Bis ich 36 war, wollte ich keine Kinder. Die Partner*innen passten auch nicht. Dann verlor ich einen Partner mit dem ich es mir hätte vorstellen können.
Mit meinem jetzigen Mann versuche ich seit Ende 2022 ein Kind zu bekommen. Die Kupferkette wurde da entfernt. Nichts passierte.
Die Heilpraktikerin meinte ich habe zu viel Stress und hat mir dies und das geraten. Die Gynäkologin schickte zur Klinik die meinten ich sei früh da. Zurück zur Gynäkologin und mit Hormonen versucht zu unterstützen. Ein Myom wurde Anfang 2024 operativ entfernt.
Im März 2024 ein positiver Test. Im Mai zeigte sich, dass sich nichts entwickelt hat. Im Juni dann die Ausschabung.
Im Sommer 24 haben wir die KiWu Klinik erneut aufgesucht. Jetzt wollten sie unterstützen. Hormone genommen, Eizellen entnommen und im September der erste Versuch. Negativ. Im Dezenter noch ein Kryotransfer. Negativ. Im Januar ein weiterer Kryotransfer nach Hormongabe. Negativ.
Gesundheitlich spräche nichts gegen eine Schwangerschaft. Ich wiege etwas mehr aber nicht arg viel. Bei meinem Mann ist auch alles okay.
Ich habe das Gefühl zu versagen, Schuld zu sein, meine Stimmung ist oft nicht mehr gut. Wenig bereitet mir Freude. Jedes Mal hoffen und enttäuscht werden, belastet mich. Auf einen Therapieplatz warte ich noch. Ich hatte in der Vergangenheit Depressionen. Alle Medikamente habe ich wegen des Kinderwunsch abgesetzt.
Im September werde ich 40 und derzeit denke ich darüber nach, was wir tun sollen. Donnerstag berate ich mich mit meiner Gynäkologin. In der aktuellen Klinik fühle ich mich nicht gut aufgehoben. Keine Ahnung, ob ein Wechsel möglich wäre. Und ob ich nochmal alles schaffe mit Hormonen, Op und Kryotransfers. Das war schwer ohne, dass die Kollegen etwas merken.
Ich möchte hier mitlesen und schreiben zum verarbeiten und beraten werden.