Hallo, ich bin neu in diesem Forum. Uns wurde auch die Klinik in Valencia empfohlen. Wie ist das mit den Spenderinnen? Ich dachte immer, das sind Frauen, die ohnehin eine Behandlung machen lassen und übrige Eizellen spenden. Einige Postings habe ich so verstanden, daß die Spenderinnen die Behandlung nur aus dem Grund machen, um EZ zu spenden. Was ist nun richtig? Viele Grüße und frohe Weihnachten Liane
Spenderin
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Spenderin
Hallo
Also, soweit ich weiß gibt es solche und solche Kliniken. Meine Kiwu-Ärztin hat mir auch Valencia empfohlen, da es dort wohl nur Spenderinnen gibt, die Eizellen spenden. Meist Studentinnen, die sich euf diesem Weg ein paar Euro verdienen wollen. Es gibt aber auch Kliniken, da nehmen sie nur "übrig gebliebene" Eizellen und das hat mir meine Ärztin abgeraten, da bei diesen Frauen ja auch "meist" irgendwas nicht stimmt. Meistens macht man ja IVF, weil bei der Frau irgendetwas nicht o.k. ist. Deshalb ist es immer die Frage, ob da die EZ-Qualität so gut ist, wie bei "gesunden" jungen Spenderinnen.
So wie ich das bisher mit bekommen habe, geht das mit der eigenen Spenderin nur in Belgien und Italien. Wir wissen noch nicht genau was wir machen, bei ner anonymen auf jeden Fall Valencia. Meine Schwester würde sehr sehr gerne spenden, wir überlegen aber noch, ob wir das tun sollten.
Schöne Feiertage noch und Liebe Grüße Chiara -
Spenderin
Hallo Chiara, stimmt, soweit habe ich noch gar nicht gedacht. Wenn die Spenderin selbst in Behandlung ist, würden die besten Embryonen ja auch an sie gehen. Wir werden auf jeden Fall am 17.2. dorthin fliegen und dann wird uns alles Weitere erzählt. Unser Arzt hat mir gesagt, daß er bereit wäre, erforderliche US-Untersuchungen zu machen, eigentlich dürfte er wohl gar nicht bei soetwas mitwirken. Wir haben schon 6 ICSI Behandlungen hinter uns. Ich hatte eine Fehlgeburt, somit war ich jedenfalls schonmal schwanger, nützt mir im Enfeffekt jetzt aber auch nichts. Bei den letzten Behandlungen haben sich die Zellen nicht mehr so gut geteilt. Weiß jemand, wie wichtig die Spermienqualität bei dieser Behandlung ist? Schließlich haben wir ursprünglich mit den ICSI`S begonnen, weil das Spermiogramm von meinem Mann nicht so gut war. Welche Untersuchungen werden in Valencia noch durchgeführt? Uns wurde gesagt, wir sollen einen Bericht mitbringen und alles Weitere wird beim ersten Termin geklärt. Weiterhin schöne Feiertage Liane
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Spenderin
Hallo Liane,
nein, die Spenderinnen sind in der Regel extra für die Behandlung rekrutiert. Es gibt wohl u.a. einen Aushang an der Uni Valencia, die um Spenden bittet. Ich hatte für meine Spende eine 21 Jahre alte Spenderin und man hat mir 9 Embryos gemeldet. Bis zum Transfer sind leider ein paar auf der Strecke geblieben, aber nur drei Tage nach Punktion habe ich eine Morula und einen Mehrzeller (8?) transferiert bekommen. Mal schauen, was jetzt passiert - übermorgen wäre Testtermin, aber zwischen den Jahren ist die Praxis geschlossen. :smile: Zum Glück gibt es ja Teststreifen....
