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Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

  • Friedrich Kurz, ZDF
  • 25. November 2002 um 21:24
  • Friedrich Kurz, ZDF
    Eizelle
    Beiträge
    16
    • 28. November 2002 um 15:07
    • #21

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Liebes "Katzenkind" aus Österreich,
    Liebe Claire aus der Schweiz,

    Ich danke für die Informationbereitschaft und auch für das Angebot, mit mir mal zu telefonieren. Auch wenn Ihr nicht aus Deutschland seid, die Probleme sind aufgrund der Gesetzesidentität die selben. Da ich bei der Anonymisierung ohnehin nicht mitteilen möchte, woher die Interviewpartner kommen, bin ich möglicherweise bei bestimmten Sachverhalts-Schilderungen auch auf Euch angewiesen. Vor allem auch von Frauen, die "vor der Entscheidung" stehen

    Ich bitte vorsorglich um einen (vertraulichen) Anruf unter meinen Nummern 030 - 2099 - 1284 oder 0171 - 580 3935. Danke im voraus!

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 29. November 2002 um 18:01
    • #22

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    An Ines&Chris,
    offensichtlich habe ich in ein Wespennest gestochen-aber dafür hatte ich schon immer
    ein großes Talent. Ich bewundere alle-die
    sich für fremde ohne eine gewisse "Aufwands-
    entschädigung"engagieren. Aber alles hat im Leben seinen Preis-jedenfalls habe ich noch
    keine Medikamente u. noch keinen Arztbesuch
    unentgeldlich erhalten.
    Mit freundlichen Grußen Yvy

    PS. Ich möchte mit Sicherheit mit meiner Situation Geld verdienen. Aber was machen
    den die Reproduktionsmediziner mit uns-woherkommen die großen Preisunterschiede???
    Freue mich über jede Antwort.

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 29. November 2002 um 18:01
    • #23

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    An Ines&Chris,
    offensichtlich habe ich in ein Wespennest gestochen-aber dafür hatte ich schon immer
    ein großes Talent. Ich bewundere alle-die
    sich für fremde ohne eine gewisse "Aufwands-
    entschädigung"engagieren. Aber alles hat im Leben seinen Preis-jedenfalls habe ich noch
    keine Medikamente u. noch keinen Arztbesuch
    unentgeldlich erhalten.
    Mit freundlichen Grußen Yvy

    PS. Ich möchte mit Sicherheit mit meiner Situation Geld verdienen. Aber was machen
    den die Reproduktionsmediziner mit uns-woherkommen die großen Preisunterschiede???
    Freue mich über jede Antwort.

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 29. November 2002 um 18:03
    • #24

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Ich habe mich verschrieben-Ich möchte mit
    meiner Situation kein Geld verdienen, denn
    diese ist auch schwerlich mit Geld zu lösen
    Ivy

  • Maria30
    8-Zeller
    Beiträge
    110
    • 2. Dezember 2002 um 09:39
    • #25

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hi Ivy,

    Ich verstehe dich voll und ganz.

    Nur weil jemand einen weissen Kittel trägt, und wenn es hoch hergeht 2x eine Ultraschall-untersuchung macht + 1 Blutuntersuchung auswertet, + grobgeschätzten Zeitaufwand von 5 Stunden (erstgespräch, Punktion, ICSI, beobachtung des Embrios im Wachstum), natürlich kommen dann noch spezielle Wässerchens und tinkturen für die Embrionen - verlangen die Ärzte bis hin zum "abstrakten" 6.700 €.

    Wenn das Fernsehen einen Film über einen Traumurlaub dreht - frag ich mich, ob ein Reiseveranstalter - diesen auch sponsert?

    Ich bin auch der Meinung, das man im Leben nichts geschenkt bekommt.

    Natürlich ist es toll, wenn sich Paare melden, die sich einer in Deutschland verbotenen Behandlungsmethode unterziehen.

    Vielleicht ist es schwarzmalerei, aber was wäre gewesen, wenn Ines nach dem Wiedereinsetzen, oder einer möglichen Schwangerschaft Probleme gehabt hätte - und ein Krankenhaus aufgesucht hätte. Diese Kosten, - eine Folgebehandlung für eine öffentlich Verbotene Behandlung - werden nämlich nicht von den Sozialträgern übernommen. - Und der ZDF - hätte seine Hände "in Unschuld" gwaschen.

    Ein Bravo an die Medien.

