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Medikamente Dosierung Östrogen und Progesteron

  • PiaMia
  • 3. März 2022 um 10:15
  • Erledigt
  • PiaMia
    Eizelle
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    7
    • 3. März 2022 um 10:15
    • #1

    Liebe Mediziner und Forums-Mitglieder,

    bei meinem letzten Versuch hatte ich folgende Medikamente: Estrifam (2mg) 8 Stück, d.h. 16mg am Tag und Progesteron (100mg) 6 Stück plus Protulex 1 Ampulle. (Und natürlich noch einiges anderes Clexane, ASS, usw.). Ich hatte starke Nebenwirkungen. Ich bin vorzeitig in den Wechseljahren und habe keinen Zyklus mehr (39 Jahre).

    Nun meine Fragen: Was sind die optimalen Werte für das Östrogen und das Progesteron im Blut während der Behandlung?

    Macht es Sinn zwischendurch Blutuntersuchungen zu machen, um die Medikamente entsprechend anzupassen?

    Können zu hohe Dosen die Behandlung negativ beeinflussen?

    Vielen Dank

    Pia

    Einmal editiert, zuletzt von PiaMia (5. März 2022 um 19:57)

  • Endi
    Blastozyste
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    2.618
    • 3. März 2022 um 12:09
    • #2

    Puh. Östrogen ist aber sehr hoch dosiert 😳 auch wenn du keinen Zyklus mehr hast, klingt es zu hoch. Bist du sicher dass du so viel nehmen solltest? Oder ist deine Gebärmutterschleimhaut so schlecht gewachsen?

    - Ich BJ 1973, Partner BJ 1986

    - Sommer 2018 KiWu in D´dorf ohne Erfolg

    - Januar 2019 Erstgespräch EZS in Posen ohne Behandlung

    - September 2019 Erstgespräch in Prag und im November 2019 1. TF zweier Embryos, SST positiv, 1 Embryo

    - Februar 2020 Abbruch 17. SSW wegen Trisomie 21

    - Juni 2020 Kryotransfer 2 Embryos, negativ

    - Oktober 2020 3. TF, positiver Urintest ab TF+10 :love:

    vET Ende Juni2021, es wird ein Junge :male_sign:

    30.6. mit 49 cm und 3410g per Spontan Sectio geboren 😍🥰❤️🚼

  • Weggi
    Morula
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    • 3. März 2022 um 14:54
    • #3

    Östrogen sind "nur" 16mg. 8 x 2mg. Aber trotzdem sehr hoch. Ich hatte durchgehend 3x2mg Progynova, also 6mg.

  • Clinica Tambre
    Forums-Doc
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    • 3. März 2022 um 16:17
    • #4

    Liebe PiaMia,

    Die Einnahme von Östrogen- und Progesteronwerten zu Beginn des Zyklus kann nützlich sein, um zu beurteilen, ob alles korrekt ist, um mit der Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut zu beginnen, zusammen mit einem Basis-Ultraschall. Während der Behandlung, etwa 10-12 Tage später, wird normalerweise eine Ultraschallkontrolle durchgeführt, bei der das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und der Eierstöcke (bei Anzeichen eines Eisprungs, um entsprechend handeln zu können) und der Progesteronspiegel im Blut beurteilt werden. Wenn alles in Ordnung ist, wird der Beginn von vaginalem Progesteron +- Prolutex angezeigt und der Transfer geplant, immer mit erneuter Progesteronkontrolle im Blut am Tag vor dem Transfer, um die Werte zu kontrollieren und die Behandlung gegebenenfalls anzupassen.

    Ich bin beeindruckt von der Menge an verwendetem Östrogen! 32mg/d!? Ziemlich hohe Dosis. Woran liegt es, kein Endometriumwachstum? Es gibt Fälle, in denen wir uns anstelle dieser Strategie für einen Zyklus zur Vorbereitung des Endometriums durch Stimulation der Eierstöcke entscheiden, d. h. alles ganz normal wie bei einer IVF, mit einer geringeren Hormondosis, die verabreicht wird, und wir erzielen viel bessere Ergebnisse. Und sogar natürliche Zyklen nur mit Progesteron-Unterstützung. Ich würde empfehlen, diese Methoden auszuprobieren (wenn es an einer schlechten Gebärmutterschleimhaut liegt, würde ich mich für eine ovarielle Stimulation entscheiden), ggf. in Ihrem Fall natürlich mit ASS- und Heparin-Unterstützung.

