Hallo zusammen!
Stammzellen sind einer der größten Hoffnungsträger der Medizin, weil hier die Chance auf eine echte Heilung besteht.
Bei Leukämien sind die Stammzellen des blutbildenden Systems betroffen. Deshalb werden sie generell nur in seltenen Fällen mit eigenen (autologen) Stammzellen behandelt. In solchen Fällen sind die passenden Stammzellen eines verwandten oder unverwandten Spenders immer vorzuziehen, da ein wesentlicher Bestandteil der Heilung die immunologische Reaktion des Transplantats gegen die Leukämiezellen ist. Bei kindlicher Leukamie wurden in Einzelfällen aber auch bereits erfolgreich autologe Nabelschnurpräparate eingesetzt.
Es gibt bereits viele experimentelle, aber auch klinische Ansätze für die Organersatztherapie mit Hilfe von Stammzellen. Dazu gehören Herzerkrankungen (Herzinfarkt, Klappenerkrankung, Transplantation), Zuckerkrankheit, Erkrankungen des Nervensystems (Morbus Parkinson, Alzheimer), Schlaganfall, Querschnittslähmung, Autoimmunerkrankungen (Rheuma, MS, Lupus), Schäden an Haut, Knochen und Gelenken.
Quelle: http://www.eticur.de
Lasst ihr Stammzellen aus der Nabelschnur einlagern?
Gerade bei EZS-Kindern könnte es im Ernstfall ja schwierig werden einen geeigneten Spender zu finden da das genetische Material der Mutter nicht auf das des Kindes passt.
Oder ist in euren Augen doch alles nur "Geldmacherei"?
Ellis