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EZS DK - Austausch ungenügende Qualität/ Quantität

  • rosenmarie
  • 22. Juni 2025 um 11:32
1. offizieller Beitrag
  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 22. Juni 2025 um 11:32
    • #1

    Liebe Community,

    ich recherchiere aktuell nach einer passenden Klinik im Ausland für Doppelspende. Ich war zu Beginn für Dänemark. Doch in den letzten Monaten häufen sich negative Meldungen in vielen Foren und Social Media, dass ich sehr verunsichert bin und kaum Vertrauen in die Kliniken haben kann. Zahlreiche Frauen berichten von Fehlgeburten/ MA vor SSW 12, die Blastoanzahl ist absurd gering (teilweise nur 1 Blasto 8|), die Qualität ist statt bei AB/BA eher BC teils sogar CC. Die Spenderinnen wurden teils zu hoch stimuliert, womit ebenfalls die Qualität sank. Und Kliniken (u.a. Diers und Sellmer) haben vermehrt die "Ausbeute" einer Spenderin im Frischtransfer auf mehrere Patientinnen aufgeteilt.

    Ich frage mich: Wie kann ich sicher sein, dass meine ausgewählte Klinik nicht so handelt? Wie habt ihr eure Klinik gewählt und wie die Spenderin ausgesucht? Habt ihr ähnliches erleben müssen?

    Mittlerweile tendiere ich zu einem Land, in dem die Spenderinnen genetische Tests durchlaufen vorab. Denn Fehlgeburten hatte ich bereits mit meinen eigenen EZ und diese möchte ich ja eben mit EZS ausschließen. Sind diese aber nicht getestet oder nicht sorgfältig ausgewählt oder werden falsch behandelt, ist das Fehlgeburtenrisiko vielleicht doch einfach zu hoch.

    Vielen Dank im Voraus fürs Teilen eurer Erfahrungen, die sehr wichtig sind für andere Frauen! <3

  • Milka
    Eizelle
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    • 22. Juni 2025 um 14:45
    • #2

    Liebe rosenmarie,


    ich bin ganz neu hier und mich interessiert eine ähnliche Frage wie deine.

    Ich kenne deine Ängste nur zu gut und möchte ebenfalls wissen, welche Kliniken solche genetischen Untersuchungen durchführen. Ich tendierte auch die ganze Zeit Richtung DK, aber ich scheine ähnlich Berichte wie du gelesen zu haben und möchte irgendwie mehr Sicherheit.

    Soweit ich weiß (in bin leider noch ganz am Anfang meiner Recherchen) ist das in Tschechien in der Fall. Aber dort sind keine offenen Spenden möglich? Und genau diese Kombi suche ich: eine Klinik, die genetisch untersucht und offene Spenden anbietet, damit das entstehende Kind später die Möglichkeit hat, seine biologische Mutter kennenzulernen.


    Herzliche Grüße und alles Liebe!

  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 22. Juni 2025 um 15:24
    • #3

    Hi Milka,

    danke für deinen Beitrag. Dann bin ich ja zumindest nicht allein mit diesen Sorgen und andere haben diese negativen Erfahrungsberichte ebenfalls gelesen. Das ist doch schon mal gut zu wissen. Tschechien kommt für mich nicht infrage: keine Singlefrauen und keine offenen Spende.

    Bisheriges Ergebnis meiner Recherche: Offene Spende gibt es in Dänemark (keine genetische Untersuchung), Finnland (lange Wartezeit), England (teuer), Portugal, Griechenland und angeblich Nordzypern. In Zypern aber nicht als Frischtransfer (nur über Bestellung bei externer EZ-Bank, was es deutlich teurere macht und die Erfolgschancen minimiert). In Griechenland versuchen Kliniken einen tatsächlich vorab von offener Spende abzubringen (mir mehrfach per Mail und einmal beim Erstgespräch so ergangen). Hier wird dann versucht, es wie in Zypern zu handhaben.

    Sonnigen Sonntag noch :)

  • Milka
    Eizelle
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    • 22. Juni 2025 um 17:31
    • #4

    Oh, das ist aber ernüchternd.
    Ich wusste lange nicht, dass es Kliniken gibt, die genetisch untersuchen, habe aber gehofft, dass die Kombi mit offener Spende öfter gegeben ist.

