Lieber Herr Dr. Wiswedel,
ich bräuchte einfach noch mal dringend ihre Meinung. Ich bin nach Eizellspende in der SSW 16+1. Ich hatte schon mal vor ein paar Wochen über schlechte Blutwerte bei der Nackenfaltenmessung geschrieben und nun mit meiner FA abgeklärt, dass ich keine Fruchtwasseruntersuchung will. Sie hatte mir jetzt aber vorgeschlagen, einen Feinultraschall im Klinikum zu machen. Darauf habe ich mich nun eingelassen und habe jetzt auch noch ein schlechtes US-Ergebnis bekommen, kann aber mit den Werten nicht so viel anfangen, weil ich nicht weiß, was es wirklich heißt. Zum einen sagte mir der Arzt jetzt, dass das Kind ca. 2 Wochen zurück ist in der Entwicklung - als ich letzte Woche beim normalen US war, war noch alles in Ordnung, Kind altersgerecht. Das Fruchtwasser sei vermindert - bei der Nackenfaltenmessung sagte der FA, es sei genug Fruchtwasser da. Die Plazenta sei zu dick, 6 cm - Was heißt das?? außerdem Hyperechogener Darm; VSD nicht auszuschließen - Weiß ich auch nicht, was das heißt? - Herzfrequenz und Kindsbewegungen sind regulär, Nabelschnurlänge 2, singl.NSA.re., Magenblase und Harnblase sind dargestellt. Dann gibt es noch verschiedene Messwerte, die ich nicht einordnen kann. Die Schallbedingungen waren schlecht, der Arzt sagte, aufgrund des fehlenden Fruchtwassers. Beurteilung: Fragliche Stigmata, V.a. Genetik. Er hat mir dann gleich eine Fruchtwasseruntersuchung aufgebrummt - die ich eigentlich nicht wirklich will, aber ich konnte gar nicht viel sagen, weil ich etwas neben mir gestanden habe.
Was sagen sie zu diesen Werten, wie kann ich das deuten? Kann die Entwicklung so unterschiedlich sein? Was bedeutet das mit dem wenigen Fruchtwasser? Auf was könnte das alles hinweisen?
Der Arzt war auch sehr gestresst und es klang alles sehr negativ.
Würde mir sehr helfen von ihnen eine Antwort aus der Distanz zu bekommen. Danke.
Viele Grüße
Melle