Hallo Dr. K.,
ich habe mal wieder eine Frage an Sie. Ich habe heute meine Ergebnisse der Blutuntersuchung von Dr. Reichel-Fentz bekommen. Da der offizielle Befund von ihr noch fehlt, sind es nur die reinen Zahlen und ich sitze da jetzt drüber und grüble. Von allen untersuchten Werten sind fünf außerhalb der Grenzen:
* Faktor XII: 151% (Soll: 70-150)
* MTHFR - C677T: heterozygot nachweisbar
* Prolaktin: 609 ml U/l (Soll: altersabhängig, kein Wert genannt)
* Folsäure: > 20 ng/ml ( Soll: 4,6 - 18,7)
* Vitamin D: < 7 ng/ml (Soll: 20 - 100)
Was ich mir gerade zusammenreime ist folgendes:
Faktor XII ist der Hagemann-Faktor, dieser weist auf eine Gerinnungsstörung hin, allerdings ist der Wert ja nur minimal außerhalb der Grenze. Den würde ich jetzt mal außer Acht lassen.
Das MTHFR wird normalerweise mit einer Extra-Dosis Folsäure reguliert, da bin ich ja auf dem guten Weg, ich nehme gerade 1,3 mg pro Tag, aber es spricht ja nichts dagegen auf 5 mg zu erhöhen.
Außerdem wäre ja eine Heparin-Gabe möglich, aber das wäre wahrscheinlich wg. des Faktor XII kontraproduktiv, oder?
Das Prolaktin ist ebenfalls erhöht, wobei ich nur den max. Wert von 520 bei Frauen in den Wechseljahren gefunden habe. Ist es üblich, dies mit einem Dopaminagonisten regeln, das wird ja auch beispielsweise bei Parkinson gegeben. Allerdings ist das meiner Meinung nach mit Kanonenkugeln auf Spatzen geschossen, diese Medikamente sind ja ziemliche Hämmer, da stellt sich echt die Frage, ob sowas notwendig ist?
Folsäure nehme ich schon, von daher wundert es mich nicht, dass dieser Wert erhöht ist. Und soweit ich gelesen habe, isteine Überdosierung unproblematisch.
Vitamin D ist definitiv zu niedrig, ich habe aber vor ein paar Tagen mit dem Eunova 50+, einem Multivitaminpräparat, angefangen, damit sollte ich den Wert erhöhen können und von dem Mangel wegkommen.
Was ist Ihre Meinung zu diesen Werten? Sollte ich in irgendeinem Punkt etwas unternehmen?
Danke für Ihre Hilfe,
MoniMaus