    Maria

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 2. Dezember 2002 um 18:50
    • #26

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hallo Maria 30,
    wenn der Herr ZDF arm ist, dann sicherlich nicht an Geld.....,sondern man denkt-alle lassen sich wie die Lämmer zur Schlachtbank
    führen-Hauptsache man hat Einschaltquoten.
    Es ist wirklich traurig, daß jeder Alkoholiker, jeder Drogenabhänigige auf Kassenkosten behandelt wird. Nur wir nicht-
    wir tun ja etwas verbotenes-ist Drogenkonsum-Sucht-Abhänigkeit in Deutschland erlaubt.
    Gruß Ivy

  • annabelle
    2-Zeller
    Beiträge
    23
    • 2. Dezember 2002 um 20:12
    • #27

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    hallo alle,
    ich finde eigentlich, dass w i r etwas wollen...nämlich eine behandlung, die uns ein kind schenkt. leider ist diese methode in deutschl. verboten, und das zwingt uns, dafür ins ausland zu gehen.
    wenn wir als kleine gruppe ohne starke lobby schon mal die chance haben, öffentlich irgendwo gehör zu finden oder unsere beweggründe und argumente vorzutragen, sollten wir nicht anfangen, das grosse geld damit machen zu wollen. ihr habt schon recht, dass euch kein arzt kostenlos behandelt und die medis kosten auch ne stange usw. aber das zdf ist neben der ard wohl einer der wenigen sender, von denen man eine objektive darstellung der situation erhoffen kann. das liegt eben daran, dass es ein öffentl.-rechtl. sender ist, nicht auf reisserische werbung und aufmachung der beiträge angewiesen ist. ihr wisst das doch alles selbst!
    nur so (mit seriösen beiträgen) wird den leuten, die irgendwann darüber entscheiden, ob es auch in d diese möglichkeiten geben soll, von tatsächlich betroffenen klargemacht, worum es überhaupt geht! die wissen doch gar nicht, was das alles heisst- erst ivf, icsi, ez-spende bzw. hier evtll. embryoadoption durchzu"probieren". und das vor dem hintergrund, dass alljährlich eine menge embryos weggeworfen werden, da eben z.b. nur eine bestimmte anzahl transferiert werden darf und was es noch alles für gründe gibt. und das alles vor dem hintergrund eines embryonenschutzgesetzes, das in diesem entwicklungsstadium noch nicht greift.
    nun war ich doch ziemlich weitschweifig- tut mir leid.
    liebe ivy, was du zu den alkoholikern und drogenabh. sagst- ich gebe dir ja recht, aber...s.o. die haben eben eine lobby!
    viele grüsse annabelle

  • AJ
    8-Zeller
    Beiträge
    90
    • 2. Dezember 2002 um 21:20
    • #28

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hallo Annabelle,
    ich teile Deine Ansichten und finde es gut,
    dass wir Betroffenen die Möglichkeit zum Reden und Erzählen haben. Oftmals fehlt ja selbst diese Möglichkeit. Man macht alles möglichst heimlich und noch nicht einmal die Familie weiß, was man so macht. Wenn so ein Bericht im Fernsehen dazu beiträgt, dass das Thema in der Öffentlichkeit bekannt wird und vielleicht auch in Deutschland die Gesetze gelockert werden, dann kann es nur in unser aller Interesse sein uns zu beteiligen.
    Mit großem Interesse erwarte ich den Beitrag demnächst im Fernsehen.
    AJ

  • Maria30
    8-Zeller
    Beiträge
    110
    • 6. Dezember 2002 um 09:58
    • #29

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner


    Hallo,

    Ich glaube trotzdem, wir sollten froh sein, das wir "nur" ins benachbarte Ausland fahren/ fliegen müssen um uns behandeln zu lassen.

    Je mehr darüber berichtet wird, desto mehr Veränderungen gibt es, sei es in Italien, die nun überlegen - alle Eizellspenden zu verbieten, sei es in Tschechien, wo wirklich ein Repro Zentrum nach dem anderen aus den Boden gestampft wird - und die einem alles verkaufen - egal ob tot oder noch lebendig.

    Die Medien verändern das Leben, die Frage steht nur ob im Positiven oder Negativen Sinne.

