Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Schön geschrieben, MumToBe! :051bye:
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Schön geschrieben, MumToBe! :051bye:
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Mal noch was zu Ähnlichkeiten. Es gibt Kinder, die sehen ihren Eltern bzw. einem Elternteil überhaupt nicht ähnlich. Meine Nichte z.B. ist mit 17 schwanger geworden, ungewollt. Ihre Tochter sieht ihr überhaupt nicht ähnlich, nur dem Vater. Freunde von mir haben einen Sohn, da kann man schauen wie man will, kaum Ähnlichkeiten. Wenn man natürlich sucht, dann findet man auch welche.
Die Leuten sagen mal sieht meine Tochter und mal mein Sohn aus wie Mama oder Papa. Das wechselt ständig. Natürlich macht es mich etwas traurig, da ich ja weiß, dass sie nicht meine Augen, meinen Mund,... haben können. Trotzdem bin ich so froh, diese Kinder zu haben. Zweifel das Richtige zu tun hatte ich nie. Ab dem positiven Test war ich im siebten Himmel, endlich geklappt. :043: Die Kinder sind gesund und wunderschön. Was will man mehr?
:051bye: grador
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Ihr lieben Mädels,
noch einmal viel Dank für Eure Geschichten und aufmunternden Worte.
Ich bin durch Euch auch schon ein bischen entspannter geworden und kann mich Tag für Tag mehr mit der EZS anfreunden.
Danke Grador für Deinen Tip mal einen Kurzurlaub in Prag zu machen! Ich glaube das werden wir machen. Wir wohnen in Berlin und haben es ja nun wirklich nicht weit nach Prag. Evtl. im März zu meinem Geburtstag.
Wir möchten unbedingt Kinder, deswegen wird die Spende unser Weg werden!
:88: Vielen Dank.
Liebe Grüße
Jessi
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Hallo Jessi,
wäre schön, wenn du im Forum weiter aktiv bleibst. :bussi:
Ist doch eine schöne Idee im März zu deinem Geburtstag mal ein paar Tage im wunderschönen Prag zu verbringen. :72:
LG grador
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Hallo,
ich habe auch zwei Kinder. Ein genetisches und ein "Spenderkind". Bei mir ist nur das "Spenderkind" das ältere Kind von beiden.
Emotional macht es keinen Unterschied. Ok, manchmal denke ich ich liebe meine Tochter mehr, weil sie halt was besonderes ist. Aber das kann man eigentich auch nicht sagen. Ich erzähle ihr aber jeden Abend vor dem schlafen gehen, wie sehr ich sie liebe und dass ich immer für sie da sein werde. Das soll sie nie vergessen. Dem Kleinen erzähle ich das noch nicht. Werde ich aber wohl auch erzählen. Gut, die Kleine sieht mir nicht ähnlich. Dafür aber der Junge. Insofern passt es dann schon wieder. Tochter geht nach Papa, Sohn nach Mama und gut ist.
Der Weg zur EZS war ein langer. Lag wohl aber eher daran, dass ich doch noch mit Anfang 30 sehr jung war, die deutschen Ärzte überhaupt nicht auf die Idee von schlechter Eizellqualität kamen usw.
Als dann die Entscheidung nach einer ICSI mit PID im Ausland feststand, habe ich eigentlich keine Sekunde gezögert. Ich wollte unbedingt ein Kind. Und endlich sah ich eine Lösung die wirklich erfolgversprechend war.
Bereut habe ich den Weg nicht, aber natürlich denke ich manchmal an die Zukunft. Also ob es fair war meiner Tochter die Last des Unwissens aufzubürden, dass dann vielleicht in einer gewissen Wurzellösigkeit enden kann.
Ich glaube aber keiner der den Weg gegangen ist hat es bis jetzt bereut. Wirst Du dann bestimmt auch nicht.
Gruß
Choli
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liebe jessy
ich möchte dir auch noch kurz was bezüglich der ähnlichkeit schreiben...
