http://www.centromedicinaembrionaria.com/
Die Embryonalmedizin ist eine multidisziplinäre Wissenschaft, in der auf die Analyse von Embryos spezialisierte Ärzte, Embryologen und Genetiker zusammenarbeiten. Ihr gemeinsames Ziel ist die Verbesserung der Möglichkeiten, gesunde Kinder zu bekommen, die frei von chromosomalen Syndromen und Erbkrankheiten sind. Dazu setzen wir modernste Diagnosetechniken ein und verstehen jeden einzelnen Embryo als einen kleinen Patienten.
In den letzten Jahren haben die Techniken der In-Vitro-Befruchtung spektakuläre Fortschritte gemacht und verhelfen mittlerweile einer stetig wachsenden Anzahl von Patienten mit Sterilitätsproblemen, wiederholten Fehlgeburten (wegen Unfruchtbarkeit), Eierstockproblemen, Problemen mit der Samenqualität, Endometriose, etc. dazu, glückliche Eltern zu werden. In anderen Situationen jedoch, in denen die Frau gut vorbereitet ist und trotzdem nicht zum Austragen einer Schwangerschaft kommt, liegt der Grund meist bei den Embryos. Denn oft haben die menschlichen Embryos nicht die genetisch korrekte Ausstattung (Chromosomen) , um sich entwickeln zu können.
In der Embryonalmedizin können wir nun diese Embryos mit Hilfe der Genetischen Präimplantationsdiagnose genetisch analysieren. Wo immer wir diese Technik bei Patienten mit Misserfolg bei der In-Vitro-Befruchtung anwenden, zeigt sich meist, dass viele der verwendeten Embryos Chromosomenschäden haben. Außerdem wissen wir, dass diese Veränderungen mit steigendem Alter der Frau sowie bei schlechter Samenqualität des Mannes zunehmen. Mit der Embryonalmedizin wird es weiterhin möglich, durch Tests, die den Trennungsprozess der Chromosomen in den Hoden (Myose) und die Chromosomenkomposition der Samenzellen (FISH in den Spermatozoiden) analysieren, zu bestimmen, ob die Ursache dieser Fehlbildungen beim Mann liegt. Mit all diesen Techniken können wir herausbekommen, weshalb die vorherigen Schwangerschaftsversuche fehlgeschlagen sind und die Möglichkeiten verbessern, gesunde Kinder zu gebären.