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Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

  • Leerhuhn
  • August 12, 2011 at 4:58 PM
  • Leerhuhn
    Morula
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    • August 12, 2011 at 4:58 PM
    • #1

    Ihr lieben,

    ich schreibe NOCH nicht weil wir es nach unserem Negativ mit der EZS aufgegeben haben, sondern eher weil ich schon ein paar Schritte weitergedacht habe und die Informationen über diese weiteren Schritte mich wirklich erschüttert haben.
    Wir stehen vor dem zweiten EZS-Versuch und haben uns trotzdem schon mal über Adoption beim Jugendamt beraten lassen damit wir, falls es bei den nächsten EZS-Versuchen nicht klappt, nicht ins Nichts fallen sondern gleich zum Plan C übergehen.

    Aber die Dinge scheinen mit Adoption weit schwieriger zu sein als man ahnt. Ich bin 41 und mein Mann 31. Wegen meines Alters (nur bis 39 möglich) kommt eine Inlandadoption nicht mehr in Frage. Bei einer Inlandsadoption hat man wenig Kosten und man bekommt meistens ein Neugeborenes. Bei einer Auslandsadoption sehen die Dinge ganz anders aus:

    1. Man darf nur Kinder aus Ländern adoptieren, die sich an das Hager Abkommen halten. Das bedeutet, dass die Herkunftsländer nur die Kinder zur Auslandsadoption freigeben, die in Ihrem Land keine Adoptiveltern gefunden haben. Das sind dann meistens Kinder die schon zwischen 2-4 Jahre alt sind und oft gesundheitliche Probleme haben.

    2. Man muss mit Organisationen arbeiten die mit den Jugendämtern dieser Länder arbeiten und wenn man noch Reise- und Anwaltskosten dazurechnet kommt man pro Kind auf 20.000-30.000€!
    Wir dachten gleich zwei Kinder zu adoptieren und so vielleicht auch Geld zu sparen aber nein: pro Kind 20.000-30.000€!

    Ich finde diese Neuigkeiten sehr frustrierend. Was ist das hier für ein Land? Dürfen nur wohlhabende und reiche Auslandsadoptionen machen? Wo bleibt die Unterstützung vom Staat an solchen Stellen? Wird man hier nicht geradezu in die Hände des illegalen Kinderhandels getrieben?
    Ich bin echt verärgert und enttäuscht von unserem Staat. :aerger:

    ... und bitte erzählt mir nicht etwas von Pflegekindern! Eine Freundin von mir hat ein Kind drei Jahre bei sich gehabt und es geliebt wie ihr eigenes. Dann kam die Mutter aus dem Entzug und wollte es zurück und.... sie bekam das Kind zurück. Niemand interessierte es wie meine Freundin sich dabei fühlte.
    Ich habe noch eine Pflegekind-Horror-Geschichte im Bekanntenkreis miterlebt. Ich erzähle sie lieber nicht. Aber in kurz: Die Familie und Ehe war danach zerstört. Das will ich niemals erleben! :willnicht:

    Ich dachte ich würde so entspannter in meine nächste EZS gehen aber wenn ich die Situation hier sehe kann ich nur noch beten, dass es doch noch mit der EZS klappen wird. :flehan: :flehan: :flehan:

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
    2010-11: 4 IVF-Versuche in Deutschland ohne Erfolg
    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

  • Spaghetti
    4-Zeller
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    • August 12, 2011 at 8:30 PM
    • #2

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Hallo Leerhuhn,
    also das ist ja wirklich der Hammer schlechthin. 20000-30000 Euro? Das kann doch nicht wahr sein?? :o :o Ich hab mich zwar auch mal ganz vage über Adoption informiert, aber diese Zahlen wären mir sicher im Gedächniss geblieben.... Ist das denn bei jedem Jugendamt gleich? Warst Du schon mal bei nem anderm JA als das Wohnort zuständige?

    Das mit den Pflegekindern wusste ich, und das würde ich niemals tun. Viel zu Groß die Gefahr das einem die Zwerge wieder weggenommen werden. Ich arbeite auch beim Jugendamt (anderer Bereich) und bekomme häufig mit wie lange es dauert bis die Kinder aus den Familien genommen werden, bzw. wie schnell sie wieder zurück kommen....... Da kann man jetzt drüber streiten ob das gut oder schlecht ist.