    Die Eizellenspende für uns in Meran ist gestorben, wir wollten uns einen Versuch bei und mit Prof. Zech leisten ... vorgespräch etc wäre kein Problem, Behandlung vielleicht auch nicht - aber was den Transfer anbelangt sind ihm dank der Medien, und der Autonomen Region die Hände gebunden. Und wir sind nicht bereit - so hohe Kosten auf uns zu nehmen, um dann mittendrin von einem anderen Arzt behandeln zu lassen - DANKE liebe Medien. Wir wollten einmal alles aus einer Hand haben, vorgespräch, kontrollen, Transfer etc (es ist für uns schon idiotisch genug, sich von einem arzt hier vorbereiten zu lassen, dem es eigentlich egal ist, der das eigentlich nur deswegen macht - um uns einen gefallen zu machen, um dann wieder weitergeleitet an irgendein Institut zu werden - die nichts von den Vorgeschichten wissen, ob es Probleme gab oder keine - Immunolgische Untersuchung wäre notwenig (ach wirklich - wir sind aber keine IVF patientinnen mehr - das heisst selber zahlen, kostet ja nur die Bagatelle von 3-4.000 €, die Krankenkasse - natürlich würde die soetwas zahlen, wenn ich "Fehlgeburten" gehabt hätte - hatte ich schon mal sowas - nein, die Dame von der Krankenkasse sagte mir - es gäbe überhaupt keine Indikation dafür). Ebenso ist es mit einem 3D Ultraschall der gebärmutter (selbstzahler - klar doch) - nachdem ich mich das letzte mal bei meinem Gynokologen ausgeheult habe, das ich mich vor meiner beginnenden Blutung jedesmal "anmach" sobald ich etwas hebe oder lach - meine er locker "Gebärmuttersenkung" - kontrolle - OP, es könne ja sein, das die Bänder die die Gebärmutter gehalten haben, aufgrund des fehlens der "Stützmauer" - das Gewicht nicht mehr tragen können, notfalls könnte man ja diese Bänder "kürzen" (das wäre dann die 5te - die ich dankend ablehnte) - ein3D-Ultraschall wäre natürlich möglich, Selbstzahler - für die kleinigkeit von 500 - 1000€. Man kommt sich langsam schon vor wie ein Aussetziger, wie in dem zwei-Welten staat USA.

    wir sollten froh sein, das es im Benachbarten Ausland diese Behandlungsmöglichkeiten gibt, und sollten jeden Tag dankbar sein, das wir nicht in den Iran (dort ist Eizellspende auch erlaubt sogar für die Lapalie von 400€) reisen müssen, oder in die USA, oder nach Australien.

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 6. Dezember 2002 um 17:45
    • #30

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Hallo, ich melde mich auch noch einmal zu Wort, habe Antwort von der Klink in Venezia-Warteliste 11 Monate- mit der >Aussage Ge-
    setzesänderung in Italien wegen diesem "
    K l o n k r i e g e r". Ob in 11 Mon. die
    Gesetzeslage noch so ist ???.

    Grüße an alle IVY

  • Friedrich Kurz, ZDF
    Eizelle
    Beiträge
    16
    • 6. Dezember 2002 um 18:39
    • #31

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Die konservative Gesetzesintiative in Italien ist ein gutes Beispiel dafür, was politisch passiert, wenn man die öffentliche Themensetzung nur "Klon-Kriegern" wie Doktor Antinori überlässt. Dann assoziiert die Öffentlichkeit mit Eizell- und Embryonenspende nur "Frankenstein & Klonschaf Dolly" - weil sie eben nie anders informiert wurde.

    Da man die Antinori-Berichterstattung aber nicht unterdrücken kann (und darf!), bleibt für ernsthaftes Engagement nur ein einziges, demokratisches Gegenmittel: Man muß in den Medien das eigene Problem, den eigenen Lösungsansatz dagegenhalten - und zwar (auch mit Journalistenhilfe) so eindrucksvoll wie möglich. Nur dann bleibt im Bewußtsein der Öffentlichkeit hängen, um was es geht: Um kinderliebe Ehepaare, die Eltern von glücklichen Kindern werden wollen. Die dabei nicht nur medizinische Hilfe, sondern auch politische und gesetzliche Begleitung brauchen, damit die erweiterte IVF gesellschaftlich allgemein akzeptiert wird.