Also zur Spermienqualität kann ich nur sagen, daß die meines Mannes auch superschlecht ist. Seine Menge ist wohl ausreichend, aber die Prozentzahl der Fehlbildungen lag zuletzt bei der letzten deutschen Untersuchung bei 85 % Fehlbildung!!! Die ICSI scheint dort tadellos geklappt zu haben. Wenn das Material halbwegs ausreicht, dann frieren sie die Spermien in mehreren Portionen ein, um für einen eventuellen zweiten Versuch noch genügend übrig zu haben.Zu weiteren Untersuchungen kann ich nur soviel sagen, daß eigentlich keine gemacht wurden. Ich habe damals der Anita meine Angaben erzählt, hatte einen kurzen Bericht der deutschen Ärzte dabei (auf Deutsch, die geforderten Unterlagen auch nur zum Teil (HIV, Blutgruppe etc.) und sie hat alles in den PC eingegeben. Sie wollten gar keine weiteren Untersuchungen machen, allerdings war bei mir ziemlich klar, daß ich vorzeitige Wechseljahre habe /(Biopsie der Ovarien - keinerlei Follikel mehr :sad: ). In Valencia haben sie dann einen Ultraschall gemacht, und probeweise einen Katheter in die Gebärmutter eingeführt,um herauszufinden, ob dies problemlso möglich ist.
Es ist dort alles ziemlich unkompliziert. Du unterhältst Dich zuerst mit Marianne oder Carmen (die ist allerdings nur vormittags da) und dann geht es gleich im Anschluß zu dem Arzttermin. Anschließend bekommst Du einen Vertrag ausgehändigt - auf Deutsch - den Du dort gleich unterschreiben kannst - aber nicht mußt. Ich habe ihn als Juristin durchgelesen - er ist okay! Im vertrag ist eine Anlage enthalten, auf der Dein Aussehen und das Deines Mannes näher beschrieben wird. Weiterhin bekommst Du noch eine zu unterschreibende Erklärung zum spanischen Datenschutzgesetz und Dein Mann muß unterschreiben, daß abgegebenes Sperma sein eigenes ist. Also eigentlich schon alles. Und dann geht es los!!
Ich war Ende Oktober dort und hatte jetzt vor Weihnachten noch Transfer. Irre schnell!!
Hoffe Dir gedient zu haben. Wenn ich die Tage dazu komme, werde ich mal einen Gesamtbericht Valencia im Forum Kliniken schreiben. ANsonsten stehe ich für Fragen gerne zur Verfügung. Liebe Grüße und schönes Fest noch
Sarah
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Spenderin
Hallo Sarah, vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Wenn die Spenderinnen extra für diesen Zweck rekrutiert werden, kann ich den Preis von ca. 5.000,-- EUR auch nachvollziehen. Das haben wir auch für die letzte ICSI gezahlt. Wir sind uns schon ziemlich sicher, daß wir diesen Weg gehen werden. Ich produziere zwar noch Follikel, aber die Qualität läßt halt zu wünschen übrig. Beim letzten Mal hatte ich 21, von denen sich 7 befruchten ließen, aber keine zum Kryokonservieren geeignet waren. Ich bin schon ganz gespannt auf Deinen Bericht, denn dieser Weg ist ja schon etwas anders. Wenn man bedenkt, das ICSI vor ein paar Jahren noch Aufsehen erregte und es heutzutage fast "normal" ist. Meine Frage ist nun zwar sehr weit vorausgedacht, aber beschäftigt mich halt. Sollte es zur Geburt eines Kindes kommen, sollte man davon erzählen oder nicht. Im Falle einer Adoption (sind wir nicht geeignet) würde ich immer eine offen A. bevorzugen, damit das Kind die Möglichkeit hat, seine leiblichen Eltern kennenzulernen. Bei Spenderinnen ist das natürlich nicht möglich und daher würde ich das Ganze verschweigen und daher soll auch niemand von unserer Behandlung erfahren. Ich glaube, daß das in den Köpfen der Leute drin wäre. Wenn dann die Schwester (ich habe keine) wie evtl. bei Chiara der Fall die Spenderin ist, hat das Kind die Möglichkeit zu erfahren, von wem die Erbanlagen kommen.Wie macht Ihr es, habt Ihr anderen Leuten von der Spende erzählt? Bei mir wissen nur einige ganz enge Freunde von den ICSI Behandlungen, aber eine EZ Spende ist ja doch etwas anderes. Ich persönlich sehe es als Adoption einer EZ und ein eventuelles Kind hätte jedenfalls die Erbanlagen meines Mannes. Wir würden auch gerne adoptieren oder ein Pflegekind nehmen, planen aber in ca. 2 Jahren ins Ausland zu gehen und da kommt so etwas natürlich nicht in Frage (von Behörenseite). Das können wir wirklich nur mit einem eigenem Kind machen. So, nun drücke ich Dir ganz fest die Daumen, daß Dein Test positiv ausfällt. Viel Glück! Liane
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Spenderin
Hallo Ihr Lieben alle,
hallo Liane!
