Hallo!
Wie versprochen schreibe ich auch noch einen Bericht zu meinem Erstbesuch bei Marques. Marianne hat zwar auch einen sehr ausführlichen und wie ich finde prima Bericht geschrieben, aber ich denke, wenn man auf der Suche nach Infos ist, kann es ein zuviel gar nicht geben (und niemand ist zum Lesen verpflichtet ![]()
Wir hatten am Dienstag um 11 Uhr den Termin bei Frau Dr. Redondo. Das Gebäude (von innen wie von außen) sieht tatsächlich so aus wie im Internet es auch zu sehen ist - alles sehr gepflegt und sehr schick, eher wie ich´s mir beim Schönheitschirurgen vorstelle, sehr durchgestylt mit moderner kunst an den Wänden etc. (Im Untersuchungsszimmer hing ein abstrakter Mehrzeller :o )
Dort wurden für von einer sehr gut deutschsprechende Sprechstundenhilfe (Yurdana) in Empfang genommen. Es saßen auch noch andere im Wartezimmer: eine Engländerin mit kleinem Kind, Ihr Mann kam später mit Samenprobe in der Hand dazu, und andere Frauen, Spenderinnen ??? die ich nicht näher beobachtet habe (komisch eigentlich, in Barcelona habe ich mir ansonsten ausgiebig die Mädels angeschaut und auch mein Freund meinte, ich solle mich nicht wundern, wenn er den Mädels hinterherschaut :lupe:, aber da im wartezimmer war ich zu aufgeregt).
Dann kam Frau Dr. Redondo und ging mit uns in ein Gesprächszimmer. (Wir führten das Gespräch auf Deutsch, weil das meinem Freund lieber war als Englisch). Dort erklärte sie im Prinzip noch einmal ganz ausführlich alles zur EZS, was auch schon in der "Standard-eMail" von Marques zu lesen war. Bei den Spenderinnen sagte sie, dass es zwar viele Studentinnen gäbe, doch ihnen sei das wichtigste, dass es verantwortungsvolle Mädchen sind, die mit den Medi-Einnahme/Spritzen richtig umgehen, damit alles gut gelingt. Die Spenderinnen werden "sanft" stimuliert, sodass ca. 8 Eizellen gewonnen werden, also keine Überstimulierung. Das finde ich sehr beruhigend, denn ich möchte nicht, dass die Spenderin irgendwelche gesundheitlichen Schäden davonträgt... Sie sagte noch etwas zu Risiken und Prozentzahlen von Drillings- und Zwillingsschwangerschaften, Drillinge sind ihnen "nicht so lieb", weil eben riskant (Wahrscheinlichkeit aber auch nur 3 %).
Dann wurde in einem anderem Raum bei mir ein Ultraschall durchgeführt und außerdem eine Katheterprobe (es gibt angehmeres, aber richtig schlimm fand ich´s nicht). Das war alles o.k. bei mir. Mein Freund konnte dabei nebendransitzen und hatte auch einen eigenen Bildschirm.
Danach gingen wir wieder zurück in den "Gesprächsraum" und ich bekam alle nötigen Medikamente bis zum TF (Pille, Estradiol-Pflaster, Utrogestan). Sie erklärte auch noch mal den genauen zeitlichen Ablauf. Früher hat sie wohl auch einen genauen Einnahmeplan mitgegeben, der hätte aber viele verwirrrt oder so. Jetzt gibt sie immer per eMail den nächsten Schritt durch. Das finde ich ein bisschen schade, ich hätte auch gerne einen Gesamtüberblick. Da ich am Montag/Dienstag meine Tage bekommen werde, starte ich dann mit der Pille und kann dann 5-6 Wochen später (Ende Nov.) auf den TF hoffen!!! Frau Redondo verabschiedete sich dann von uns. Achso, ein Foto wurde von uns beiden auch gemacht und Angaben zu Haar- und Augenfarbe sowie Größe und Gewicht notiert.
Zuletzt durfte mein Freund noch seine Samenprobe abgeben ( Er fand´s o.k., es gibt wohl Filme und Zeitschriften, Mann muss es im Stehen machen. Was er etwas komisch fand, war, dass man mit der Samenprobe durch den Warteraum laufen muss...)
Yurdana regelte mit uns dann das "Finanzielle" (1300 € für Erstgespräch und Vorauszahlung) und um halb 2 verließen wir dann die Klinik mit einem sehr guten Gefühl.
Gestern morgen kam auch gleich eine nette eMail von Frau Dr. Redondo mit der Nachricht, dass der Samen meines Freundes in Ordnung ist und eingefroren werden konnte.
So, ich hoffe, ich habe nix Wichtiges/Interessantes vergessen...ansonsten, immer fragen ![]()
LG, Paulinchen