    Darf ich fragen, welches Land du favorisierst, falls es da schon eine Tendenz gibt? Mir ist die offene Spende nämlich auch sehr wichtig.


    Dir ebenso ein schönes Restwochenende☀️

  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 22. Juni 2025 um 22:36
    • #5

    Ich tendierte aktuell Richtung Griechenland oder Portugal. Bei mir kollidiert der Wunsch nach Frischtransfer mit den fixen Kriterien offene Spende und genetischem Check der Spender:innen. Nicht einfach... Am Ende muss ich ggf. auf den Frischtransfer verzichten, bei EZ-Bank bestellen oder auf Embryospende gehen.

  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 23. Juni 2025 um 21:50
    • #6

    Hey Primavera,

    Glückwunsch!

    Du hattest einige Frischtransfers mit EZS? 8| Was war die Ursache für das Einnistungsversagen?

  • Peanuts.78
    2-Zeller
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    • 24. Juni 2025 um 17:47
    • #7

    Liebe Rosenmarie und Milka,


    ich war für eine EZS bei Aagaard in Aarhus und es hat mit dem 3. TF geklappt. Unser Sohn ist das Schönste, was uns im Leben „passieren“ konnte und ist jetzt 1 Jahr alt❤️.

    Eine Freundin von mir war ebenfalls dort für eine Doppelspende im Kryotransfer und ist 2x sofort schwanger geworden. Die beiden süßen Mäuse sind etwa 2,5 Jahre und 7 Monate alt❤️❤️.

    Viele haben die Vorstellung, dass es mit einer EZS sofort klappt. Das ist leider meist nicht der Fall. Ich schätze, im Durchschnitt braucht es 3 Transfere und nicht wenige Frauen benötigen eine zweite (oder gar dritte) Spenderin, weil es mit der ersten gar nicht klappt, weil u.U. z.B. eine Inkompatibilität vorliegt.
    Meines Erachtens bietet Aagaard jetzt als einzige Klinik in DK sogar PGT-A Testungen der Blastos an. Logischerweise geht dann kein Frischetransfer - den machen sie bei einer Spende aber glaube ich sowieso nicht.

    Dabei sollte man bedenken, dass die Testung der Blastos zwar die meisten Gendefekte ausschließt, aber trotzdem kein Garant für Einnistung, intakte Schwangerschaft und „baby-take-home“ ist. Leider…

    Alles in allem waren wir mega zufrieden mit Aagaard und würden die Klinik immer weiterempfehlen. Allerdings ist die Wartezeit sehr lang, dafür wird nicht überstimuliert und Spenden nicht geteilt.

    Ich wünsche euch ganz viel Glück auf eurem Weg🍀.


    Liebe Grüße, Peanuts.78

  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 24. Juni 2025 um 18:20
    • #8

    Vielen Dank Peanuts.78 für deine Erfahrung. Wie schön, dass es bei dir geklappt hat!:)

    Dass es mehrere Transfers und sogar mehrere Spenderinnen braucht, kann man nicht verallgemeinern und ist unüblich in anderen Ländern. Damit beschreibst du eben genau mein Problem mit Dänemark.

    In Tschechien, Ukraine, Protugal, Griechenland, Finnland, England, USA bspw. sind die Spender und Spenderinnen genetisch durchgecheckt auf alle möglichen Erbkrankheiten. Ich spreche nicht von PGT-A, sondern CF, SMA, Fragile X, Karyotyp. PGT-A könnt man dann noch optional dazu buchen. Die genetischen Tests minimieren das Risiko für Fehlgeburten natürlich. In Dänemark hingegen werden sie nicht getestet. Das wäre mir zu viel Risiko insbesondere mit den neuen Meldungen.

  • Onemore
    2-Zeller
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    • 24. Juni 2025 um 18:34
    • #9

    Hallo,


    Pgta bietet AAGAARD nicht. Das geht nur für inländische Patienten haben Sie mir gesagt.


    Lg

  • Peanuts.78
    2-Zeller
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    • 24. Juni 2025 um 21:20
    • #10

    rosenmarie, da bist du nicht ganz korrekt informiert.

    Bei meiner Spenderin wurde z.B. definitiv CF und Karyotype abgecheckt, soviel ist sicher.

