Hallo liebe Single-Frauen,
ich bin auf dieses Forum gestoßen und habe kreuz und quer gelesen.
Was ich nicht verstehe ist, warum "gesunde" Frauen einen Samenspender aus einer Samenbank nehmen, das kostet doch sicherlich ordentlich, oder und ich dachte auch, in Deutschland ist das als Single gar nicht möglich? Spricht aus eurer Sicht etwas gegen einen schwulen Samenspender oder jemanden aus dem privaten Umfeld?
Hab hier eine Vielzahl von Angeboten gefunden ...
http://www.pride-world.de/html.php/modul…d/20/startpos/0
Oder hier ist eine professionellere Seite:
http://www.spermaspender.de/aid_7/offset_1…bs_/suchen.html
Bin ich vielleicht ein bisschen naiv??
Gruß
"Kostenlose" Samenspender
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Re: "Kostenlose" Samenspender
hi,
ich glaube auf dem weg würde ich mir niemanden suchen. in einer klinik ist der spender auf geschlechtskrankheiten geprüft, die daten sind nachweißlich hinterlegt und man läuft einfach nicht gefahr an einen spinner zu geraten,der am ende was anderes will als man selber.ich würde immer eine klinik vorziehen, damit ich auf der sicheren seite stehe.lg,
majolu -
Re: "Kostenlose" Samenspender
Majolu, ich stimmer dir voll und ganz zu. Ich muss gestehen in meiner Not habe ich mich auch bei diesen einschlägigen Foren für private Samenspende registriert. HORROR! Ich habe ganz schnell die Finger davon gelassen; viel zu viele Spinner. Und das unkalkulierbare gesundheitliche Risiko. Selbst wenn der Spender mit einem negativen HIV und HV Test wedelt- wer sagt einem denn das er sich nicht in den letzten 6 Wochen infiziert hat?
Dann doch lieber den zugegebenermaßen nicht ganz billigen, dafür aber gründlich untersuchten Spendersamen aus einer Samenbank- in meinem Fall CRYOS in Dänemark.Ellis
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Re: "Kostenlose" Samenspender
hi ellis,
hatte nachdem ich hier gepostet habe ,schon befürchtet einen auf den kopf zu bekommen.stand heute irgendwie neben mir und mußte mich beschäftigen......,
habe in unserer anfangszeit auch mal in die richtung überlegt,da mein mann ja sterilisiert war. bin aber super schnell bereit gewesen lieber zu zahlen als mich an diese möchtegerne supermänner zu wenden.nee,da treiben sich wirklich arg zwielichte gestalten rum,grusel. zum glück konnten wir (für viel,viel mehr geld,stöhn) das problem der sterilisation rückgängig machen.
drücke dir/euch die daumen,
lg,
majolu -
Re: "Kostenlose" Samenspender
Natürlich ist man da gesundheitlich auf der sicheren Seite. Aber die aufgetauten Spermien haben eine schwache Beweglichkeit und eine Insemination kostet 600-800 Euro.
Das eigentliche Problem aber ist, dass man seinem Kind dann zumutet, seinen Erzeuger nie richtig kennenlernen zu können. Mittlerweile ist durch Gesetzesänderung zwar mit 18 Jahren möglich, die Identität des Spenders zu erfahren. Aber dies bedeutet nicht, dass man ein Verhältnis zu diesem Mann aufbauen kann. Seriöse Spender aus dem Internet bieten hingegen dem Kind an, ihren Erzeuger früh kennenzulernen, bzw. kontinuierlichen Kontakt von Beginn an.
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Antw:"Kostenlose" Samenspender
[quote author=W36 link=topic=5847.msg75474#msg75474 date=1251493251]
Was ich nicht verstehe ist, warum "gesunde" Frauen einen Samenspender aus einer Samenbank nehmen, das kostet doch sicherlich ordentlich, oder und ich dachte auch, in Deutschland ist das als Single gar nicht möglich?
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Zitat: "Die Frauen, die ein Kind möchten und eine Samenspende in Anspruch nehmen, wollen nicht lügen. Und sie wollen ihrem Kind auch eine andere Entstehungsgeschichte vermitteln. Sie wollen nicht sagen: Ich war betrunken und wusste nicht, was ich tat. Oder: Ich war zu doof zum Verhüten. Nein, sie möchten ihrem Nachwuchs sagen können: Du warst ein Wunschkind, ich habe sehr viel dafür getan, um dich zu bekommen. Das ist eine Frage des Respekts gegenüber dem Kind, aber auch dem Mann." -
Antw:"Kostenlose" Samenspender
Auch wenn der Post jetzt schon länger her ist. Ich kann jetzt nur für mich sprechen. Ein Grund weshalb ich mich für eine Samenspende entschieden habe ist die genetische Abklärung gewesen so wie Ausschluß diverser Vorerkrankungen. In der Regel ist bei Samenbanken auch überwiegend die gute Spermienqualität vertreten.
Klar kosten Samen von einer Samenbank mehr. Qualität hat eben ihren Preis und für umsonst gibt es fast nichts. Wie meine Vorgängerin schreibt, möchte ich mein Kind auch nicht anlügen müssen. Ich habe kein Problem damit ihm zu erklären, woher es kommt. Und die Tatsache ihm erzählen zu müssen, dass es von einer Samenbank kommt, wiegt auch nicht schwerer als ihm sagen zu müssen, mit einem Mann nur der Zeugung wegen ins Bett gegangen zu sein und zudem die gesundheitlichen Aspekte außer acht gelassen zu haben. Nee, ich kann das gut vertreten. Hätte ich mir die Samenbank nicht leisten können, hätte ich es ganz sein lassen. Obwohl, verglichen mit der Eizellspende ist es dann auf diese Mehrausgabe auch nicht mehr angekommen. Denke jeder der sich einer Samenbank bedient, wird dafür seine Gründe haben, auch wenn die sicher bei jedem anders sind.
Klar ist Samenspende in Deutschland an Single-Frauen nicht möglich, aber dafür gibt es ausländische Samenbanken und ausländische Kliniken. Deutschland mit seinen verstaubten Gesetzen hinsichtlich der Reproduktionsmedizin und des Embryonenschutzgesetzes braucht kein Mensch. Es fällt nur immer mehr ins Abseits und zwar so, dass es im Falle einer Gesetzeslockerung international gemessen nicht mehr den Anschluss finden wird.
Inwieweit die betroffenen Frauen damit umgehen und wie weit sie was vertreten können, bleibt alleine ihre Sache. Wem sie Rechenschaft und Aufklärung geben möchten, müssen sie alleine entscheiden. Andere brauchen das auch nicht zu verstehen. Jeder muss sich selbst entscheiden, was er für sich möchte und was nicht.