nach 7 ICSI versuche, beginne ich auch, über eizellspenden nachzudenken. in der presse liest man immer wieder, daß israel in der reproduktionsmedizin weltspitze ist. weiß jemand mehr darüber (kosten, bedingungen usw.)?
ich freue mich auf eure antworten
maria
eizellspende in israel
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eizellspende in israel
Maria,
Sie muessen erst meine Deutsch entschuldigen (Englisch ist mir leichter!).
Das stimmt, in Israel is ART akzeptiert and fast alles ist erlaubt (z.B. Surrogacy) und von krankenkassen bezalht. Aber mit Eizellspende gibt's Heute eine sehr komplizierte technik - man muss durch eine "Nationale ED board" gehen. Die kontrolieren alle spenderinnen und empfanegerinnen, und die Zentren machen das nur nach Erlaubnis. Die bestimmen auch welche spenderin Sie bekommen.
Deswegen, gibt es jeztz nicht genug spenderinnen und Eizellen. Es gibt z.b. eine klinik die eine besendere Erlaubnis hat, eizellen und spenderinnen bon Rumanien nach Israel zu bringen... -
Re: eizellspende in israel
EZS in Israel ist problematisch. Nach Richtlinien der orthodoxen Rabbiner ist ein Kind einer jüdischen Eizellspenderin jüdisch auch wenn eine Nichtjüdin es austrägt. Die Religionsangehörigkeit geht im Judentum nach der Mutter. Jetzt kann man diskutieren wer die Mutter ist. Die Orthodoxen Rabbis, welche in Israel die religioese Authoritaet ausmachen, haben entschieden, dass die Spenderin als Mutter zählt.
Aus diesem Grunde wird in Israel streng überwacht, dass Eier von jüdischen Spenderinnen nur von jüdischen Frauen ausgetragen werden damit die jüdischen Embryonen jüdisch erzogen werden. Ebenso moechten die Rabbis nicht, dass eine Jüdische Frau ein nichtjüdisches Ei austrägt. Deshalb gibt es sogar in den USA jüdische Eizellspende-Agenturen!!!
Von Epigenetik und dem Einfluss der Austragenden Mutter auf das Embryo (Gebete, Lieder, Gefühle bei bestmmten Zeremonien) haben die Rabbis wohl noch nichts gehört.
Ich glaube hier sind ein paar Geistliche mit langen Bärten mit der modernen Medizin masslos überfordert.Als nichtjüdische Patientin werdet ihr für eine EZS von Israel nach Russland o.a. Staaten vermittelt.
Also, ich glaube kaum, dass sich dieser Aufwand und ärger lohnt, egal wie fortgeschritten die Medizin dort ist.LG Leerhuhn