ich persönlich bin schon damit aufgewachsen, denn ich glich weder meiner mutter noch meinem vater! dafür ähnelte ich zum verwechseln einer tante von mir! es ist gar nicht so selten, dass man rein äusserlich den eigenen eltern nicht sehr ähnlich sieht, sondern mehr von einem anderen genpool der eltern mit bekommt, also teile der genetik, die bei den eltern nicht dominant zum vorschein kamen, sie aber natürlich auch in sich tragen und weiter vererben, diese aber bei ihnen äusserlich nicht sichtbar sind! bei mir waren dies die haut einer rothaarigen, mit sommersprossen übersäht, und ganz dunkle augen, selbst die haarfarbe stimmt mit keinem der beiden überein! sonstige gesichtszüge wollen auch nicht so recht passen
aber wenn man weiter in der verwandschaft schaut, laufen da einige dieser phänotypen rum :72: trotzdem wurden von aussenstehenden immer wieder irgendwelche ähnlichkeiten gefunden, der mensch sucht automatisch irgendwelche ähnlichkeiten und findet auch welche, weil es ja welche geben muss! in den köpfen ist noch überhaupt nicht drin, dass heute die mutter nicht zwingend die genetische mutter sein muss - viele wissen nicht einmal, dass es so etwas überhaupt gibt. nur paare, die selbst mit dieser thematik konfrontiert sind, wissen auch was davon. und diese freuen sich meist, dass es überhaupt geklappt hat. da spielt die äusserliche ähnlichkeit eh keine rolle mehr!
soviel mal zum rein äusserlichen.
dann gibt es noch äusserlichkeiten, die sich im laufe der zeit durch die mimik angleichen. und kinder kopieren alles von den eltern! ich hätte das selbst nicht für möglich gehalten, ist aber tatsächlich so!
wir haben zwillinge aus ezsp bekommen. der junge ist ganz der papa (er ist der genetische papa). das mädel wird immer wieder als "ganz die mama" beschrieben :13: ich find's total süss. aber sie hatte tatsächlich schon bei geburt eine mundpartie die ganz typisch aus der familie meines vaters stammen könnte :o und je älter sie wird umso ähnlicher sieht sie mir. sie ist sehr stark auf mich bezogen, wir hängen sehr aneinander. entsprechend ist sie wie ein kleiner spiegel was (nicht nur) die mimik anbelangt. ihre gesichtsformen gleichen sich immer mehr den meinen an! nur haar- und augenfarbe stimmen nicht überein. da ist (fremden gegenüber) schon mal der papa schuld! auch wenn's nicht so ist/wäre
wir wissen ja nicht, wie die spenderin ausgesehen hat. von der statur her, war ich als kind genauso. der papa allerdings auch.
ich könnte dies jetz noch lange so weiter führen. aber schlussendlich ist es uns absolut EGAL!
ich hätte sie genauso abgöttisch geliebt und wäre genauso stolz auf die beiden gewesen, wenn sie keinem von uns gleichen würden! damit hatte ich ursprünglich eigentlich gerechnet. dass es nun so ist wie es jetzt ist, ist ein nice to have. aber das wichtigste ist, dass ich sie austragen durfte. ich spühren durfte, wie sie in meinem bauch heranwuchsen und wie sie schlüpften. und eine ezsp hat noch was gutes: kommen mal nicht so ganz bequeme züge oder ausgefressene streiche zu tage, so können sie das ja UNMÖGLICH von mir haben :72:
nein, im ernst, ich habe mir auch manches mal bevor wir diesen schritt gegangen sind, genau die selben gedanken gemacht. der biologische sinn des lebens ist ja, sich selbst fortzupflanzen, das steckt tief in uns drin. und genau das können wir nicht mehr. das ist ein abschied und abschiede tun weh... das muss erst mal verarbeitet werden. alles braucht seine zeit... heute kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich mal gezweifelt hatte, diesen weg gehen zu können! lass dir die zeit die du brauchst. gute früchte brauchen zeit zum reifen...
ich wünsche dir alles gute auf eurem weg!
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Liebe Jessi!
Wie geht es dir inzwischen?
Es ist definitiv keine leichte Entscheidung. Bei uns war es ein langer Prozess, der jetzt nach sieben Jahren mit einem positiven Test hoffentlich zum Ziel kommt.
Meine ICSIs waren sehr unterschiedlich. Bei der ersten in Österreich wurde ich schwanger und verlor die SS in der 9. Woche. Von Afang an hatte etwas nicht gestimmt, was ich aber wohl ignoriert habe. Naja...
Nach der Ausschabung bildeten sich statt der 13 do gute wie keine Eizellen mehr. Das war 2009. wir haben aber immer weiter gemacht. Es war wie eine Sucht.
Was mir geholfen hat, war aufzuhören. 2011 habe ich mich von dem Gedanken an Kinder vollständig verabschiedet.
Es ging mir phasenweise richtig gut.
Aber der Wunsch kam wieder und ich habe mich mit Adoption beschäftigt. Da mein Mann vorher nicht wollte, waren wir inzwischen zu alt für Dtl. Also habe ich mich mit dem Ausland beschäftigt. Ich hätte mir das eigentöich gut vorstellen können, aber ich war schockiert.