    LG Spaghetti

  • glueck07
    Morula
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    • August 12, 2011 at 11:18 PM
    • #3

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Mensch Leerhuhn, mach Dich nicht verrückt, das wird schon mit der EZS. Du hattest beim 1. versuch nur Pech, mach Dich nicht prophylaktisch verrückt. Das wird. Ich bin felsenfest davon überzeugt. Bitte glaube an Dich, keine Zweifel aufkommen lassen- Der Wille versetzt Berge.
    Über die Auslandsadoption kann ich nur sagen: Heiss, sehr heiss. Es geht über eingetragene Vereine, die eigentlich nichts kosten dürfen, aber die Vermittlungspauschalen sprechen eine andere Sprache. Über die muss man in Deutschland offiziell gehen. Wir waren bei einigen Treffen, es ist eine Riesengemeinheit, wie diese Leute mit adoptionswilligen Paaren umgehen. Wir sind auch hingehalten worden. es ist nicht nur das Geld, auch die Zeit vergeht ja und man wird vertröstet und man hat keinen wirklich Einfluss.
    Meine Nerven waren durch, die EZS war unsere Rettung. Aber davor wollten wir 5 Jahre lang 2 Kinder aus Nepal adoptieren, es hat nicht geklappt. Über das Berliner Jugendamt kann ich nur gutes sagen: kompetent, offen, zuverlässig. Ein Pflegekind wäre für mich PLan B gewesen, das hat aber mein Mann nicht mittragen wollen. War einen schwere Zeit für mich damals, ich habe kaum noch geschlafen. Plan C war Adoption über die USA, kostet auch 15 Tausend, aber man bekommt garantiert ein Kind im Babyalter.
    Mädel- Kopp hoch, alles wird gut und das mit Garantie.
    Die Bourgon, schicke Dir noch ne PN
    Spagetti-herzliche Grüße !

    Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph

  • Spaghetti
    4-Zeller
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    • August 13, 2011 at 9:24 AM
    • #4

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Hallo Bourgon,
    dankeschön!!! Hast mir mit dem "Kopf-wasch-Posting! Auch gleich Mut gemacht. Vielleicht hast Du recht und alles wird gut.....
    LG auch an Dich!!
    Spaghetti

  • Leerhuhn
    Morula
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    • August 14, 2011 at 2:56 AM
    • #5

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Glück 07,
    Bist du sicher, dass das mit der Adoption aus den USA noch geht? Habe gehört, dass das nach dem sie dem Haager Abkommen beigetreten sind es nicht mehr so einfach ist.
    Hinzu kommt die Frage an alle die hier etwas Ahnung haben: Ist es wahr, dass man auch ohne das deutsche Jugendamt und die anerkannten Vereine für Auslandsadoptionen private Adoptionen machen kann? Wie geht das? Weiss hier jemand mehr darüber Bescheid?
    Habe jetzt gelesen, dass das Jugendamt auch ausländische Vermittlungsagenturen nicht ablehnen kann?!

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
    2010-11: 4 IVF-Versuche in Deutschland ohne Erfolg
    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

  • stauferin
    Morula
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    • August 15, 2011 at 10:33 AM
    • #6

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Hallo,

    bevor wir die EZS in betracht gezogen haben sind wir auch über die Auslandsadoption gestolpert.

    Wir haben schon einiges in Rollen gebracht und auch schon eine Menge gezahlt.
    Wir hatten aber eine super Agentur und es hat alles sehr gut funktioniert. Die klären auch über alles Risiken auf und arbeiten mit dem Jugendamt zusammen!
    Man muss halt die Risiken nicht außer acht lassen. Die Kinder sind oft emotional "verwahrlost" und tragen Spätfolgen davon!
    Aber wir hätten die Risiken in kauf genommen!

    Für uns wäre es eine Option gewesen. Aber dann hat ja die EZS geklappt.

    Und ich würde es auf jeden Fall noch mal mit der EZS versuchen. Wir hatten uns immer gesagt, dass wir 4 Versuche wagen.
    DAS WIRD SCHON. Ich habe immer fest daran geglaubt, dass es bei uns nicht klappt. Und dann funktionierte es doch!