    Und ALLE genetischen Erkrankungen, Defekte etc. können eh nicht getestet werden. Es gibt eben leider keine 100% Absicherung, auch wenn wir uns das alle wünschten.

    Und leider ist es auch in anderen Ländern der Fall, dass oft mehrere TF’s oder gar Spenderinnen nötig sind. Du kannst ja mal in dem auch sehr empfehlenswerten Forum mit dem lustigen Namen klein-put… vorbeischauen und dich durch die Länderordner lesen;)


    Liebe Grüße und 🍀🍀🍀

  • Nini747
    8-Zeller
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    • 24. Juni 2025 um 23:21
    • #11
    Zitat von rosenmarie

    Vielen Dank Peanuts.78 für deine Erfahrung. Wie schön, dass es bei dir geklappt hat!:)

    Dass es mehrere Transfers und sogar mehrere Spenderinnen braucht, kann man nicht verallgemeinern und ist unüblich in anderen Ländern. Damit beschreibst du eben genau mein Problem mit Dänemark.

    In Tschechien, Ukraine, Protugal, Griechenland, Finnland, England, USA bspw. sind die Spender und Spenderinnen genetisch durchgecheckt auf alle möglichen Erbkrankheiten. Ich spreche nicht von PGT-A, sondern CF, SMA, Fragile X, Karyotyp. PGT-A könnt man dann noch optional dazu buchen. Die genetischen Tests minimieren das Risiko für Fehlgeburten natürlich. In Dänemark hingegen werden sie nicht getestet. Das wäre mir zu viel Risiko insbesondere mit den neuen Meldungen.

    Das ist so nicht korrekt. Überall braucht man mehrere Transfers und manchmal Wechsel der Spenderin.
    Du kannst das mit einem genetischen Check nicht ausschließen.

    Wie kommst du überhaupt auf solche Schlussfolgerung??

    it's Kryo, Baby!

    17.07.23 - FET EZS (biochemisch)

    29.08.23 - Kryo Transfer EZS (BT am 08.09.2023)

    <3 <3 <3

  • Fliege81
    Blastozyste
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    • 24. Juni 2025 um 23:53
    • #12

    Ich hatte Trotz PGT-A eine MA / Fehlgeburt und eine biochemische Schwangerschaft und eine Eileiterschwangerschaft (aber das hat wohl nichts mit PGT-A zu tun

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • rosenmarie
    2-Zeller
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    • 25. Juni 2025 um 14:13
    • #13

    Jetzt entfernen wir uns bisschen von meinen Ursprungsfragen (Wie kann ich sicher sein, dass meine ausgewählte Klinik nicht so handelt? Wie habt ihr eure Klinik gewählt und wie die Spenderin ausgesucht?) ^^

    Aber ich antworte mal ausführlicher mit Post-Kontext, für mehr Verständnis und um Missverständnisse vorzubeugen:

    Die Erfolgsrate pro Transfer war in Dänemark niedriger als in Spanien, Griechenland, Ukraine, Portugal, UK, USA etc. (vgl. ESHRE, SART, HFEA, nationale Register wie bspw. SEF oder übersetzt/ zusammengefasst auf kinderwunsch-im-ausland.de, fertilityroad.com). Wenn ich diesen Fakt addiere mit der Zunahme negativer Erfahrungsberichte von Bekannten und aus einschlägigen Foren (klein-pu.., urbia, kinderwunschforum, Facebook-Gruppen zu EZS), gibt mir das arg zu denken und es verunsichert mich auch bezüglich meiner Kliniksuche in anderen Ländern.

    Anbei die Statistik zu Erfolgsquoten pro Transfer mit EZS in Europa - wenn auch leider die ältere:

    Auf dänischen Websites fand ich kaum Lebendgeburtraten nach EZS und 4 dänische Kliniken, mit denen ich Erstgespräche führte, nannten mir auch keine. Nur eine Klinik gab eine Fehlgeburtenrate an. Diese betrug was zwischen 25 und 30%, was mich beunruhigte, da Lebendgeburtrate so unter 20% und damit deutlich unter europäischem Durchschnitt. Die angegebenen "Erfolgsquoten" auf den Websites bilden nur Schwangerschaftsraten in den ersten Wochen oder sogar die Summe aus mehreren Transfers pro Klientin ab. Das ist keine Aussage - insbesondere nicht, wenn Spenderinnen nicht ausreichend genetisch getestet wurden. In Griechenland (außer Embryoland ;), Tschechien und Portugal wurden Erfolgsquoten meist anders kommuniziert.