Man sollte so viel Geld vorab zahlen, ohne die Garantie, ein Kind zu bekommen, dann Warezeiten bis zu vier Jahre und der ganze bürokratische Kram.
Aber das Schlimmste für mich war der Begriff "verlassene Kinder". Die Vorstellung, ein traumatisiertes, psychisch oder physisch krankes Kind zu bekommen, war zuviel.
Und plötzlich leuchtete da dieser goldene Mittelweg am Himmel, den die Ärzte ab und zu erwähnt hatten: die EZS.
Mein Mann war einverstanden und wir machten einen Termin in Karlsbad.
Für uns die beste Lösung, ich bin ganz frisch schwanger und überglücklich. Auch habe ich ein viel besseres Gefühl als vor 5 Jahren!
Aber ich frage mich, warum ich nicht eher dazu bereit war.
Meine Gefühle für die Spenderin sind reine Dankbarkeit!
Und ich liebe den Winzling schon jetzt.
Wir haben uns entschieden, das Geheimnis ein paar Jahre für uns zu behalten, eben damit die Leute das Kind wie es ist akzeptieren. Und sobald es Fragen stellt, wird es kindgerecht die Wahrheit erfAhren.
Ich bin mir sicher, dass es meiner Familie und den Freunden nach einigen Jahren völlig egal sein wird, denn ist es unser Kind! Egal wem es nun ähnlich sieht.
Vielleicht hilft dir unsere Geschichte weiter!
Viel Glück wünscht
Lina
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Liebe Jessi
Wow, das ist ein toller Thread! Ich bin aktuell auch nach EZS schwanger (27. Woche). Nach einer ICSI mit eigenen Eizellen kam raus, dass mein AMH-Wert bei 0.17 liegt, was bei einer 35jährigen eher unerwartet ist. Ich hatte bei diesem Versuch trotz hoher Dosis eine einzige EZ, und die war nicht brauchbar. Der Arzt schlug mir vor, eine Zeitlang den Zyklus zu beobachten, immer wieder Hormone zu messen, und eventuell mal ein glückliches "Hormonfenster" zu erwischen. Aber mehrere (brauchbare) EZ wären dabei nicht rausgekommen. Das war für mich eine Horrorvorstellung - monatelang, jahrelang immer wieder versuchen und dann kommt eventuell eine EZ dabei raus? Wo man doch weiss, dass die Chancen auf Befruchtung und Einnistung auch nicht besonders hoch sind?
Also habe ich keine zweite eigene ICSI mehr versucht, sondern bin direttissimo nach Karlsbad. Ich wurde super betreut, und es klappte beim ersten Mal! Abgesehen von der EZS sind in Tschechien ein paar Dinge erlaubt, welche man in Deutschland nicht machen kann und welche die Erfolgschancen deutlich erhöhen. Der wichtigste Faktor ist natürlich, dass die EZ von jungen, gesunden Frauen kommen. Zum Thema Ähnlichkeit sagte der Arzt ganz lapidar "habe ich Sie jetzt ja gesehen - suche ich ähnliche Frau!". Ich lache heute noch, wenn ich daran denke. In drei Monaten werden wir wissen, ob es ihm gelungen ist :72:
Wie es sein wird, wenn die Kleine da ist, weiss ich natürlich noch nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich sie deshalb weniger lieben würde. Mir sind meine Gene nicht besonders wichtig, ich sehe es eher "holistisch" - wir Menschen sind irgendwie alle miteinander verbunden.
Wünsche dir alles Gute für deine Entscheidung!
LG
Maggie
Antw:EZS Ja oder Nein - Ich habe Bedenken - Unbegründet???
Hallo in die Runde,
auch wir hatten Bedenken - mein Mann noch mehr als ich, aber jetzt sind die gar kein Thema mehr. Wir hatten schon ein Kind aus spontaner Schwangerschaft und eines hatten wir in der Schwangerschaft verloren, bevor wir mit Hilfe einer EZS noch einmal das Glück erfahren konnten, ein Kind zu bekommen. Der Spenderin und den behandelnden und unterstützenden Ärzten und Ärztinnen bin ich immer noch sehr dankbar. Es gibt keine Unterschiede zwischen den Kindern. Es fühlt sich alles richtig an. Was ich hier gerade gelesen habe von der holistischen Sicht - wir sind doch alle Menschen und deshalb miteinander verbunden - spricht mich sehr an.
Für uns ist das so.
Ihr werdet euren Weg und eure Entscheidung finden.
Gute Wünsche,
4jahre
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