Hallo in die Runde,
ich bin gerade in einer schrecklichen Situation. Nach dem transfer am 1.April war ich zunächst schwanger. Dann gab es letzte Woche beim scan nur eine leere Fruchthöhle mit Dottersack. Die Ärztin meinte es sähe sehr schlecht aus, weil alles in der Entwicklung verzögert sei.
Also Medikamente weiter nehmen und scan eine Woche später, um sicher zu sein.
Beim scan diese Woche war aber ein winziger Embyo zu sehen (1mm) mit schwachem Herzschlag. Wieder die Aussage, dass es alles verzögert sei und die Prognosen leider sehr schlecht.
Aber ich muss nun wieder eine Woche die Medikamente weiter nehmen und warten.
Diese Situation ist ganz schwer auszuhalten. Ich kann nicht endgültig trauern. Ich habe Angst, dass das noch Wochen so weiter geht?
Wenn ich mich nicht verhört habe, meinte die Ärztin dann so etwas wie "was sie zu Hause mache ist dann ihre Sache" Auf meine Nachfrage, meinte sie "als Ärztin sagen ich ihnen, dass sie die Medikamente weiter nehmen sollen"
Das macht mich nun völlig fertig: Verlängere ich denn einen aussichtslosen Zustand durch das nehmen der Medikamente? wie soll ich denn sowas entscheiden ohne mich schlecht zu fühlen und ohne Ahnung zu haben?
Fast hoffe ich, dass nächste Woche kein Herzschlag mehr da ist, nur damit es Klarheit gibt, der Körper selbst entschieden hat und ich beginnen kann zu trauern und abzubluten.
Hat das eine von euch schon erlebt?