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  1. Dein Kinderwunschforum – Erfahrungsaustausch & Expertenantworten für Deinen Weg zum Wunschkind! 💬🩺
  2. Allgemein
  3. Eure Behandlungsgeschichte

Erste Rückschläge

  • Ellis
  • 1. Januar 2009 um 23:26
  • meg19
    Morula
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    425
    • 3. Juni 2009 um 18:01
    • #61

    Re: Erste Rückschläge

    Hi Ellis!

    Zum Thema Transfer von nur einem Embryo.
    Ich habe auch nur einem Embryo erhalten. Aus medizinischen Gründen sollte unbedingt eine Mehrlingsschwangerschaft vermieden werden - darauf hat auch ivi bestanden. Daher habe ich auch anfangs einen richtigen Frust geschoben und ich bin auch nur von einer 30 %igen Chance ausgegangen. Glücklicherweise gibt es hier im Forum einige Frauen, die mit nur einem Embryo schwanger wurden und mir viel Mut gemacht haben.
    Heute bin ich bei SSW 11 +6 :D

    Der Transfer war allerdings erst am Tag 5. Es war ein Blastozyt, kurz vor dem 'schlüpfen'. Dieses weite Entwicklungsstadium haben aber nur 50 % der befruchteten Eizellen außerhalb der Gebärmutter erreicht. Kann natürlich sein, dass es in der natürlichen Umgebung mehr geschafft hätten. Aber dafür hatten wir das riesige Glück, im ersten Versuch zu treffen.

    Zum Thema "coöperatieve wederkerigheid"
    Spendersamen könnte interessant sein, weil entsprechende Spender sich wohl umfangreichen Untersuchungen unterziehen müssen (Blutanalysen und Spermiogramm mit hohen Auflagen). Bei Fremdspende wird auch vermieden, dass es z. B. später Steitigkeiten um das elterliche Sorgerecht gibt. Oder verzichtet auch der bekannte Samenspender mit Freigabe seines Samens auf dieses Sorgerecht? Egal! Vielleicht ist es ja eine Alternative, wenn Deine Frau das Ergebnis einer ersten Stimmulation in die Kooperartive spendet. Ihr übt dann schon mal Stimmu und für euren entscheidenden Versuch habt ihr optimale Voraussetungen und nutzt die Fremdspende aus der Kooperative.
    Liebe ICIS-Frauen, falls das quatsch ist bitte melden!

    LG, Meg

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  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 3. Juni 2009 um 21:41
    • #62

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Meg!
    Danke für deine Antwort. Ich kann momentan wirklich jeden Schubs gebrauchen der mir die richtige Richtung zeigt. Monatelang habe ich dem EG entgegengefiebert, imaginäre Striche an die Wand gekritzelt- ganz wie die Knastbrüder in den amerikanischen Filmen es tun. Und jetzt sitz ich hier und weiß weniger als vorher. Warum muss immer alles so schrecklich kompliziert sein?
    Dass du mit nur einem Embryo schwanger geworden bist- auch mit einer Erfolgschance von "nur" 30- das macht natürlich Mut! Möchte dir an dieser Stelle alles Gute für die weitere SS wünschen :gut:

    Fremdsperma ist uns sehr wichtig. Vor plötzlich gestellten Besitzansprüchen des Erzeugers möchten wir verschont bleiben- auch wenn das egositisch klingen mag. Allerdings hat Stichting Geertgen mit ihrem "coöperatieve wederkerigheid" den großen Vorteil, dass das aus der EZS mit Fremdsperma entstandene Kind mit dem 16. Lebenshjahr seinen Erzeuger in Erfahrung bringen kann, sollte es dieses wünschen.
    Über eine Komplettstimmu für "coöperatieve wederkerigheid" und eine weitere ganz für mich alleine habe ich auch schon im Ansatz nachgedacht. Die Frage ist nur ob Schatzi diese Strapazen für eine "fremde Frau" aufsichnehmen würde. Sie ist halt ein kleiner Hosenscheißer :stumm:
    Wir selbst haben über das gestrige EG noch überhaupt nicht in Ruhe gesprochen. Momentan macht sich jeder seine Gedanken im Stillen. Wieder ein Punkt den mich das Thema EZS gelehrt hat: stilles Nachdenken. War mir bis dato neu...