    Erfahrungen, die ich von Bekannten aus Behandlung in Dänemark höre, kenne ich nicht aus anderen Ländern. Spenderinnen- bis Klinikwechsel, 5 Transfers und mehrfache Fehlgeburten von einer Spenderin entsprechen einfach nicht der europäischen Norm (Norm = der Mehrheit entsprechend). Wenn ich mich in meinem persönlichen Netzwerk umschaue, waren die Frauen, die beim ersten Transfer schwanger wurden und blieben (was ja das eigentliche Ziel ist), zur Behandlung in Tschechien oder Spanien. Und ja, das ist hier nicht selten nach 1. Transfer.

    Auch meine Kinderwunsch-Coachin, die super vernetzt ist und viele Klientinnen hat, bestätigte vermehrt Spenderinnenwechsel und Fehlgeburten nach EZS in Dänemark.

    Meine Schlüsse folgere und prüfe ich durch Gespräche mit Betroffenen, Erstberatungen mit Kliniken in verschiedenen Ländern, Websites der Kliniken und Organisationen für EZS, die Beratung durch Reproduktionsmediziner:innen (u.a. mit Kongressergebnissen, Studieninfos) und Quellen wie verschiedene teils unabhängige Studien(Abstracts), Artikel & Studien von der ESHRE, Statistiken aus dem IVF-Register, SARS, Forumsbeiträge der letzten Jahre aus urbia, klein-pu.., Eizellspendefreunde (aber nur bedingt, da veraltet und von Kliniken bezahlt) und neuerdings kinderwunschforum.

    Jetzt muss ich aber mal wieder arbeiten, sonst kann ich mir nirgends irgendeine EZS mehr leisten 8o

  • rosenmarie
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    • 25. Juni 2025 um 14:14
    • #14

    Nini747 Dass Fehlgeburten mit einem genetischen Check ausgeschlossen werden können, habe ich nicht geschrieben. Ich wies darauf hin, dass man mit genetischen Tests das Risiko für Fehlgeburten senkt. U.a. deshalb finden sie Anwendung.

    Dass nicht auch in anderen Ländern mehrere Transfers/ Wechsel der Spenderin gebraucht werden können, habe ich nicht ausgeschlossen. Aber ja, scheint aktuell in Dänemark häufiger, als aus anderen Ländern berichtet.

  • Ninusch84
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    • 25. Juni 2025 um 15:33
    • #15

    Eine kleine Anmerkung zu den Zahlen: Wenn du in DK eine Fehlgeburtsrate von 30% hast musst du diese in Bezug auf die Schwangerschaftsrate von 50% rechnen. Also 0,3 * 50 dann kommst du auf 15% und dies dann weniger 50% also: 35% Lebendgeburtenrate. Dies würde ich aus eigener Erfahrung mit DK auch so einschätzen. Agaard und Diers geben noch ihre klinischen Schwangerschaftsraten (8SSW) auch mit um die 38% an. Das würde für DK schon stimmen, da ja auch keine Embryonen getestet werden. Ich hab auch noch einiges recherchiert zur Euploidenrate und auf die 90% kommt man auch nur wenn die Spenderin jung ist und der Embryo am Tag 5 entstanden ist und das Alter des Mannes spielt hier auch eine kleine Rolle. Deswegen hätte ich gerne die Embryos testen lassen. Stattdessen hat es auch 5 TF gedauert. Also, deine Einschätzung, dass es in DK etwas länger dauert, teile ich auf jeden Fall.

  • rosenmarie
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    • 25. Juni 2025 um 22:29
    • #16

    Hi Ninusch84

    ja, wichtiger Punkt! Der Risikofaktoren Alter spielt bei EZS eine Rolle. Und da man das Alter der Spenderin teils erst spät erfährt, kann man diesen Risikofaktor nicht immer realistisch einkalkulieren oder ausschließen.