    LG

    Stauferin

    17.03.11 ISMET
    19.03.11 1.EZS bei IVF Zech in Karlsbad
    05.04.11 SS-Test positiv
    Es sind ein Junge und ein Mädchen!!!!
    [Blocked Image: http://lb1f.lilypie.com/hpdip1.png]

  • Leerhuhn
    Morula
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    • August 15, 2011 at 3:38 PM
    • #7

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Stauferin,

    Und dann auch noch Zwillinge und ein Junge IND ein Mädchen. Habt ihr ein Glück! Seufz!
    Schön, dass es solche Happy Ends gibt!

    LIEBE GRUESSE,
    LEERHUHN

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
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    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

  • stauferin
    Morula
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    • August 15, 2011 at 5:22 PM
    • #8

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    [quote author=Leerhuhn link=topic=7500.msg115898#msg115898 date=1313415482]
    Liebe Stauferin,

    Und dann auch noch Zwillinge und ein Junge IND ein Mädchen. Habt ihr ein Glück! Seufz!
    Schön, dass es solche Happy Ends gibt!

    LIEBE GRUESSE,
    LEERHUHN
    [/quote]


    Nicht aufgeben!
    Du wirst sehen, bei dir gibt es auch ein HAPPY END :bussi:

    Ich glaube wir hatten einfach viel Glück und waren bei Zech in guten Händen!

    17.03.11 ISMET
    19.03.11 1.EZS bei IVF Zech in Karlsbad
    05.04.11 SS-Test positiv
    Es sind ein Junge und ein Mädchen!!!!
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  • glueck07
    Morula
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    • August 19, 2011 at 6:34 PM
    • #9

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    liebes brüthuhn, spaghetti und stauferfrau,
    ja, die Bedingungen haben sich seit 2009 geändert, da sind die USA dem Haager abkommen beigetreten. das habe ich auch soeben gelesen. ich würde mich informieren, wo und was noch geht, ggf bei einem Anwalt in den USA anrufen. Nicht nur über die deutschen Stellen gehen. Jugendamt parallel, aber nicht nur übers Jugendamt agieren. Ist schwer, ich I know, aber weiter machen, Druck aufbauen. Drück die Daumen und wünsche alles Glück dieser Welt. LG von B

    Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende.
    Demokrit, griech. Philosoph

  • Leerhuhn
    Morula
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    • September 1, 2011 at 12:22 PM
    • #10

    Re: Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe alle,

    Für alle die sich mit Adoption auseinandersetzen möchte ich die Ergebnisse meiner Recherchen der letzten Wochen hier mitteilen:

    Seit einigen Jahren ist es sehr schwer geworden aus den USA Kinder zu adoptieren weil nun auch die USA in das Hager-Abkommen eingetreten ist und seit dem traut sich kaum noch eine US-Agentur Adoptionsverfahren nach Deutschland zu vermitteln. Das heißt aber trotzdem nicht, dass es unmöglich ist. Die Kosten sind aber auch sehr hoch. Man kann locker mit 20.000-30.000€ rechnen.

    Es gibt Länder aus denen die Adotpionen etwas preiswerter sind. Bei Russland, Ukraine und Äthiopien kann man mit bis zu 20.000€ rechnen.

    Wenn Keiner der Partner über 40 ist, kann man eine Inlandadoption machen und bekommt dann auch ein Baby und man kann hier mit lächerlichen Kosten von 300€ rechnen.

    Ab 40 geht nur noch Auslandsadoption und dann nur noch aus Ländern mit Hager-Abkommen was so viel hiesst, dass die Kinder nur ins Ausland vermittelt werden wenn sich in ihrem Heimatland niemand für sie gefunden hat. Das sind dann keine Babys mehr sondern Kinder ab (im Idealfall) einem Jahr bis (im Nichtidealfall) fünf Jahre oder sogar mehr wenn man dazu bereit ist.
    Viele Kinder haben dann auch leichte bis schwere gesundheitliche Beschwerden die aber in Deutschland oft gut behandelbar sind und oft ganz weggehen. Man muss mit Unterernährung und anfänglichem Hospitalismus rechnen aber das alles geht meistens nach einigen Monaten Geborgenheit weg. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass man Therapeuten zur Hilfe nehmen werden muss um aus diesen Kindern das beste zu machen.

