Hallo docs,
ich muss leider noch einmal mit Fragen nerven.
Meine Spenderin wurde gestern punktiert. Das Ergebnis: 13 Follikel.
Ich nehme an Medikamenten:
Jodtyrox und Folsaeure, vorbeugend das Antibiotikum Metronidazol und Ass 75 mg, habe dazu keine Fragen. An ASS werden 81 mg empfohlen, wobei 75 mg bei meinem nicht sehr hohen Koerpergewicht sicherlich ausreichend sind.
Des weiteren nehme ich:
Progynova 21 mit einem Wirkstoffgehalt von 2 mg Estradiolvalerat, 2 Tabletten taeglich. Ist das ausreichend, oder waeren 3 Progynova taeglich besser? Ich muss dazu sagen, meine Schleimhaut ist dadurch, dass ich zwischenzeitlich Progynova von 2 auf 1 Tablette taeglich auf Anraten der auslaendischen Klinik reduziert hatte, von 13 auf 11 mm gesunken. Jetzt nehme ich 2 Tabletten taeglich, halte das fuer richtig und befuerchte, dass sich die Schleimhaut mit 3 Tabletten bis zum Transfer zu stark aufbauen wird. Derzeit ist noch unklar, ob der Transfer am Tag 3 oder Tag 5 stattfindet. Wir machen es abhaengig davon, wieviele gute befruchtete Eier verbleiben.
Dann habe ich gestern eine Progesteronspritze mit 250 mg Wirkstoff erhalten. Das ist eine hohe Dosierung. Ich habe die Spritze mitgebracht. Meine in Deutschland behandelnde Aerztin hat kein Praeparat in niedrigerer Dosierung gefunden. Ich soll ab heute abend 200 mg Utrogest nehmen, taeglich 200 mg abends. Ist das nicht zu wenig Progesteron? Ich habe nachgefragt, warum ich eine derart niedrige Dosierung nehmen soll. Zum einen aufgrund der Depotspritze in hoher Dosierung, die ich erhalten habe. Die andere Antwort, dass ich nichts mit Antagonisten zu tun habe und kein long time Protokoll mache, habe ich nicht ganz verstanden.
Fuer eine Antwort bin ich sehr dankbar. Da ich im Februar ein negativ nach dem Einsetzen eines 8 Zellers hatte, moechte ich diesmal alles richtig machen und lasse mindestens 2 Embryonen einsetzen.
Sarah
Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
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Sarah47 -
1. August 2008 um 12:07 -
Erledigt
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Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Hallo Sarah
Wir als beratende Aerzte koennen uns nicht immer in die Behandlungsweise Ihrer Kinderwunschklinik einmischen. Unser Behandlungsschema sieht recht anders aus und wir habe excellente Schwangerschaftsraten ( > 65%).
Unsere Patienten nehmen bei Punktion mindestens 3 x 2 mg Progynova und 100mg Gestone taeglich. Wenn Sie Uterogest nehmen kann ich nur empfehlen Crinone 8% abends zusaetzlich zu nehmen.
Gruss
Dr.K.
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Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Danke Dr. Wiswedel.
Ich hatte die Anwendung von Crinone vorab mit meiner deutschen Aerztin besprochen. Sie hat davon abgeraten, weil die Anwendung unangenehm und sehr schmierig sein soll. Ich denke, ich brauche einfach eine hoehere Dosierung von Utrogest, zumindest ab morgen, evtl. auch wieder 3 Progynova taeglich ab Transfer.Frau Dr. Zeytseff, wie sehen Sie das?
Lieben Gruss und ganz herzlichen Dank
Sarah -
Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
hallo Sarah
Schmierig ja, aber sehr einfach anzuwenden und sehr wirksam.
Gruss
Dr.k.
