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33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

  • luzie77
  • 2. August 2011 um 13:39
  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 2. August 2011 um 13:39
    • #1

    Hallo liebes Forum,

    erst mal: ich bin froh, dass es solche Seiten im Internet gibt, im normalen Umfeld fühlt man sich mit der Diagnose POF ja wie ein Alien. Ich bin 33 und weiss seit wenigen Wochen, dass mein amh-Wert unter 0,1 liegt. Vor einem Jahr habe ich die Pille abgesetzt, die Zyklen waren eher unregelmässig und mit verkürzter 2. zyklushälfte, aber das habe ich darauf zurückgeführt, dass ich so lange die Pille genommen habe. Mit so was wie POF rechnet ja kein Mensch! :(
    Wir bereiten uns gerade auf den ersten Stimu-Versuch mit ivf vor, Ende August soll es losgehen, die Zyklen davor unterstützen wir hormonell. Ich bin noch in der Phase, in der ich alles noch gar nicht glauben kann, für mich war immer klar, dass ich Kinder haben will. Schon jetzt kann ich mir eine EZP vorstellen - weil ich das soziale für wichtiger halte als das genetische. Trotzdem hoffe ich natürlich noch auf die IVFs. Ich weiss nur nicht, wie lange man das probieren soll, bevor man seine Kraft lieber in eine EZP steckt. Meine Partnerschaft ist zum Glück sehr gut, aber wenn ich mir manche Signaturen von Euch durchlese, mit zahlreichen ivf, icsi usw., dann frage ich mich, wann man selbst bei dem Ganzen auf der Strecke bleibt.
    Ich weine jeden Tag im Moment, es ist einfach so ungerecht, dass einem das passiert, wenn man sich liebt und ein Nest da wäre und das Kind so was von willkommen wäre...
    Ich würde mich freuen, von Euch zu hören: Wann war der Punkt da, an dem Ihr wusstet, dass Ihr es jetzt mit einer EZP versucht? Bin für alle Tipps und Anregungen offen.
    Danke für Eure Antworten,
    Luzie

  • Juni11
    Morula
    Beiträge
    425
    • 2. August 2011 um 16:47
    • #2

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Hallo und willkommen Luzie,

    das wird schwierig, hierauf eine wirkliche Antwort zu bekommen. Die Geschichten und Hintergründe sind hier oft sehr verschieden. Wir wußten von Anfang an, dass wir auf eigene EZ nicht mehr bauen können - und unser Kiwu war da sehr ehrlich (und das auch sehr schnell).

    Natürlich verstehe ich, dass Du es gerne nochmal mit eigenen EZ versuchen möchtest - und in Deinem Alter und mit einem Arzt, der mir da Chancen ausrechnet, würde ich das wahrscheinlich auch machen. Manche erzählen hier auch von Ihrer Leidensgeschichte, und dass sie gerne früher denn später auf EZS umgeschwenkt wären.

    Aber wie gesagt, das kannst Du nur allein entscheiden. - Und ob diese Entscheidung passt, kannst Du nur rückwirkend beurteilen.

    Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Glück, egal wofür Du Dich entscheidest, damit Euer Traum in Erfüllung geht.

    LG
    Juni

    SLE, Chemo, KMT
    1. EZS Novum Warschau positiv
    Geburt unserer Jungs am 30.04.2012

    [Blockierte Grafik: http://lb1f.lilypie.com/OC3ip2.png]

  • Milla76
    Morula
    Beiträge
    398
    • 2. August 2011 um 19:08
    • #3

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    dieser Entscheidungsfrage waren wir hier alle ausgesetzt und ich kann mir gut vorstellen, wie es dir im Moment geht :knuddel: es ist so schwierig mit der Hoffunung. Man setzt alles auf eine Karte und vertraut den Medizinern.

    Ich habe schon von Frauen gelesen, die durchaus mit einem so niedrigen AMH-Wert schwanger geworden sind. Es kommt ja nicht unbedingt auf die Quantität sondern auch sehr auf die Qualität an. Wenn die eigenen EZ wenig aber dafür von guter Qualität sind, hat man evtl. schon Chancen. Zudem kann dass Stimuprotokoll ausschlaggebend sein. Manche Frauen mit einem niedrigen AMH-Wert haben Erfolg mit einer Mini-ICSI oder dem short-Protokoll.

