hallo,
ich bin 37j (normalgewicht, keine insulinreistenz ...) und habe im august letzten jahres durch ez-spende nach einer sehr problemlosen schwangerschaft einen gesunden jungen geboren. nun ist der wunsch nach einem zweiten kind da.
bei uns hat man die ursachen der kinderlosigkeit nie so richtig gefunden. als low responder war die eizellenausbeute bei mir bei ivf / icsi immer recht mager, aber meine hormonwerte waren in ordnung. das spermiogramm meines mannes war anfangs grenzwertig, durch vitamine usw. konnte es jedoch gebessert werden (ez-spende kam durch ivf mit dem samen meines mannes zustande, sehr gute befruchtungsrate).
seit der geburt habe ich sehr kurze zyklen (+/-21 tage). nun habe ich am anfang dieses zykluses amh und fsh bestimmen lassen (amh < .1, fsh 8.8); progesteron-werte u.a. folgen am 18. zyklustag. ich bin recht ernüchtert über den amh-wert und weiss nun nicht, ob dies ein indikator für meine eigene - nicht mehr vorhandene - eizellreserven ist oder "nur" ein indikator, dass ich sehr schlecht auf stimulationen anspreche, was ich ja schon weiss.
hintergrund meiner frage: wir würden gern mit meinen eigenen eizellen versuchen, ein zweites kind zu zeugen. mein arzt schlägt clomifen mit natürlichem gv oder mit insemination vor, abhängig von den noch offenen anderen hormonwerten. wie schätzen sie die chancen ein? lohnt es sich noch? wie aussagekräftig sind diese amh- und fsh-werte? wie würden sie bei einem versuch mit eigenen eizellen vorgehen?
vielen dank für ihre unterstützung!
rhea