    Ellis

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  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 3. Juni 2009 um 21:46
    • #63

    Re: Erste Rückschläge

    [quote author=Seesternchen link=topic=5268.msg71099#msg71099 date=1244031002]

    Allerdings schwirrt mir nun die Frage im Kopf herum, ob es nicht doch sinnvoller ist sich einen eigenen Samenspender zu suchen. Der Gedanke diese kostbaren Eizellen zu teilen gefällt mir nicht. Zudem sind in den Niederlanden ja nur offene Spenden möglich. Für mich ein seltsames Gedanke das irgendwann ein weiters Kind von Schatzi vor der Haustür steht....

    würde ich an Eurer Stelle ablehnen.

    [/quote]

    Liebes Seesternchen!
    Mir gefällt der Gedanke der geteilten Eizellen auch nicht. Der Gedanke, dass ein uns bekannter Spender Besitzansprüche an dem entstandenen Kind anmelden möchte gefällt uns allerdings genausowenig...
    Auch an den Gedanken dass Schatzi u.U. Erzeugerin weiterer Kinder sein könnte muss ich mich erst gewöhnen. Schatzi selbst hat mit dieser Konstellation allerdings keinerlei Probleme. Und schließlich sind es ihre Eizellen...
    Ich bin weiterhin verunsichert. Danke für die rege Anteilnahme!

    Ellis

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  • Pamina
    8-Zeller
    Beiträge
    123
    • 4. Juni 2009 um 06:46
    • #64

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Ellis,

    ich habe bei NORDICA auch die PU ohne Narkose gemacht bekommen.Das erste Mal ohne ... naja - dauert ja nicht lange und es war etwas unangenehm zeitweise. Beim letzten Mal habe ich 1 mg Paracetamol 1 Std vorher genommen und dann noch ein Schmerzmittel intravenös bekommen.
    Ich denke mit 1 mg Paracetamol vorher hilft auf jeden Fall.

    LG

    Annette

    1.IUI 04/07 - neg.
    2.IUI 10/07 - neg.
    1.IVF 12/07 - biochem. SS
    2.IVF 05/08 - neg.
    3.IVF 03/09 - neg.
    4. 05/09 mit 2 Kryos positiv!!! 1.6. kein Embryo

  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 7. Juni 2009 um 14:21
    • #65

