Laut der spanischen Gesellschaft für Fruchtbarkeit nennt man wiederholte Fehlgeburten solche Fälle, bei denen die Frau hintereinander drei oder mehr Male ein Kind vor der 20. Schwangerschaftswoche verliert.
Man sprich über Genetische Ursachen: Es wurde gezeigt, dass bei Frauen mit Fehlgeburten Chromosomen-Anomalien vorliegen.
Antiphospholipid-Syndrom: manchmal finden sich auch immunologische Gründe. Dieses Syndrom, bei dem im mütterlichen Blut zirkulierende Antikörper Störungen beim Embryo hervorrufen, tritt bei verschiedenen Krankheiten auf.
Ursachen des Mannes:
Gewöhnlich hängen die Ursachen mit Chromosomen-Anomalien der Spermien zusammen. Für eine genauere Diagnose sollte eine Karyogramm des Blutes und ein FISH-Test des Samens durchgeführt werden. Auch wenn keine spezifische Behandlung vorliegt, kann man auf die gefundene Anomalie reagieren.
Nicht nachgewiesene, aber nach Beobachtungen wahrscheinliche Ursachen:
Anatomische Ursachen: Einige Fehlbildungen der Gebärmutter können Fehlgeburten auch noch in fortgeschrittenem Stadium der Schwangerschaft oder Frühgeburten auftreten.
Trombophilie: gekennzeichnet durch ein Ungleichgewicht zwischen Blutgerinnung und Fibrinolyse, das zugunsten der ersteren ausfällt.
Nicht nachgewiesene oder nicht ausreichend wissenschaftlich erhärtete Ursachen.
– Endokrine: Hypothyreose oder Diabetes können bei nicht richtig eingestellten Frauen zu Fehlgeburten führen.– aufgrund von Hormonstörungen mit erhöhten LH-Werten in der ersten Phase des Menstruationszyklus – ein höheres Risiko, eine Fehlgeburt zu erleiden.
– Auch Infektions- oder Autoimmunkrankheiten konnten auch ohne Antiphospholipid-Syndrom mit wiederholten Fehlgeburten in Verbindung gebracht werden, dies wurde allerdings noch nicht wissenschaftlich erhärtet.
Für eine richtige Einschätzung müssen Karyogramme beider Partner, ein Antiphospholipid-Test und eine morphologische Untersuchung der Gebärmutterhöhle durchgeführt werden. Bei drei oder mehr aufgetretenen Fehlgeburten ist zudem ein Trombophilie-Test ratsam. Ebenfalls wichtig ist die Durchführung eines FISH-Tests (wenn nötig) sowie einer PID, wenn eine erste Untersuchung hinsichtlich wiederholter Fehlgeburten ein positives Ergebnis aufweist.
Für besagte richtige Einschätzung stellt ProcreaTec seinen Patienten alle notwendigen Mittel zur Verfügung, unter ihnen auch eine psychologische Betreuung, die das Paar während eines solch schwierigen Prozesses unterstützt, und auf die Auswirkungen, die eine Fehlgeburt auf die Psyche der Patienten hat, eingeht.