Hallo Doc´s,
nachdem ich den letzten EZS-Zyklus wg. vorzeitiger Blutungen abbrechen mußte, da ich schlecht auf die Estradiol-Pflaster reagiert hatte, befinde ich mich jetzt in einem neuen Versuch.
Diesmal nehme ich 3 x täglich 2 Tabletten Progynova (1mg) vaginal ein, alle 8 Stunden.
Am letzten Donnerstag (7. Zyklustag) hatte ich eine Schleimhauthöhe von 5,5 mm. Außerdem sah die Schleimhaut schön glatt aus und war dreischichtig aufgebaut.
Da die EZS im natürlichen Zyklus gemacht werden soll, hatte ich vorher keine Downregulierung und habe auch im Vorzyklus nicht die Pille genommen, sondern habe am 1. Zyklustag direkt mit Progynova gestartet. Im Ultraschall sah der Arzt am 7. Zyklustag am rechten Eierstock mehrere Follikel, der größte war 12 mm. Ich bin noch nicht in den Wechseljahren, d.h. ich habe noch einen ganz normalen Zyklus mit regelmäßigem Eisprung.
Eigentlich war für uns ein früher Transfer zwischen dem 10. und 14. Zyklustag geplant. Leider hat es jetzt wohl ein Problem mit der Spenderin gegeben, und der ganze Zeitplan verschiebt sich nach hinten.
Meine Fragen:
Kann es durch die Follikel, die mein Körper trotz Estradiol produziert hat, zu einem eigenen Eisprung kommen? Kann dies negativ für den Eizellspendezyklus sein?
Wie lange kann man die Schleimhaut in einem Zustand erhalten, dass ein Transfer wirklich auch noch sinnvoll ist und zu einem positiven Ergebnis führen kann?
Sollte ich vorsichtshalber noch einen weiteren Kontrollultraschall machen lassen, um den aktuellen Zustand der Schleimhaut prüfen zu lassen?
Wann wäre der optimale Zeitpunkt für einen Transfer bei einer Eizellspende, wenn keine Downregulation vorausgegangen ist und noch ein regelmäßiger Zyklus bei der Frau besteht?
Für eine Antwort auf meine Fragen wäre ich unendlich dankbar. Leider kann ich in meiner behandelnden Klinik (IM Barcelona) seit Freitag niemanden erreichen, der mir weiterhilft, und bin jetzt doch sehr nervös.
Vielen Dank im voraus für alle Antworten!
Viele Grüße,
Hoffnung07