    Die Lebendgeburtrate < 20% war Endergebnis nach Abzug 30% Fehlgeburten von der angegebener Schwangerschaftsrate einer Klinik und bezog sich nur auf diese eine Klinik. Sorry, das war missverständlich. Das fand ich selbst im Vergleich zu anderen Kliniken in Dk absurd gering :huh:

  • Ninusch84
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    • 25. Juni 2025 um 23:41
    • #17

    Ehrlich?!? Puhhh, das ist aber dann wirklich kein gutes Ergebnis!! Bin ja neugierig, welche Klinik das war…(vielleicht magst du ne persönliche Nachricht schreiben..) manchmal finde ich die geringen Zahlen dann zumindest realistischer und erklären auch zum Teil meine 5 TF. Da es nämlich immer heißt Schwangerschaftsrate ist 50% war ich zu Beginn richtig fertig mit den Nerven als die ersten beiden Negativs da waren. Bis ich durch Recherchen auch auf die anderen Ergebnisse gestoßen bin. Das hat mich dann zumindest beruhigt. Es wäre wichtig zu fragen, wie denn die anderen Raten sind: Klinische Schwangerschaftsrate, Lebendgeburtenrate. Auch Blastozystenrate, durchschnittliche Befruchtungsrate… Habe das am Anfang alles leider nicht so aufm Schirm gehabt. Deswegen finde ich es gut und richtig, dass du die Sachen hinterfragst:)

  • Nini747
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    • 26. Juni 2025 um 00:09
    • #18
    Zitat von rosenmarie

    Nini747 Dass Fehlgeburten mit einem genetischen Check ausgeschlossen werden können, habe ich nicht geschrieben. Ich wies darauf hin, dass man mit genetischen Tests das Risiko für Fehlgeburten senkt. U.a. deshalb finden sie Anwendung.

    Dass nicht auch in anderen Ländern mehrere Transfers/ Wechsel der Spenderin gebraucht werden können, habe ich nicht ausgeschlossen. Aber ja, scheint aktuell in Dänemark häufiger, als aus anderen Ländern berichtet.

    Ich habe auch nichts zu den Fehlgeburten geschrieben :)

    Zu deinen Statistiken: ich war in Spanien, 3 Transfers (nicht erfolgreich), Klinik/Spenderwechsel nach Griechenland, der 4 Transfer erfolgreich :) So wie viele andere, die ich kenne...

    In unserer Gruppe wurden genau so viele Frauen im 1. Versuch schwanger wir im 4. (Spanien, Tschechien, Dänemark, Österreich).

    it's Kryo, Baby!

    17.07.23 - FET EZS (biochemisch)

    29.08.23 - Kryo Transfer EZS (BT am 08.09.2023)

    <3 <3 <3

  • engelmama76
    4-Zeller
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    50
    • 27. Juni 2025 um 23:10
    • #19

    Hallo an euch,

    ich habe gerade euer "Gespräch" gelesen und möchte gerne etwas dazuschreiben.

    Es ist wirklich sehr sehr wichtig, das die Spender auf soviele genetische Erkrankungen wie nur möglich, getestet werden. Ich dachte das eine PGT -A untersuchte Blastozyste genetisch gesund ist. Hierbei werden nur die Chromosomen untersucht. Viele denken genauso wie ich damals.

    Für mich kommen nur noch Kliniken in Frage, die einen Genetischen Kompatibilitätstest(Carrier Screening)bei mindestens 400-600 Genen durchführt. Bisher habe ich nur gelesen das die IVI Valencia das Anbietet.

    Vielleicht hat jemand einen Tip welche Kliniken noch zu Empfehlen sind?

    Mein wunderschönes Mädchen, mein Baby durfte nur 18 Monate alt werden. Sie hatte eine sehr schwere, seltene Genetische Erkrankung. Sie entstand durch eine Embryoadoption...Ich liebe sie so sehr und danke ihr das sie mich zu ihrer Mama gemacht hat:red_heart:.

  • Peanuts.78
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    Beiträge
    36
    • 27. Juni 2025 um 23:57
    • #20

    Liebe engelmama76,

    es ist unfassbar traurig, was Ihr erleben und durchmachen musstet und ich bewundere deine Stärke. Ich sende euch einfach unendlich viele ❤️❤️❤️.

    Ganz liebe Grüße, Peanuts.78

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