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Mädels!
    Wie versprochen: Hier der ausführliche Erfahrungsbericht über Stg. Geertgen, Elsendorp:
    In Nordbraband, eine Provinz im Süden der Niederlande, befindet sich die 1000 Seelen Gemeinde Elsendorp. Am Rande eines Wohngebietes findet man das Behandelcentrum Stg. Geertgen. Die Lage erscheint zunächst ungewöhnlich, bei der Parkplatzsuche erweist sich diese jedoch als außerordentlich praktisch. Inmitten sehr gepflegter Außenanlagen steht der, zwar neue, aber von außen wenig einladende Bau der Stg.Geertgen. Die halbrunde Bauweise und die komlpett dunkelrot gekachelten Außenwände erinnern stark an eine Metzgerei. Im Inneren wandelt sich das Bild: Ein helles, offenes, modern eingerichtetes Wartezimmer, ausgestattet mit bequemen Rattanmöbeln läd zum Warten ein. Eine kleine "Bar" bietet kostenlos Erfrischungsgetränke, Kaffee und Tee an. Das Stg. Geertgen an diesem Tag sehr gut besucht war vertärkte den positiven Eindruck. Die Assistentinnen sind durchweg sehr nett und engagiert; sprechen alle ausreichend deutsch.
    Eine der Assistentinnen nimmt in einem Besprechungszimmer die Personalien auf (Kopie des Personalausweises) und legt eine Akte an. Anschließend erfolgt ein außführliches Gespräch mit dem Arzt (bei uns Dr.Wissmann) welches Gelegenheit bietet, alle offenen Fragen zu klären. Wenn man Beratungsgespräche bei deutschen Ärzten gewohnt ist, wird man von Dr.Wissmann positiv überrascht sein. Er nahm sich Zeit, ging auf alle Fragen ein, erklärte verständlich und fand sogar noch die Zeit, für die eine oder andere Randbemerkung, die das Gespräch aufgelockert hat.
    Im Folgenden findet ihr die von uns gestellten Fragen und die Antworten von Dr.Wissmann :
    1.Welche Untersuchungen werden vor PU/TF durchgeführt?
    Ultraschalluntersuchung und Labor (HIV, Hepatitis und Clamydien)
    2. Medikamentenplan?
    Wird erst nach ausführlichem Psychologengespräch ausgehändigt.
    3. Nebenwirkungen der Medikamente?
    Keine. Alles natürliche Hormone.
    Anmerkung meinerseits: Wer sich etwas intensiver mit dem Thema "Eizellspende" beschäftigt hat weiß, dass dies so nicht stimmt. Milde Komplikationen wie einen aufgeblähten Bauch, Übelkeit oder Depressionen erleben viele Spenderinnen, aber auch lebensbedrohliche Nebenwirkungen wie Nierenversagen, Lungenembolien und Schlaganfälle treten in einzelnen Fällen auf. Und wenn bei dem Eingriff beispielsweise der Eileiter verletzt wird, droht den Frauen Unfruchtbarkeit
    4. Gibt es die Medikamente auf Rezept?
    Nein. Im "IVF/ICSI totalpackage" sind die Medikamente inklusive und werden gleich von der Stg.Geertgen mitgegeben.
    5. Wo wird der Stimulationserfolg überprüft?
    Eigentlich ausschließlich in den Niederlanden, auf außdrücklichen Wunsch auch Überprüfung in D. Allerdings dann Voraussetzung, dass "Endkontrolle" des Stimulationserfolges durch St.Geertgen.
    6. Wird bei PU betäubt?
    Nein. PU dauert nur 2-4 min und sei vergleichbar mit Menstruationsschmerzen.
    Erfahrungsberichte von Frauen, die eine PU ohne Betäubung hinter sich gebracht haben sprechen eine andere Sprache; es wird z.T. von unerträglichen Schmerzen gesprochen
    7. Wieviele Embryonen werden transferiert?
    Immer nur 1 Embryo. Zwillingsschwangerschaften sollen unbedingt vermieden werden.
    Der TF findet übrigends nicht in Elsendorp sondern in Genk (Belgien) statt. Nach PU wird man also mit einem kleinen Köfferchen in das 2 Autostunden entfernte Genk geschickt wo nach 2-5 Tagen der TF stattfindet
    8. Wie hoch sind die Erfolgschancen?
    Ca. 30%
    Diese Antwort erhielten wir erst auf 3malige Nachfrage
    9. Wie lange sind die Wartezeiten?
    In 2-3 Monaten sei die Behandlung komplett abgeschlossen.
    10. Wie sieht die Betreuung nach TF aus?
    Dr. Wissmann möchte im Falle einer SS nach 7-8 Wochen einen Ultrasschall durchführen.
    11. Wird Kryokonservierung angeboten?
    Ja. Kostenpunkt für Kryotransfer: 500€. Bei Kryoversuch können auf Wunsch auch 2 Embryonen transferiert werden.
    12. Wie sieht die genaue Kostenaufstellung aus?
    IVF/ICSI Komplettpaket (inkl. Medikamente): 2500€
    Kryotransfer: 500€
    Samenspende einfrieren (eigener Spender): 300€
    Samenspende einfrieren (Samenbank): 600€
    13. Welchen Einfluss hat man auf Samen-/Eizellspender?
    Es gibt einen Fragebogen "Matching donorzaad" der von gewünschter Augen- und Haarfarbe über Blutgruppe bis zu Sonderwünschen reicht.
    14. Kann ein Schreiben zum steuerlichen Absetzen angefertigt werden?
    Ja.