    Wir hatten dieses Glück allerdings nicht. Ich bin Low Responder, habe Endometriose und Hashimoto. Zum Vorbereitungsgespräch für unsere letzte ICSI sprach uns der Arzt an und meinte, ob wir schon einmal über eine EZS nachgedacht hätten (wir waren damals im Ausland). Ich dachte, der hat wohl nen Vogel :gruebel:. Wir hatten bei der letzten ICSI eine EZ und die war von bescheidender Qualität. Ich glaube, dass die Endometriose auch Einfluss auf die EZ-Qualität hat. Deshalb ist uns die Entscheidung zur EZS quasi abgenommen worden. Ich hätte noch lange Zeit mit eigenen EZ Versuche unternehmen können. Hätte meinen Körper ständig mit hohen Dosen von Hormonen bombadiert und im Endeffekt wäre nichts dabei rumgekommen. Aber einen eigenen Versuch hätte ich mir nicht nehmen lassen :ja:
    Was die Beziehung betrifft, habe ich auch einen Mann, der alles mitträgt, dass ist ein ganz wichtiger Faktor, egal, wo der Weg euch hinführt.

    Egal für was ihr euch entscheidet, ich drücke euch feste die Daumen und wünsche euch alles Glück.

    Lg Milla

    Endometriose seit 1996
    1. ICSI D 2008 keine Befruchtung
    Low Responder
    2. ICSI CZ 2009 neg.
    1. EZS CZ RF Okt. 2010 kein Frischversuch wegen vorzeitiger Periode
    KET CZ RF Mai 2011 neg.
    1. EMS CZ RF Februar 2013 positiv
    12.09.13 Geburt unserer Zwillinge

  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 3. August 2011 um 08:07
    • #4

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Milla, liebe Juni,
    vielen Dank für Eure Antworten. Ja, es stimmt wohl, jeder muss da seinen eigenen Weg gehen. Ich bin froh, dass ich in diesem Forum so viele Geschichten von anderen Frauen lesen kann. Das hilft mir, mich damit auseinanderzusetzen, dass ich vielleicht einmal ein Kind haben werde, das genetisch nicht von mir abstammt.
    Was mich im Moment auch noch umtreibt, ist die Frage, ob ich nicht erst mal mit alternativen Heilmethoden das Ganze angehen sollte. Für meinen Heilpraktiker zählt ein Amh-Wert von <0,1 gar nichts, er sagt, dass alles, was der Körper von außen bekommt (also Clomi, Utro usw.) den Körper nur noch mehr verwirrt. Jetzt bin ich ganz unentschlossen, ob ich es doch noch ein paar Monate einfach so probieren soll, ohne Hormone. Habe aber auch Angst zu lange zu warten, denn aus schulmedizinischer Sicht hätten sie lieber schon gestern mit der ersten ivf angefangen.
    Die denken sich das ja schließlich nicht aus mit dem Amh-Wert. Oder? Tendiere gerade eher zu: Heilpraktiker aufhören, ifv anfangen. Und vielleicht lieber noch ein bisschen psychologische Unterstützung holen. Ob das die Kasse zahlt?
    Vielen Dank jedenfalls an Euch, und Euch natürlich viel Glück!
    Luzie

  • Milla76
    Morula
    Beiträge
    398
    • 3. August 2011 um 14:14
    • #5

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    den alternativen Weg bin ich auch einge ganz Zeit lang gegangen. Für mich war dann aber die Zeit da, mich der Schulmedizin zu übergeben. Wie ich schon einmal geschrieben habe, muss der AMH-Wert nicht unbedingt ausschlaggebend für eine Schwangerschaft sein. Es gibt viele Frauen, die mit einem sehr niedrigen AMH-Wert schwanger werden.

    Am wichtigsten finde ich, ist dass, das du, bzw. ihr euch wohl fühlt und es euch gut geht. Die psychologische Unterstützung wird von der GKV gezahlt, ich bin seit längerer Zeit schon in Behandlung und mir tut es sehr gut.

    Drück dir die Daumen, dass ihr einen gemeinsamen Weg findet.