Du machst Dir auch Gedanken darüber, ob Du dem Kind etwas über seine Herkunft erzählen solltest.
Ich bin da selber hin-und hergerissen. Ich glaube,die meisten möchten ihr Kind nicht belasten und mit ihm über die EZ-Spende sprechen.
Ich war zunächst auch dieser Meinung.
Inzwischen glaube ich, dass man nach seinem Gefühl gehen sollte und nach seinem Gewissen.
Wenn man selber ein Problem damit hat, dem Kind die Herkunft zu verschweigen,würde das kind dies mit Sicherheit spüren und sich dieses negativ auf die Mutter-Kind-Beziehung auswirken.Ich könnte mir vorstellen,dass das Kind ein Mißtrauen oder eine tiefe Unsicherheit entwickeln würde.
Könnte man selber dagegen gut mit dem "Geheimnis"leben, gibt es ja keinen grund,dem kind von der EZ-Spende zu erzählen.
Ich weiss nicht, ob man vorher schon sich selber einschätzen kann, wie man dann emotional reagiert,wenn es dann soweit ist, ähnlich wie bei einer Abtreibung, da schätzen sich ja auch viele falsch ein und leiden doch z.Teil massiv unter dieser Entscheidung,trotz langer Vorbereitungszeit und Auseinandersetzung mit diesem Thema und vorheriger eindeutiger Einwilligung.
Das Unterbewußtsein scheint sich vom Kopf nicht so einfach überlisten zu lassen.
Mich beschäftigt im Moment diese Thema sehr, und bis jetzt war ich mir sicher, dem Kind über die EZ-Spende nichts zu sagen.Jetzt bin ich unsicher geworden,wie es mir wohl selber damit gehen würde.Ich kann auch gar nicht einschätzen,wie traumatisch die Wahrheit für das Kind sein würde(Identität-u.Persönlichkeitskonflikte,die entstehen könnten). Ich wäre sehr dankbar,wenn Ihr auch mal mehr in euch reinhorcht und zu diesem Punkt Stellung nehmen könntet, mir wäre da sehr geholfen.
Vor lauter organisatorischer und medizinischer Infos und Überlegungen hier im Forum spüre ich jetzt plötzlich,dass dieses Thema untergeht bei den vielen Beiträgen, mir aber persönlich sehr wichtig ist.
Schreibt doch mal bitte Eure Gedanken dazu.