    Die Kommunikation mit deutschen Frauenärzten wird zwar geduldet, ist aber nicht gerne gesehen. Dr. Wissmann möchte eigentlich, dass die Voruntersuchung (Labor+ Ultraschall), dann Stimuüberpfüfung sowie GMS-Messung und letztendlich Schwangerschaftsultraschall in der 7.-8. SSW (bei Erfolg) bei ihm durchgeführt werden.
    Das in den Niederlanden nur offene (Samen-/Eizell-)Spenden durchgeführt werden dürfen bietet den Vorteil, dass das aus einer Spende entstandene Kind mit dem 16. Lebensjahr die Möglichkeit hat, seine(n) Erzeuger(in) in Erfahrung bringen.
    Um die benötigte Spende zu erhalten gibt es 3 Möglichkeiten.
    1. eigenen Spender mitbringen
    2. Samenbank (Wartezeit: 2-3 Jahre)
    3. "coöperatieve wederkerigheid", was -vereinfacht erklärt- bedeutet, dass die Stg. Geertgen einen großen Topf hat, welcher Samen und Eizellen enthält. Benötigt man nun also eine Spende, egal ob Samen- oder Eizellspende, kann man sich aus diesem Topf bedienen. Jedoch nur unter der Bedingung, dass ich im Gegenzug wieder etwas in diesen Topf zurückgebe. In unserem Fall hätte dies bedeutet, dass von den punktierten Eizellen meiner Frau mir nur 50% zugestanden hätten, die anderen 50% wären in diesen Topf gewandert. Im Gegenzug hätten wir aus diesem Topf eine Samenspende erhalten.
    Im Falle der meisten anderen hier bedeutet das: Ihr bekommt aus diesem Topf Eizellen- euer Partner muss im Gegenzug Samen in diesen Topf geben. Dafür gibt es 250€. Großer Nachteil: In 16 Jahren könnte auch euer Mann von einem aus dieser Samenspende entstandenen Kind kontaktiert werden...

    Die Niederlande schreibt vor einer Eizellspende übrigends ein ausführliches Psychologengespräch vor. Für dieses Gespräch werden 3 (!) Stunden eingeplant.

    Fazit:
    Alles in allem macht das Behandelcentrum Stichting Geertgen einen ordentlichen Eindruck. Wir haben uns aus folgenden Gründen jedoch gegen eine Behandlung bei Stg. Geertgen entschieden:
    1. Mangelnde Aufklärung über eventuelle Risiken/Nebenwirkungen der EZS
    2. Keine Betäubung bei PU
    3. Transfer von nur einem Embryo- dadurch Erfolgschance von "nur" 30%
    4. Mangelnde Kooperatinsbereitschaft mit deutschen Ärzten was für uns bedeutet, dass wir insgesamt min. 5 mal nach Elsendorp aufbrechen müssten (EG, psychologische Beratung, GMS-Messung+ Stimmuerfolg-Überprüfung, PU und schließlich ggf. zum SS-Ultraschall) und zusätzlich noch min. 2 mal nach Genk (Belgien) (nach PU und zum TF).
    5. "coöperatieve wederkerigheid"- nein, ich werde die kostbaren Eizellen meiner Frau unter keinen Umständen teilen.

    Ellis

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  • bille47
    Morula
    Beiträge
    631
    • 7. Juni 2009 um 15:55
    • #66

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Ellis,

    wow das wahr aber ausführlich, ich verstehe nicht warum man in den NL immer mit den kostbaren EZ durch die Gegend fahren muß, hat er dazu auch was gesagt ?