    Sich vor der Öffentlichkeit bloß zu verstecken - wie es "Maria" und "Ivy" indirekt empfehlen - führt nur zur Monopolisierung der veröffentlichten Meinung durch "Antinori", durch ihn ausgelöste Ängste. Seriöse IVF-Kliniken brauchen öffentliche und auch staatliche Zustimmung. In Heimlichkeit können sie nicht existieren, auch nicht im Ausland.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde ge&auml;ndert von: Friedrich Kurz, ZDF am 2002-12-06 18:46 ]</font>

  • Ivy
    8-Zeller
    Beiträge
    145
    • 7. Dezember 2002 um 08:48
    • #32

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kurz,
    ich habe in keiner Weise empfohen, daß &quot;Wir&quot;
    uns vor der Öffentlichkeit verstecken sollen.
    Sie wissen mit Sicherheit, daß das Verfahren
    der EZ-Spende in Deutschland strafbar ist.
    Schon wenn ein Arzt die Empfehlung gibt macht
    er sich strafbar. Es ist ein schmaler Grat auf dem man &quot;wandelt&quot;. Es es nur schlimm
    welche Risiken &quot;man&quot; auf sich nimmt....
    Mit freundlichen GrüßenIvy

  • klapaucius
    2-Zeller
    Beiträge
    30
    • 7. Dezember 2002 um 14:53
    • #33

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Lieber Herr Kurz,
    den Eindruck habe ich auch immer wieder, dass viele Leute beim Thema moderne Reproduktionsmedizin nur an Frankenstein denken.
    Ich finde es gut, dass Sie etwas gegen die Unwissenheit und unbegründeten Ängste hierzulande tun möchten.
    Auch ich würde mich gerne öffentlich zu diesem Thema äussern, kann dies aber mit Rücksicht auf unser Kind, das mit Hilfe einer Eizellspende entstanden ist, nicht.
    Hiermit würde ich die Persönlichkeitsrechte unseres Kindes verletzen. - Welche gröbere Persönlichkeitsverletzung gibt es, als die, von seinen Mitenschen wegen der Art seiner Zeugung als nicht lebenswewt eingestuft zu werden.
    Das Argument, dass man nicht über die Lebenswertigkeit von menschlichem Leben entscheiden darf, wird im Übrigen immer wieder gegen die PID angeführt, was zeigt wie widersprüchlich die ganze Debatte geführt wird.
    Wir jedenfalls finden, das unser Kind als erstes das Recht hat von der Art seiner Entstehung zu erfahren und auch zu bestimmen, wer es ausserdem erfahren darf.

    Sehen wir uns doch mal ein Paar Argumente an, die gegen die Eizellspende angeführt werden.

    1) Hier werden Kinder ins Leben gezwungen. -
    Ich kenne niemanden, der sich vor seiner Erzeugung bewusst dafür entschieden hat ins Leben zu treten.

    2) Das ist reiner Egoismus. -
    Ich halte es für unverantwortlich Kinder aus einem anderen Grund in die Weltzu setzen, als dem, dass man innerlich dazu bereit ist diesem all seine Liebe zu schenken und ihm alles zu geben um glücklich aufzuwachsen.
    Andere Gründe, wie z. B. gesellschaftliches Pflichtgefühl die eigene Kindheit nachholen wollen, bemitleidet werden wollen... halte ich für falsch, egal wie leicht es solchen Leuten fällt Kinder zu bekommen.

    3) Dann darf man nur noch nach Intelligenztest Kinder zeugen. -
    Ich finde es schlimm, unter welchen Komplexen und Ängsten viele Menschen hierzulande leiden. Das zeigt doch, dass in unserem Schlulsystem zumindest schon seit einigen Jahrzehnten einiges gründlich schief läuft. (Siehe PISA)
    Ich jedenfalls glaube, dass man auch solchen Menschen, die nicht schon als Kleinkinder durch besondere Pfiffigkeit und schnelle Auffassungsgabe auffallen, etwas mehr Bildung und Selbstwertgefühl mit auf den Lebensweg geben kann.

    4) Eizellspende überschreitet Naturgrenzen, wenn die Natur einen Unfruchtbar gemacht hat, muss man das Schicksal so annehmen. -
    Dieses Argument könnte man gegen jede Blindarmoperation anführen. Ausserdem ist nicht immer die Natur schuld, sondern z. B. auch Strahlenschäden können Ursache sein.

