Hallo liebe Mediziner,
kurz zu uns: Wir 41/43 Jahre alt haben drei ICSIs in D hinter uns. Diagnosen prim. Sterilität und ein schwankendes Spermiogramm (OAT 1-3), weiter sind keine Gründe festgestellt worden. Gebärmutterspiegelung ohne Befund, unauffällig. Bei ICSI gute Stimulation möglich gewesen. Gleich beim ersten Versuch wurden wir schwanger, MA in der 9. Woche. Die beiden folgenden Versuche waren leider erfolglos. Unsere KiWuKlinik würde auch weiter machen, aber rät uns aufgrund der Eizellenentwicklung in den Versuchen zu einer Eizellspende.
In allen drei Versuchen hatte ich jedoch immer ein "Brennen". Zunächst dachte ich immer an einen beginnenden Harnwegsinfekt, da ich das Brennen nicht richtig zuordnen kann. Da es jedoch nicht beim Wasser lassen war, musste es irgendwo anders sein.
Bei meiner ersten Schwangerschaft ICSI 1 kam es nach aktiven Herzaktivitäten seit der 6. Woche in der 8./9. Woche zu einem heftigen "Brenn"-Gefühl über mehrere Tage auch zum MA. Ein erfolgter Abstrich danach zeigte jedoch keine Auffälligkeiten einzig vermehrte Anzahl von Döderlein-Stäbchen. Behandlung mit Vagiflor. Beim 2. und 3. Versuch hatte ich dieses Brennen meist direkt nach dem Transfer über mehrere Tage, Ergebnis war jeweils keine Einnistung. Beim letzten Versuch hatte ich zusätzlich noch Vitamin D bekommen. Meine KiWu-Klinik ist auf dieses Thema "Brennen in der Gebärmutter" nicht eingegangen.
Ich denke, dass es irgendwie mit dem MA und den Fehlversuchen in Zusammenhang steht. Haben Sie so etwas auch schon mal gehört und können Sie es vielleicht zuordnen? Könnte es ein Hinweis auf Killerzellen sein? Oder auf etwas anderes?
Von Immunologie hält meine KiWu nichts.
Vielen Dank für einen medizinischen Rat aus der Ferne!