Guten Tag Herr Dr. K.,
gestern wurden mir in Prag zwei Kryoembryonen (aus EZS) transferiert, nachdem der erste Versuch mit frischen Embryos negativ verlaufen war.
Zusätzlich zu Estrifam und Utrogestan soll ich ab heute täglich 2,5 mg Prednison nehmen, und zwar 40 Tage lang. Dies sei "zum besseren Schutz der Embryonen", hieß es. Eine konkretere Begründung/Indikation gab es nicht.
Nachdem ich im Internet die deutschsprachige Packungsbeilage gefunden habe, bin ich jedoch unsicher: Prednison ist ein Immunsuppressivum. Ich habe allerdings laut einer immunhämatologischen Untersuchung vor einem Jahr zu wenige antipaternale Antikörper: 18 % (statt Normwert > 50 %). Meine natürlichen Killerzellen sind dagegen im Normbereich. Ich habe mich damals gegen eine Immunisierungsbehandlung entschieden, weil ihr Nutzen wissenschaftlich noch sehr umstritten zu sein scheint.
Ich habe jedoch Bedenken, dass Prednison in meinem Fall jetzt eher schaden könnte. Wie sehen Sie das?
Danke vorab und freundlische Grüße
Pan Tau