    5) Woanders verhungern Kinder, und ihr betreibt so einen Aufwand um welche zu erzeugen. -
    Es ist sehr schlimm, dass es verhungernde Kinder gibt. Aber sollen wir deshalb alle Ärzte in die Getreideproduktion schicken?
    (Pol Pot lässt grüssen-ich weiss, jetzt werde ich sarkastisch.)
    Aber im Ernst, ich glaube nicht das das die richtige Lösung wäre. Hunger hat meist andere Ursachen:
    A)Kriege und Bürgerkriege-Das Aushungern lassen gehört zur Taktik, Getreidelieferungen würden gar nicht durchgelassen.
    B)Eine Diktatur oder Oberschicht macht das übrige Volk so gefügig.
    C)Klimakatastrophen.
    ...
    Im übrigen gibt es gute deutsche Spezialisten, die gerade in der 3.Welt für arme Menschen ein Hilfsnetz an IVF Zentren
    mit Eizellspendemöglichkeit aufgebaut haben-
    aus Frust darüber in Deutschland nicht richtig helfen zu können. Das Angebot wird dort gerne angenommen.
    Das Schicksal der Kinderlosigkeit wird gerade in diesen Ländern als unglaublich schlimm empfunden und man wäre natürlich gerne bereit auch zu hungern um diesem zu entgehen.-Und das nicht wegen der fehlenden Altersrente wie viele gerade junge deutsche Männer behaupten. So weit denken diese jungen Frauen nämlich gar nicht.

    Ich sehe einen wichtigen Grund für die Ablehnung der Reproduktionsmedizin in Deutschland auch in der Einstellung zu Kindern und Familie insgesamt.
    Mütter gelten oft als dumm.
    Ursache ist meiner Meinung nach, dass sich viele Leute nicht vorstellen können, dass andere Kinder wirklich haben wollen.
    Man kann sich also eher vorstellen, dass diese Frauen mit der ordnungsgemäßen Einnahme der Pille überfordert waren.-

    Ich brauche mal eine kleine Pause-gleich gehts weiter.
    Klapaucius

  • Sophie
    8-Zeller
    Beiträge
    114
    • 7. Dezember 2002 um 15:17
    • #34

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Liebe Klaupacius,
    ich dachte du hattest eine Fehlgeburt. Nun schreibst du unser Kind was durch eine Eizellspende entstanden ist. Hast du schon ein Kind? Hoffe dir geht es schon ein bischen besser.
    LG Sophie

    Hallo Ihr Lieben
    ich hbae mal eine Frage, wieviele von denen sie Ihr kennt( Persönlich oder aus dem Netz) waren in Valencia und sind schwanger geworden? Und vorallem beim wievielten Mal?
    Ich weiß von Paula beim 3. Versuch, Dagmar beim ersten Versu

  • klapaucius
    2-Zeller
    Beiträge
    30
    • 7. Dezember 2002 um 16:18
    • #35

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    6) Eine Forumsteilnehmerin schrieb ein Arzt habe ihr erklärt, dass es sich bei der Eizellspende rechtlich gesehen um eine Körperverletzung handle.
    Welches veraltete Frauenbild liegt denn hier zugrunde?
    Bis in die 60er Jahre des letzten Jahrhunderts wurden Frauen als nich fähig angesehen über ihr eigenes Leben und ihren eigenen Körper zu entscheiden.
    Die Gesetze oder die Eltern junger Frauen entschieden ob diese zur Abtreibug geschafft oder ihre unehelichen Kinder nach der Geburt zwangsadoptiert wurden.
    Eine Vergewaltigung bleib lange Zeit straffrei wenn der Täter hinterher nach Absprache mit den Eltern das Opfer heiratete.

    Zum Glück sind diese Zeiten vorbei.
    Natürlich wäre es schlimm, wenn Frauen von Eltern und Schwiegereltern dazu gedrängt würden eine Eizellspende zu akzeptieren,
    oder Eizellen zu spenden.- (Ich finde es im übrigen genauso schlimm, wenn Frauen sich dazu drängen lassen genetisch eigene Kinder zu bekommen)
    Da müssten sich die Gesellschaft, Selbstwertgefühl und Möglichkeiten der Frauen ändern.
    Aber zum Glüch ist es nicht so.

    Fazit ist: es gibt kaum begründete Argumente gegen die Eizell- oder Embryonenspende.