    Soviel zu meinen Recherchen. Ich war danach erstmal total angeturnt aber nach längerem Nachdenken und durchlesen einiger Adoptionsberichte von Eltern verstand ich, dass eine Adoption niemals ein Ersatz für ein leibliches Kind sein kann sondern eine völlig andere Philosophie des Elternseins ist. Ich glaube wenn man das akzeptieren kann, ist man für eine Adoption bereit.

    Eine Adopitvmutter schrieb: "Man zahlt dafür verdammt viel aber was man zurueck bekommt ist unbezahlbar."

    Liebe Gruesse,
    Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
    2010-11: 4 IVF-Versuche in Deutschland ohne Erfolg
    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

  • Margarethe
    Morula
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    • June 8, 2013 at 9:34 AM
    • #11

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Leehrhuhn,

    ich muss nur eine Stelle berichtigen: Eine Adoption in Russland kostet mittlerweile auch um die 30.000 Euro PLUS unzählige Nerven. Wir haben uns damit sehr gründlich befasst und haben aus mehreren Gründen (vorerst?) davon abgelassen. Eine Bekannte von mir ist gerade mitten im Verfahren - ein Kind, das sie kennengelernt haben (in Russland!), durften sie doch nicht adoptieren ohne Angabe von Gründen. Jetzt waren sie zum zweiten Mal da. Sie ist vollkommen fertig, geschockt von der russischen Bürokratie und von den ganzen Ausgaben, O-Ton: "Hätte ich das alles gewusst, hätte ich es nicht angefangen". Beide Kinder waren chronisch krank (das muss man auch mitbedenken - da wir schon ein behindertes Kind haben, war für uns die Entscheidung sehr schwer).
    Von der Ukraine mag es aber noch stimmen, dass man mit 20000 rechnen muss.

    6 IUIs
    3 IVFs in D, erfolglos wegen POF
    4. EZ-Versuch in Alicante erfolgreich: 2015 Geburt unserer Tochter! Dankbar und glücklich.

  • Leerhuhn
    Morula
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    • June 9, 2013 at 12:01 PM
    • #12

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Margarethe,

    Ja, die Adoption kann manchmal auch in einer schweren Enttäuschung enden. Deswegen sind wir da auch noch sehr zurückhaltend. Wobei Russland für uns von Anfang an nicht in Frage kam weil uns die Regierung dort zu wikürlich ist. Unsere Vorahnung hatte sich auch danach bestätigt:
    Russland hatte einen Adoptionsstop in die USA gemacht. EInfach aus politischen Gründen um den USA eins auszuwischen. Mein Man ist US-Staatsbürger. Also, was für ein Glück, dass wir mit Russland erst gar nicht angefangen haben.

    Wir haben in unserem Adoptionsantrag ganz klar angegeben, dass ein krankes oder behindertes Kind für uns als Adoption nicht in Frage kommt. Normaler weise müsste das auch bei anderen Vereinen so sein. Ich glaube, dass Ihr darauf einen Einfluss habt und der Verein würde gewiss berücksichtigen, dass Ihr schon ein spezielles Kind im Haushalt habt und Ihr deshalb ganz sicher ein gesundes Kind bekommen solltet.

    Aber warte mal ab, jetzt wo Du bei Dr. Aizpurua bist, wirst Du bestimmt bald ein geundes EZS-Baby in den Armen halten :)

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

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  • Margarethe
    Morula
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    • June 9, 2013 at 2:32 PM
    • #13

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Leerhuhn,

    Dein Wort in Gottes Ohr! Danke!
    Da habt ihr mit Russland wirklich Glück gehabt- meine Bekannte sagte, dass wegen der USA-Hysterie auch Antrage aus anderen Ländern hängen gelassen werden, dadurch hat es bei denen mit dem ersten Kind auch nicht geklappt.
    Bei der Agentur wurde uns klar gesagt, dass ALLE vermittelten Kinder Probleme haben, ob gesundheitlich oder psychisch (das bestätigt sich leider auch immer wieder in Berichten der Adoptivfamilien). Da hätten wir leider also auch keinen Einfluss darauf.
    ich kann nicht einmal behaupten, dass ich kein kranken Kind aufnehmen würde - aber im Moment wäre mir das alles einfach zu viel. Eine Alterszäsur gibt es in Russland nicht, also ist diese Option immer da (wenn auch die Kosten auch nicht gerade einladend sind).
    Die Hoffnung auf ein eigenes Baby habe ich natürlich jetzt wieder einmal, vor allem wenn ich das Forum lese. Lass uns gegenseitig die Daumen drücken. :)

    6 IUIs
    3 IVFs in D, erfolglos wegen POF
    4. EZ-Versuch in Alicante erfolgreich: 2015 Geburt unserer Tochter! Dankbar und glücklich.