    Was werdet Ihr den jetzt tun da Ihr Euch ja gegen die Klinik entschieden habt ? Habt Ihr noch eine die bei Euch beiden die Behandlung machen würde ?

    lg bille

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  • Ellis
    Morula
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    345
    • 7. Juni 2009 um 16:18
    • #67

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Bille!

    Der Grund warum die wertvolle Fracht von Elsendorp nach Genk transportiert werden muss liegt laut Dr. Wissmann daran, dass Elsendorp nicht dafür ausgestattet ist die Eizellen zu befruchten und ggf. zu konservieren. Deshalb die Zusammenarbeit mit Genk. Weitere Kliniken die uns eine EZS ermöglichen würden sind entweder wegen der enormen Flugangst meiner Frau unerreichbar oder für uns einfach unbezahlbar. Nach ausführlichen Gesprächen und der ein oder anderen vergossenen Träne verabschieden wir uns nun vorerst vom "Projekt Eizellspende". Sind aktuell dabei uns über Samenspende zu informieren. Auch wenn ich damit offiziell "keine von euch" mehr bin hoffe ich, dass ihr mich weiterhin in eurem Kreise Willkommen heißt. Ich habe viele von euch richtig lieb gewonnen und es wäre ein schmerzlicher Verlust aufgrund der aktuellen Entwicklung unseres Kinderwunsches auf euch verzichten zu müssen...

    Ellis

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  • Columbia
    Blastozyste
    Beiträge
    1.118
    • 7. Juni 2009 um 17:03
    • #68

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Ellis!
    Klar gehört Ihr hierhin! Habt so vielen Mädels hier mit Rat und Tat zur Seite gestanden... Ohne Euch würde hier doch was fehlen!
    Habe Euch auch schon im Westeuropa- Ordner geantwortet...
    Viel Erfolg beim neuen Projekt Samenspende!
    lg, Columbia

  • bille47
    Morula
    Beiträge
    631
    • 7. Juni 2009 um 20:53
    • #69

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Ellis,

    ich würde mich auf jedenfall freuen weiterhon von Dir zu lesen, gehörtst mittlerweile einfach zu uns.

    lg bille

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  • meg19
    Morula
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    2
    Beiträge
    425
    • 11. Juni 2009 um 22:39
    • #70

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Ellis,

    ich war geschockt, als ich von eurer Entscheidung gelesen habe. Ich wusste auch gar nicht, was ich euch antworten sollte und eigentlich weiß ich es heute immer noch nicht. Auf der anderen Seite, haben wir alle ja schon verschiedene Kinderwunschpläne revidieren müssen. Und der Weg der reinen Samenspende ist ja auch ein guter Weg!

    Könnt ihr das in Deutschland realisieren und habt ihr euch schon eine medizinische Betreuung ausgesucht?

    Ich hoffe sehr, dass ihr jetzt keine weiteren Steine in den Weg gelegt bekommt - bisher war es ja recht holprig.

    Und bitte, bitte bleibt dem Forum erhalten. Aurßerdem wollen wir doch alle mitbekommen wie es bei euch weitergeht, Daumen drücken, Schwangerschaftsvieren verteilen... :knuddel:

    Liebe Grüße von Meg, die sich endlich getraut hat, einen Baby-Ticker zu erstellen.

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  • Ellis
    Morula
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    345
    • 12. Juni 2009 um 00:29
    • #71

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Bille!

    Schön zu lesen das auch weiterhin Interesse an unseren Kinderwunschplänen besteht!

    Liebe meg!