    Lg Milla

    Endometriose seit 1996
    1. ICSI D 2008 keine Befruchtung
    Low Responder
    2. ICSI CZ 2009 neg.
    1. EZS CZ RF Okt. 2010 kein Frischversuch wegen vorzeitiger Periode
    KET CZ RF Mai 2011 neg.
    1. EMS CZ RF Februar 2013 positiv
    12.09.13 Geburt unserer Zwillinge

  • Muschelkatze
    8-Zeller
    Beiträge
    161
    • 3. August 2011 um 17:57
    • #6

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Hallo Luzi,
    Wartet in Eurem eigenen Interesse nicht zu lange, es kostet nur Zeit Kraft Geld und Nerven.
    1. Sucht Euch ein sehr gutes deutsches Zentrum, z.B. Bonn oder Bad Münder (haben auch übernachtungsmöglichkeiten in der Klinik). Laßt euch dort beraten. Wenn ihr verheiratet seid ( du unter 40, dein Partner unter 50) übernimmt die Krankenkasse 50% der Kosten für maximal drei Versuche.
    2. Wenn das Kiwu euch von einem eigenen Versuch abrät, dann könnt ihr anfangen über EZP nachdenken und euch durch die Klinikordner wühlen.
    Für die Psyche und um den eigenen Körper besser einzuschätzen, würde ich immer zu einer Vorstellung in einem wie gesagt sehr guten deutschen KiWu Zentrum raten, denn die lassen eine Teststimulation laufen, um die Chancen zu beurteilen und den Testlauf und die Beratung zahlt die (gesetzliche) Krankenkasse.
    Der Rest hängt von Eurer persönlichen finanziellen Situation ab. Die ärztlichen Kosten in D halten sich im Rahmen, die Medikamente sind sauteuer. Hier empfiehlt sich der Einkauf im Ausland, z.B. Bei Pharmacie Billmann, einfach Rezept schicken und nach drei Tagen ist das Päckchen da. Da in D die Blut und US am 2. ZT gemacht werden, muss man sich das Rezept früher ausstellen lassen. Die meisten Kiwus haben nebenan die Apotheke, die zufällig alles da hat, natürlich zum guten deutschen Höchstpreis. Bei einer Besteelung bei Billmann braucht man wegen der Sprache keine Angst zuhaben, geht alles problemlos auf deutsch.
    Muschelkatze

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 3. August 2011 um 19:03
    • #7

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Hallo Luzi,

    eigentlich haben meine Vorschreiberinnen schon alles geschrieben. Ich hatte hier einen ähnlichen Threat eröffnet, Du findest ihn noch unten, und vielleicht geben Dir die Antworten auf meine Frage auch einige Gedankenanstöße.

    Wir haben relativ lange gebraucht, bis wir uns von den eigenen Eizellen verabschieden konnten, obwohl mein AMH-Wert schon Anfang 2009 bei unter 0,1 lag. Trotzdem war ich letztes Jahr schwanger, auch wenn die Schwangerschaft nicht gehalten hat. Und nun sind wir bei der EZSP angekommen und stehen 100 % dahinter, aber wir haben bis dahin auch einen Weg zurück legen müssen.

    Alles Gute,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • Rabenmutti
    Morula
    Beiträge
    436
    • 3. August 2011 um 19:14
    • #8

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Hallo Luzie

    Zu Muschelkatze muß ich noch zufügen, dass bei einer ICSI 3 Versuche zur Hälfte von der Kasse übernommen werden, bei einer IVF oder IUI sind es mehr. Da kannst Du Dich aber beim Kinderwunschzentrum genauer beraten lassen. Ich hatte erstmal ICSI´s, weil die Spermien nicht so die Besten waren. Mein AMH ist damals 0,75 gewesen, heute liegt er bei 1,12. Der AMH unterliegt also Schwankungen. Ich habe schon von Fällen gehört, die mit einem AMH von 0,4 schwanger wurden und es ausgetragen haben. Frag Dein KiWu Zentrum, wie Deine Eizellen aussehen, wenn Du eine IVF machen lässt. Mir hat man erst nach 2 eigenen ICSI´s, 1 IUI und 1 ISCI mit Spendersamen erzählt, dass meine Eier nicht mehr die Besten sind und die Spermien meines Mannes Beulen haben.
    Hätte ich das eher gewusst, hätte ich viel eher eine EMS machen lassen.
    Liebe Grüße
    Rabenmutti

    Mai 09 1. ICSI
    Juli 09 2. ICSI
    August 09 HI - negativ
    November 09 HICSI - negativ
    April 10 1.EZS IBI neg.
    Juni 10 KET 2 Blastos- FA
    22.07. EG PP+
    01.09. Transfer - negativ
    30.11. EMS RF - FA

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 4. August 2011 um 10:25
    • #9

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Hallo Luzie,

    bei uns war es mit dem Kostenbeitrag der Versicherung nicht so einfach, weil mein AMH unter 0,1 war. Uns wurde dann zunächst nur ein Versuch genehmigt, weil bei dem niedrigen AMH und schon erhöhten FSH-Werten mit einer allenfalls niedrigen EZ-Ausbeute gerechnet wurde. Und richtig: Auch im stimulierten Zyklus konnte nur einen Eizelle gewonnen werden, die ich auch im unstimmulierten Zyklus hatte.