  • Leerhuhn
    Morula
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    • June 10, 2013 at 7:31 PM
    • #14

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Liebe Margarete,

    genau weil Alle Kinder die aus Russland und Ukraine kommen gesundheitliche Probleme haben, waren diese Länder für uns erst Recht keine Option. Wir haben uns für Äthiopien entschieden. Da wurde uns jedenfalls gesagt, dass viele der Kinder gesund sind.

    Aber man weiß ja nie. Das weiß man aber auch beim eigenen Kind nicht. Ich verstehe Dich schon: Es ist keine Frage des Wollens sondern der Könnens. Also hat man noch die Kraft für ein Special-Child!?!

    Ganz ehrlich: Ich habe so viele Kämpfe in meinem Leben hinter mir, dass ich froh bin wenn ich noch die Kraft für ein gesundes Kind finden werde! Also, drücken wir uns gegenseitig mal die Daumen :)

    Liebe Grüße,
    Leerhuhn

    2005-07: 2 Fehlgeburten nach Spontan-SSW
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    2011-2014: 7 EZS-Versuche in Spanien ohne Erfolg

  • Maria30
    8-Zeller
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    • October 13, 2013 at 7:06 PM
    • #15

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Hallo ersteinmal.

    Ich melde mich hier eher Selten bis gar nicht. Wir haben eine Auslandsadoption gemacht - 2003 - eine Doppeladoption - geschwisterkinder aus der GUS...

    Und nein - es ist durchaus möglich aus Russland zu adoptieren. Preislich - ich weiss es derzeit leider nicht - aber - die Kosten für zwei Kinder sind doch weitaus günstiger, einerseits hat man nur 1 Gerichtsverhandlung, man hat nur 1x die Rennereien, weil alles doppelt gemacht werden muss.

    Wir haben 2003 adoptiert - unser Gerichtstermin war genau 2 Wochen nachdem die GUS die Adoptionsverfahren für Deutschland eingestellt hat (ja irgendein paar hatte die geforderten Nachberichte nicht eingesandt - dh. die adoptionen wurden für 1-2 Jahre auf Eis gelegt) - da ging nichts mehr. Da wir aus Österreich kommen war das gar kein Problem - wir hatten eine gute Argentur vor Ort, und voila - Deutschland und Österreich sind zwei verschiedene Länder - unsere Adoption ging durch und wir konnten noch am gleichen Tag unsere Kinder in die arme schliessen und mit ins Hotel nehmen.

    Unsere Kinder sind beide gesund - ja - einwandfrei. Also bitte zieht über die GUS nicht so vor Gericht - es ist eine andere Mentalität - und sie vertrauen sehr schwer und nahezu niemanden. Deshalb unbedingt über eine Argentur adoptieren die dort einen Ruf hat..

  • Tamita
    8-Zeller
    Posts
    84
    • October 13, 2013 at 8:57 PM
    • #16

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    unser Sonnenschein ist auch aus Russland. Er ist gesund, aufgeweckt und und.......
    Nicht ALLE Kinder sind krank!! Kosten be ca. 40 000 €.

    liebe grüße
    tamita

  • torra
    Morula
    Posts
    182
    • December 19, 2013 at 1:30 PM
    • #17

    Antw:Endstation Auslandsadoption??? Falsche Hoffnung?

    Wir haben ein Mädchen in der Pekip-Gruppe gehabt, das per Inland-Adoption über SKF (Sozialdienst Katholischer Frauen) von Eltern adoptiert werden durfte, die beide inzwischen schon 50 bzw. 47 Jahre alt sind, bei der Adoption also auch beide schon weit über 40 Jahre alt waren. Der große - ebenfalls als Baby adoptierte Bruder - ist auch erst 7 Jahre alt. Also irgendwie scheint es ja Gesetzeslücken zu geben, oder?

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