Lieber Herr Dr. Wiswedel,
habe zwei nicht geglückte Eizellspenden mit jeweils 3 "frischen" Embryonen hinter mir, beide 2007 durchgeführt bei Pronatal Nord in Teplice. Bei der zweiten setzte am 5. Tag nach Transfer (am TF-Tag gute GMS-höhe von 14mm) eine heftige schmerzhafte Blutung ein, der SST am 12. Tag zeigte einen ßHCG-Wert von 50 an, am 14.Tag war er auf 10 gesunken. Es handelt sich also vermutlich um einen Frühabort. Ich habe 3x1 Tbl Progynova 21 ab 1. Zyklustag und 2x2 Tbl. Utrogest eingenommen, letztere Med. wurde am 2.Tag vor Transfer begonnen. Weitere Hormonpräparate habe ich nicht eingenommen, lediglich zusätzlich (nehme ich seit Monaten) 5mg Folsäure pro Tag. Da ich vorher in reproduktionsmedizin. Behandlung in D war, weiß ich, daß sämtliche Laborwerte keine auffälligen pathologischen Befunde zeigten (soweit überprüft), auch ist anatomisch (und laparoskopisch) mein Uterus völlig o.k., eine Endometriose liegt nicht vor.
Besteht ursächlich die Möglichkeit einer Abstoßungsreaktion? Was kann dagegen (medikamentös) unternommen werden? Sollte ich weitere bzw. erneute Laborkontrollen durchführen lassen (Immunstats etc.)? War die verordnete Medikamentendosis bzw. -zusammensetzung eventuell nicht korrekt?
Vielen Dank im voraus für Ihre Auskünfte.
Mit besten Grüßen,
Bille
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