    Na, das mit dem Ticker wurde ja auch Zeit! Meiner gedrückten Daumen kannst du gewiss sein :gut: :zustimm: :gut: :zustimm:
    Ob der Weg der reinen Samenspende ein guter Weg ist wird sich zeigen. Genau das ist es, was mir zur Zeit den Wind aus den Flügeln nimmt. Die Eizellspende war für uns beschlossene Sache. Ständig gab es Anlass sich auf das nächste Teilziel zu freuen. Fester Arbeitsvertrag, Besuch beim Gynäkologen, Erstgespräch...und jetzt? Alles wieder auf Anfang. Auf der Stelle treten, keine wirkliche Perspektive haben...es ist nicht leicht für uns im Moment. Aber was erzähle ich euch? Ihr alle kennt diese Gedanken und Gemützszustände nur zu gut- leider!
    Ob es in D (offizielle) Wege gibt unseren Traum zu erfüllen ist noch nicht raus. Habe bereits mehrere Kliniken angemailt- bisher hat nur eine einzige geantwortet. Und zwar mit einer Absage... :/
    Weniger offizielle Wege könnten sein sich entweder Spendersamen aus dem Ausland (Dänemark?) schicken zu lassen. Damit wären sowohl Heiminsemination als auch Behandlung in einer Praxis möglich- sofern sich eine zur Zusammenarbeit bereiterklärt. Allerdings sollen die Erfolgsaussichten mit gefrorenen Spermien sehr gering sein.
    Auch die Möglichkeit einen privaten Spender zu suchen und eine Heiminsemination via "Becher" durzuführen wurde uns ans Herz gelegt. Demenstsprechende Internetforen gibt es jedenfalls en masse. Registriert habe ich mich auch schon in zweien...Allerdings habe ich (noch?) große Schwierigkeiten mich mit dem Gedanken anzufreunden einen wildfremden Mann zu treffen der mir "sein Bestes" in einem Becher, einer Spritze o.ä. überreicht. Allein schon aus Angst vor Ansteckung mit Hepatitis oder HIV....
    Andererseit bin ich mittlerweile an einem Punkt angekommen, an dem ich alles dafür tun würde ein kleines Bündel Glück in meinen Armen zu halten. :oops:

    Ich melde mich.

    Ellis

    P.S.: Danke für alles...

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  • Ellis
    Morula
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    345
    • 12. Juni 2009 um 11:07
    • #72

    Re: Erste Rückschläge

    Ja bijou, im Ausland scheint es wirklich relativ problemlos möglich zu sein. Stoße auch immer wieder auf Arnhem- welche Ironie!
    Aber Schatzi ist z.Zt. wohl das, was man ein "gebranntes Kind" nennt. Nach den Bauchlandungen mit ausländischen Kliniken ist sie ersteinmal extrem vorsichtig...Was ich auch verstehen kann.
    Eben hat mir eine weitere deutsche Klinik geantwortet- mal wieder eine Absage.

    LG,

    Ellis

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  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 12. Juni 2009 um 12:02
    • #73

    Re: Erste Rückschläge

    Nachtrag: Habe soeben die Antwortmail einer deutschen KiWu-Klinik erhalten. Das Praxisteam hat uns einen Termin am 23.07. gegeben. Nun schwelge ich ersteinmal in Hoffnung- dann werde ich die Damen und Herren telefonisch kontaktieren.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt...

    Ellis

    [Blockierte Grafik: http://by.lilypie.com/NhOHp1/.png]

  • voghey
    Blastozyste
    Beiträge
    828
    • 12. Juni 2009 um 12:47
    • #74

    Re: Erste Rückschläge

    Liebe Ellis,

    mensch, das tut mir leid, dass es jetzt mit der EZS nichts werden wird. Aber ihr habt ja schon neue Pläne und ich drücke euch weiter die Daumen, dass ihr euch doch noch den Traum vom Nachwuchs erfüllen könnt. Ich würde auch auf keinen Fall jemanden Fremden zum Spenden daheim nehmen. Einfach zu riskant!! Ich hoffe, ihr könnt es mit Spendersamen in D irgendwie realisieren. Ansonsten evtl. dann doch noch im näheren Ausland. Oder deine Frau kann ihre Flugangst evtl. doch noch überwinden. AVA Peter scheint ja wirklich eine sehr gute Adresse zu sein!!!! Manche Entscheidungen brauchen einfach ihre Zeit und müssen sich entwickeln.

