Hallo Herr Dr. K.,
ich stehe mitten in den Vorbereitungen für die erste Eizellspende, die wegen POF erfolgt. Im Januar hatte ich eine Bauchspiegelung/Gebärmutterspiegelung, die ursprünglich erfolgte, um ein ca. 8 mm kleines vermeintliches Myom (laut Ultraschall) an der linken Tubenecke zu entfernen. Die OP hat ein sehr erfahrener Arzt geleitet, der hierauf spezialisiert ist. In der OP stellte sich dann aber raus, dass ein Raumforderungsprozess nicht existiert (anders als im Ultraschall vermutet) und es wurde kein Myom entfernt. Stattdessen wurde aber an anderen Stellen Endometriose Grad 1 entfernt.
Heute war ich zur Krebsvorsorge und mein normaler Gynäkologe (der mich nicht im Januar operiert hat), meinte, dass das "Myom" von 8 mm auf 15 mm gewachsen sei und es etwas in die Gebärmutter reinrage oder ranrage. Er meinte, ich solle es entfernen lassen, spätestens, wenn die anstehende Eizellspende nicht erfolgreich verläuft. Er meint, dass meine Chancen, durch die Eizellspende schwanger zu werden, um ca. 15 % gemindert seien. Das Myom sei aber wenigstens an der Vorderwand (?) dran und nicht an der Hinterwand (?), wo sich die meisten Embryonen einnisten (???).
Gewachsen ist das Myom vermutlich, weil ich wegen des POF Hormonersatz genommen habe. Jetzt mache ich mir große Sorgen wegen des Myoms und frage mich, ob ich die Eizellspende verschieben soll.
Was meinen Sie dazu?
Für eine Rückmeldung wäre ich Ihnen sehr dankbar.
Beste Grüße
Anna