    Ich würde das im Vorfeld mit der KiWu besprechen. Bei mir hat der Arzt noch im Einzelnen begründet, warum er trotz des niedrigen AMH gute Chancen sieht.

    Viel Erfolg!

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 5. August 2011 um 08:39
    • #10

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Ihr Lieben,
    vielen Dank für Eure Antworten, das hilft mir schon sehr.
    Mein AMH liegt ja auch unterhalb von 0,1, trotzdem war es im KIWU-Zentrum keine Frage, es mit ivf zu versuchen. Mal sehen, was die KRK sagt, den Antrag stellen wir nächste Woche. Und ich bin gespannt, ob ich ein paar Follikel entwickele unter Stimulation, in normalen Zyklen habe ich immer mindestens einen, Antralfollikel sind auch zu sehen. Rein optisch ist beim US also alles normal.
    Mir hilft das ganz unglaublich, dass eine EZS ein Plan B sein kann. Ich will unbedingt Mutter werden. Und Eltern mit meinem Mann zusammen. Die Genetik spielt natürlich eine Rolle. Aber das Soziale, denke ich, viel mehr.
    Ich bin froh, dass es dieses Forum gibt und werde mich sicher immer wieder mal melden. Euch alles Gute - und viel Glück.
    Liebe Grüße,
    Luzie

  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 8. August 2011 um 13:27
    • #11

    zu früher Eisprung/ hohes Östrogen

    Hallo allerseits,
    kennt Ihr Euch da aus? War gerade im Kiwu, und ich hab bereits am 5. Zyklustag zwei Follies mit 17 und 20 mm. Der Arzt sagte, ich soll heute abend den Eisprung auslösen und dann wieder, wie im letzten Zyklus, mit Utro unterstützen. Anscheinend ist diese frühe Folliereifung auch eine Folge des niedrigen AMH, sagte er.
    Ich kapier jetzt gar nichts mehr. Kann das daran liegen, dass ich im Vorzyklus Utrogest genommen hab? Meine Regel kam viel später als sonst, erst vier Tage nach Absetzen von Utro, am 1. Zyklustag hatte ich dann FSH 10,8 und Östogen 97, der Arzt meinte, dass ein paar Tage vorher das FSH ganz hoch gewesen sein muss.
    Mann, ich glaube, ich muss noch n paar Semester Medizin studieren. Kennt Ihr das? Zu kurze, verschobene Zyklen? Und wieso ist das eine Folge des niedrigen Amh? Und kann da ein Follie überhaupt schon was taugen so früh?
    fragt
    Luzie

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 8. August 2011 um 14:40
    • #12

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    ja, ich kenne das. Meine Zyklen waren erst verkürzt mit sehr frühem Eisprung, dann hatte ich Monsterzyklen und jetzt gar keinen Zyklus mehr. Bei mir hatten die frühen Zyklen auch nichts mit der Einnahme von Utrogest zu tun. Ganz frühe Zyklen haben Frauen zu Beginn der Wechseljahre und mit einem sehr niedrigen AMH hast Du ja sozusagen vorzeitige Wechseljahre (laienhaft gesprochen). Deshalb geht Dein Arzt auch davon aus, dass Dein FSH stark erhöht war.

    Es gehen die Meinungen wohl darüber auseinander, ob so frühe Follis was taugen. Wissen würde man es bei Dir nur, wenn man sie punktieren würde. Es gab aber schon Frauen, die trotz eines sehr, sehr frühen Eisprungs schwanger geworden sind.

    Bei vielen Frauen tritt eine Blutung unter Utrogest nicht ein, sondern erst ein paar Tage nach Absetzen. Das ist normal.