    Wie gesagt, meine Daumen sind weiter gedrückt und ich freue mich, weiter von euch zu lesen.

    Lieben Gruß
    voghey

  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 24. Juli 2009 um 22:47
    • #75

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Mädels!

    Es reißt einfach nicht ab bei uns....
    Letzten Donnerstag habe ich auf tragische Weise meinen Schwager verloren. Er hinterlässt 4 Kinder im Alter zwischen 3 und 12 Jahren.
    Am gleichen Tag erhielt ich die Diagnose: beginnender Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule. Tolle Voraussetzungen für eine 25jährige Krankenschwester...
    Gestern waren wir dann bei unserem lange herbeigesehnten Erstgespräch in FFM (KiWu- Praxis Prof. Dr. Dr. Siebzehnrüble).
    Naja, was soll ich sagen? Kurz und schmerzlos: der Weg war umsonst! Obwohl ich 3 (!) mal genauestens geschildert habe, wie der "Fall" bei uns liegt und mir 3 mal eine Behandlung in "unserem" Fall zugesagt wurde wollte gestern niemand mehr etwas davon wissen! Einen kompletten freien Tag, einen halben Tank und 4 Autostunden dem Kinderwunschgott gewidmet- für nichts und wieder nichts!
    Da ich wirklich keine Lust mehr habe mich von irgendwelchen unnötigen Steinen in die Knie zwingen zu lassen habe ich gleich heute Morgen 3 dänische Kliniken angemailt. 2 haben prompt geantwortet:
    Die (gerade unter Homosexuellen sehr bekannte) Storkklinik, welche allerdings (kurze) Wartezeiten hat und Vitanova- welche mir spontan sehr gut gefallen hat!

    Hat irgendjemand von euch bereits Erfahrungen mit dieser Klinik gemacht?

    Ich bin mal wieder über jeden Tipp dankbar...

    Danke,

    eure Ellis

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  • Cathrin66
    Blastozyste
    Beiträge
    2.001
    • 25. Juli 2009 um 07:27
    • #76

    Re: Erste Rückschläge

    Schau doch mal unter "Kinderwunsch bei Single-Frauen" nach. Ist ein Button unter "Allgemeine Fragen".
    Da findest du auch Frauen die in Dän. waren.
    Es tut mir sehr leid, dass du derzeit so viel Trauriges und Niederschmetterndes erlebst. Ich drück dich mal ganz fest :knuddel:

    [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]Liebe Grüße von der Löwenmama mit ihrem Löwenrudel [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif] [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g035.gif]

  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 6. August 2009 um 13:00
    • #77

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Mädels!