    Sicher ist die Eizell, Samen- oder Embryonenspende nicht für jedes Paar die richtige Lösung. und wenn die die Wahl haben, so werden sich wohl die weitaus meisten Paare für den traditionellen Weg entscheiden, d. h. für ein Kind, das je 50% der Gene beider Partner hat.
    Jedoch sind die genannten Fortpflanzungsarten nicht im Zusammenhang mit dem Klonen zu sehen. Im Gegenteil, sie stehen auf der anderen Seite der Skala.
    Ein Klon soll ein 100% Abbild eines anderen Menschen sein, sozusagen ein zeitlich versetzter Zwilling, was die Gefahr mit sich bringt das dieser Mensch noch stärker als es früher bei Kindern üblich war, in eine bestimmte Richtung gedrängt, und an seiner freien Persönlichkeitsentfaltung gehindert wird. Ausserdem sollte man nicht glauben sich durch einen Klon ewiges Leben erkaufen zu können.
    Die Embryonenspende steht in Opposition dazu.
    Die Eltern bekommen die Entwicklung von Anfang an mit und sind bereit es darin zu unterstützen, haben aber nicht zuviele bestimmte Erwartungen, da sie ja die Gene nicht kennen.
    Ich selbst kann mir eine Embryonenadoption vorstellen. Leichter würde uns die Entscheidung aber fallen, wenn wir in einem Land leben würden, in dem das Thema kein Tabu ist.
    Vor einigen Jahren, als wir zu einem Vorgespräch in einer Spanischen Klinik waren machte man uns darauf aufmerksam, das das spanische Gesetz die Vernichtung von Embryonen verbietet. Wenn für uns also Embryonen erzeugt würden, so müssten wir einwilligen, das überzählige nach 2 Jahren an adoptionswillige Paare weitergegebenwerden.
    Dieses Gesetz entspricht voll und ganz meinem Rechsempfinden. Wenn ein Kind eine Lebenschance hat, so hat niemand das Recht sie ihm zu nehmen.

    Im übrigen habe auch ich Ihre Reportage zur Eizellspende nicht als überwiegend positiv empfunden.
    Schon mit dem Titel &quot;Ein Kind um jeden Preis&quot; wird doch Fanatismus und Rücksichtslosigkeit assoziert. Passender fände ich für die nächste Sendung &quot;Unser Kind soll leben, auch wenn es nicht unsere Gene hat&quot;.
    Ausserdem gab es, soweit ich mich erinnern kann, von einigen Politikern sachlich falsche Aussagen, die unkommentiert stehen gelassen wurden.
    Also, wie kann ich Ihnen nun bei der neuen Reportage helfen, da ich mich ja mit Rücksicht auf unser Kind nicht zu erkennen geben möchte? (Das Kind hat im Übrigen überhaupt nichts mit Frankensteins Monster gemein. Es ist hübsch, fröhlich und gesund, manchmal eigenwillig und wird von allen Menschen geliebt).

    Manchmal denke ich darüber nach, ob es eine Möglichkeit gibt beim europäischen Gerichtshof anonym gegen das Verbot der Eizell und Embryonenspende zu klagen. Haben Sie eine Vorstellung, wie so etwas gehen könnte ?
    Klapaucius

  • klapaucius
    2-Zeller
    Beiträge
    30
    • 7. Dezember 2002 um 16:21
    • #36

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Liebe Sophie,
    ja das stimmt. Dabei hatten wir uns schon so sehr auf unser 2. Kind gefreut.
    Klapaucius

  • AJ
    8-Zeller
    Beiträge
    90
    • 8. Dezember 2002 um 14:20
    • #37

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kurz!
    Wann wird der Beitrag zum Thema Embryonenspende ausgestrahlt?
    MfG, AJ

  • Maria30
    8-Zeller
    Beiträge
    110
    • 9. Dezember 2002 um 09:38
    • #38

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Sehr geehrter Herr Kunz,

    Mich und Ivy hier im Forum anzuschwärzen, nur weil wir es vorziehen nicht in die Öffentlichkeit zu gehen - finde ich ja schon etwas gewagt.

    Was ist den mit dem &quot;Redaktionellen Grundsatz&quot; - das jeder seine eigene Meinung haben darf.

    Das beweisst wieder - wie die Grundsätze stehen, um einen Film zu drehen, um Frauen zu filmen die mit gespreizten Beinen am Behandlungstisch liegen - immer voll drauf - Hauptsache die Einschaltquoten stimmen. Menschen zählen im Fernsehen anscheindend - null - hauptsache der Journalist kommt &quot;gross raus&quot;.

