Ihr Lieben,
ich hatte im Februar meinen ersten und erfolglosen Transfer (ohne Einnistung). Wir haben nun noch zwei Blastos zur Verfügung (eine Tag5 und eine Tag6). Leider habe ich juristisch nur noch bis Mitte Juli Zeit, diese zu transferieren, da ich 50 Jahre alt bin.
Für mich stellt sich nun die Frage, ob ich den ERA-Test durchführen lassen sollte, um die Chancen auf eine Einnistung zu erhöhen. Das würde dann aber auch heissen, dass ich nur noch einen Transfer zeitlich bis Juli schaffe und den anderen Embryo dann in ein anderes Land transferieren lassen müsste. Hat damit jemand Erfahrung? Meine deutsche Frauenärztin sagt, dass der Tag6-Embryo schon recht weit ist (er expandiert bereits, sieht etwas aus wie eine acht (8) und hat damit vielleicht nicht so große Chancen.
Ich bin hin und her gerissen. Meine KIWU im Ausland will eigentlich, dass ich beide Transfers bei denen hintereinander durchführe, meine Frauenärztin zuhause sagt "wie ich Sie einschätze, kriegen Sie den ERA-Test eh nicht mehr aus den Kopf".
Was würdet Ihr raten: auf a) den Tag5 Embryo setzen mit ERA-Test (und eventuell Transport des anderen Embryos in ein anderes Land) oder b) beide Transfers bis Juli hintereinander durchziehen?
Ganz herzlichen Dank!
Oskar