon hielt z. B. mein Kiwu-Arzt einiges. Wenn ihr schon 4 Versuche hinter euch habt, würde ich auf jeden Fall einmal fragen, woran das liegen kann. Die seelischen (und finanziellen) Belastungen eines fehlgeschlagenen Versuchs sind doch einfach zu groß.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft. Sag deinem Mann, dass du eine Ruhephase brauchst. So blöd wie es klingt, versuch´ dich abzulenken. Ich habe z. B. wieder angefangen, zu malen. Dabei kann ich mich wenigstens zeitweise entspannen und vieles vergessen.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Bussibär ist am Durchdrehen!

    • Sternschnuppe
    • 1. März 2003 um 20:00

    Bussibär ist am Durchdrehen!

    Hallo Bussibär,

    das hört sich ja wirklich schlimm an. Ich hoffe, es geht euch jetzt schon etwas besser und ihr habt euch von diesem traumatischen Erlebnis erholt.

    Habe ich deinen Beitrag eigentlich richtig verstanden: ihr habt eine Spendereizelle und Spendersamen "verwendet"? Wenn ja - dann wäre das ja eine Embryonenadoption wie in dem von Herrn Kunz vom ZDF geschilderten Fernsehbeitrag - mit dem Unterschied, dass ihr nicht überzählige Embryonen bekommen habt. Wenn das so ist, warum versucht ihr nicht, in einem anderen - westlichen - Land "übrige" Embryonen zu adoptieren?

    Ich hoffe, du verstehst diesen Beitrag richtig: mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema, es geht mir um keinerlei moralische oder sonstige Wertung.

    Es wäre schön, wenn ich von euch diesbezüglich etwas hören würde. Zunächst wünsche ich euch, dass ihr zu der ganzen Angelegenheit etwas Abstand gewinnt (wobei ich aus eigener Erfahrung weiß, wie schwer das ist).

    Gruß,

    Narzisse

  • @ Narzisse wg. FSH und alle

    • Sternschnuppe
    • 25. Februar 2003 um 19:13

    @ Narzisse wg. FSH und alle

    Hallo Sunny,

    bei mir läuft es genauso wie bei meiner "Vorrednerin". Als Hormonersatztherapie bekomme ich Cyclo Progynova (Östrogen/Gestagen-Phase wie bei der Pille, aber keine verhütende Wirkung). Wenn FSH "relativ" niedrig, Stimulation mit Gonadotropinen (Gonal, Menogon), wenn Follikel da ist/bzw. da sind, IVF. Jetzt "warte" ich auf einen günstigen Monat, sprich niedrigen FSH-Wert.

    Tschüss,

    Narzisse

  • Krisenbewältigung

    • Sternschnuppe
    • 5. Februar 2003 um 16:14

    Krisenbewältigung

    Hallo Dorothee,

    ich wollte dir nur sagen, dass ich seit 1 Jahr weiß, dass ich in den Wechseljahren bin. Als ich das erfahren habe, war ich 32 Jahre alt und frisch verheiratet.

    Mein FSH-Wert ist teilweise über 100. Wenn ich 25 hätte, würde bei mir sogar noch mit einer Stimulation angefangen (bin regelmäßig in der Kiwu-Klinik zur FSH-Kontrolle).

    Na ja - ich wollte dir nur sagen, "es" (die Wechseljahre) können einen sehr früh treffen. Ich kenne sogar eine Frau, die war erst Anfang 20, als man ihr das offenbarte.

    Mein Mann und ich könnten uns eine Embryoadoption vorstellen (hast du vor ca. 3 Wochen die Sendung "Frontal21" zu dem Thema gesehen?). Da wäre es uns von vorneherein klar, dass das Kind genetisch nichts von uns beiden hat (mir würde es sehr weh tun, dass das Kind genetisch zwar von meinem Mann, aber von mir nichts abbekommen hat). Außenstehenden würden wir nichts davon erzählen. Wir hätten außerdem das Gefühl, einem Wesen das Leben schenken, das sonst vielleicht nie hätte zur Welt kommen können. Außerdem würden wir durch die Schwangerschaft/Geburt von Anfang an eine Bindung aufbauen. Es wäre für uns wie eine Adoption von Anfang an. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg!

