Liebes Ärzte-Team,
ich hatte letztes Jahr meine 1. EZS in Spanien. Der Versuch war negativ, aber Blutungen setzten erst 2-3 Tage nach Absetzen der Medis ein. Mir wurde in der Vorbereitung Decapeptyl-Depot gespritzt und nach TF nahm ich 3 x 2 mg Progynova, 3 x 200 mg Utrogest, 1 x 5 mg Folsäure, Dacortin 5 mg und Adiro 100.
Ich habe in diesem Jahr die Klinik gewechselt, bin aber in Spanien geblieben. Hier begann ich mit 7 x 0.25 mg Cetrotide als Vorbereitung und nach TF 3 x 2 mg Progynova, 2 x 400 mg Utrogest, 1 x 5 mg Folsäure.
Ca. 30 Std. nach TF (2 Blastozysten 32-/64-Zeller, laut Doc sehr, sehr gute Qualität) bekam ich starke menstruationsartige Schmerzen. Am Tag TF+4 hatte ich dünne Blutfäden. Einen Tag später bin ich zu meinem KiWu-Doc in Deutschland, da die Blutungen stärker wurden. Im US konnte dieser sehen das die GMS noch auf 13 mm aufgebaut war. Flüssigkeitsansammlungen in der GM waren nicht zu sehen und bis dahin auch noch nicht, das sich die GMS abbaut. Das Blut kam aber sichtbar aus der GM. Ich bekam sofort Progesteron Depot gespritzt und habe seit dem strengste Bettruhe, die ich auch einhalte. Die Spritzen bekomme ich nun bis zum Bluttest alle 3 Tage. Außerdem habe ich seit dem TF sehr oft den Eindruck als wenn mein Herz sehr stark schlägt oder ich Herzrasen habe. Ich blute heute schon den 8 Tag! Die norm. Menstruationsblutung dauert bei mir max. 5-7 Tage. Ich habe ansonsten einen regelmäßigen Zyklus, obwohl ich bereits Anfang 40 bin.
Da ich eine solche starke Blutung weder bei den Versuchen mit meinen eigenen Eizellen hatte, noch bei der 1. EZS (keine Blastozysten), kann ich mir die Reaktion meines Körpers nicht erklären.
Kann ich mir noch Hoffnung machen oder muß ich mich mit einem neg. Ergebnis abfinden? Was kann ich beim nächsten Mal, wenn wir es noch einmal wagen, da noch 2 Eisbärchen vorhanden sind (ebenfalls 2 sehr, sehr gute Blastozysten, laut Doc) anders machen?
Ich bitte dringend um einen fachmännischen Rat und bedanke mich hiermit bereits recht herzlich.