Hallo,
nach vielen frustranen IUI und vier erfolglosen ICSI hat mir meine behandelnde Gyn vor ein paar Tagen zu einer EZS geraten. Das alles ist noch neu für mich und ich sehr verunsichert. Ich hoffe sehr, damit hier nicht verurteilt zu werden, aber aktuell frage ich mich, ob ich ein Kind, welches biologisch nicht meins ist, genau so lieben und annehmen kann wie es es verdient hat. Solange ich da unsicher bin, werde ich die Entscheidung für eine EZS natürlich nicht treffen. Wie ist es, dass das eigene Kind genetisch nicht von einem selber ist und was bedeutet es auch später für das Kind. Da ich eine Singlemum sein würde, hätte das Kind auch keinen biologischen Vater. Wie ist es, dass das Kind keine äußerliche Ähnlichkeit zu mir haben wird. Stelle ich mich mit meinem Wunsch über den eines Kindes. Wobei das tun wohl alle Eltern ![]()
Vor ein paar Wochen hatte ich mich bereits kurz oberflächlich mit dem Thema EZS beschäftigt, da hätte ich meine Frage, ob ich ein nicht biologisches Kind genauso lieben kann klar mit ja beantwortet. Mir scheint, durch den Rat meiner Gyn zur EZS und die damit zerstörte Hoffnung, dass es mit meinen Eizellen klappt stelle ich iwie alles in Frage, da mich diese Erkenntnis sehr traurig macht ![]()
Wegen einer Klinik im Ausland habe ich bereits ua hier geschaut, vielen Dank an C+ C, das ist schon mal sehr hilfreich!
Da ich wie gesagt Single bin und nur eine nicht-anonyme Spende in Frage käme, fallen so einige Kliniken weg. Dazu kommt, dass ich deutsch-jamaikanisch bin und es somit nicht einfach sein wird einen Phänotyp wie mich zu finden. Natürlich kann es letztendlich auch sein, dass ein Kind genau wie der männliche Spender aussieht, aber ich glaube, ihr wisst was ich meine. In den vorgestellten Klinken habe ich gesehen, dass in Dänemark teilweise mehrere Phänotypen "angeboten" werden. Das klingt schlimm ![]()
So, das war jetzt aber viel Text ![]()
Viele, liebe Grüße,
Helva