    Das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun, ich habe schon ein Schamgefühl wenn mich 3 Ärzte gleichzeitig ansehen, da muss es nicht gleich die ganze Nation sein.

    Ich habe eben eine andere Einstellung, für mich ist es schon schwer genug - mir selbst einzugestehen, das ich von selber keine Kinder zu erwarten haben, und mit einem Arzt darüber zu reden, mich andauernd untersuchen zu lassen, in meiner Gebärmutter herumschneiden zu lassen.

    Ich muss ihnen auch sagen, das meine Operationen Uterus Duplex gefilmt wurden, nur für den medizinischen Zweck, das die angehenden Ärzte sehen können wie soetwas funktioniert. - Ich habe es ihnen verbieten lassen, meine Fortpflanzungsorgane der breiten öffentlichkeit zu zeigen, warum, weil ich mich dafür schäme, jawohl schäme, das ich eine Art Missgeburt bin, und ich es nicht ertragen könnte, zu wissen das sich das hunderte Medizinstudenten ansehen, es gibt genug Ärzte die Spezialisten in diesem Gebiet sind, es haben auch 6-8 Ärzte bei der Operation zugesehen, und es reicht mir eigentlich schon, wenn ich ins Krankenhaus gehen - und ich von wildfremden Ärzten darauf angesprochen werde, - &quot;Ach die Frau Maria, wie geht es ihnen denn, ich war auch dabei der der Operation, haben sie noch Probleme? - die Operation war ja so spektakulär&quot; (spektakulär in dem sinne das ich fast 12 Stunden durchgehend operiert wurde) - und das 2x hintereinander). Ich war der Meinung - diese Operation nicht zu veröffentlichen, da die Operation fast &quot;schiefgegangen&quot; wäre, da ich fast 6 Monate mit Nähten in der scheide und der Gebärmutter herumgelaufen bin, Entzündungen und Eiterungen waren die Folge, ich habe insgesamt 18 cm Narben quer durch meine Geschlechtsorgane, und es ist für mich immer noch ein Wunder, das die Narben nach eineinhalb Jahren so abgeheilt sind, das es für mich wieder möglich gefühle während des GV zu spüren.

    Es gibt keinen Preis für ein Schamgefühl, mein Preis ist zu hoch, Pech für sie, aber ich habe ein gutes Gewissen nicht in die Öffentlichkeit zu gehen, um meine Missbildungen zu präsentieren.

    Wenn sie nicht genug Paare haben, die sich veröffentlichen wollen, ist das nicht unser Pech, vielleicht sollten sie dann ihre sensationslüstige Arbeitsweise überdenken.

    Maria

  • Maria30
    8-Zeller
    Beiträge
    110
    • 9. Dezember 2002 um 10:25
    • #39

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Kleiner Nachtrag,

    Ich finde, wenn sich jemand filmen lassen will beim Transfer ist das die eigene Entscheidung, meine Entscheidung ist es nicht in die Öffentlichkeit zu treten, weil es eben in meiner Erziehung steckt, nur eine &quot;Kampagne&quot; - gegen die bösen - die lieber versteckt bleiben wollen - finde ich ehrlich gesagt erniedrigend.

    Es gibt Leute die sich in der Öffentlichkeit ausziehen würden, es gibt Leute die ihre Eizellen an den bestzahlenden verkaufen, -aber das wäre nicht meine Sache, ich trage eben meine Geschlechtsorg. nicht öffentlich zur schau, und ich für meinen Teil lasse mich auch nicht von jedem dahergelaufenen Arzt betatschen und befummeln, wenn er mir unsympatisch ist, gehe ich - ohne Untersuchung, und da kann er noch so ein &quot;wunderdoktor&quot; sein, wenn ich allein schon beim anblick des Doktors &quot;Ekel&quot; empfinde, dann mache ich vor dem Türstock kehrt - egal was die anderen sagen, denn es ist meine Entscheidung, und die Ärzte haben das zu akzeptieren, genauso wie ich akzeptiere, das sich manche Leute nicht so &quot;anstellen&quot; würden, und mich für &quot;verklemmt&quot; halten.

    Maria

  • Friedrich Kurz, ZDF
    Eizelle
    Beiträge
    16
    • 9. Dezember 2002 um 12:03
    • #40

    Embryonen-Spende, ZDF sucht (anonyme) Interviewpartner

    Maria,
    Deine obigen Unterstellungen sind alle falsch.
    Friedrich Kurz, ZDF

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