Für fruchbarkeitsbewusste Männer und Frauen:
Nicht unbekannt sein dürfte, dass in den letzten Jahren Umweltgifte und Elektrosmog ungünstig für die Fruchtbarkeit von Mann und Frau auswirken.
Neben kurzfristigen Spermienverschlechterungen, die durch übermässigen Verzehr von Genussmitteln, Drogen oder psychischen Stress bedingt sind, gibt es doch längerfristige und nachhaltige Verbesserungen, wenn man sich um seine Grundgesundheit kümmert.
Z.Bsp. Die Gifte die im Körper am meisten angetroffen werden zu eliminieren:
- Quecksilber (in Amalgamfüllungen, Meeresfrüchte)
- Formaldehyd ( in Farben, Lacken, Textilien, Tabakrauch, Kunststoffe, viele Wohnmöbel)
Was kann man tun?
Mit gezielten Nährstoffbehandlungen können Schwermetallbelastungen (bei Mann und Frau) ausgeleitet, oder zumindest stark reduziert werden. Mit einer Haaranalyse kann man die persönliche Belastung abchecken und sich ein Kurprogramm verschreiben lassen:
Wichtigste Antioxidantien (binden Schwermetalle und leiten sie aus) sind:
- Vitamin C, Beta-Carotin, Selen, Zink
Mehr Auskunft und Beratung zu diesem Thema gibt es bei:
Deutsche Gesellschaft für Nährstoffmedizin und Prävention in 31841 Bad Münder, Tel. 05042/940 200, Fax 05042/ 940 201 (im Haus der Deutschen Klinik für Fortpflanzungsmedizin)
Nicht minder ist die Lebensweise längerfristig für gute Spermienqualität ausschlaggebend:
- Hoden kühl halten: Ihre Temperatur soll 4 bis 7° unter Körpertemperatur liegen (max. 32 Grad) damit sie gute Spermien produzieren: dh. Heisse Bäder, zu enge Kleidung, zuviel Sitzen vermeiden und vor allem:
- Elektrosmog reduzieren:
Aktive Handys nicht in der Hosentasche oder am Gürtel tragen. Im Haus auf DECT-Drahtlostelefone und schnurlose Computerkomunikation verzichten.
Der Grund ist einfach, nämlich dass die hochfrequente gepulste Mikrowellenstrahlung schlechtdurchblutete Köperteile, wie die Hoden schnell erwärmen lässt. Im Gehirn wird die Blut-Hirnschranke geschwächt und somit durchlässiger für Giftstoffe, Schwermetalle etc.
- Kein Alkohol: Schon bei mässigem Gebrauch sinkt der Testosteronspiegel und damit die Spermienproduktion. Alkohol verlangsamt und dämpft allgemein Körperprozesse.
- Nicht rauchen: Nikotinbelastung hemmt Spermienbeweglichkeit.
- Regelmässigen Umgang mit Lösungsmitteln, Pestiziden, giftigen Dämpfe vermeiden.
- Räume nicht überheizen (Schadstoffkonzentration in der Luft ist bei niedrigen Temperaturen kleiner) Ideal für Wohnzimmer: 19 Grad, für Schlafzimmer 16 Grad
(zusammengefasst aus: Das grosse Buch der Fruchtbarkeit, von Uta König, Verlag Gesundheit)
es grüsst
Eilin