    Alles Gute und ich hoffe, dass sich für Euch alles zum Guten wendet,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 12. August 2011 um 07:16
    • #13

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Anna,
    vielen Dank für Deine Antwort. Natürlich probieren wir jetzt jede Chance zu nutzen. So frühe Eisprünge sind für mich neu, deshalb dachte ich, dass es vielleicht am Utro liegt, bisher war bei mir eher die zweite Zyklushälfte verkürzt, was wohl auch mit dem niedrigen AMH zusammenhängt. Der Arzt meinte, wenn die Qualität der Eizelle schlecht ist, verkürzt sich oft die zweite Zyklushälfte. Tja, und jetzt ist auch noch die erste dran, anscheinend lasse ich nichts aus.
    Wenn ich Deine Postings lese, habe ich manchmal das Gefühl, dass Du eine Geschichte hast, die ich vielleicht auch haben werde. Pille abgesetzt, dann Diagnose niedriges AMH, kurze Zyklen, der Anfang klingt zumindest sehr ähnlich. Ich drücke Dir jedenfalls sehr die Daumen für Deine bevorstehende EZS, werde im Forum verfolgen, wie es Dir ergeht.
    Ich bringe heute die Anträge für die erste ivf weg. Mal sehen, was die Zukunft bringt.
    Herzlich,
    Luzie

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 12. August 2011 um 12:00
    • #14

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    bitte mach mir nicht alles nach, die Schwangerschaft letztes Jahr schon, aber nicht den frühen Abgang!!!!!

    Viel Glück mit der Krankenkasse,

    liebe Grüße

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • luzie77
    Eizelle
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    11
    • 15. August 2011 um 07:54
    • #15

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Also ich möchte noch mal loswerden, dass ich froh bin, dass es solche Foren gibt. Ich hab den Eindruck, dass man hier wirklich interessante Informationen bekommt, abgesehen davon, dass Ihr hier alle echt nett miteinander umgeht!
    Aktuell würde ich Euch gerne noch um Rat zum Protokoll für eine ivf fragen: Mein Arzt will downregulieren, weil ich gerade einen sehr frühen Eisprung hatte. Ich habe die Frage schon im klein putz Forum gestellt, der Arzt dort riet von langem Protokoll ab, er sagte: Pille, und dann kürzeres Protokoll.
    Was meint Ihr? Downregulieren ja oder nein? Ich habe gelesen, dass sich dann manchmal bei niedrigem amh eben gerade gar keine Eizellen bilden.
    Über ganz kurze Einschätzungen von Euch würde ich mich sehr freuen!

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 16. August 2011 um 11:18
    • #16

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    das lange Protokoll ist bei POF eher unüblich, aber jede Frau reagiert anders. Ob es bei Dir was bringt, werdet Ihr sicher erst wissen, wenn Ihr es versucht habt.

    Meine erste KiWu-Klinik hat es aus demselben Grund wie Deine zwei Mal mit dem langen Protokoll (Downregulation durch Synarella) probiert und das ist ziemlich in die Hose gegangen. Obwohl ich fünf Antralfollikel hatte, musste ich ewig mit hohen Dosen stimulieren und im Ergebnis konnte nur eine qualitativ nicht besonders gute Eizelle gewonnen werden. Damals lag mein AMH-Wert bei unter 0,2 und ich hatte schon erhöhte FSH-Werte. Ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich mich darauf überhaupt eingelassen habe, denn ich hatte von Anfang an Bedenken gegen das lange Protokoll. Meine Eierstöcke sind damit einfach in den Tiefschlaf gefallen.

    In der neuen KiWu-Klinik haben sie nur den Kopf über das lange Protokoll geschüttelt und wir haben es mit dem kurzen Protokoll probiert. Hat aber auch nichts gebracht, aber dazwischen lag auch fast ein Jahr und in dieser Zeit hat sich meine Situation einfach sehr verschlechtert was die Menge der Follikel anging.

    Die Pille hat meine Eierstöcke übrigens auch ziemlich lahm gelegt. Wäre vielleicht eine Spontanpunktion im natürlichen Zyklus etwas für Euch? Wie ist denn das Spermiogramm ausgefallen? Ich hoffe, Du hast einen Arzt, der sich mit Fällen wie unserem ganz gut auskennt.

