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  3. Allgemeine Fragen

Frage zu Medikation vor EZS

  • Baerin61
  • 12. Februar 2007 um 17:00
  • Baerin61
    Blastozyste
    Beiträge
    798
    • 12. Februar 2007 um 17:00
    • #1

    Hallo zusammen,

    ich habe mich schon kurz im Thread "45 und älter" kurz vorgestellt. Ich habe Fragen zur Medikation die mir die Klinik geschickt hat. Klar kann ich auch bei der Klinik nachfragen, aber ich möchte die auch nicht dauernd nerven und sicher sind hier Profis die sich auskennen!!

    Ich bin jetzt an Tag 3 meines Zyklus, Länge ist normalerweise 25 Tage.
    An Tag 21 (das wäre der 2. März) soll ich mit Decapeptyl anfangen. Was bewirkt das genau und wie lange / wieviel muss man davon nehmen (ich habe mein Protokoll noch nicht und bin einfach neugierig)

    Ab dem 1. Tag des nächsten Zyklus soll ich dann mit Estrofem (Progynova) anfangen, auch nach Protokoll das ich noch erhalte. Was bewirkt das genau?

    Muss man dann noch weitere Medikamente nehmen oder erst nach Transfer?

    Da ich gerade einen IVF-Zyklus mit 38 Tagen hinter mir habe, habe ich jetzt natürlich ein bisschen Bammel, dass der jetzige Zyklus nach vorne oder hinten ausreisst. Wird das mit dem Decapeptyl abgefangen? Eine andere Klinik bei der wir auch angefragt hatten, sagte mir ich solle an Zyklustag 2 dieses Zyklus mit der Pille anfangen. Auf Nachfrage bei Reprofit für die wir uns jetzt entschieden haben, hiess es aber nein, Keine Pille.

    Angenommen alles läuft glatt und mein jetziger Zyklus hat die üblichen 25 Tage, dann wäre Tag 1 des nächsten Zyklus der 7. März.
    Für den 25. März ist Abnahme bei meiner Spenderin geplant, Transfer dann 3 - 5 Tage später, also voraussichtlich um den 30. März. Das wäre dann Zyklustag 23 meines nächsten Zyklus.
    Wäre das nicht viel zu spät für den Transfer oder ist das völlig egal wenn die GMS erstmal aufgebaut ist? Oder wird eher mein jetziger erster Zyklus verlängert, sodass ich für den Transferzyklus ungefähr an Tag 15 oder 16 wäre was dem Zeitpunkt entspräche, zu dem eine normal befruchtete oder eine IVF-Eizelle in der Gebärmutter landen würde? Oder ist das völlig egal?

    Ach ja, noch eine Frage: wird mein eigener Eisprung im nächsten Zyklus irgendwie unterdrückt? Wenn ja, womit geschieht das üblicherweise?

    Es wäre toll wenn mir jemand ein bisschen meine Zweifel nehmen könnte dass das alles so hinhaut wie geplant ... Ich weiss, so viele Fragen aber sicher geht es den meisten am Anfang so.

    Vielen Dank und Grüsse,
    Baerin

  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 12. Februar 2007 um 17:19
    • #2

    Re: Frage zu Medikation vor EZS

    Hallo Baerin,

    also Decapeptyl wird zur Downregulierung (Eisprungunterdrückung) genutzt, ich habe früher immer mit Nasenspray bis ca. 3 Tage vor Transfer downreguliert.

    Mit Estrofem (Estradiol) wird dann die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut, ich gehe mal davon aus, dass Du ca. 2 Wochen später hier zum Ultraschall musst, um die Höhe/Schichtigkeit der GMS zu messen. :D Und zum/ab Transfer musst Du dann noch Progesteron (Utrogest, Cyclogest) nehmen.

    Ansonsten natürlich was Du sonst an Medis benötigst, SD eingestellt? Gerinnung, Antikörper schon mal prüfen lassen?

    Ich nehme Hormonersatz, um die Blutung zu timen, da kann ich also nicht viel zu sagen, ein paar Tage Abweichung ist aber wohl immer mit einkalkuliert.

    Mein Transfer ist auch am 23./24. ZT geplant, auch bisher war das so die Norm, keine Sorge, die GMS wird ja mit Hormonen bei Laune gehalten, durch die DR funkt nichts dazwischen.

    Herzliche Grüße
    Tineane (Rest per PN)

  • Baerin61
    Blastozyste
    Beiträge
    798
    • 12. Februar 2007 um 17:51
    • #3

    Re: Frage zu Medikation vor EZS

    Hallo Tineane,

    danke für die schnelle Antwort! Hab Dir auch schon geantwortet.

    Hmm, was ist denn Hormonersatz?

