Hallo,
auch ich hätte eine Frage.
Im Mai wurde ich bereits auf die KES vorbereitet. Downregulation mit Orgalutran, GMS-Aufbau mit Meriestra (spanisches Östrogenpräparat) 3 x 2 mg/Tag. Alles super. GMS am 10. Tag bei 9 mm. Bin dann auch nach Spanien geflogen und es wurden 4 Embryonen aufgetaut. Bei 2en lief die Zellteilung nicht mehr an, die anderen beiden waren qualitativ so schlecht, dass die Ärzte keinen Transfer durchführen wollten, da die Aussichten zu schlecht waren, was ich auch fair fand.
Jetzt soll im September erneut ein Versuch KES gestartet werden. Der Medikamentenplan weicht jedoch ab. Nun soll ich mit der Decapeptyl-Depot-Spritze downregulieren und jetzt 8 mg Progynova am Tag einnehmen. Auf meine Nachfrage, warum denn jetzt plötzlich Decapeptyl-Depot und warum die höhere Dosis Östrogen wurde mir gesagt, dass der Östrogenwert vor Transfer zwar in Ordnung, jedoch sehr niedrig gewesen wäre und darum Decapeptyl statt Orgalutran angewendet werden soll. Der E2-Wert war vorm nicht stattgefundenen Transfer 163 ng.
Was kann denn das Decapeptyl in der Richtung anders machen als Orgalutran? Das verstehe ich irgendwie nicht. Der E2-Wert misst doch eh nur die Medikamente oder welchen Sinn hat diese Messung? Progesteron soll ich auch messen lassen, noch bevor ich überhaupt Progesteron einnehmen muss? Welchen Sinn hat das?
Vor allem geht es mir um dieses Decapeptyl-Depot. Ich hatte schon öfter jetzt gelesen, dass dadurch regelmäßige Zyklen völlig durcheinander gerieten und die Frauen teilweise monatelang auf ihre nächste Menstruation gewartet haben. Um ehrlich zu sein, will ich gerade das unbedingt vermeiden, da mein Zyklus normalerweise wie ein Uhrwerk funktioniert. Und mit der Downregulation mit Orgalutran kam ich super zurecht und mein Zyklus war sofort wieder da.
Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort.
Schöne Grüße
Birgit