    Ich hoffe, dies hilft Ihnen weiter.

    Alles Gute,

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • athene18
    Blastozyste
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    • 3. März 2022 um 16:50
    • #5

    diese menge an östrogen dürfte überaus ungsund sein.

    2019: 7 mal Heiminsemination probiert
    Ergebnisse: ca. 5 biochem. Schw., 2 neg.

    08/2020: 1. TF mit EZS: pos., MA 8. SSW
    11/2020: 2. TF: biochem. Schw.
    3/2021: pos., ET: 22.11.21 :love:

    14.07.2021 Organscreening:
    Meine Kleine <3, die mir das Allerliebste auf der Welt ist,

    hat eine Zwerchfellhernie;(

    28.10.2021: Babymaus erblickt das Licht der Welt und ist stabil :smiling_face_with_hearts:
    30.10.2021 OP findet statt, seither geht es weiter bergauf :grinning_face_with_smiling_eyes:

    08.12.2021 Endlich zu Hause

  • PiaMia
    Eizelle
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    7
    • 3. März 2022 um 18:20
    • #6

    Hallo,

    Danke für die Antworten.

    Im Protokoll stand folgendes: Estrofem 2mg oral: 2-2-2 und Estrofem 2mg vaginal 0-0-2. D.h. 8 Tabletten a 2mg = 16mg.

    In einem alten Forumsbeitrag von einer Klinik habe ich diese Aussage gefunden:

    "bis zum Schwangerschaftstest bevorzugen wir bei einer Eizellspende ein festgelegtes und kein variables Protokoll anzuwenden, dass uns die nötigen Estrogen und Progesteronwerte garantiert. Wir machen auch keine Bluttests, da es nicht die Werte in der Gebärmutterschleimhaut widerspiegelt. Wichtig ist, die Gebärmutterschleimhaut zu überprüfen, dass diese die richtige Dicke und Struktur hat."

    Stimmt das? Machen Bluttests keinen Sinn während der Behandlung?

    Der Aufbau der Schleimhaut war immer gut, aber mit ähnlichem Protokoll. Ohne Estrofem war die Schleimhaut niedrig.

    Eine Stimmulation der Eierstöcke funktioniert bei mir nicht mehr.

    Einmal editiert, zuletzt von PiaMia (5. März 2022 um 19:57)

  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 4. März 2022 um 02:48
    • #7

    Ich glaube du rechnest falsch!?

    2-2-2 und 0-0-2 sind 16 mg. Nicht 32 mg.

    Wenn deine Schleimhaut damit gut wächst, ist es doch ok. Laut meinem Arzt gibt es keine standardisierten Referenzblutwerte, die etwas zur optimalen Versorgung zum Wachstum der Schleimhaut aussagen.

    Bei der einen Patienten wächst die Schleimhaut schon gut mit 4 mg pro Tag, eine andere braucht 16 mg, was schon ordentlich ist.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Tulpe80
    Blastozyste
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    • 4. März 2022 um 18:37
    • #8

    Wildflower Du bist ein Detektiv :thumbup:

    Bei meinen ERA-Runden waren es bei mir auch 3 x 2mg. Bei der Transfer-Runde musste wg. nicht ganz idealem Schleimhautaufbau diesmal auch auf 5 x 2mg aufgestockt werden.

    PiaMia

    Zitat von PiaMia

    Stimmt das? Machen Bluttests keinen Sinn während der Behandlung?

    Das Progesteron habe ich diesmal auch am Transfertag bestimmen lassen. Da war es 51,9 nmol/l. (Ich glaube, dass der Wert über 10 sein muss. Aber ich bin mir nicht sicher)

    Ob es sinnvoll ist, weiß ich nicht. Ich wollte den Wert einfach wissen, weil ich ausschließen wollte, dass da irgendwas nicht passt. Denn es war beim diesmaligen Versuch mit Amalgen-Zäpfchen und nicht mehr mit Agolutin-Spritzen. Die Spritzen haben ja angeblich den Vorteil, dass "nichts verloren geht".