    SD-Probleme hab ich keine, ich war vor einiger Zeit wegen anderer Probleme beim Endokrinologen, da wurde das gecheckt. Gerinnung, Antikörper - keine Ahnung. Warum bekommt man solche Infos nicht vom Doc? Wie merkt man ob man damit Probleme haben könnte und wer kann das untersuchen?

    VG
    Baerin

  • Tineane
    Morula
    Beiträge
    539
    • 13. Februar 2007 um 10:31
    • #4

    Re: Frage zu Medikation vor EZS

    Hallo Baerin,

    habe per PN geantwortet....!

    Vielleicht kann ja aber jemand noch etwas zu Dr. Reichel schreiben, habe keine Erfahrung mit ihr, da alles in meiner KiWu-Klinik erledigt wurde?!

    Liebe Grüße
    Tineane :)

  • brandenburg
    2-Zeller
    Beiträge
    41
    • 21. Februar 2007 um 20:05
    • #5

    Re: Frage zu Medikation vor EZS

    Hallo Zusammen!

    Ich stehe noch ganz am Anfang. Habe noch nicht einmal eine Klinik ausgesucht, aber gibt es aus eurer Erfahrung heraus vielleicht Medikamente, Tees, naturkundliche, homöopathische Mittel, etc. was ich jetzt schon nehmen sollte, also sich als Vorbereitung auf die EZS positiv auf meine Fruchtbarkeit auswirkt? Ich stehe ganz am Anfang der Wechseljahre (das hat mein Kiwu-Dok über spezielle Blutwerte-Bestimmung herausgefunden), habe eine Gelbkörperhormon-Schwäche, Eierstöcke sind aber noch aktiv (letzte ISCI: 6 Eizellen wurden gewonnen), Periode habe ich auch noch regelmäßig (25 - 26 Tage).

    Im Moment nehme ich regelmäßig Zink, Bioreurella (Algen, die besonders gut zu meinem Körper passen) und Schwarzkümmel-Öl, also nur was zur Verbesserung des Allgemeinbefindens. Folsäure habe ich nach der letzten ISCI im Dez. abgesetzt. Mein Endokrinologe hat mir hochdosiertes Selen aufgeschrieben (wegen Hyperthyreose, Typ Basedow, jetzt verschwunden). Selen habe ich ebenfalls nach der ISCI abgesetzt, nun überlege ich, ob ich es nicht doch weiternehmen soll, weil es z.B. auch helfen soll, Schwermetalle abzubauen. Habe noch Amalgam-Blomben, und mein Körper baut offenbar das Amalgam nicht so gut ab hat mir mal eine Heilprakterin nach einer Untersuchung gesagt. Außerdem mache ich QiGong und TaiChi - beruhigt ungemein und lenkt auch noch ab!

    Frau Dr. Reichel hatte bei mir 2005(!) Verdacht auf floride oder sich entwickelnde Autoimmunthyreoditis (da hatte ich noch Basedow):
    * deutlich erhöhte Peroxidase-Autoantikörper und antinukleäre Autoantikörper mit Titer 1:320
    * Erhöhter Anteil von natürlichen Killerzellen (sehe ich inzwischen kritisch, da keine Verbindung zu NK-Zellen-Anteil in Gebärmutter ersichtlich)
    * Verschiebung des T4/T8-Index
    * Nachweis eines erhöhten Anteils von zytotoxischen B-Zellen
    Vor der ISCI hatte sie mir dann Prednisolon und Trental empfohlen, aber das sind ja alles Medikamente, die man erst zum Zeitpunkt der Behandlung einnehmen muss.

    Da es mir jetzt gesundheitlich und psychisch deutlich besser geht, wäre meine Hoffnung, dass sich alles zum Guten gebessert hat. Jedenfalls will ich nicht mehr zu Frau Dr. Reichel. Gibt es Alternativen?

    Von Sepia habe ich übrigens auch gehört. Das kann aber in alle Richtungen losgehen. So wie ich es verstanden habe, funktioniert Sepia wie die Tentakel eines Tintenfischs: es kann sich überall und nirgendwo im Körper festsaugen und wirken. Was ich damit sagen will: man hat keinen Einfluss darauf, was passiert, wenn man Sepia nimmt.
    Eine gute Bekannte mit Kiwu (ohne EZS oder Künstliche Befruchtung zu nutzen) hat Sepia z.B. genommen, um ihren Körper und ihre Psyche zu einer Entscheidung zu zwingen. Sie hat dann über sehr starke Körperreaktionen berichtet - hat aber auch eine hohe Dosis genommen. Eine Zeit lang empfand sie dann ihren Kiwu nicht mehr so stark und dachte schon, er ist weg. Dann ist sie kurze Zeit später schwanger geworden.

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