    Unverhofft kommt oft, sagt man.
    Genau das kann ich bestätigen- und zur Abwechslung war es keine böse Überraschung!
    Aber von Anfang an:
    Wie ihr ja wisst verfolgen wir das Ziel einer HI. Nachdem FFM ein Fehlschlag war, mir Berlin aufgrund einer Grundgebühr von 1500€ und einiger negativer Resonanzen in verschiedenen Foren unsympatisch war habe ich als "letzten deutschen Lichtblick" Münster kontaktiert. Münster schießt den Vogel wirklich ab. Zwar haben sie einer Behandlung zugestimmt, jedoch verlangen sie eine Grundgebühr in Höhe von 3000(!)€.
    Also sind wir wieder beim Ausland. Schatzi´s Flugangst ist bei einer Samenspende ja zum Glück kein Problem mehr; die Würmchen kann ich schließlich auch alleine abholen :wink:
    Nach intensiver Recherche sahen wir für uns 3 Möglichkeiten:
    * Spanien
    * Dänemark
    * Heimversand von Samenspenden über CRYOS, Dänemark
    Spanien liegt preislich etwas über Dänemark, stimmuliert aber auch immer hormonell (was mir sehr zusagt). Dänemark hingegen macht keine Stimmu, behandelt aber auch wenn in Deutschland stimmuliert wurde. Dänemark bietet ein telefonisches EG an, Spanien besteht auf ein EG vor Ort. Dänemark ist von RLP aus schwer erreichbar, nach Spanien fliegt min. 3 mal täglich eine "Billigairline". Schwere Entscheidung. Und dann gibt es ja eben noch CRYOS. CRYOS liefert allerdings nur an Privatpersonen wenn der Gynäkologe eine "Dilevery authorisation" unterschreibt.
    Eben dies wollte ich mit meiner Gynäkologin abklären. Leider rief ich außerhalb der Sprechzeiten an. Etwa 20 min später rief mich Fr. Doktor, unabhängig von meinem vorherigen Anruf, an. Ich war leicht erstaunt muss ich sagen. Da Frau Doktor eine gute Single- Freundin auf der Suche nach einer seriösen Samenspende hat ist sie an dem Thema immer sehr interessiert. Ich habe also von unserem Reinfall in FFM berichtet und Frau Doktor hat mir von ihrer Freundin erzählt, welche jetzt eine dänische Samenbank aufgetan habe. Es handelte sich um....CRYOS!
    Lange rede, kurzer Sinn: Gestern hat meine Gynäkologin mir die "Delivery authorisation" unterschrieben, das Clomifenrezept ist ausgestellt und obendrein habe ich die Zusage, dass Frau Doktor die IUI in ihrer Praxis durchführen wird! :D :D
    Da sich meine Periode mal wieder verspätet hat heißt es nun: WARTEN. Nix neues also :rolleyes:
    Am 3. Zyklustag wird dann mein Hormonstatus bestimmt und am 5. ZT beginne ich mit Clomifen; ein Zyklusmonitoring soll uns dann die korrekte Clomi-Dosis verraten und im nächsten Zyklus könnte es dann rein theroretisch losgehen! Klingt zu schön (und einfach) um wahr zu sein. Ich freue mich verhalten und bitte um eure Daumen :gut:

    Ellis

    [Blockierte Grafik: http://by.lilypie.com/NhOHp1/.png]

  • Columbia
    Blastozyste
    Beiträge
    1.118
    • 6. August 2009 um 20:15
    • #78

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Ellis!
    Na da tut sich ja richtig was! Hört sich doch richtig gut an. Viel Glück wünsche ich Euch!
    lg, Columbia

  • bille47
    Morula
    Beiträge
    631
    • 6. August 2009 um 21:25
    • #79

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo ellis,

    hier die Daumen :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :zustimm: :kleeblatt: :kleeblatt: :kleeblatt: :kleeblatt: :kleeblatt: :kleeblatt: habe Dir vorhin bevor ich das gelsenen habe schon ein PN geschickt. Es freut mich das es bei Euch nun auch weitergeht.

    lg bille

    [Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9931.gif][Blockierte Grafik: http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/9930.gif]

  • Ellis
    Morula
    Beiträge
    345
    • 14. August 2009 um 23:02
    • #80

    Re: Erste Rückschläge

    Hallo Mädels!

    Kurzes Egoposting:
    SB statt Mens. Öfter mal was Neues. :nixweiss:
    Am Mittwoch ist sie jedenfalls (fast unsichtbar), mit knapp 3 Wochen Verspätung, eingetrudelt.
    War heute Morgen beim FA zur BE (FSH,LH,E2,....) und am Sonntag beginne ich dann mit Clomifen. Am 24.8. hab ich meinen Termin zum Zyklusmonitoring (Probezyklus).
    Einerseits bin ich glücklich dass ich endlich etwas tun kann, andererseits habe ich Angst vor den Untersuchungsergebnissen. :pale:
    CRYOS hat mir übrigends den Eingang der Authorisation bestätigt; einem Versand an uns als "Privathaushalt" steht nichts im Wege. Na immerhin :gut:

    Ellis

    [Blockierte Grafik: http://by.lilypie.com/NhOHp1/.png]

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