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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maria30 am 2003-01-16 12:23 ]</font>
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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Maria30 am 2003-01-16 12:23 ]</font>
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Hi Maria,
scheinbar ist für Dich alles negativ.
Ich will Dir nur schreiben, dass meine Eltern beide Blutgruppe B haben, während ich Blutgruppe 0 habe. Ich bin mir ganz sicher, dass es meine Eltern sind.
Übrigens, ich werde mich auf keine Diskussionen mit Dir über negative Einstellungen einlassen, also versuche es auch gar nicht!!!
AJ
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Hi AJ,
Vorsicht mit der Blutgruppe, das ist so eine Sache.....
Soferne z.B. Maria30 und Ihr Partner beide Blutgruppe 0 haben, muß das Kind, soferne es für das der beiden gehalten werden können sollte ebenfalls Gruppe 0 haben. Das Problem besteht darin, daß 0 durch ein rezessives Gen vererbt wird, während A und B dominant sind. Wenn Deine Eltern beide B haben, so wird es wohl so sein, daß beide Träger eines BG-0-Gens sind, da jedoch beide ebenfalls das dominante BG-B-Gen tragen, haben sie selbst BG B und trotzdem kannst Du BG 0 haben. Haben aber die Eltern beide BG 0, so kann da (nach meinem Wissen) nix anderes rauskommen als wieder 0. Außerdem gibt es da noch Folgeprobleme wenn bei Mutter und Kind unterschiedliche Rhesus-Faktoren bestehen (Frag' mal Deinen Arzt, ich selbst hab das irgendwann einmal gelernt, zwischenzeitlich ist dieses Wissen aber nur mehr verschwommen da....).
Anyway, was Repromeda betrifft, so muß ich leider bestätigen, daß uns die seinerzeit auch nicht ganz koscher erschienen sind.
Ich kann mich erinnern, daß ich ihnen beim Sondieren die Frage stellte, ob es denn wirklich dedizierte Spenderinnen sind.
Antwort: Ja!
Frage: Was kostet denn ein Kryotransfer, falls zuviele Embies für einen Transfer da sind?
Antwort: Das wäre billig, so 500 Euro in etwa, kommt aber kaum vor.
Frage: Äh... warum denn das?
Antwort: Bei mehr als 15 EZ, werden die mit einem anderen Paar geteilt!(?)
Soviel zum Verständnis über den Begriff "dedizierte Spenderin" bei Repromeda.
In Wirklichkeit war die Unterhaltung noch viel lustiger (oder bizarrer), denn zu Anfangs sagte mir die Ärztin, daß die Empfängerin auf die Spenderin synchronisiert wird. Ich frage mich, wie eine Empfängerin (die 2. nämlich, mit der geteilt wird) auf den Zufall hin synchronisiert werden soll, daß eine Spenderin mehr als 15 EZ hat? Das ist doch offensichtlicher Schwachsinn!
Es erscheint mir zumindest dubios, von Synchronisation und dedizierten Spendern zu sprechen, wenn dann doch geteilt wird, obgleich dann Synchronisation ja gar nicht möglich ist (oder wird vielleicht gar immer geteilt und es weiß nur keiner??? - ehrlich gesagt, unter dieser Annahme verstehe ich auch die Aussage der Ärztin wegen der Blutgruppe, denn die müßte ja dann für 2 Paare passen, was heißt, daß zumindest ein Paar etwas flexibel sein muss). Das ganze aber zu einem (zumindest für tschechische Verhältnisse) fürstlichen Preis. Sogar Pronatal wäre billiger.
Also: Dedizierte Spenderin heißt, daß man sämtliche EZ bekommt. Schließlich trägt man ja auch alleine das Risiko, daß sich vielleicht sogar keine einzige befruchten läßt, also sollte man fairerweise auch die Chance auf einen Kryotransfer haben, falls sich selbiger ergibt.
Wer sich etwas anderes einreden läßt ist selber schuld!
Insoferne gebe ich Maria30 in Ihrer Entscheidung mehr als recht (Wir haben Repromeda dann auch nicht mehr in Betracht gezogen) - wenngleich ich es im Posting etwas anders ausgedrückt hätte.
Bussibär
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Ich bin's nochmal.....
Ich hab mir das mit den Rhesus-Faktoren jetzt im Internet angesehen. Die Sache ist so:
Probleme gab es früher (als man es noch nicht besser wußte), soferne eine Rhesus negative Frau ein Kind von einem Rhesus positiven Mann bekam. Tw. führten diese Probleme sogar zum Tod des Kindes. Heute gibt es Methoden, dieses Problem entsprechend zu behandeln.
Maria ist (so wie >80% der Menschheit) Rhesus positiv, daher nicht von derartigem betroffen, jedoch: Alle Rhesus-negativen Frauen müssen aufpassen (oder zumindest vorbeugen), mit Rhesus-Unverträglichkeit ist scheinbar wirklich nicht zu spaßen...
Bussibär
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Hallo alle zusammen
falls eine Frau Rhesus negativ ist, wird ihr im 7. SS-Monat und nach der Geburt sowie bei jedem aussergewöhnlichen Ereignis in der Schwangerschaft (Blutung etc.) eine Spritze verabreicht, die ihre Antikörperbildung gegen den Rhesusfaktor unterdrücken soll (das kann passieren, falls das Kind Rhesus positiv ist, was man ja nicht weiss während der SS).
Es ist ja durchaus nicht selten, dass eine Rhesus negative Frau durch eine spontan entstandene Schwangerschaft mit einem Rhesus positiven Mann ein Kind hat, das ebenfalls Rhesus positiv ist. In diesen Fällen werden einfach diese Spritzen gemacht.
Es ist also kein medizinisches Problem. Aber es ist natürlich schwierig zu erklären, wenn ein Kind eines Elternpaars eine Blutgruppe hat die nach der Vererbungslehre nicht möglich ist. Jeder würde wohl annehmen, dass das Kind von einem anderren Mann stammt?
Viele Grüsse
Elisa
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Hallo,
ich habe mir auch schon ähnliche Gedanken gemacht.
z. B. bei Brustkrebs fragen die Ärzte, ob die Mutter oder Großmutter diese Krankheit haben. Wenn ja, muß man sich häufiger untersuchen lassen.
Ich glaube gehört zu haben, daß bei Adoptionen die Kinder, wenn sie volljährig sind, sich über ihre leiblichen Eltern informieren können.
Weiß jemand wie das bei Eizellspende ist.
Vielleicht etwas verfrüht, aber ich mache mir jetzt schon Gedanken darüber.
Thea
Besuchsbericht - Repromeda in Brno
Nun, das ist die Frage, wie man damit generell umgeht (in D und Ö stellt sich die Frage ja eigentlich nicht, weil ja die Behandlung an sich illegal ist, daher gibt es dieses Problem hierzulande zumindest legistisch nicht).
Überall in der Tschechei mußten wir vor jeder Behandlung noch einen Revers unterschreiben, in dem wir versprachen später nicht nach der Spenderin zu suchen. In den USA, Italien, Belgien gilt diese strikte Anonymität nicht. Dort ist es, nehme ich mal an, vollkommen Dir überlassen, wie Du damit umgehst...
Bussibär
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