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Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Ich habe zwischenzeitlich eine Warnung vor Progesteronspritzen als private Mitteilung von einem Forumsmitglied erhalten aufgrund von Nebenwirkungen wie Muedigkeit und fehlendem Immunschutz. Ich muss dazu sagen:Ich hatte mich vorab informiert, dass Progesteron in Form von Spritzen am wirksamsten sein sollen, wollte allerdings die Spritze erst am Tag des Transfers oder einen Tag davor setzen lassen. Ich weiss nicht, wieso meine Aerztin entschieden hat, sie mir am Tag der Punktion zu geben. Zum Glueck leide ich nicht unter Nebenwirkungen.
Inzwischen kam auch die Anweisung, Utrogest auf 2x2 taeglich zu erhoehen.
Was kann ich noch verbessern? Wir haben 9 Embryonen, und ich stehe kurz vor dem Transfer. Schleimhaut ist auf 11,5 mm.
Progynova wieder 3 x taeglich und Utrogest auch 3 x taeglich einnehmen? Crinone ist mir nicht verschrieben worden. Was kann ich zusaetzlich ausser ASS fuer eine bessere Durchblutung tun?
Herzlichen Dank fuer eine Antwort.
Sarah -
Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Hallo Sarah
Die beste Progesteronspritze ist Gestone 100mg taeglich und die Progesteronspiegel sind damit einwandfrei und hoeher geht es kaum. Von den Depot Praeparaten kann ich persoenlich nur abraten Wenn Sie keine Spritzen nehmen wollen, nehmen Sie bitte zusaetzlich zu Uterogest noch Crinone 8% abends.
Und dann braucht man natuerlich eine gute Portion Glueck.
Gruss
Dr.K.
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Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Danke Dr. Wiswedel,
ich nehme jetzt gar keine Spritzen mehr und belasse es erst einmal bei Utrogest.
Ich hatte gestern Transfer von 3 Embryonen im Frischstadium am Tag 3. Habe einen Tag zuvor bereits Progynova und Utrogest auf 3 x taeglich erhoeht, da ich so etwas wie ganz wenig hellrotes Blut in meinem Slip hatte und mich erschrocken hab. Vielleicht waren das aber auch nur Rueckstaende der Untersuchung vom Jod. Wenn hier alle Frauen 3 x Progynova und 3x2 Utrogest nehmen, kann es nicht verkehrt sein.Ich mache mir allerdings Sorgen, dass die Progesteronsprize 3 Tage vor dem Transfer Schaden angerichtet haben koennte. Oder hat sich ein evtl. zuviel an Progesteron bis zum Transfer von selbst abgebaut? Kann ich ueberhaupt noch mit einem Positiv rechnen? Ich wuenschte, ich haette diese Spritze weggelassen, kann es aber im nachhinein nicht mehr aendern.
Gruesse
Sarah -
Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
hello Sarah
machen Sie sich bitte keine Sorgen wegen der Progesteron Spritze, die hat keinen negativen Einfluss.
Viel Glueck
Dr.K.
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Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Danke Dr. K.,
Sie haben mich sehr beruhigt.
Gestern und heute habe ich wieder sehr, sehr wenig helle Schmierblutung. Was kann das sein? Fuer eine Einnistungsblutung duerfte es zu frueh sein, und die ist meist braeunlich. Was kann das sonst sein? Beim Transfer war mein Uterus etwas verschlossen und wurde erweiter. Kann es sich um eine unbedeutende, leichte Verletzung handeln? Oder muss ich Schlimmeres befuerchten?
Aber - wie gesagt, es ist keine richtige Blutung, sondern nur zwei - drei Tropfen. Von der Farbe her kann ich es gar nicht einordnen, leicht hellbraun vielleicht.Lieben Gruss und danke, dass Sie hier so standhaft Fragen beantworten
Sarah -
Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
Hallo nochmal,
Minischmierblutung hat schon wieder aufgehoert, war hoffentlich nichts Besorgniserregendes.
glg
Sarah -
Re: Optimale Medikation und Dosierung im Transferprozess
hallo sarah
Wenn die den Muttermund erweitert haben kommt die Blutung wahrscheinlich daher.
Gruss
Dr.K.