    Alles Gute,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • luzie77
    Eizelle
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    11
    • 17. August 2011 um 11:55
    • #17

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Anna,
    das ist so nett, dass Du mir von Deinen Erfahrungen berichtest, obwohl Du schon an einem anderen Punkt angelangt bist. Ich werde, sobald ich mehr Erfahrung habe, neue Forumsmitglieder genauso betreuen.
    Vielen Dank für Deine Infos, die sehr spannend sind für mich. Ich schrecke sehr vor dem langen Protokoll zurück. Erst war es nur ein Gefühl, weil ich dachte, es kann doch nicht gut sein, wenn man die ohnehin schon gealterten Eierstöcke auch noch künstlich lahmlegt. Und jetzt, nachdem ich viel in Internet und Deine Antwort gelesen habe, umso mehr. Ich habe diese Woche einen Termin in der KIWU, da soll es eigentlich losgehen mit dem Synarela, aber ich werde dem glaube ich nicht zustimmen. Wahrscheinlich finden sie mich dann kompliziert. Aber das sollte einem wohl egal sein.
    Die Frage ist jetzt natürlich nur, welche Alternativen es dann gibt. Kurzes Protokoll mit der Gefahr, dass es wieder ein Zyklus mit verfrühter Eizellreifung ist und dementsprechend wenige Follies? Oder doch einen Monat Pille oder Hormonersatztherapie, in der Hoffnung, dass dann bei der Mens noch keine zu frühe Eizellreifung eingesetzt hat? Oder, wie Du schreibst, tatsächlich eine Spontanpunktion im natürlichen Zyklus?
    Komischerweise denke ich ja die ganze Zeit, dass der frühe Eisprung mit dem Utrogest im Vorzyklus zu tun hatte, aber den Zahn muss ich mir wohl ziehen lassen. Das ist wohl eher Wunschdenken.
    Es ist so schwierig, vor dem Arzt zu sitzen, und mit einem "Gefühl" zu argumentieren. Bisher schien er mir sehr kompetent, aber bei der Sache zweifle ich das erste Mal, ob ich in eine andere KiWu gehen sollte.
    Herzliche Grüße,
    von Luzie

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 17. August 2011 um 15:37
    • #18

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Luzie,

    Du musst angesichts deines AMH-Wertes damit rechnen, dass nur wenige Follikel heranreifen. Als mein AMH bei unter 0,2 war, meinte mein Arzt, alles über zwei Follikel, die reif sind, sei ein wahnsinniges Glück. Es gibt aber natürlich Ausnahmen und vielleicht gehörst Du zu den wenigen Glücklichen, die trotz der eingeschränkten Reserve noch einige Follikel entwickeln.

    Wenn Du unter der Stimmulation nur ein bis zwei Follikel reifen lässt, würde ich es im Spontazyklus probieren. Ich fand das viiiieeel weniger belastend.

    Alles Gute für den Termin - bleib hartnäckig!

    LG

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • luzie77
    Eizelle
    Beiträge
    11
    • 17. August 2011 um 15:55
    • #19

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Liebe Anna,
    vielen Dank für Deine Zeilen.
    Habe vorhin in den anderen Threads gelesen, dass es Dir gerade eigentlich nicht gut geht. Umso mehr danke ich Dir, dass Du Dir Zeit nimmst, einer lowie-Anfängerin Auskunft zu geben. Und ich drücke Dir ganz doll die Daumen - Du hast bestimmt die Kraft für September. Deine Familie hat ein neues Leben so verdient, wenn es auch nur ein kleines bisschen Gerechtigkeit gibt, dann müsste im September eine Seele zu DIR kommen.
    Alles Liebe,
    Luzie

  • Anna1074
    Morula
    Beiträge
    488
    • 17. August 2011 um 19:00
    • #20

    Re: 33 Jahre - wie viele Versuche vor EZP?

    Danke, Luzie.

    Halt uns auf dem Laufenden,

    Anna

    2008: Pille abgesetzt
    2009: Diagnose POF (AMH 0,06)
    2010: MA 5. SSW
    2011: 1. Eizellspende Reprofit Brünn – negativ
    2011: 2. Eizellspende ReproGenesis Brünn – positiv

  • Vida Fertility Institute

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    Vida Fertility Institute
  • Klinik Eugin

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    Klinik Eugin
  • CRA Barcelona

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    CRA Barcelona
  • IVI Valencia

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    IVI Valencia
  • Clinica Tambre

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    Clinica Tambre
  • Institut Marques

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    Institut Marques

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