Liebe Frau Míngez,
eine Frage, die hier im Forum bestimmt schon 1.000 Mal gestellt worden ist, beschäftigt mich immer noch nachhaltig:
Wie und v.a. wann bringen wir unserem Kind bei, dass es genetisch nicht von mir ist?
Nach langem Hin- und Her haben wir uns dazu entschieden, das Kind (sollte es bei uns klappen) über seine Herkunft und seine besondere Entstehungsgeschichte zu informieren. Während mein Mann diesen ganzen Akt relativ unkompliziert sieht ("Je unverkrampfter wir dem Kind gegenüber auftreten, desto entspannter wir auch das Kind die Sache sehen!"), mache ich mir jetzt schon (ich bin noch nicht einmal schwanger!) einen Kopf darüber, ob ich dem Kind eine solche "Bürde" mit auf den Weg geben darf oder hier meinem Egoismus (= dem Wunsch nach einem Kind) eine Grenze setzen muss. Denn seine Wurzeln nur z.T. zu kennen, stelle ich mir doch schwierig vor. Umgekehrt sind wir von "unserer" Klinik (Tahe Fertilidad, Murcia) so überzeugt, dass wir nicht wechseln möchten, müssen uns also nach den gesetzlichen Vorgaben von Spanien richten.
Haben Sie vielleicht in diesem Bereich schon Erfahrungswerte oder Tipps, die Sie an uns weitergeben können?
Wie sieht ein Fachmann dieses Dilemma?
Liebe Grüße und schon einmal vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort! Tina31