    Die Bestimmung des Wertes diente daher primär meinem Kopf, so dass da kein Gedankenkarussell entsteht.

    Wenn Du Dich damit besser fühlst, dann kann die Bestimmung des Progesteron-Wertes auch nicht schaden.

    Bei Östrogen verstehe ich es so, dass hier die Schleimhauthöhe entscheident ist und man deshalb den Wert nicht braucht.

    Ich drück Dir die Daumen :)

    Diagnose: vorzeitige Wechseljahre, AMH nicht messbar, Bj 80

    1 x IUI - negativ | 2 x IVF - negativ | 2 x IVF - abgebrochen, keine Eizellen | 3 x EZS - negativ

    03/2021 - Hysteroskopie, geringgradige Zervitits

    4. EZS - negativ

    Klinikwechsel nach CZ

    11/2021 - ERA-Test Teil 1, EMMA, ALICE unauffällig

    12/2021 - MRT

    01/2022 - ERA-Test Teil 2 (--> 156h Progesteron)

    02/2022 - 5. EZS (hCG - TF+11 = 77,7 - TF+15 = 379 )

    03/2022 - <3 schlägt

    04/2022 - es wird ein ... :male_sign:

    10/2022 - Baby ist da! <3

  • Wildflower
    Blastozyste
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    • 4. März 2022 um 19:29
    • #9

    Hehe Tulpe80, das wird mir häufiger gesagt 🤓😄

    Das stimmt, der Progesteronwert sollte am Transfertag über 10 liegen. Meine Klinik in DK hat dafür auch immer Blut abgenommen.

    Ob ein Blutwert vor dem Transfer aber Sinn macht, glaub ich nicht.

    5x ICSI negativ

    4x EZS negativ

    Wechsel der Spenderin

    Frischtransfer einer 4AA Blastozyste

    Positiv (HCG an TF+9 bei 134, HCG an TF+16 bei 2.930) :love:

  • Fliege81
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    • 5. März 2022 um 09:56
    • #10

    Ich habe in meinem erfolgreichen Zyklus auch 16 mg (keine 32) Östrogen nehmen müssen damit die SH zumindest auf 7mm an Transfer war und habe es gut überlebt ;) ich hatte allerdings auch Schwierigkeiten mit dem Aufbau der SH im künstlichen Zyklus. Dafür sind ja die Probezyklen angedacht. Lt meiner Klinik sind 16 mg aber das Tagesmaximum?!

    ERMap auffällig-rezeptiv P +6,5, ImMap unauffällig, Mirobiologie und Pathologie unauffällig

    HSK im September: alles in Ordnung, unauffällig

    TF: 17.10.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 27.10: 18 schon wieder vorbei

    TF: 04.12.2020 schlüpfende 5BB Blasto PGS geprüft

    HCG 14.12: 376,6 :red_heart:

    08/2021 wir halten unseren kleinen Schatz in den Armen :red_heart:

  • Clinica Tambre
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    • 5. März 2022 um 09:57
    • #11

    Entscheidend ist vor allem der Blutwert kurz vor de, Transfer, einen Tag zuvor oder am selben Tag. Die Dosis würde ich noch einmal mit Ihrem Arzt besprechen.

    Alles Gute,

    Ihr Clinica Tambre Team <3

  • PiaMia
    Eizelle
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    • 5. März 2022 um 19:58
    • #12
    Zitat von Wildflower

    Ich glaube du rechnest falsch!?

    2-2-2 und 0-0-2 sind 16 mg. Nicht 32 mg.

    Wenn deine Schleimhaut damit gut wächst, ist es doch ok. Laut meinem Arzt gibt es keine standardisierten Referenzblutwerte, die etwas zur optimalen Versorgung zum Wachstum der Schleimhaut aussagen.

    Bei der einen Patienten wächst die Schleimhaut schon gut mit 4 mg pro Tag, eine andere braucht 16 mg, was schon ordentlich ist.

    Ja, richtig 16mg. Ich habe es korrigiert!

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