Sehr geehrte Doctores,
ich hatte vor 3 Tagen TF nach EZS (2 Achtzeller Grad 1, TF am 3. Tag nach Punktion) und bin mir jetzt sehr unsicher bezüglich der Progesteron-Dosis.
Ich hatte keine Downregulation und wurde mit Pille auf den Zyklus der Spenderin synchronisiert. Ab 1. Zyklustag habe ich 2x täglich 2 Estrofem und 2x pro Woche 2 Estrahexal 50-Pflaster genommen. Es war schon bekannt, daß sich mein Endometrium nur schwer aufbaut.
Am 10. Zt war das Endometrium bei 6,5 mm, E2 bei ca 400. Die Östrogendosis wurde nun erhöht um weitere 2xtgl 2 Estrofem vaginal.
Am 14. ZT war das Endometrium damit bei 9,5 mm, E2-Wert bei 840.
An diesem Tag wurde die Spenderin punktiert, sodaß ich seither zusätzlich 3x tgl 2 Utrogest vaginal nehme.
Ich hatte mit meinem Kiwu-Arzt in BRD gesprochen, weil ich schon bei den ICSIs in BRD immer vorzeitige Schmierblutungen hatte und daher bei späteren Versuchen schon prophylaktisch Proluton 2x pro Woche 1 Ampulle (250 mg) i.m. gespritzt hatte.
Er meinte, daß ich auch jetzt nach dem TF gerne 2x pro Woche Proluton spritzen kann. Auch wenn es nur ist, um mir die Angst vor vorzeitigen Blutungen zu nehmen ;-).
Die Klinik, die die EZS durchgeführt hat, meinte hingegen, ich solle außer den Östrogenen und dem Utrogest nichts nehmen.
Ich bin mir jetzt sehr unsicher. Ich habe das Proluton im Schrank liegen. Wie ist Ihre Meinugn dazu? Soll ich es ruhig prophylaktisch spritzen? Oder soll ich warten bis ich Schmierblutungen bekomme und es dann sofort spritzen?
Im voraus besten Dank für Ihre Antwort.