    Wir haben übrigens vor 1/2 Jahr auch einen "normalen" Adoptionsantrag gestellt - bis jetzt haben wir noch nicht einmal die Einladung zu einem Info-Abend bekommen. Wir machen uns auch keine Illusionen, dass wir einen Säugling (ein größeres Kind trauen wir uns nicht zu) bekommen werden, obwohl wir altersmäßig noch in diese Kategorie fallen und unserem Kind auch ein schönes, sicheres zu Hause bieten könnten.

    Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg viel Glück. Hoffentlich findest du einen netten Arzt/eine nette Ärztin, die dich ohne Vorbehalte bei deiner Entscheidungsfindung unterstützt.

    Liebe Grüße

    Narzisse

  • Umfrage Eizell- und Embryonenspende

    • Sternschnuppe
    • 25. Januar 2003 um 12:31

    Umfrage Eizell- und Embryonenspende

    Hallo,

    ich würde die Unterlagen auch an meinen Kiwu-Arzt weiter geben (bin mit meinen vorzeitigen Wechseljahren (mein Alter: 33) noch in einer Kiwu-Klinik in Behandlung - leider bisher ohne jeden Erfolg).

    Für uns käme - wenn überhaupt - eine Embryoadoption (keine Eizellspende)in Frage. Habt ihr zufällig die e-mail-Adresse der Uniklinik Brüssel, die in der Frontalsendung genannt wurde? Ich habe vor einer Woche eine Mail an die von mir über Google herausgesuchte - vermeintliche - Adresse versandt, aber bis heute noch keinerlei Antwort erhalten. Über alle Informationsquellen zum Thema Embryoadoption würden wir uns außerdem sehr freuen. Vielleicht ist ja in den nächsten Jahren sogar die Legalisation dieser Adoptionsform in Deutschland möglich. Das wäre schön. Mit der "normalen" Adoption haben wir bis jetzt keine guten Erfahrungen gemacht. Wir warten nun schon seit fast 1/2 Jahr auf eine erste Info-Veranstaltung!

    Viele Grüße

    Narzisse

  • Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    • Sternschnuppe
    • 13. Dezember 2002 um 15:48

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kunz,

    ich finde das Thema sehr interessant. Für mich kommt eine Eizellspende zum einen aus ethischen Gründen und auch persönlich nicht in Frage (muss aber jeder selber wissen). Ich schreibe nur hier, weil ich in das "Klein-Putz"-Forum aus technischen Gründen nicht reinkomme. Dass es auch eine Embryoadoption gibt, wusste ich bisher nicht.

    Ich bin übrigens 33 Jahre alt und leide an vorzeitigen Wechseljahren (wie einige hier im Forum wahrscheinlich auch). Das ist die übelste Diagnose, die es für eine Kinderwunschkandidatin gibt und es betrifft immerhin 1 % aller Frauen unter 40. Vielleicht wäre das auch einmal ein Thema?

    Auf Ihre Reportage freue ich mich jedenfalls. Selbst traue ich mich jedoch nicht, mit dem Thema in die Öffentlichkeit zu gehen.

    Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!

    Sternschnuppe

  • Vida Fertility Institute

    mehr erfahren
    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

    mehr erfahren
    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

    mehr erfahren
    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

    mehr erfahren
    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

    mehr erfahren
    Clinica Tambre
  • Institut Marques

    mehr erfahren
    Institut Marques

Registriere Dich jetzt für unseren kostenlosen Newsletter.

Die Eingabe des Namen ist optional.
Verteilerlisten
Bitte bestätigen Sie die Datenschutzerklärung
Jetzt anmelden

Vielen Dank für Deine Anmeldung!

Du bekommst in wenigen Minuten eine E-Mail mit einem Bestätigungslink.

  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™
💛 Du bist mit deinem Kinderwunsch nicht allein.
Der Weg zum Wunschkind ist oft voller Fragen – und Entscheidungen, die gut überlegt sein wollen.

Welche Klinik ist die richtige? Was, wenn es unterschiedliche ärztliche Meinungen gibt?


Auf www.deine-kinderwunschmanager.de findest du:

✅ Persönliche Begleitung durch erfahrene Kinderwunschberater*innen

✅ Hilfe bei der Auswahl der passenden Klinik – im In- oder Ausland

✅ Vertrauensvolle ärztliche Zweitmeinungen

✅ Ein offenes Ohr für all deine Sorgen


🎯 Buche jetzt dein kostenloses Kennenlerngespräch – und finde heraus, was dir wirklich weiterhilft.

👉 Jetzt entdecken

Jetzt entdecken
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App bei Google Play
Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺 in der WSC-Connect App im App Store
Download