Hallo, an alle Interessierten und Ratgeber!
Unsere Geschichte begann schon vor vielen, vielen Jahren. Nachdem wir uns mit 6 Jahren kennen und mit 18 Jahren lieben gelernt haben, sagten wir uns leider erst mit 30 Jahren, das es an der Zeit wäre die Pille abzusetzen und eine Familie zu gründen. Bald stellte sich heraus, das wir ärztliche Hilfe benötigten. Zuerst wurde festgestellt, das mein Samen nicht genügend bewegliche Teilchen enthielt. Wir wandten uns an Dr.von der Burg und Dr. Irene Coordes vom "Zentrum für Fortpflanzungsmedizin" in Osnabrück. Hier erfuhren wir dann, das sich außerdem die Eizellen meiner Frau (wir hatten inzwischen geheiratet, da es gesetzliche Bedingung ist)nicht genügend entwickelten und auch hier ärtzliche Hilfe notwendig war. In den Jahren 1999 und 2000 wurden dann 3 Versuche der künstlichen Befruchtung durch die ICSI-Methode durchgeführt, leider ohne Erfolg. Es kam nicht einmal dazu, die befruchteten Eizellen zurückzusetzen, da sie sich nicht genügend entwickelt hatten.
An dieser Stelle möchte ich erwähnen, das Osnabrück nicht gerade die beste Adresse war. Es ging dort immer zu wie im Hühnerstall und Wartezeiten von bis zu 4 Stunden waren keine Seltenheit. Das war allerdings, wie bereits erwähnt, im Jahre 1999/2000. Dann kam eine schwere Krankheit meinerseits dazwischen, sodaß wir uns erst im Juli 2002 wieder um unser Problem kümmern konnten. Diesmal wandten wir uns an Dr. Naether vom FGH in Hamburg (sehr zu empfehlen). Nach eingehender Untersuchung und Beratung kamen wir jedoch überein, das es besser wäre eine Eizellenspende in Anspruch zu nehmen, da die Umstände sich nicht gebessert hatten und wir inzwischen auch beide schon 40 Jahre alt waren.
Dr. Naether empfahl uns das IVI Zentrum in Valencia. Eine passende Spenderin war bald gefunden und im April 2003 wurden 7 Eizellen befruchtet, wovon 5 eingefroren und 2 meiner Frau eingepflanzt wurden. Eine Schwangerschaft stellte sich nicht ein. Nun hieß es erst einmal den Rückschlag zu verdauen, aber im Juli starteten wir den nächsten Versuch. Dazu wurden die restlichen 5 Eizellen aufgetaut, wovon sich 2 auch so gut entwickelten, das sie eingepflanzt werden konnten. Und tatsächlich, nach 10 Tagen betrug der ß-hCG Wert "358" und es wurde uns von Seiten des Zentrums eine Schwangerschaft bestätigt. Die Freude ward nur kurz, denn die nächste Untersuchung, eine Woche später ergab einen Wert von "42". Das Embryo hatte sich nicht weiter entwickelt. Nun stehen wir wieder ganz am Anfang: keine Schwangerschaft, keine befruchteten Eizellen mehr und das Geld wird mittlerweile auch knapp.
Derzeit überlegen wir noch, ob wir noch einmal einen Versuch wagen sollen. Und hier könnt Ihr uns nun helfen.
Wir würden unter Umständen eine Klinik aufsuchen wollen, die etwas näher liegt und somit einfacher zu erreichen ist, z.B. mit dem Auto. Denn die Flüge nach Valencia und die dortigen Übernachtungen verschlingen auch einiges an Barem.
Wer kann uns Kliniken und deren Adressen nennen, z.B. in Belgien oder in den Niederlanden?
Außerdem möchte ich fragen, wie die Abwicklung aussieht, wenn die Schwester meiner Frau die Eizellenspenderin wäre?
Ist die Schwester immer automatisch eine passende Spenderin? Wird die Behandlung dadurch billiger? Welche Kliniken arbeiten auf diese Art und Weise? Wer kann mir über Art und Abwicklung dieser Behandlung berichten?
Über jede Antwort und wenn auch noch so unbedeutend, würden wir uns sehr freuen...
...mit Dank und einem lieben Gruß
Anti und Ika