Euch allen alles Liebe zum neuen Jahr!Isa
<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Isa am 2003-01-02 01:30 ]</font>
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Spenderin
Hallo Isa, ich habe auch mit meine Mann über das Thema gesprochen. Er überläßt es mir, ob wir jeamden davon erzählen oder nicht. Er selbst, hat nicht so große Probleme damit. Uns beiden ist es auch egal, ob ein eventuelle sKind meine Gene hat oder nicht. Allerdings habe ich keine Ahnung ob man Idenditätsprobleme bekommen könnte, wenn man später mal erfährt, daß man andere Gene als erwartet in sich trägt. Ich versuche immer mir vorzustellen, wie es mir wohl gehen würde, wenn meine Eltern mir erzählen würden, daß ich aus der EZ einer anderen Frau entstanden bin. Ich kann mich da einfach nicht reinversetzen. Ich hätte so gerne eine Familie und kann für mich nur die Frage beantworten, daß es mir egal ist, ob ein Kind meine Gene hat oder nicht. Erstmal muß ich ja auch schwanger werden. Man muß dann wohl mal sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Deshalb möchte ich glaube ich nicht, daß andere davon erfahren, so daß einzig und allein mein Mann und ich entscheiden können, ob wir (erstmal müssen wir natürlich ein Kind bekommen) es sagen wollen oder nicht. Der Bruder von Bekannten hat einen Freund von uns gefragt, ob er er sich als Samenspender zur Verfügung stellen würd, da er selber durch eine Krankheit bedingt, zeugungsunfähig wurde. Diese Freunde hatten uns das vor einiger Zeit mal "im Vertrauen" erzählt und solche Dinge machen dann doch irgendwie die Runde. Deshalb würde ich es blöd finden, wenn Bekannte Bescheid wissen würden und unser Kind dann nicht. Ich hoffe, Ihr versteht wie ich das meine. Wie weit bist Bu den mit Deiner Behandlung, Isa? Hast Du Dich für eine Spende entschieden oder vielleicht auch schon einen Versuch gemacht? Liebe Grüße Liane
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Spenderin
Hallo Liane,
habe Dir eine PN geschrieben.
Isa -
Spenderin
Hallo Isa, ich habe Dir eine PN geschickt.
Gruß Liane -
Spenderin
Hallo an alle!
Möchte gerne auch mein wissen hier einbringen, wenn es euch natürlich interessiert.
Bin 43 Jahre alt und seit 5 Jahren wünsche ich und mein partner uns ein Kind. Vor 2 Jahren haben wir mit homontabletten angefangen über ein Jahr leider ohne Erfolg. 1 Schwangerschaft trat ein , in der 8 Woche war der Abgang. Ich habe schon 3 Kinder aus erster Ehe, deswegen habe ich nicht solche eile gehabt . ich dachte immer es wird schon klappen. eine ivf vor 1 Jahr mit 6 Eizellen leider nur 3 haben sich befruchtet haben auch zu keiner schwangerschaft geführt. Die Ärzte haben mir gesagt , dass was ich auch befürchtet habe ( meine Eizellen sind zu alt).
Habe in ein forum gehört dass es in griechenland gute kliniken gibt die sehr grosse erfolge ezielen weltweit. Sofort hingefahren und habe mir einege persönlich besucht und mit den dortigen ärzte auch gesprochen. eine hat mir sehr zugesagt und habe meinen nächsten ivf dort gestartet am 15 Jahnuar 2003 in moment bin ich 12 tage nach embryotranser und warte auch meinen HCG-test am 7 Febr.
Die ärzte haben mir aber nicht sehr grosse hoffnung gemacht , da ich ja , wie gesagt schon zu alt bin, und ich mit eine eizellspende besser dran wäre.
10% mit eigene eizellen
60% mit eizellspende
Zu den preisen.
Medikamente für einen ivf cyclous ca. 1000 EUR
IVF -behandlung 1350 EUREizellspende 1.500 EUR
ich denke dass sind humane preise.
ich war geschockt über die preisliste Valencia.
In griechenland werden die spenderinen gründlich untersucht, AIDs. chromosomen fehler hepatitis etc. dürfen bis 31 Jahre alt sein und müssen schon mindestenst 1 Kind zu welt gebrach haben.jetzt warte ich und werde mich zur eizellspende melden , keine wartezeiten. und man kann seine eigene spenderin mitbringen.
Hoffe euch damit geholfen zu habendie praxis könnt ihr kontaktieren unter
http://www.iakentro.grwünsche allen viel erfolg und gott soll euch beschützen.
pentagrion
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Spenderin
hallo pentagrion,
sprechen die Ärzte Deutsch oder nur Englich ?????
Danke -
Spenderin
Liebe Liane!
Laut wesite , können sie dich dort in jeder sprache helfen. Deutsch und englisch ist in griechenland eigentlich nichts besonderes , da ja die dortigen schulen ihre kinde in mehrere sprachen unterrichten. Thessaloniki ist eine sehr große Stadt, und athen sowieso dort leben über 5 millionen menschen.
gruß pentagrion