Liebe Forum Ärzte,
wir haben in 2020 eine gesunde Tochter durch EZS bekommen. Im März hatten wir einen KET, die Schwangerschaft endete in einer Fehlgeburt 7.SSW.
Nun steht nächsten Monat der nächste KET der letzten beiden Embryonen an. Das Stimulationsprotokoll habe ich schon bekommen.
Außer den üblichen Medikamenten Estrifam 3 x tgl., Prednisolon 20 mg, Vit.D., Folsäure, kommt ab Transfer neu jetzt noch Prolutex dazu, Clexane ab Transfer und Utrogestan paar Tage vor Transfer (nach Anordnung der Klinik) wie auch in den vorherigen Transfers.
Bei den bisherigen Transfer hatte ich immer noch ASS 100mg, dieses ist nun nicht mehr angeordnet, auf Nachfrage schrieb mir die Koordinatorin die Ärztin hat es wegen der Blutung (Fehlgeburt) beim letzten Transfer diesmal nicht angesetzt.
Ich habe nun große Bedenken wegen der doch hohen Östrogendosis, zudem hatte ich in meiner Schwangerschaft 2020 eine Gerinnungsstörung (Protein Z Mangel).
Wie ist Ihre Meinung /Einschätzung, kann ich "ruhigen Gewissens" auf ASS 100 mg verzichten?? Thromboserisiko?
Oder wäre es eine Lösung bis zum Transfer ASS 100 mg zu nehmen,und ab Transfer abzusetzen, weil ich ab da ja Clexane 40 mg spritze?
Vielen Dank im voraus,
viele Grüße sonnenschein